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Hallo zusammen

Wollte nur mal ein Erfahrungsbericht schreiben für die ,die vielleicht überlegen nach düren ins Lkh gehen wollen wegen ihren Angstzuständen........

Ich hatte Montage ein Vorgespräch in der Station ich haben ihnen berichtet das ich starke panik und angstzustände bekomme wenn ich allein bin (also meine vertrauten personen nicht das sind .Und wenn ich vertraute Umgebung verlasse.

Sie sagten zu mir ich müsste in ein einzel Zimmer /handy muss weg /und ich sollte alle zu den Thrapien gehen das heisst meine Gruppe geht vor und ich dann 10 min hinterher.Und sehr aufbauent war dann wenn ich öfter als 10 die not klingel benutze hätte ich ein problem.

Meine Frage ob ich nicht in der ersten Woche in ein zweier Zimmer kann weil ich ja angst vor allein sein habe besonders Nacht.War die antwort das wäre alles Salamitaktik.Die angst wäre nur in meinem Kopf.Mir kann nich schlimmes passieren.................

War sehr geschockt und haben dann gesagt das ich unter diesen umständen die Therapie hier nicht mache und habe mich bei der Tagesklink angemeldet


Was meint ihr dazu?

Gruss Dennis

12.01.2012 14:07 • 19.01.2012 #1


9 Antworten ↓


Was erwartest Du? Ich war auch in einer Tagesklinik und das Erste was man den Leuten da erzählt hat, die sonst 2-3 mal die Woche den Notarzt riefen, nie wieder Notarzt rufen, die Angst aushalten. Sofort! Allein!

12.01.2012 14:19 • #2



Lkh stationär Düren volle enttäuschung!keine hilfe

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Meine Erwartung war das sie verständniss haben mir mut geben und mit mich schritt für schritt von meiner Angst befreien und mich Medikamentös neu einstellen

Gruss Dennis

12.01.2012 14:32 • #3


Ja, die Richtung geben die aber vor.

12.01.2012 15:04 • #4


Christina
Hi Dennis,

im Prinzip ist die Methode richtig, aber immer nur, wenn der Patient (also du) dahinter steht und zum fraglichen Zeitpunkt bereit und in der Lage ist, das so zu machen. Mit maximalem Druck geht's oft schief. Tendenziell trägt die Tagesklinik aber dazu bei, dass du weiter vermeidest. Insofern empfehle ich dir, dich nach einer guten verhaltenstherapeutischen psychosomatischen Klinik umzusehen.

Liebe Grüße
Christina

12.01.2012 17:38 • #5


Hallo Dennis,

das ist eigentlich schon die efektivste und wirkungsvollste Methode. Ängste wieder los zu werden ist leider nicht einfach und die Therapie ist gerade in der Anfangszeit oft recht anstrengend und hart.
Oft brauchen wir Angstpatienten auch eine gewissen Strenge und Härte seitens der Therapeuten, das schließt ja nicht aus, dass sie uns kein Verständnis gegenüber bringen.
Aber die immer nur "auf dem Kopf streichel und Kuschelmethode" bringt nicht so viel Erfolg, jedenfalls ist das meine Erfahrung.
Man muss es selber wollen und auch bereit sein, dafür durch einige unangenehme Momente/ Gefühle zu gehen.
Vielleicht überlegst du dir das nochmal mit der Tagesklinik. Ich denke auch, dass dies eher ein Vermeidungsverhalten ist. Wenn du z.B. nicht alleine sein kannst, kannst du dich stationär aufnehmen lassen und wenn es dir bereits etwas besser geht, mal ein paar Probenächte alleine zu hause verbringen (viele Kliniken machen das so)

Grüße

12.01.2012 18:34 • #6


Es geht doch aber um Klinik stationär, nicht Tagesklinik. Richtig? Weil in einer Tagesklinik hat man kein Zimmer für die Nacht.

Und da es um stationäre Klinik geht, wo ist da das Problem, wenn Du allein im Zimmer schläft? Allein in dem Sinne bist Du da doch eh nicht, weil es ist eine Station mit vielen Zimmer und i.d.R. ist da immer ein Arzt in Bereitschaft und zumindest auch Pflegepersonal. Da bist Du nicht allein.

Und sorry, aber da dann zu sagen, Du kannst da nicht hin, weil Du nachts allein im Zmmer bist, na ja..., ist etwas schräg. Oder?

12.01.2012 19:05 • #7


Hallo crazy,

das ist ja anscheinend seine Hauptangst, kann ich auch gut verstehen.
Aber genau deshalb wäre ne Tagesklinik ja eher kontraproduktiv.
Habe es so verstehen, dass Dennis sich bereits entlassen lassen hat und nun
auf nen Platz in einer Tagesklinik wartet.

Grüße

12.01.2012 19:09 • #8


Hallo zusammen

Für die meisten ist es einfach zu sagen,aber selber in der Situation zu stecken das ist schon was anderes.Ich mache grade eine verhaltensthrapie und mein therapeut findet die vorgehensweisedes LKH fragwürdig.Den wär das alles kann braucht auch nicht allein im Zimmer schlafen.Es gib viele Differenzierung unterschiedlicher Vorgehensweisen.Falsch ist es nicht ,aber nicht für jeden patienten die richtige.Wollt mich nur mitteilen hab aber oft gemerkt die meisten die sagen nur so klappt es ,mit dem Hammer durch die Wand.Sind genau die die ihr Angst nicht im Griff haben.Ich will den Leuten hier lieber positiv motivieren.Und Hoffe das ihr es schafft .Kopf hoch.

Vielen Dank für eure Antworten

Gruss Dennis

12.01.2012 19:37 • #9


Hey.

Ich habe gerade deinen Beitrag gefunden und ich war vor kurzem selber in der stationären Behandlung dort wegen meinen Angst und Panikattacken.

Ich leide jetzt seit ca 6 Jahren unter den Angstzuständen etc und die letzten 2 Jahren war die totale Isolation meinerseits. Ich habe nicht mal mehr das Haus verlassen NICHTS MEHR, weil ich einfach nur panik hatte vor die Tür zu gehen...

Ich habe mich dann auch dazu entschlossen diese Therapie dort zu machen aber ich kann nur sagen es war der Horror. 24 std lang unruhe, übel, schwindel, herzrasen etc aber das einzige was ich bekommen habe waren tücher mit öl zum richen das wars..

Ander patienten die Depressionen haben wurden 3 mal am Tag mit Travor oder Diazepan vollgepumpt und ich habe nur einmal im Notfall etwas wirkliches bekommen!

Habe nach 2 1/2 Wochen die therapie auch selbstständig beendet und muss sagen alleine schaffe ich schon wieder mehr als da weil ich mir selber sage das es so einfach nicht mehr weiter gehen kann... Man muss kämpfen und sich den Situationen stellen dann vergeht alles obwohl es schei. schwer ist.


Aber fazit ist.. von Lkh düren kann ich auch nur abraten !

20.01.2012 00:45 • #10



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