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Hallo,

ich habe ja schon vor ein paar Wochen geschrieben,das mein Mann eine Gallen Op hat am 18.7. Je näher der Termin rückt je nervöser werde ich. Ich kann fast an nix anderes mehr denken. Habe den Fehler gemacht und viel im Internet gelesen, es steht zwar überall das es harmlosist besonders wenn es kein akuter Fall ist, so wie bei meinem Mann ohne Entzündungen etc., aber ich habe natürlich auch Horrorgeschichten gefunden von Todesfällen wochenlangen Krankenhausaufenthalten. Ich mache dami meinen Mann langsam auch verrückt. Er hat mir angedroht in ein anderes KH zu gehen, wo es schneller geht. Er lässt es in einer kleiner Privatklinik machen, da hat er auch ganz persönliche Betreuung, nur der Termin ist halt erst am 18.7, da der Arzt vorher im Urlaub ist. Ich weiß das Risiko ist klein, kenne auch ein paar Leute die das problemlos überstanden hatten und sagen es ist wirlich harmlos. Aber ich stehe ständig unter Strom. Tausend was wäre wenn Fragen im Kopf. Habe Angst, dass ist dann ganz alleine bin und durchdrehe wenn ihm was passiert, obwohl ich weiß mein Sohn würde mir helfen, oder meine Schwägerin. Ich habe mich in den letzten Jahren so auf ihn fixiert von ihm abhängig gemacht. Das war ein Fehler.

Brauche ein wenig Zuspruch. Hat hier jeman positive Erfahrungen mit Entfernung der Gallenblase ?

Toni

24.06.2014 10:37 • 26.07.2014 #1


21 Antworten ↓


mach dich nicht verrückt. Meine Frau hat letztes Jahr das Ding entfernt bekommen, nachmittags um 17:00 Uhr war die OP und am nächsten morgen um 10:00Uhr habe ich sie wieder abgeholt. 3-4 Tage extreme Schonung und sie war wieder fit.

24.06.2014 13:06 • #2



Immer mehr Angt vor OP meines Mannes

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Meine Op vor 3 Jahren ist auch super verlaufen. Und bei mir war es schon akut. Am nächsten Tag haben sie mich schon zu einem Spaziergang aus dem Bett geschmissen und nach spätestens 2 Wochen zu hause war ich wieder topfit. Selbst die kleinen Narben von der OP sind verschwunden. Es ist nur noch ein kleiner Schnitt im Bauchnabel zu sehen.
Mit der Verdauung oder irgendwelchen Nebenwirkungen hatte ich seitdem auch keine Probleme mehr.

Kopf hoch! Das wird schon!

25.06.2014 11:14 • #3


Danke für die positiven Antworten, höre gerne noch mehr.

Ich habe es genauso von meinen Bekannten gehört. Also warum sollte es bei meinem Mann anders sein. Ich werde trotzdem dieses ungute Gebühl nicht richtig los. Mal ist es weg, dann kommt wieder die Angst mit dieser großen Unruhe, wie als wenn ich unter Strom stehe.

Toni

27.06.2014 08:56 • #4


Ich kann es einfach nicht lassen im Internet zu surfen. DAs ist fast wie eine Sucht. Finde natürliche Fälle die ganz tragisch verlaufen sind. Die Angst macht mich halb wahnsinnig. DAs werden noch harte zwei Wochen. Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass die Galle nochmal akut wird und er dann als Notfall ins KH muss und sofort als Not-OP operiert werden musss.

Wie kann ich nur meine Gedanken stoppen. Therapeutin meint ich solle einfach mal davon Pause machen. Gelingt aber nicht immer.


Toni

02.07.2014 09:03 • #5


Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen hart..... Aber vielleicht hilft es trotzdem.
ich verstehe dein Verhalten und deine Ängste und ich verurteile sie nicht. Ich bin ja auch so.
Aber du musst dir vor Augen führen, dass es dein Mann ist um den es hier geht. Nicht um dich. Er wird operiert und er braucht deine Unterstützung. Du hast furchtbare Angst ihn zu verlieren, er ist aber derjenige, der das Risiko trägt. Versuch deine Angst für ihr runterzuschlucken. Sei für ihn da und sei stark für ihn. Hör auf zu googlen und vertrau den Ärzten. Es wird alles gut und sie wissen was sie tun. Und danach könnt ihr gemeinsam schöne Zeit verbringen.
Jetzt mal so richtig böse gesponnen:
Wenn tatsächlich etwas ganz schlimmes bei der op passiert.... würdest du dann zurückblicken wollen und dir eingestehen müssen, dass du die letzten 2 wochen damit verbracht hast angst zu haben, anstatt normale Zeit mit ihm zu verbringen?

