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F

fisch81
Mitglied

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Hallo zusammen,

meine Panikattacken sind zurück und sowas von schlimm. Bislang hatten sie sich immer auf die Atmung bezogen und auf das Gefühl zu ersticken. Nun hatte ich viele viele Monate Ruhe und seit 3 Wochen ist es extrem. Ich habe ständig Schweißausbrüche, Herzrasen, extreme Übelkeit. Habe oft gar nichts gegessen. Ich kann nicht mehr. Es kommt mehrmals am Tag, auch nachts. Letzte Nacht war die Hölle.

War gestern beim Hausarzt. Die überwies mich zum Psychiater, denn da war ich noch nie und dass obwohl ich schon seit über 10 Jahren PA's habe. Dort wurde mir gestern erstmals ein Medikament verschrieben: Venlafaxin. Die letzten 5 Jahre war ich ohne Medis ausgekommen. Davor hatte ich mal Zoloft.

Ich bin fix und alle. Ich habe 2 kleine Kinder. Ich liebe sie über alles. Wenn ich sie ansehe denke ich, ich pack das nicht. Ich kann ihnen keine gute Mutter sein. Letzte Nacht habe ich meinen Mann geweckt und ihn gebeten, mich in eine Klinik zu fahren. Ich drehe durch, meinte ich. Ich hatte derartige Panikattacken. Es war schlimm. Heute morgen habe ich meine Kinder geweckt und musste mit den Tränen kämpfen, als ich in ihre fröhlichen Gesichter sah.

Ich finde auch gar keinen Grund, warum es nun so ist. Meine Ärztin meinte gestern, den solle ich auch nicht suchen. Oft gibt es keinen konkreten Auslöser. Dennoch: ich grübel und grübel und dreh bald durch. Die Angst vor der nächsten PA ist extrem.

Ich verstehe nicht, dass die PA's nun so anders sind und so viel intensiver.

Mir drehts grad wieder den Magen um. Habe nun die erste Venlafaxin genommen. Kann irgendwie nicht an die Wirkung solcher Medis glauben. Fühle mich ängstlich und habe Angst, nicht mehr da raus zu kommen.

Hätte nie gedacht, dass es mich nochmal so erwischt.

Hätte ich keine Kinder, würde ich mich einweisen lassen. Ich kann nicht mehr (glaube ich zumindest). Und immer diese Angst: Es könnte was körperliches sein und keiner stellt es fest.

Sorry fürs Jammern. Ich muss auch ständig unkontrolliert Losheulen. So wie jetzt.

So lang ging es mir jetzt gut. Ich dachte, ich sei über den Berg mit den PA's. So kann man sich täuschen.

27.07.2010 #1


98 Antworten ↓
C

crazy030
Gast

Zitat von Hemdchen:
Ist schon merkwürdig das es zum abend weg ist

Eine Psychiaterin meinte mal, sowas gibt es eigentlich nur manchmal bei Depression.
Zitat von Hemdchen:
Hast du denn Tagsüber so viel Stress ? oder so viel um die Ohren ?

Nein, ich hab in dem Sinne überhaupt keinen Stress. Wenn ich mir aber das hier von der Hauptseite durchlese:
Zitat:
Eine Stress-Reaktion kann durch äußere und innere Faktoren ausgelöst werden.

Zu den äußeren Faktoren zählen Lärm, Wärme, Kälte, eine ungesunde Körperhaltung und ein Überangebot an Reizen.

Innere Faktoren sind perfektionistische Anforderungen, Angst vor Ablehnung, ein schwach ausgeprägtes Selbstwertgefühl und Durchsetzungsvermögen, Angst vor Verantwortung, mangelnde Delegationsfähigkeit und schlechtes Zeitmanagement.

Diese Faktoren führen zu Denk- und Verhaltensgewohnheiten, die für ungesunde Stressreaktionen verantwortlich sind.

http://www.palverlag.de/Stress-Ursachen.html

also wenn das auch zu Stress zählt, dann ja. Meine Wohngegend und die Wohnsituation empfinde ich als wesentlich zu laut. Als der Krach hier anfing, da begannen meine Symptome nach einigen Monaten.
Auch übermäßige Reize führen bei mir zu einer Reaktion, gerade auch im Zusammenhang mit Konzentration. Wenn ich im SB Markt nach einem Produkt suche und dann sind da 10 zur Auswahl, vielleicht ist es auch noch voll dort oder laut, dann kann es schon los gehen bei mir mit starkem Kopfdruck, Unruhe, Schwindel. Das löste letztes Jahr auch mehrfach PA im SB Markt aus.

