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Oktewia

Oktewia

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Hey ihr Lieben, ich melde mich nochmal zu Wort, wegen meinem akuten Problems des würgens, anfangs war es ja nur auf eine Person bezogen , die mir nicht gut getan hat, dass mir zu erst schlecht wurde und ich würgen musste , ohne zu erbrechen ! Seit letzten Donnerstag habe ich es jetzt täglich , morgens vorm arbeiten, in der Arbeit, wenn ich irgendwo öffentlich hin muss, und ganz besonders schlimm wie erwähnt bei der dieser Person die mir nicht gut tut (EX Freund ). Ich zwing mich natürlich trotzdem zu arbeiten, ich will aufkeinenfall die Angst gewinnen lassen, ich habe auch keine Angst vorm würgen weil ich merke das es mir besser danach geht und es beim würgen bleibt. Ich habe Angst es vor anderen zu tun, den Menschen etwas erklären zu müssen, oder das die sich Fragen, was ist den mit der los ? Das macht mich unruhig und Angst, ich denke seitdem immer im voraus, manchmal überkommt mich ohne Grund die Übelkeit und das würgen , ohne das ich jetzt etwas vor habe was mich in die Situation bringen könnte vor anderen zu würgen. Ich nehme seit zwei Tagen "Lasea" aber bis jetzt Merk ich nicht wirklich was davon, ich würde gerne jemand hier finden der vll das gleiche Problem hat wie ich, oder der mir tipps geben kann, ich bin in therapie und hab ihr das unter Tränen erzählt, ich leide richtig darunter, leider konnten wir nicht viel sprechen darüber, da noch einiges an papierkram angestanden hat (ich habe die therapie erst angefangen , war zum dritten Mal dort ). Jetzt muss ich wieder zwei Wochen warten ich weis gar nicht wie ich das schaffen soll, ich will irgendwie damit umgehen können, ich hab nur noch nicht rausgefunden wie ? Wenn ich zuhause bin von der Arbeit dann geht es Eigl. Mit der Übelkeit , vermutlich fühl ich mich sicher. Die größte Angst ist wenn mein Ex Freund sich meldet ( ich komme von ihm nicht los, dass war eigentlich der grund für meine therapie ) und jetzt muss ich vor Aufregung , Angst würgen und Übelkeit in seiner Anwesenheit, ich hab sogar versucht ihm das zu erklären aber leider versteht er diese Psychomatik nicht , er denkt es liegt an ihm (nunja indirekt is es ja vermutlich auch so ).
Nur ich traue mich nicht ihm zu sagen das es mit immer schlecht geht wenn er sich meldet, gleichzeitig habe ich Angst das Leid zu ertragen wenn ich wieder bei ihm sitze.
Was soll ich da nur machen !?


Ich versuche mir immer gut zu reden in solchen Mometen wenn die übelkeit und das würgen kommt, aber wenn mir gerade so schlecht is , bringen guten gedanken in dem Mom recht wenig, zudem Spucke ich sehr viel Speichel aus , das kommt immer bei heftigere Übelkeit bei mir zustande, ich habe mir heute Taschentücher fürs büro, Handtasche, zuhause, Auto gekauft und hab sie dort überall verteilt , um "spucken " zu können. ( man weis ja nie ) Das es schon so weit kommt daran hätte ich vor 1 Woche noch nicht gedacht, es kam einfach so von heut auf morgen und ich hab mich da so reingesteigert das ich es jetzt jeden tage habe. Ich denke natürlich das mein körper Mir somit etwas sagen möchte, und ich denke auch das durch therapie Beginn mein Kopf jetzt endlich versteht das mit mir nicht alles in Ordnung ist, aber für ein Tag mal nicht zu würgen , wäre für mich momentan ein großes Geschenk , ich weis. liegt nur an mir das es so passiert, verrückt !