Es tut mir leid, wenn ich dich verletze. Aber mir hilft es wirklich, wenn mich mal jemand richtig auf den pott setzt.

02.07.2014 10:31 • #6


Hallo Toni!

Was hast Du denn schon rausbekommen was Gallen-OP angeht? Ich stehe vor einem ähnlichen Problem wie Du. Meine Mutter muß die Gallenblase entfernt bekommen, weil die Leberwerte schlecht, weil die Gallensteine den Gallengang immer wieder verstopfen und sich dadurch Entzündungen bilden.
Da ich sehr an meiner Mutter hänge, sitzen mir gleichen Sorgen wie bei Dir im Nacken.

Ich weiß schon, daß eine Gallenblasen-OP eigentlich nichts besonderes ist, aber trotzdem habe ich ein schlechtes Bauchgefühl, daß es doch schiefgehen kann.

Lieben Gruß von Jess

02.07.2014 19:16 • #7


matzl01
Hallo,
meine Frau hat die OP vor 6 Wochen ohne Probleme überstanden.
Zwei Tage danach noch in der Klinik und dann war soweit alles o.k..

Leichte Schwierigkeiten seit dem mit manchen Speisen, was aber normal scheint und am Anfang drückt evtl. der Hosenbund.

Mach dir keinen Kopf, alles wird gut.

Gute Besserung an deinen Mann

02.07.2014 19:23 • #8


Hallo,

erst mal Danke für die Antworten.

Domo du hast absolut Recht. Mein Mann selbst ist absolut zuversichtlich. Du hast mich nicht verletzt. Genau das was du schreibst sage ich mir ja selbst, aber dann kocht die Angst wieder hoch. Gestern Mittags hat das dann in einer PA geendet. Manno ich bin so was von bescheuert, wie kann man sich nur selbst so fertig machen. Nützt doch niemand.

Jess-Philipp, ich werde dir jetzt nicht schreiben was genau ich im Internet gelesen habe, aber die ganzen Komplikationen können halt auftreten, die im Aufklärungbogen stehen, zwar nur 1 : 1000 aber mir reicht es.

Mein Mann hat übrigens gleich bei seiner 1. Kollik Gallengangsteine und Gott sei dank haben sie es gleich bemerk und diese endoskopisch entfernt und die Leberwerte sind wieder unten. Also ähnlich wie bei deiner Mutter.

Schön dass es euch gibt.

Viele Grüße Toni

03.07.2014 07:43 • #9


Bescheuert sind wir leider alle. Sonst müssten wr hier nicht schreiben. Mach dich deswegen jetzt nicht auch noch fertig. Wie ist es dir denn die letzten Tage ergangen? Konntest du dich ablenken und ein bisschen beruhigen? Ich hoffe es sehr für dich und drücke weiterhin die Daumen. Für deinen Mann UND dich.

08.07.2014 12:22 • #10


Hallo Domo,

am kommenden Freitag ist jetzt die Op und die Spannung steigt. Die letzten Tagen gingen zu meiner Überraschung. Wir waren am Freitagag bei einer Freilichtaufführung von My fair Lady bei Burgfestspielen. Ich konnte den Abend sogar genießen. Vor war ich überzeug,das er nix wird einmal wegen meiner Anspannung, da ja eine Woche später die Op ist und dann dachte es gäbe Gewitter. Hat um 18.00 hier geschüttet. Aber nix Gewitter. Mein Mann meinte, das würde mir zeigen, dass ich mir nur zuviele Gedanken mache, nach dem Motte was kann alles passieren. Gestern haben wir dann groß Geburtstag gefeiert. Auch das konnte ich genießen, obwohl ich den Gedanken hatte und wenn es jetzt der Letzte ist ? Manno. Heute morgen hatte ich kurz Trännen in den Augen, weil ich dachte ich schaffe das nicht, und wenn mein Sohn am Freitag nicht rechtzig heim kommt er wohnt eine Stunde weg und will mich dann Abends ins KH begleiten, weil ich auf KH leider phobisch reagierte und allem was mit Krankheiten zu tun hat. Ach bla bla. Ich habe das akut vor 9 Wochen geschafft als wir zu erst dachten er hätten einen Herzinfarkt, da werde ich das jetzt auch schaffen.

Manchmal habe ich auch total positive Moment und bin überzeugt, dass es super läuft, wie Euch, wurde doch jetzt ziemlich lang.

Toni, schön das es euch gibt.