Und so gab es halt viele völlig unterschiedliche Situation, wo man etliche verschiedene Diagnosen denken könnte. Wie z.B. PA im Bus, da könnte man an soz. Phobie denken oder Platzangst. Ist es aber nicht, weil man das laut meiner Psychologin gut ausschließen kann. Es ist warm im Bus, es stinkt, die Leute sind laut, eigentlich bin ich müde und Bock auf den Bus hab ich auch nicht und schon fange ich an zu reagieren, weil mir das alles zu viel ist, abgenervt und eigentlich will ich da nicht sein.

Zitat von Hemdchen:
Geht dir vielleicht tagsüber was durch den Kopf ?
Nein.

Zitat von Vida:
@Crazy
Das Wichtigste ist in deinem Fall eine Diagnose.
Davon gibt es ja einige, die wurden nur alle ziemlich schnell und ohne großen Aufwand gestellt. Die Psychologin in der Tagesklinik kam schon nach 2 Gesprächen a 30 Minuten zu 3 Diagnosen. Viel zum schnell! Das ist definitiv unseriös.

Zitat von Hemdchen:
Was heisst, die Psychologin geht von einer aufgesetzten Panikstörung aus?

Aufgesetzt auf z.B. körperliche Symptome, die auch körperliche Ursachen haben. Aufgesetzt auf Übersensibilität, auf Stress, auf zu vielen Reizen oder was auch immer.

Zitat von Hemdchen:
Wurde denn keine Diagnose aufgrund von Tests gestellt?

Nein, noch nie so richtig.

Zitat von Hemdchen:
für mich hört sich das eher nach einer depressiven Episode an.
Schwierig. Wurde aber von einem Neurologen und vorher mal von einer Psychiaterin auch so gesehen. Dann müsste sich aber was ändern, wenn man Ablenkung und Tagesstruktur hat, was ich ja hab. Ändert aber nichts.

Zitat von Hemdchen:
Ich würde dir wirklich raten, dir eine andere Psychologin zu suchen
Also ich denke mal schon, sie ist gut, war ja schließlich 15 Jahre in der Charité. Es ist auch viel meine Schuld, weil ich das mit der Therapie nicht wirklich ernst nahm und lange von rein körperlichen Ursachen ausging. In den 6 Monaten bisher war ich auch mehrfach mal 3 Woche nicht da, weil ich verreist bin. Jetzt war ich ja auch fast 3 Wochen nicht dort, weil ich bei meinen Eltern war und meine Psychologin hat gleich im Anschluss 4 Wochen Urlaub. Hab Ende August wieder Termin und dann haben wir uns 2 Monate nicht gesehen. Richtig dran bleibe ich da also auch nicht und das merkt die Therapeutin natürlich.

Zitat von Hemdchen:
oder dich in einer Klinik, die auf Angst und Depressionen spezialisiert ist, testen zu lassen. Dann hast du schwarz auf weiss, was dir fehlt.
War ich ja letzten Sommer für 5 Wochen. Da passierte aber wenig. Wie gesagt, 2 Gespräche a 30 Minuten mit der Psychologin, weil die dann Urlaub hatte und ich mich nach 5 Wochen auf eigenen Wunsch hab entlassen lassen. Mir ging es da erst richtig schlecht. Wenn ich da immer um 16 Uhr rauskam, ging es besser. Tests wurden da nur welche wegen Depression gemacht, aber halt die normale Depression und da hab ich laut der Tests nichts. Mit speziellen Formen der Depression hat sich da keiner befasst.

Zitat von jadi:
ich glaube crazy hat wirklich alles durch und man kann alles soweit ausschliessen......
Ja, also auf schwere körperliche Ursachen weist jedenfalls nichts hin.

