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pauline85
hallo ihr lieben,

wie siehts denn bei euch momentan aus?
bei mir is alles total mies... ich kriege nichts mehr hin, mache termine die ich unbedingt wahrnehmen will und sage sie kurz vorher ab, weil mich die angst so sehr im griff hat. es gab mal ne zeit da gings mir richtig gut, ich konnte all meine gänge allein erledigen und alles hat super geklappt, aber jetzt geht das alles nicht mehr.

wenn ich zuhause bin und weiß, das ich später irgentwo hin muß, dann werde ich völlig unruhig und die panik nimmt ihren lauf und wenn schon die panik zuhause so schlimm ist, wie schlimm ist es dann erst in der straßenbahn oder in der stadt... und bums... termin wird abgesagt und hinterher ärgere ich mich über mich selber und mache mich runter, weil ich es mal wieder nicht geschafft habe, was meine angst dann auch wieder in gang bringt... ein teufelskreis und ich weiß nicht wie ich da raus kommen soll.

ich hatte ein ziemlich stressiges wochenende und das wird wahrscheinlich auch der grund sein, warum ich heute so sehr erschöpft und gleichzeitig aber total nervös und ängstlich bin und vor panik fast verrückt werde.

wie kann ich nur meine angst überwinden ??
ich bin völlig entmutigt ! kann mir jemand helfen?? oder geht es jemanden genauso wie mir ??

liebe grüße pauline

17.01.2011 13:45 • 26.01.2011 #1


10 Antworten ↓




www.kliniken-wied.de

www.salus-klinik.net/?campaignId=710

www.klinik-hohe-mark.com

Da war ich gesesen und hier ein paar Listen von Kliniken in ganz Deutschland.

Überweisung zum neurologen . Von dem eine Notwendigkeitsbescheinigung geben lassen. damit zur Krankenkasse und einen Antrag stellen.

Therapiestätte raussuchen -mit Kasse abklären ob Kostenübernahme und Termin mit Klinik machen. das war es.

Falls kein Geld für Miete oder ähnliches Sozialamt übernimmt Mietkosten usw. in der Zeit

http://www.panik-attacken.de/index.php? ... Itemid=113



Ambulant ist meist zu wenig da nur eine dreiviertel Stunde die Woche und in Langzeit sind es neben anderen Therapien mindestens 4 Stunden am TAG jeden Tag

Viel Erfolg

17.01.2011 14:01 • #2



Ich hasse meine feigheit

x 3


pauline85
hmm klingt ja alles ganz nett, wenn da nicht die panische angst vor klinikaufenthalten wäre. habe schon 2 abgebrochen, weil ich es einfach nicht ausgehalten habe

17.01.2011 14:04 • #3


hallo pauline....
ja leider kenne ich diese zustände nun seit über einem jahr ..dazu kommt andauernde anspannung trotz entspannungen ..drehende gedanken rund um die uhr schlaflosigkeit , höre meinen puls bis in den kopf rein und zittere innerlich unaufhörlich... kriege selbst schon die krise ... habe zur zeit eine psychotherapie einmal die woche ..die nicht viel hilft da die gute mehr über aktuelle probleme redet.... rausehen ja ..die vorstellung alleine reicht aus um das alle symptome hochkommen...hatte es eine kurze zeit geschafft in begleitung zur stadt ect...seit einem besuch auf dem weihnachtsmarkt ist es wieder schlimmer geworden....denke die menschenmasse hat es ausgelöst... versuche zur zeit durch viel lesen und ablenkung zuhause etwas ruhiger zu werden und solange ich meinen kopf beschäftige geht es auch ... nehme jeden nachmittag beruhigungstee zu mir da ich auch probleme mit der ankommenden dunkelheit habe sowie panik vor dem tod.... ich weiss das viel vom kopf her kommt ..einige tage geht es besser und dann wieder volle abstürze.... ich muss auch lernen umzudenken aber dazu brauchst man kraft .... ich bin sehr feige im moment rauszgehen da ich körperlich mittlerweile auch sehr schwach geworden bin..schaffe grade mal den haushalt und das wars.... hoffe mein arzt kann mir ab nächsten monat helfen ansonsten muss ich nochmal in klinik... nur wie hin da man ja nicht raus schafft ... ozeanik hat voll recht aber puhhhhh erstmal anfang finden und das durchziehen auch wenn es einen dreckig geht..... aber ich denke auch wir schaffen es irgendwann, andere hier packen es auch ..der eine eher der andere was länger... ich lerne jetzt auch erst sehr langsam umzudenken und alles was ich erlebt habe zu verarbeiten aber einmal die woche ist echt wenig dafür bei einer psychologin...

würde mich freuen wenn einer helfen könnte und tipps gibt wegen dem ewigen zittern ..der körperlichen schwäche und vorallem dem puls bis in den kopf den der macht wahnsinnig (kommt meist wenn ich ruhe habe und liege)... reine entspannungstechniken nutzen bei mir nichts und panikatacken kommen wenn ich ans rausgehen denke oder nur dran denke wenn ich termin habe und wenn ich abschalten möchte........

pauline ich denke wir sind am anfang erst mit der sache klarzukommen... ich nehme die krankheit auch noch nicht so an wie ich sollte da ich früher immer draussen war und alles alleine machen konnte...