13.07.2014 20:13 • #11


Hallo Toni,

super! Das freut mich total, dass du es so gut hinbekommst! Dein Mann hat Recht. Wir grübeln immer viel zu viel und interpretieren in alles was rein. Ich frage mich auch immer warum es so verdammt schwer ist diese Macke abzulegen....
Aber natürlich darfst du auch um deinen Mann Angst haben. Das ist ja normal. Ich würde zwischendurch sicher auch solche Gedanken haben und ein paar Tränen verdrücken. Man darf sich nur nicht so von seiner Angst gefangen nehmen, dass man völlig handlungsunfähig wird. Sich nicht hingeben, sondern dagegen angehen.
Ich bin sicher, dass du das alles am OP-Tag hinbekommst. Bei mir funktioniert das eigentlich immer. Wenn es um mich geht bin eine schreckliche Panikerin. Aber sobald es jemandem aus meiner Familie oder um meinen Freund geht, schalte ich um und funktioniere. So nach dem Motto: Zusammenklappen kann ich später noch. Das hatte ich jetzt schon einige Male und es hat mich immer wieder überrascht.
Ich bin mir sicher, dass du das auch im Krankenhaus schaffst und für deinen Mann eine große Stütze sein kannst. Denk daran, dass Menschen mit einer Angststörung eigentlich gar nicht schwach sind. Wir sind stark! Wir stellen uns jeden Tag Situationen, die für uns furchtbar sind und uns ängstigen. Du bist zu den Burgfestspielen gegangen, obwohl du nicht wolltest, du hast dagegen angekämpft. Normale Menschen wären vor etwas Vergleichbarem geflohen, hätten sich entzogen.
Du schaffst das!

Ich drücke am Freitag alle Daumen!
Liebe Grüße
Domo

14.07.2014 19:45 • #12


Hallo liebe Domo,

vielen Dank für Deine lieben Worte. Heute morgen kam mal wieder die Angst über mich. Kopfkino pur. Vielleicht kann man ja mal die Rechte an Hollywood verkaufen. Hm Humor habe ich noch und ich war trotzdem im Schwimmbad. Ich habe Angst,das es meinem Mann nach der OP übel ist, dass sein Kreislauf spinnt nach der Narkose, das er Schmerzen hat und das ich damit nicht umgehen kann. Ich panisch werde, mein Körper total heftig reagiert. Wenn gar nix mehr geht muss ich wohl 1/4 Normoc nehmen. Mache ich nicht gern, aber für ihn damit er mich nicht total aufgelöst neben sich hat. Es fällt mir so schwer, da er überhaupt keine Beschwerden hat. Es kommt mir vor als würde ich ihm zur Schlachtbank fahren. Ich weiß ist total übertrieben und kindisch,weil ohne OP sitzt er auf einen Pulverfass das jeden Moment explodieren kann und dann alles noch schlimmer wird.

Domo wie ging es Dir direkt nach dem Aufwachen ?

Was du schreibst dass wir eigentlich gar nicht schwach sind, stimmt. Denn nur wer Angst hat kann auch mutig sein, und dass sind wir.

Viele Grüße Toni

15.07.2014 09:46 • #13


Hallo Toni,

vielleicht fasse ich mal kurz meinen Weg zusammen. Das passt nämlich auch zum Thema Pulverfass und Schlachtbank. Ich versuche es kurz zu halten.