25.07.2010 13:21 • #57


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Ich habe solche Angst - ich glaub ich pack das nicht.

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C

crazy030
Gast

Zitat von Hemdchen:

@crazy wo ist denn dein Problem wenn ich fragen darf ?


Tja, es geht eigentlich "nur" um den Zustand. Angst in dem Sinne ist mir nicht bewusst, also kein konkreter Grund. Stress ist eigentlich nur dieser Zustand, ansonsten hatte ich eigentlich nie Stress im herkömmlichen Sinne.

Ich kann es ja mal beschreiben.
In der Form geht das jetzt gut 6 Monate so. Ich stehe früh mit Kopfschmerzen auf, immer. Fast den ganzen Tag hab ich das Gefühl von Anspannung, Unwohlsein, die Beine kribbeln. Die Kopfschmerzen sind mal eine Stunde weg, dann wieder da. Mal zieht es am Nacken hoch, mal ist es die Schädeldecke oder es ist so ein starkes Druckgefühl. Häufig ist es ein Gefühl von Schwere, wenn ich die Stirn runzele und nach oben sehe mit den Augen hab ich das Gefühl, es drücken 10 kg gegen den Kopf.
Mein linker Arm ist meist wie taub/eingeschlafen, kribbelt. Das hab ich schon 2 Jahre und zu der Zeit hatte ich noch lange nichts von all den anderen Beschwerden.

Dann ist mir oft duselig, nicht mal schwindelig, halt so ein komisches Gefühl. Druckgefühl in der Herzgegend. Zuckungen. Kurz vor dem Einschlafen, also scheinbar wenn der Körper zur Ruhe kommt, fängt mein Körper an zu beben. Kein Zittern, nur so ein komisches Gefühl von beben, wie Wellen durch den Körper. Fast jeden Abend.

In der Summe ist es einfach nur ein ganz blödes Gefühl, vorallem körperlich. Und ich verstehe es eben nicht. Ich stehe früh auf, die Sonne lacht, 8-10 Stunden Schlaf, mein Hund freut sich, keine bewussten Sorgen, aber ich fühle mich mies. Tag für Tag, immer und überall. Ob ich allein bin oder Besuch hab, lange Weile hab oder was unternehme, verreise etc., Kino, Restaurant oder was auch immer, es ist immer gleich. Überall kommt dann auch oft eine gewisse Unruhe dazu. Wenn ich manchmal was mit Konzentration machen muss, platzt mir nach kurzer Zeit fast der Kopf.

Ansonsten hohes Schlafbedürfnis, oft lustlos, schnell erschöpft, eigentlich Bock auf nichts. Und das ist auch nicht anders, wenn ich in einer Gruppe von Menschen bin, geht mir dann eher auf den Sender.

24.07.2010 20:57 • #49


Zum Beitrag im Thema ↓


Bullwei
Du bist nur gestolpert. Das ist, auch wenn sich das jetzt doof anhört, nicht schlimm.
Auch ich, PAs seit ca. 20 Jahren, hatte schon mehrere Zeiten, wo ich fast PA-frei war und dann kam aus heiterem Himmel ein Rückfall. Jedesmal habe ich ein wenig gebraucht bis ich mich auf das besonnen habe was mir zuvor schon so oft geholfen hat.
Auch ich hatte dann immer das Gefühl, ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr.
Du mußt Dir jetzt ein wenig Zeit nehmen, ein bißchen kürzer treten und Dich auf Deine Verhaltensweisen besinnen, die Dir schon in der Vergangenheit geholfen haben.
Verinnerliche Dir wieder die 10 goldenen Regeln:

1. Angstgefühle und dabei auftretende körperliche Symptome sind verstärkte normale Stessreaktionen
2. Angstreaktionen sind nicht schädlich für die Gesundheit
3. Bleibe in der Realität, beobachte und beschreibe Dich selbst (innerlich, laut oder durch Aufschreiben), was um Dich herum wirklich geschieht
4. Verstärke die Angstreaktion nicht durch übetriebene, eigentlich unrealistische Fantasie- und Katastrophenvorstellungen
5. Nehme Dir die Zeit und bleibe unbedingt in der Situation, bis die Angstreaktion wieder abklingt
6. Beobachte bewußt, wie die Angst von alleine wieder abnimmt
7. Vermeide keine Angstsituation
8. Setze Dich allen Situationen aus - gegebenenfalls nach Schwierigkeit gestuft - die Dir Angst machen
9. Sei stolz auf kleine Erfolge, auch die ganz kleinen!
10. Nehme Dir in Angstsituationen Zeit