20.01.2011 16:16 • #4


pauline85
hallo doris,

alles was du beschreibst kommt mir sehr, sehr bekannt vor. das ich momentan auch keinen bock mehr habe zur therapie zu gehen liegt bestimmt daran, dass mich meine therapeutin unbedingt in ne reha gesteckt hat, die ich nach einer woche abgebrochen habe, weil das so weit weg war und es mir da einfach nur mies ging... lange geschichte, jedenfalls hatte ich genügend gründe, um abzubrechen und nun ist mein vertrauen an meine therapeutin irgendwie weg und ich muß mich so durchschlagen. ich muß auch immer zusehen das ich mich ablenke, weil es sonst richtig heftig wird

lg

20.01.2011 16:26 • #5


hi, ich kann dich so gut verstehen. ist bei mir das gleiche. ich muss nur daran denken, dass ich nen termin habe, dann geht es schon los. das war gestern so.termin beim psychiater zwecks einweisung.ich hatte 2 tage zeit,mich da reinzusteigern.geschafft habe ich es, indem ich mich zugedröhnt hab. nicht die gute lösung,aber im moment meine einzige. mirtazapin macht schön müde.wenn man es dann doch geschafft hat,hat man ein erfolgserlebnis.finde es immer toll, wenn ich was trotzdem gemacht habe,aber ist echt hart. kannst dir jemand zur begleitung mitnehmen? mich beruhigt das. und wenn es mammi ist,mit 28, aber mir hilft das viel.

20.01.2011 18:10 • #6


pauline85
hallo mixi,

begleitung hilft mir auch, dann fällt es mir auch leichter, aber trotzdem mach ich mich immer selber runter, weil ich es eigentlich alleine schaffen muss und will. mach mir selber viel zu viel druck, das ist ätzend. will nicht immer meine freundin mitschleppen müssen, weil ich es hasse, von anderen abhängig zu sein, aber hab sonst niemanden, es ist echt zum verrückt werden. auch wenn es mal richtig gut gelaufen ist, wie vorgestern z.B.... hab alles was wichtig war erledigt und hat alles gut geklappt, aber mut am nächsten tag wieder raus zu gehen und zu üben habe ich trotz des erfolgserlebnisses nicht und dieser tägliche kampf mit mir selber macht mich richtig fertig. auch allein zuhause sein ist für mich ein kampf, aber gestern gings mir überraschender weise ganz gut, war ganz überrascht.

lg

20.01.2011 18:40 • #7


Hi, ich kann das (leider) auch gut nachvollziehen, vor ein paar Monaten hatte ich eine Phase, in der ich wochenlang gar nicht raus konnte. Jetzt geht es zumindest meistens einigermassen, aber ich hab immernoch Rückfälle.
Wenn ich weiss, dass ein Termin ansteht bin ich vorher auch immer das reinste Nervenbündel, ätzend ist das.
Ich hasse es auch total von anderen abhängig sein zu müssen, aber leider siegt oft doch die Angst.
Klinik kommt für mich allerdings auch nicht in Frage. Ich weiss auch nicht so recht wie ich da rauskommen soll, wichtig ist bei mir, dass ich mich jeden Tag versuche aufzuraffen und wenigstens mal kurz zum Bäcker oder so zu gehen.

23.01.2011 17:54 • #8


@ pauline

ich versteh das.ich würde auch lieber alles alleine schaffen wollen. wenn ich was in begleitung gemacht hab,kann ich es nicht als erfolg sehen und ist für mich ne niederlage.ich will und muss funktionieren.aber tue es gerade gar nicht.
angst vor kliniken?? mich beruhigt das enorm und viieele andere auch.in der klinik fühl ich mich geborgen. wenn mir dort was passiert,sind die fachleute gleich zur stelle-ich denke ja immer wieder ich sterbe oder klapp gleich zusammen. mir reicht es schon, wenn ich auf nen klinikparkplatz fahre und schwups bin ich entspannt.ich mag kliniken zu sehr. aus der psychiatrie musst man mich rauswerfen und dazu zwingen,ab und an mal daheim zu schlafen.man nennt das hospitalismus.dachte,ich kann nur noch in der klinik leben.als nach 3 monaten die therapie um war, wollte ich rosa elefanten am himmel erfinden,um da bleiben zu können das dich das nicht auch beruhigt? klinik hilft einfach soo vie

23.01.2011 18:07 • #9


pauline85
Zitat von tigerente66:
Hi, ich kann das (leider) auch gut nachvollziehen, vor ein paar Monaten hatte ich eine Phase, in der ich wochenlang gar nicht raus konnte. Jetzt geht es zumindest meistens einigermassen, aber ich hab immernoch Rückfälle.
Wenn ich weiss, dass ein Termin ansteht bin ich vorher auch immer das reinste Nervenbündel, ätzend ist das.
Ich hasse es auch total von anderen abhängig sein zu müssen, aber leider siegt oft doch die Angst.
Klinik kommt für mich allerdings auch nicht in Frage. Ich weiss auch nicht so recht wie ich da rauskommen soll, wichtig ist bei mir, dass ich mich jeden Tag versuche aufzuraffen und wenigstens mal kurz zum Bäcker oder so zu gehen.



nein für mich ist die klinik einfach nur ein horror, weil die mich da mit tabletten voll stopfen, die mich total nebelig im kopf machen und ich davon panik kriege... nee, nee, da kriegen mich keine 10 pferde rein.

24.01.2011 13:21 • #10


@ pauline

was ist das denn für ne klinik?? ich weiß, dass es solche gibt.auch in meiner nähe. gibts keine besseren in der nähe?? in meiner klinik war das gegenteil.die haben mir alles abgesetzt.ich wollte mich abschießen,damit ich nicht dauernd attacken bekomm-aber in der klinik ist man der meinung,ohne medis klarkommen zu müssen und zu lernen,was ich gut finde. schau dich mal um.in meine klinik reisen leute aus ganz deutschland,weil die so gut ist und auf panik spezialisiert.haben daher leider ewige warteliste.

26.01.2011 04:08 • #11



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