Ich bin um jeden Tipp oder evtl. Erfahrungen dankbar

18.11.2015 19:23 • 05.05.2019 #1


19 Antworten ↓


Chrree

Chrree


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Hast du dich auf körperliche Ursachen ausführlich untersuchen lassen? Oft werden diese Dinge, wenn bei oberflächlicher Betrachtung und simplen Blutuntersuchungen nichts gefunden wird, gleich auf die Psyche geschlossen. Es kann auch sein, dass deine Übelkeit und das Würgen wohl teils psychosomatisch sind, sich der Stress und die Belastung aber nur deshalb dadurch äussern, da ein Magenproblem besteht wodurch deine Beschwerden sich deutlicher bemerkbar machen. Ich hatte auch das Problem, dass mir täglich übermäßig schlecht wurde und nach einigen Unersuchungen gesagt wurde, dass es psychisch bedingt durch Stress ist. Nachdem ich aber darauf bestand mich genauer untersuchen zu lassen kam heraus, dass es sich dabei um ein einfach behandelbares Magenbakterium handelte, welches die Übelkeit und das Würgen verursachte und nicht der Stress und die Psyche.

Wenn sich herausstellt, dass es bei dir alleine psychosomtisch ist (was meiner Meinung nach oft nicht stimmt und vorschnell abgestempelt wird), ist die beste Lösung für dich es offen und ehrlich auszusprechen. Wenn du dich nicht traust, dann schreibe eine Email an diese Person. Eine Mail statt einer Handynachricht, da du dich so noch eher trauen kannst es zu schreiben, da du dann keine Angst vor einer direkten Antwort haben musst, da dir das ja so schon schwer fällt. Erwähne in der Mail mit, dass du auch keine Reaktion auf die Mail möchtest, da du sonst nur mit der Angst vor der Antwort klarkommen musst. Wenn er dein Ex ist und du merkst, dass es dir ohne ihn besser geht und du dich nur überwinden müsst, sollte das die einfachste Lösung sein.

18.11.2015 23:16 • #2


Luna70

Luna70


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Ich kenne das mit dem Würgen auch in schlimmen Stress-Situationen, bei mir das hauptsächlich vor Arztterminen. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich das genauso gut auch auf bestimmte Personen beziehen kann, die man zum ... findet. Hast du schon mal ausprobiert, ob dir eine bestimmte Atemtechnik hilft? Bei mir hilft "Pusten" beim Ausatmen, also würde man versuchen eine Kerze aus zu blasen, mehrmals hintereinander. Und überhaupt versuchen, ruhig zu atmen.

Ich habe immer starke Pfefferminzbonbons in der Tasche, allerdings dürfen die nicht so riesig sein, eher Pastillen. Und es gibt in der Apotheke ein Spray für den Rachen, das ist eigentlich für Halsschmerzen. Das betäubt den Hals, bei mir hilft das auch.

Damit kann man das Ganze ein bisschen lindern. Das Grundproblem ist aber ja scheinbar dein Ex-Freund. So richtig lösen wirst du das wohl nur, wenn du die Konsequenzen ziehst.

19.11.2015 10:50 • #3


Engels-Wächter


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Kurz gesagt; einige Personen findest du zum kotzen.
Das ist ganz normal.

19.11.2015 15:31 • #4


Hope90


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Hallo

Wenn ich mit Freunden verabredet bin, egal ob im Kino oder in der Stadt oder beim Feiern gehen werde ich davor zu Hause schon nervös und mache mir Gedanken was passiert wenn ich würgen muss...Bisher musste ich mich nie erbrechen und nach dem Würgen war auch immer alles gut und ich konnte hinterher doch eine gute Zeit verbringen. Wenn ich aber zum Beispiel in die Uni gehe oder alleine unterwegs bin ist alles in Ordnung. Ohne Kaugummis und Pfefferminzbonbons traue ich mich kaum noch vor die Tür. Oft helfen diese auch aber nicht immer. Und ich möchte dieses Gefühl endlich loswerden und wieder mehr genießen können. Manchmal bin ich richtig neben der Spur weil ich mich darauf konzentrieren muss nicht zu würgen. Ich hatte früher als Kind mal eine Zeit lang Probleme damit, dass mir jeden Tag schlecht geworden ist und ich nicht mehr in die Schule gehen wollte, vielleicht liegt darin das Problem. Damals war ich bei einem Psychologen, den ich allerdings so schrecklich fande, dass es mir danach plötzlich wie von selbst wieder gut ging. All die Jahre war das Problem mit dem würgen mal besser und mal schlechter... Allerdings ist mir jetzt ja selbst bewusst, dass ich nicht würge weil mir schlecht ist, sondern weil ich aufgeregt bin oder Angst davor hab würgen zu müssen. Kennt das jemand von euch?
Ich bin über jede Hilfe dankbar!