Ich weiß, das klingt jetzt zuerst bescheuert, aber verinnerliche Dir, daß Dir Nichts passieren wird. Das fällt mir bei einer PA auch immer sau schwer, weil ich dann immer Bretter vor dem Kopf habe. Aber versuche es zumindest und Du wirst sehen, daß es wieder besser wird und Du Deinen Freiraum zurück gewinnst.
Du hast eine Familie, einen Mann, Kinder, Du hast allen Grund glücklich zu sein.
Vermeide nicht, beiß´ ab und zu die Zähne zusammen und es wird wieder besser. 100%

ich drücke Dir die Daumen und alles Gute,
Bullwei

#2


D
Hi fisch81,

ich leide selbst seit gut 12 Jahren unter PA das einzige was ich dir momentan raten kann, versuche dich etwas zu beruhigen. Fang nicht an dir vorzustellen was du alles nicht schaffst oder dass du deinem Mann oder deinen Kindern nicht gerecht wirst.
Versuch dich von der fröhlichen Art deiner Kinder anstecken zu lassen...
Da deine Kinder nach deiner Beschreibung fröhlich und lustig sind belastest du sie momentan auch nicht mit deiner Situation und sie nehmen dich immer noch positiv wahr, das ist doch ein super...
Hast du versucht Entspannungsübungen zu machen? Wenn du von früher solche Techniken noch kennst dann wende sie wieder an, versuche etwas ruhe in dein Inneres zu bringen...

Das Leben ist immer ein Auf und Ab, du wirst auch dieses Mal wieder das Tief überwinden, das hast du dir ja schon die letzten Jahre bewiesen...

Liebe Grüße

dirk77

#3


F
Danke Euch Beiden! Das ist sehr lieb! Mir geht es sehr schlecht. Ich sitze mit der Brechschüssel hier. Mir ist so übel. Meine Hausärztin meinte vorhin am Telefon, dass meine Blutwerte von gestern super seien. Die Übelkeit kommt von dem Antidepressivum, da müsse ich jetzt durch. Ich fühle mich außerdem extrem benommen und müde und mir ist schwindelig. Dadurch habe ich natürlich wieder Angst. Mein Papa hat vorhin zum Glück den Kleinen aus der Krippe geholt. Ich könnte jetzt kein Auto fahren. Ich habe Angst. Ich überlege, mich in einer Klinik vorzustellen. Hat das schon mal jemand gemacht? Ich noch nicht. Was macht man da mit einem?

#4


jadi
die PAs oder ängste haben immer andere gesichter....deshalb äussert es sich nun anders bei dir...und das wiederrum macht die sehr grosse angst so bekommst du immer mehr angst vor der angst.....du musst die symptome ignorieren egal wie stark sie auch sind...du hast zur zeit wahrscheinlich wieder sehr gestresst gelebt ohne es zu merken...vielleicht wenig an dich gedacht.....und dein körper will dir sagen stopp...kein schritt weiter........pause...erholung weniger stress.........ich denke da wird was dran sein.....lg jacky

#5


N
hallo fisch81. mach dir bitte keine sorgen. die jetzige übelkeit kommt von der venlafaxin. und diese und auch noch andere begleiterscheinungen werden auch noch ca. 14 weitere tage anhalten. ich spreche da aus erfahrung. habe sie eineinhalb jahre genommen. und nun seit einigen wochen wieder.
auch ich dachte, ich sei nun gesund, aber vor ca. zwei monaten kamen sie noch viel heftiger zurück, als sie jemals waren. nun, nachdem ich sie wieder nehme, geht es langsam wieder, aber wie gesagt, an den begleiterscheinungen wirst du leider noch weitere tage anhalten. aber ich kann dir versichern, dass es sich hierbei um ein ausgesprochen gutes präparat handelt. ich habe vor einigen jahren schon einige tabletten durch.
ich wünsche dir viel kraft und gute besserung. auch wenn es erstmal noch bei den begleiterscheinungen bleibt, wirst du sehen, dass sich die A&P schon nach tagen vermindert und ebenso depressionen werden mit diesem mittel prima verschwinden.
viel glück