Ich hatte ungefähr ein Jahr lang immer wieder Gallenkoliken, ohne dass wir rausfinden konnten was das ist. Es hat sich immer so geäussert, dass ich wirklich heftige Schmerzen im rechten Rücken bis hin zur Schulter hatte. Da ich viel im sitzen arbeite und eh mit dem Rücken Probleme hatte, dachte ich auch lange, dass das einfach daran liegt. Bestärkt wurde das noch als ich eine Nacht vor lauter Schmerzen in die Notaufnahme musste und der Arzt mich richtig fies anmachte, dass ich mich gefälligst nicht so anstellen und seine Zeit mit solchen Lappalien verschwenden soll. Für eine Panikerin natürlich die Diagnose, dass es wieder mal nur an der Psyche liegt. Meine damalige Hausärztin hat auch erst zig falsche Diagnosen gestellt. Lebensmittelunverträglichkeit, Magenreizung, Verspannungen, etc. Man kommt einfach nicht drauf, dass man mit 29 Gallensteine haben kann.
Als sie mich zum Gastroenterologen schickte, war es schon fast zu spät. Er stellte Steine fest, wollte die Diagnose noch mit einem MRT absichern, aber drei Tage später bin ich nach einer schlimmen Kolik in der Nacht gelb wie eine Zitrone aufgewacht. Er hat mich postwendend in die Klinik geschickt. Da bin ich dann zusammengeklappt und sie haben noch am gleichen Tag den Gallengang aufgeschnitten und geleert.
Die OP selbst hatte ich dann aber erst nach 4 Monaten, weil ich sie einmal wegen einer Grippe verschieben musste. Bis dahin war ich so gut wie beschwerdefrei. Der Gallengang ist ja schon geweitet und die Wahrscheinlichkeit, dass so was nochmal passiert ist viel geringer. Aber das Risiko ist hoch, dass man sein Leben lang immer wieder Koliken bekommt. Deswegen entfernen sie die Gallenblase.
Vor der OP gabs ein Beruhigungsmittel, dass mich völlig ausgeknockt hat. Meine Eltern waren dabei und ich hab sie wohl nur noch völlig debil angegrinst und gebrabbelt.
Nach der OP war ich natürlich ein bisschen duselig. Ich hatte schon immer niedrigen Blutdruck und hab damals nur 55 Kilo gewogen (Hab das Jahr über 20 Kilo wegen der fettfreien Ernährung abgenommen). Den OP-Tag hab ich fast durchgeschlafen. Aber Schmerzen hatte ich kaum. Ein leichtes Ziehen in der rechten Seite und ein bisschen diffuses Gekribbel, weil sie einen ja wie einen Ballon aufpumpen. Dagegen gabs aber Lefax und das half gut.
Am zweiten Tag ging es mir schon so gut, dass ich spazieren und sogar einmal rauchen war. Danach gings nach hause. Da lag ich noch ein paar Tage auf dem Sofa rum. Aber auch kaum ohne Schmerzen. Leichtes Pieken, wenn ich zu ungeduldig war und rumtoben wollte. 3 Wochen nicht schwer heben und ein bisschen aufpassen und dann war das alles überstanden.
Und das schönste war einfach, dass ich wieder ALLES essen konnte ohne nachzudenken! Ab und an bin ich sehr unvernünftig und hau mir richtig fettiges rein.... dann bekomme ich schon die Rechnung. Völlegefühl und Verdauungsprobleme. Dann trinke ich ein paar Tage Leber- und Gallentee und esse vernünftig. Aber das ist es dann auch schon.

Du siehst also, dass der Körper wirklich so einiges abkann und sehr robust ist. Ich hab zwischendrin auch überlegt, ob die OP überhaupt noch nötig ist. Aber zwischendrin hatte ich einfach noch Koliken und das war so unangenehm, dass ich es dann doch gemacht hab. Und die Entscheidung war wirklich die Beste.

Normoc funktioniert wie Tavor? Es spricht doch nichts dagegen, wenn du mal eine nimmst! Dann musst du dich wenigstens nicht quälen und kannst ruhig bleiben. Aber ich bin immer noch sicher, dass du das schaffst! (ist jetzt doch echt lang geworden)

LG
Domo

15.07.2014 14:30 • #14


Hallo Domo,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Er hat mich dahingehend auch beruhigt, da Du ja wohl auch Gallengangsteine hattest die feststeckten. Ich gehe mal das von aus,das sie durch ein ERCP, also durch Schlauchschlucken wie bei Magenspiegelung entfernt wurden. Also das selbe wie bei meinem Mann. Und hast dann noch 4 Monate gewarten. Ich hatte gelesen, dass man danach nicht länger als 6 Wochen warten sollen, da sonst das Risko von Entzündungen größer ist. Es sind jetzt 9 Wochen und ich wollte ihn nach dieser Info sofort ins KH schicken.

Normoc ist wohl was ähnliches wie Tavor. Ich habe das zum ersten Mal genommen als mein Mann vor 9 Wochen mit dem Notarzt und Verdacht auf Herzinfarkt, der dann die Gallensteine waren ins KH musste. Ich hatte sie als Notfallmedi daheim. Sie haben mir geholfen, ich habe dann 1/4 Tablette geschluckt.

Der Tag ist heute ist dann wieder gut gelaufen.

Ich melde mich spätestens Freitag,wenn vorher nicht die Angst hochkocht.

Viele liebe Grüße oni

15.07.2014 19:20 • #15


Hallo Toni,

ja genau, damals haben sie auch bei mir ein ERCP gemacht. Natürlich haben sie mir auch gesagt, dass ich am besten relativ zügig die OP machen soll. Damit es einfach nicht zu einer erneuten Entzündung kommt. Aber gleichzeitig hat da jetzt auch keiner Panik gemacht, als ich die OP verschieben musste. Ich sollte einfach ein wenig auf meine Ernährung achten und mich melden wenn was ist. Ich hab dann einfach Fett so weit wie möglich vermieden.