17.01.2019 21:38 • #5


Kapputze


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Ich habe genau das selbe Leiden. Bei Nervosität und Anspannung muss ich Würgen. Mir hilft oft fishermens die scharfen.
Hab auch keine richtige Lösung. Du bist nicht allein damit

17.01.2019 22:33 • x 1 #6


Holly83

Holly83


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Hey!
Du bist da abolsut nicht alleine mit .
Ich habe das auch. Lange Zeit ganz extrem. Jetzt mit Medis und Therapie wird es etwas besser.

Das würgen wird durch unsere Ängste und Panik ausgelöst. Wenn was ist oder ansteht geht es mir genauso.

Bist du in Therapie oder nimmst Medis?
Es wäre ratsam einen Psychologen aufzusuchen sowie einen Neuro /Psychiater.

18.01.2019 11:32 • x 1 #7


Cathy79

Cathy79


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Ich hab das auch. Bei Stress und kleinsten Veränderungen... Verbunden mit totaler Appetitlosigkeit.

22.01.2019 20:55 • x 1 #8


Minusch


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Hej!
Ich hab das auch immer bei Stress. Meistens morgens dann. Wenn ich in aller Herrgottsfrühe aufwache und meine Familie noch tief und fest schläft.

Bei mir hat sich im Kopf ein Schalter umgelegt, als ich mir klarmachte, dass es mit nach dem Würgen etwas besser geht. Das ist einfach die Art meines Körpers den Stress abzubauen.
Ich versuche dann es auch als solches zu betrachten und nehme es gelassen, ja fast dankbar, hin. So auf die Art: toll, dass mein Körper sich selbst regulieren kann.
Und siehe da: seitdem ist es viel viel besser!

Aber klar, wenn es mich mal außerhalb meiner Wohnung oder in Anwesenheit von anderen überfällt, kann ich da auch nicht so locker mit umgehen. Dann mache ich mir Druck und der Würgereiz vervielfacht sich

26.01.2019 19:15 • #9


Kapputze


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Das geht mir genauso. Durch das Würgen will der Körper Stress abbauen. Vorallem morgens ist das bei mir auch oft. Ich frage mich jedoch warum gerade morgens das stresslevel am hösten ist obwohl zb nichts anliegt? Kann mir das mal jmd erklären. Zum Nachmittag wird es richtig gut und abends ist nichts mehr.

Ich frage mich auch oh man wirklich nie Erbrechen muss. Ich musste es bisher nie aber die Angst das es sein könnte spielt immer mit.

Wie ist das bei euch so ?

26.01.2019 20:11 • #10


Minusch


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Also bei mir ist es morgens oft so wenn ich sehr früh aufwache. Dann geht bei mir der Stress los und die Gedanken rasen. (Warum bin ich so früh aufgewacht? Geht das jetzt schon wieder los? Was kann ich anders machen? Und und und)
Dann lässt es immer mehr nach im Laufe des Tages.
Ja, ich musste auch schon mal brechen in allzu großem Stress. Aber auch das war letztendlich nicht so schlimm, wie man es sich vorher ausmalt. Die Angst davor ist viel schlimmer!

26.01.2019 20:52 • x 1 #11


Cathy79

Cathy79


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Bei mir ist es auch definitiv ein Stresssymptom.

Aber ich habe es ja schon mehrere Jahre mal mehr mal weniger. Und ich habe noch NIE erbrochen!

Zwar schon mal was hoch gewürgt - sorry für die Schilderung - aber richtig erbrechen musste ich nicht.

Morgens ist es bei mir auch am schlimmsten.

26.01.2019 20:56 • #12


Minusch


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Ja, was hochgewürgt, aber nicht richtig Erbrechen trifft es auch bei mir eher!

26.01.2019 20:59 • #13


Kapputze


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Und was habt ihr da so für Skills?
Bei mir als Beispiel ist es eher in der Öffentlichkeit das ich da angespannt bin aber auch eher nur vormittags. Mache aber alles. Aber wenn ich das Gefühl habe Würgen zu müssen , lutsche ich ein scharfes Bonbon und damit ist es viel besser.

Habt ihr da Methoden gefunden , die etwas helfen ?
Erbrechen mussten ich auch nie , nur einmal Schleim hoch gewürgt sozusagen. Sorry für die Details.

26.01.2019 22:04 • #14


Cathy79

Cathy79


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Ich sag mal so - in dem Moment nix essen.