#6


Bullwei
Du brauchst nicht in eine Klinik
Deine Blutwerte sind super, wie Du schreibst
Denk´ dran, das spielt sich jetzt alles in Deinem Kopf ab
Ich weiß, das ist schwer, aber die Nebenwirkungen werden bald verschwinden
und dann wird es Dir besser gehen
Besinne Dich auf alte Verhaltensweisen, die Dir schon mal halfen
und versuche Deine Gedanken auf andere Themen, die Dich fröhlich stimmen, wenn´s geht, zu konzentrieren. Dann wird es mit der Zeit wieder besser werden.
Wir wissen das und Du auch
Ich drücke Dir den Daumen und wünsche Dir alles Gute.
mfg, Bullwei

#7


Neuromancer
Angst vor der Angst und PAs. Ein Gefühl das durch unsere Gedanken ensteht, welches absolut ungefährlich nur unangenehm ist. Das zu begreifen ist nicht leicht aber mit Übung in den Griff zu bekommen. Du hattest schon so viele unangehneme und intesive Gefühle erlebt und bist ohne Schaden davon gekommen. Versuch dich davon ein weiteres mal zu überzeugen und dir wird es besser gehen. Der Verstand lernt am besten wenn man sich diesen Situationen aussetzt und sie aushält. Selbst Therapeuten empfehlen diese Vorgehensweise mit dem Wissen, dass dir nicht gesehen kann. Wenns anders wäre würden die Ärzte undbedingt raten Patienten wie uns zu Hause zu bleiben. Versuch nicht diesen Situatuionen aus dem Weg zu gehen, versuch deine Kinder beim nächsten mal selbst abzuholen und wenn du eine PA bekommen solltest, versuch sie auszuhalten. Dann lernt dein Verstand wieder, dass es nur ein Gefühl ist vor dem du keine Angst haben musst. Vertrau deinem Körper, der Weiß wie er sich in solchen Situationen zu verhalten hat. Dir kann NICHTS geschehen!

Alles Gute

Neuromancer

#8


O
Hallo fisch81

Diese Tipps haben mir letztlich geholfen:

http://sites.google.com/site/angstpanik/

Viel Kraft und alles Liebe
Obelix

#9


A
Liebe fisch,

ich kann dich gut verstehen. Auch ich habe zwei Kinder und bin halbtags berufstätig.
Oft hatte ich Angst dem Ganzen nicht gewachsen zu sein. Meinen Kinder zu schaden, ihnen nicht das geben zu können, was sie brauchen, weil ich zu sehr mit mir selber beschäftigt war (bin)

Alles Quatsch, die Kinder bekommen was sie brauchen. Sie nehmen es sich. Du bist sicher eine gute Mutter und sorgt für sie. Manchmal muss man eben dafür auch mal die Hilfe anderer in Anspruch nehmen. Das musste ich erst Stück für Stück lernen, dass ich nicht die "Übermutter" sein kann. Ich kann nicht alles allein schaffen und regeln. Das funbktioniert nicht. Und damit tust du auch keinem einen Gefallen. Und Kinder genießen es auch mal zeitweise zu Hause raus zu kommen. Mal bei Oma und Opa verwöhnzt zu werden, bei der Freundin zu Mittag essen........

Angst und Übelkeit. Auch das ist mir sehr wohl bekannt. Lange habe ich an mir gezweifelt und gedacht, ich hätte alle möglichen körperlichen Erkrankungen. Doch im Laufe meiner "Angstkarriere" hätte ich dann schon tot sein müssen, wenn ich all die Erkrankungen gehabt hätte, die ich glaubte zu haben..........

Sicherlich wird die jetztige Übelkeit eine Nebenwirkung der Medikamente sein, dann vergeht sie auch wieder.
Versuch dir ein bischen "Luft" zu schaffen. Können die Kinder vielleicht mal für ein paar Tage zu deinen Eltern?
Dann kannst du in aller Ruhe erst mal wieder zu dir kommen und die Medikamente können langsam zu wirken beginnen.