Ich hab mir letztens auch für einen wichtigen Termin Tavor verschreibe lassen. In einer solchen Ausnahmesituation ist es doch okay ein Notfallmedikament zu nehmen. Dann quälst du dich nicht mit den Ängsten und kannst für deinen Mann da sein.

Ja, sag bitte bescheid wie es euch ergangen ist. Von mir aus auch per PN. Ich denke an euch.

Liebe Grüße

16.07.2014 10:52 • #16


Hallo Domo,

gerade hat der Angst angerufen, alles super gelaufen, kein großer Bauchschnitt und auch keine Drainage. Ein kleiner Stein,den stellt er ihm auf den Nachttisch. Und mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Wenn es ihm super geht, darf er morgen heim, ich bin aber dafür,das er bis Sonntag bleibt, so lange ist er auch gebucht meint der Doc.

Wie ging es mir: Also am Mittwoch und am Donnerstag mittag hatte ich je zweimal einen Heulkrampf. Alles schlechte ist mir eingefallen. Dachte das ich ihn niiiiiiiiiiieee mehr sehen werden. Mein armer Mann, der völlig cool blieb. Habe ich aber dann jedesmal gefangen und wir sind dann noch 20 km Rad gefahren. Im Büro ist es sogar auch super gelaufen, obwohl ich überzeugt war am Donnerstag ich renne nur panisch und schwindlig rum und kriege nix auf die Reihe. Nur schlafen war heute Nacht nicht so tolle, vielleicht 2-3 Stunden und mir war übel und 1000 Gedanken im Kopf. Drehe ich heute morgen ab, kann ihn überhaupt die 30 km fahren und komme ich allein zurück ohne Panik. Auf dem Heimweg habe ich sogar noch Gladiolen vom Blumenacker geholt und für ihn eine Sonnenblume. Staune über mich. Daheim merkte ich wie ich doch panisch wurde und schluckte eine 1/4 Normoc. Trotzdem wurde die Warterei auf den Anruf ziemlich heftig, gefühlte Ewigkeit, die OP war für 8.00 geplannt und sollte 40 min. dauern. Als um 9.15 noch kein Anruf war, ohje ohje, aber 2 Min für 9.30 rief er dann an.

So der Arzt hat gemeint so in einer halben Stunde wäre er telefonisch ansprechbar bar. Jetzt darf es nur keine Infektionen etc. geben. Ich kann es einfach nicht lassen.

Viele liebe Grüße

Toni

18.07.2014 09:07 • #17

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Hallo Toni,

oh, das freut mich sehr, dass alles so glatt verlaufen ist. Und natürlich war alle Schwarzmalerei völlig überflüssig.
Ich hab meine Steine auch noch. Bei mir waren es ein paar mehr.

Und super, dass du das so gut hinbekommen hast. Schlaflose Nächte und 10000 Gedanken sind ja völlig normal. Das hat jeder vor so einem Ereignis. Aber du hast dich nicht unterkriegen lassen! Toll!

Nur noch ein Bitte bzw. Mahnung: Bitte lass jetzt die Finger von Doktor Google bezüglich der Infektionen. Er ist in den besten Händen und das schlimmste ist überstanden. Jetzt geht nichts mehr schief.

Liebe Grüße und sei stolz auf dich
Domo

18.07.2014 11:09 • #18


Hallo liebe Domo,

da habe ich ja einen hübschen Schreibfehler, die Angst hat angerufen statt der Arzt . Tse. Freudianischer Versprecher und das mir als Notarfachangestellte.

So mit meinem Mann habe ich jetzt zweimal telefoniert. Das erste Mal war er noch ein wenig dusslig, jetzt konnte er alles berichten. Wahrscheinlich kann ich ihn Sonntag heimholen, Arzt hat sogar von morgen geredet, aber das will ich nicht so richtig und er auch nicht. Morgen früh machen sie nochmal einen Ultraschall, Suppe und Kuchen hat er auch gegessen. Er hat noch ein kosmetisches Problem Bauch ist jetzt rasiert und seine Brust nicht, hm dann kriege ich mal einen haarfreien Mann.

Ich verspreche hier mit ich werde nicht nach Infektionen googeln .

In einer Stunde fahre ich zu ihm.

Vielen Dank für deine lieben Worte Domo,

Groß Toni

18.07.2014 15:58 • #19


Dubist
Wie geht es deinem Mann?

23.07.2014 12:43 • #20



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Dr. Reinhard Pichler