Bei mir tritt es ja hauptsächlich beim Essen auf. Wenn ich diese Phasen habe kann ich vor oder mit anderen nicht essen. Geschweige denn in der Öffentlichkeit.

Mein Therapeut meinte mal das hat was von Sozialphobie. Obwohl ich eigentlich gerne unter Leuten bin...

26.01.2019 22:14 • #15


redtiger


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Ich habe auch das Problem mit dem Würgen. Bei mir ist es aber nur dieser nervige Würgereiz, d.h. es kommt nichts hoch, was auch zeigt, dass es nicht körperlich, sondern psychisch bedingt ist. Ich habe dadurch jedes Mal Panik, in sozialen Situationen, wo viele Menschen anwesend, die Kontrolle zu verlieren, würgen oder gar erbrechen zu müssen und mich dadurch vor den anderen zu blamieren. Habe schon einige Entspannungsübungen wie Atemtechniken und Progressive Muskelentspannung ausprobiert, aber so wirklich hilft mir das auch nicht bzw. ist es in den Situationen, wie z.B. Meeting auf der Arbeit, auch schwer umsetzbar, ohne dass es die anderen bemerken würden.

Ich bin aktuell in therapeutischer Behandlung. Meine Therapeutin hat eine Soziale Phobie mit einzelnen Symptomen der Agoraphobie bei mir diagnostiziert. Ich habe vorher allerdings eher auf eine Emetophobie getippt. Bei mir ist es im Übrigen auch so wie bei vielen die hier schreiben: Ich wache morgens noch vor dem Wecker auf, mir kommt der Gedanke in den Kopf, dass heute ein neuer Arbeitstag ansteht und schon bekomme ich Bauchschmerzen und mir wird übel. Ich muss dann häufig auch morgens beim Zähneputzen würgen, weil ich wenn mir schlecht ist sehr empfindlich bin im Mund- bzw. Rachenraum. Und auf der Arbeit habe ich dann auch dieses ständige Übelkeitsgefühl und wünsche mir nur, dass mich keiner anspricht und ich in Ruhe meine Arbeit machen kann. Im Laufe des Tages wird es dann komischerweise besser, meistens so zur Mittagspause und gegen Feierabend fühle ich mich dann wieder pudelwohl. Am nächsten Tag wieder das gleiche...

02.02.2019 11:59 • #16


Lotta1983

Lotta1983


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Also ich habe das leider fast jeden Morgen und muss mich auch Erbrechen. Das macht mich dann so verrückt das ich mich da noch mehr reinsteigere. So wie gerade. Stelle dann halb google auf den Kopf. Habe das jetzt seit November und es ist kein Ende in Sicht. Deswegen gehe ich auch gerade nicht arbeiten. Also die Angst sitzt mir so in den Knochen das ich echt nicht belastbar zur Zeit bin.

Hoffe das hier einige ein paar Tipps bezüglich des erbrechens geben können.

11.04.2019 07:51 • #17


nektarine


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Hallo!
Was wurde körperlich denn schon abgeklärt?
Hattest du schon eine magenspiegelung?
Liebe grüße

11.04.2019 08:00 • #18


Meteora

Meteora


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Kommt zu dem Würgen ein Ekelgefühl? Ich habe das bei meiner Mutter, die mir nicht gut tut. Ekel hat eine moralische Dimension. Er tritt auf, weil sie meine Grenzen überschreitet. Außerdem kocht sie schlecht und da würge ich manchmal. Ich atme dann tief durch und konzentriere mich auf was anderes, dass ich weiter essen kann. Oder ich würze es sehr scharf. Vielleicht ist dir das Ekelgefühl unbewusst oder es ist wirklich ein Infekt, aber ich wollte mal drauf hinweisen.

11.04.2019 08:13 • #19


Lotta1983

Lotta1983


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Zitat von nektarine:
Hallo!
Was wurde körperlich denn schon abgeklärt?
Hattest du schon eine magenspiegelung?
Liebe grüße



Nein und ich denke das ich es auch nicht brauche. Ich kann es sehr gut abschätzen das es irgendwie mit meinem Grundproblem zu tun hat. Es kam wo auch die Angststörung wieder kam. Hatte das vor Jahren schon mal, aber nach 6 Wochen war es dann weg.

05.05.2019 09:06 • #20



Dr. Reinhard Pichler


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