Ich wünsche dir, das die Symptome bald nachlassen und du wieder ruhiger an die Sache herangehen kannst

Lieben Gruß
allegra

#10


D
Wie verhält sich denn Dein Mann? Unterstützt er Dich, ist er einfühlsam?

#11


F
Ich danke Euch allen für die aufmunternden Worte. Danke!

Die Übelkeit hat nachgelassen. Dennoch ist die Nervosität noch da und auch die gelegentichen Schweißausbrüche. Ich fühle mich müde und von der Stimmung her noch ängstlich und bissl deprimiert. Heute habe ich die 7. Tablette genommen. (Nehme 1x am Tag 75 mg). Mal sehen wie es weitergeht.

Ich hoffe, die Tabletten sind mir eine Unterstützung. Der Psychiater sprach davon, dass ich dann was tiefenpsychologisches bräuchte im Anschluss an die positive Wirkung der Tabletten. Hatte bisher nur Verhaltenstherapien. Was meint sie damit?

Kennt sich da jemand aus?

#12


H
Hallo Fisch,

vielleicht magst du mal auf meine Seite gehen
vielleicht hilft dir das eine oder andere ...
und wenn du fragen hast...
frage ruhig okay

#13


H
Hallo fisch

schmeiß zuerst die Pillen weg

zweitens Gedanken wie ...
ich glaubeich schaffe das nicht
solltest du mal vergessen solange du das hast

wie wäre es mal mit..
ich will es
ich schaffe es

alleine was du denkst reicht aus
alles Negative was du denkst reicht aus um nicht Gesund zu werden

#14


D
Zitat von Hemdchen:
Hallo fisch

schmeiß zuerst die Pillen weg



Wie kannst du nur so etwas posten? Da könnte ich mich aufregen! Du kannst doch deutlich lesen wie schwer es fisch81 gefallen ist das mit den Tablette durch zu halten und du kommst her und sagst dass es Müll ist.

Wie kannst du aus der Ferne so etwas beurteilen??

Ich finde man sollte hier vielleicht Tips geben aber nicht denken, dass alles was man selbst gemacht hat auch pauschal richtig ist.

Denn das oberste Gebot muss sein, dass man den Ärzten oder Personen denen man sich anvertraut hat auch voll und ganz vertraut und deren Methoden nicht immerzu in Frage stellt.

Und wir sollten das aus der Ferne erst recht nicht tun.

Ich habe auch keine Medikamente gebraucht, kenne aber sehr viele Menschen denen sie extrem gut getan haben und auch erst den Weg geöffnet haben um aus diesen Problemen heraus kommen zu können.

Und solche Kommentare wie "allein was du denkst reicht aus"....

klar stimmt das grundsätzlich... wie es für alles andere auch stimmt... würde aber jeder hier sich einfach mit diesem Satz "heilen" lassen, dann gäbe es die Homepage und vermutlich einen ganzen Berufsstand nicht!

Denn so einfach ist es eben nicht und ich kämpfe seit mehr als 10 Jahren mit diesen Problemen....

#15


H
Hallo dirk,

erstens weiss ich wovon ich rede, denn Ärte haben mich in der Zeit voll gepumpt mit Medikamnete.
Habe 10 Jahre lang jede Woche eine Spritze bekommen (kannst ja mal aus rechnen wie viele ich bekommen habe)
und dann habe ich erst erfahren das diese Spritze nur 3 Monate erlaubt ist.
Des weitern habe ich über 30 verschiedene Medikamente bekommen.
ALso ...
Und was glaubst du was geholfen hat ??

Nein keine Spritzen oder Medikamente...

Mein WILLE

Daran zu Glauben das es weg geht und ich es schaffe es los zu werden.
Ärzte haaaa haaa die verdienen an sochen Menschen wie wir uns dumm und dämlich.
Geholfen hat mir keiner...
und heute gehe ich Stolz zu einem schlaumeier zum Arzt und sage; Hey sie wollen mir einen erzählen wie und was...nein nein
denn ich habe es ALLEINE WEG BEKOMMEN
Tabletten blocken nur, sollte jeder wissen.
Solange du die nimmst kannst du gegen eine ANGST nich angehen , wie denn auch.
Das erkläre mir mal ??

