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Nell
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In meiner täglichen Arbeit im Kranknehaus habe ich mit vielen älteren und alten Menschen zu tun. Wir machen immer eine sehr ausführliche Anamnese und fragen natürlich auch nach seelischen Erkrankungen.
Was so gut wie nie genannt wird, das sind die "Panikattacken".
Mit einem Tabu lässt sich das nicht erklären. Denn Depressionen, leichte oder beginnende Demenzerkrankungen und auch Psychosen werden von den Patienten frei benannt.
Nun stellt sich mir die Frage, ab welcher Generation diese vermehrten Panikerkrankungen / Angststörungen aufgetreten sind. Eine ganz gewagte eigene Überlegung in gröbster Rohfassung: kann es sein, dass unverarbeitete Kriegstraumata und Überlebensängste genetisch erst in der dritten und den nachfolgenden Generationen weiter gegeben werden?
Was so gut wie nie genannt wird, das sind die "Panikattacken".
Mit einem Tabu lässt sich das nicht erklären. Denn Depressionen, leichte oder beginnende Demenzerkrankungen und auch Psychosen werden von den Patienten frei benannt.
Nun stellt sich mir die Frage, ab welcher Generation diese vermehrten Panikerkrankungen / Angststörungen aufgetreten sind. Eine ganz gewagte eigene Überlegung in gröbster Rohfassung: kann es sein, dass unverarbeitete Kriegstraumata und Überlebensängste genetisch erst in der dritten und den nachfolgenden Generationen weiter gegeben werden?
• • 09.07.2010 #1
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