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Hey Ihr,

in meiner Familie hat irgendwie jeder psychisch ein paar Probleme. Meine Mama leidet seit Jahren unter Angststörungen und Panikattacken. Mein Papa hatte Depressionen, welche er aber mittlerweile gut überstanden hat und meine Sister hatte auch mal vor einigen Jahren mit Panikattacken und ANgst zu kämpfen.


Nun ist es aber so, das meine Schwester ihre Angst wieder da ist und mir macht das total ANgst, denn sie war für mich immer die Normalste ein Fels in der Brandung mit neutralen EInschätzungen und Tipps und nun wenn sie so erzählt denk ich das ein Spiegelbild von mir zu sehen ist. Ich weiß total wie sie sich fühlt und was sie durchmachen muss und ich würde ihr gern helfen, da sie mir damals so beigestanden hat, doch leider hab ich das Gefühl, das ich ihr diese Unterstützung nicht so ganz zurück geben kann. Es erinnert mich einfach immer alles so an mich, das ich manchmal Abstand brauch, denn ich mag nicht daran erinnert werden, wie schlimm mal meine Zeit war und merke wie mich das belastet, doch ich will ja für sie da sein.

WAS SOLL ICH TUN?

Liebe Grüße

Bringles

01.02.2012 19:53 • 04.02.2012 #1


8 Antworten ↓


Ich glaube es ist für andere nicht richtig möglich, dass zu verstehen. Man ist in einer Phase, wo sich die Welt weiter bewegt, und man selbst immer tiefer ins Elend gerät. Man ist damit alleine, und niemannd kann zu einem durchdringen. Egal was du machen möchtest, es nützt nichts. Aber ich will deinen Tatendrang nicht unterbinden, vielleicht kannst du ja doch was bewirken.

01.02.2012 20:13 • #2



Es ist überall

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Naja da ich Erfahrungen damit habe denk ich schon das ich da meiner Schwester beistehen kann, mir ging es ja das erste mal vor zwei Jahren auch so. Nur ich hab grad so viele andere DInge im Kopf, das ich Angst hab sie nicht so unterstützen zu können wie ich eigentlich gern möchte und dann komm ich mir wie ein Versager vor, das ich sie nicht so unterstützen kann wie sie es verdient hat und wie sie mir damals beigestanden hat

01.02.2012 22:36 • #3


Es wäre sicherlich von Vorteil, wenn du mit dir selbst besser zurechtkommen würdest.
Unternehmt ihr manchmal etwas zusammen? Weiß Sie das du eine schwere Zeit durchgemacht hast? Wie hat Sie dir dabei geholfen?

Wenn du etwas nicht schaffst, obwohl du glaubst du kannst es, bist du deswegen ja kein Versager. Wenn man das Potenzial nicht hat muss das vielleicht einsehen.

Würde Sie dein Hilfsbereitschaft denn überhaput annehmen?

02.02.2012 20:29 • #4


Ja sie ist häufig bei uns und ich versuch auch mit ihr was zu machen, aber dies fällt mir ja leider selber nicht so leicht, so habe ich dann das gefühl mich selber zusammen reißen zu müssen und andererseits auf sie Acht zu geben.

Sie hat mir insofern geholfen, das sie da war, mir in Ar. getreten hat etwas zu ändern, sie hat mich dazu gebracht raus zu gehen und sei es nur auf einen Spaziergang, sie hat mir gut zu geredet, sie hat mich mal von wo abgeholt, weil ich so ne schlimme Attacke hatte, sie war einfach da wenn ich sie gebraucht hab.

Sie nimmt meine Hilfe an, da sie viel mit mir über ihre Ängste redet und sich mir anvertraut und her kommt, einfach um jemanden in ihrer Nähe zu haben, da sie nicht so allein sein kann. Wo nur das Problem ist, das ich was das angeht genau das GEgenteil bin.

Das Schlimmste ist, das ich meine Schwester derzeit wie fremd empfindet, sie war immer mein Fels in der Brandnung, diejenige die einen kühlen Kopf in brenzligen Situationen behalten hat und ruhig geblieben ist und nun geht es ihr schlecht und sie ist schwach und mir dreht es den Magen rum wenn ich dran denk, in meinem Kopf herrscht ein totales gefühlschaos, weil es mir so leid tut das ich sie gerade so sehe und ich Abstand nehme, also ich bin für sie da und alles, aber mit einem unguten Gefühl dabei und das find ich so schrecklich, sie ist doch meine Schwester und ich liebe sie, warum verhalte ich mich dann so

03.02.2012 01:59 • #5


Du verhältst dich doch vorbildlich, bringles.

Dass deine Gefühle im Moment verwirrend sind, ist etwas anderes. Aber ich finde das auch nachvollziehbar, dass du davon erstmal verwirrt bist, dass eure bisherigen Rollen jetzt anders verteilt werden, und dass du sie nun nicht mehr als den allzeit festen Felsen in der Brandung siehst.

Aber auch, wenn sie nur so ist wie du, ist sie deine Schwester, und das ist schön und wertvoll.

03.02.2012 02:53 • #6


FInd ich blöd, in den Filmen gibt es doch auch immer irgendwelche Superhelden, warum muss die Realität dann alles zerstören, das macht kein Spaß^^

03.02.2012 17:44 • #7


Der letzte Text von dir ist mir wirklich etwas nah gegangen. Ich habe keine Geschwister.
Ich glaube, dass es keine Lösung von heute auf morgen gibt. Aber du bist auf dem richtigen Weg, nur kannst ihr wahrscheinlich nur langfristig helfen, indem du es immer wieder versuchst, und irgenntwann hast du vielleicht ein kleines Erfolgserlebnis.
Das mit dem Fels in der Brandung bleibt das Problem. Bekommt Sie ausser von dir noch Hilfe?

03.02.2012 17:47 • #8


Zitat von bringles21:
FInd ich blöd, in den Filmen gibt es doch auch immer irgendwelche Superhelden, warum muss die Realität dann alles zerstören, das macht kein Spaß^^

Ja, Superheldin wäre toll, gell?

04.02.2012 15:45 • #9




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