#16


C
Trotzdem postet man nicht....schmeiss die Pillen weg...

Völlig unverantwortlich sowas

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

H
hallo zusammen........

zunächst einmal muss ich dirk recht geben mit allem was er schreibt

hemdchen.........es freut mich das du deinen weg gefunden hast,aber dennoch sind für millionen von menschen medikamente notwendig ,sie helfen um verschiedene symptome erstmal wieder erträglicher zumachen ,sie bekämpfen nicht die ursache ,das ist richtig und daran muss jeder selber arbeiten ,dafür gibt es psychologen und therapeuten und kliniken ,aber bitte schreibe nicht so negativ über die einnahme von medikamenten,,,,,,,,,das bei dir so viel ausprobiert wurde ohne erfolg wenn ich richtig gelesen habe ,tut mir leid ,aber ich freue mich umsomehr das du es geschafft hast,,,,,,,,,
Zitat von dirk77:
Ärzte haaaa haaa die verdienen an sochen Menschen wie wir uns dumm und dämlich.
Geholfen hat mir keiner...

.....keiner der ärzte und therapeuten verdient sich dumm und dämlich ,im gegenteil sie sind für ihre schwere arbeit die sie leisten ,völlig unterbezahlt...............
das macht mich etwas sauer wenn ich so etwas lese.......


fisch sollte ihre medikamente weiter nehmen ,das heisst ja nicht das sie sie ein leben lang nehmen muss ,aber jetzt zur unterstützung schon .....

Lg.hummellinchen

#18


Fantasy
Mal ganz davon abgesehen, dass man ein Antidepressivum auch nicht mal so einfach von heute auf morgen absetzen darf - so viel zum Thema "Pillen wegschmeißen"...

#19


H
Genau das meine ich ...Einige machen auch noch Abhängig ..BINGO::: was sagt EUCH das ?
Und noch ein Problem mehr..
Erst die Krankheit und dann noch ABHÄNGIGKEIT WOW klar ist ja eine Mögliche Regelung hauptsache ich merke nichts von der Krankheit..
Na wer so denkt sollte hier nicht drin sein denn dann schreibt man sich dumm und dämlich...

Aber mal ein kleines Beispiel....

Wenn du Durchfall hast und nimmst dann immer nur Medis, dann frage ich mich ....wann stellst du dir die Frage ... woran es liegt...
aber nehmt ruhig gleißig Medis
Gibt es ja umsonst auf Rezept....

Also mal zur Stärkung

Bei mir war es so schlimm, dass ich nicht mehr machen konnt...rein gar nichts...nicht mal mehr vor die Türe
Und habe es auch geschafft aber erst als mir Bewußt war..ich muss die Medis weg lassen
und so tat ich dieses ...und wenn ihr denkt ich wüßte nicht wie schlimm das ist dann muss ich echt sagen ..ihr denkt verkehrt.
Ein Therapeut sagte zu mir( war allerdings der letzte von 4 abgeklapperten) und mal von Klinik abgesehen.. oder Ärtzen, Psychofritzen usw.

Ich werde es nicht mehr los, weil ich es zu lange hatte und es sich schon rein gefressen hat..

TJA HIER HABT IHR DAS GEGENTEIL

ABER STATT IHR FISCH MUT MACHT MULTIVIERT IHR SIE NOCH :::HEY NEHM DIE TABLETTEN
IHR SEIT ECHT MEGA DRAUF

SEIT IHR BISLANG DURCH DIE KRANKHEIT GEGANGEN ?ß NEIN .....

ICH SCHON UND ZWAR GANZE 5 JAHRE LANG
Ich bin nicht hier um jemanden zu schaden sondern den WEG zu zeigen wie iihr es besiegen könnt.
Wenn ihr meint ich habe unrecht dann bitte, hoffe sie schmecken die kleinen weißen oder roten . gelben pillen
nur so, werdet ihr es nicht los
Aber......
ist Eure ganz alleinige ENTSCHEIDUNG

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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