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Hallo zusammen!
Ich habe doch etwas gezögert, mich hier anzumelden.
Habe es dann aber doch getan, um Erfahrungen zu teilen und so auch etwas zu lernen.
Zur Frage, was mich denn hier her geführt hat: ich bezeichne mich mal selbst als 37-jährigem Hypochonder mit ausgeprägtem Hang zu Panikattacken.
Das äußerst sich zumeist in dem Gefühl, dass sich gerade etwas Schlimmes anbahnt, wie z.B. ein Herzinfarkt oder Schlaganfall oder ähnliches. Das ist dann der Moment, in dem dann passiert, was ich sehr gerne Kopfkino nenne...
Ich bin nicht sehr oft beim Arzt, nach ein paar heftigen Attacken gab ich mich komplett durchchecken lassen und mehr oder weniger akzeptiert, dass es sich um ein psychisches "Problem" handelt.
Nichtsdestotrotz ist der Umgang damit, vor allem bei Exposition, sehr anstrengend und kräfteraubend.
Das hat mich dann auch letzten Endes hier her geführt, um Erfahrungen mit anderen zu teilen und daraus zu lernen.

25.01.2016 18:39 • 17.03.2021 #1


23 Antworten ↓


Icefalki
Hallo ewurz, willkommen bei uns.

Hier bist du richtig und ich wünsche dir einen netten Austausch.

25.01.2016 18:44 • #2



Hypochonder und Panikattacken - Erfahrungsaustausch

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Angstmaus29
Mir geht es ähnlich nur das meine Ängste sehr groß sind was Krankheiten betrifft sobald ein Symptom bei mir auftritt was ich vorher nie hatte bekomme ich Panik und Angst was dann richtig schlimm wird...man googelt danach und kommt auf ganz schlimme Seiten die einem die Luft zum atmen nehmen...
Durch die Angst und kaum was essen habe ich wieder abgenommen was mir nun noch mehr Angst macht es ist echt ein Teufelskreis gerade in dem man steckt

25.01.2016 18:46 • #3


Vielen Dank, Icefalki

25.01.2016 18:50 • #4


Herbstkind
Hallo ewurz

Bin auch frisch angemeldet und auch mir passiert es immer wieder, dass die Panik sich ihren Weg durch die Seele bahnt. irgendwann lernt der Körper und Geist die Symptome einzuordnen und es zieht nicht mehr. Dann kam was neues und das Spiel fing von vorne bei mir an ....

25.01.2016 18:51 • #5


Vergissmeinicht
Hey ewurz,

herzlich Willkommen hier bei uns.

Ja, es liest sich wie ausgeprägte Panikattacken. Inwieweit halten sie Dich von einem normalen Leben ab und seit wann hast Du damit zu tun?

25.01.2016 18:54 • #6


Angstmaus29, kenn ich
Im Prinzip Versuch ich dem Ganzen mit ner gehörigen Portion Humor zu entgegnen
Manchmal klappt es, manchmal nicht.
Im Prinzip geh ich doch eher offensiv damit um. Soll heißen, dass mein engeres Umfeld ziemlich genau Bescheid weiß und ich dann auch immer mal "aus dem Nähkästchen" plaudere.
Problem ist nur, dass so ne Panikattacke dann erstmal nicht witziges hat, ich mich dann aber im Nachhinein damit auseinandersetze,und diese Situation auch wieder suche. Auch wenn das manchmal leichter gesagt als getan ist

25.01.2016 18:57 • #7


Vergissmeinnicht, kann man wohl so sagen...
Ich hab das Ganze jetzt seit ca. 4 Jahren und es kann schon mal sein, dass ich 2-3 ausgeprägte Panikattacken pro Woche hab. War auch 2x im Krankenhaus wegen Verdacht auf Herzinfarkt was sich nicht wirklich als richtig herausgestellt hat und mir dann auch die Augen geöffnet hat.
Vom normalen Leben hält es mich wenig ab, da ich das einfach akzeptiert habe und die Attacke dann einfach zu lasse. Ist manchmal ziemlich hart, aber ich suche dann halt die Exposition. Ich erzähl dann auch immer meiner Familie, wenn ich durch sowas durch bin und bekomme dann auch Unterstützung.

25.01.2016 19:06 • #8


Hey, erstmal hallo.
Was hast du denn für eine Arbeit? Mir persönlich geht es so, dass ich beim Arbeiten schon manchmal arge Probleme habe und die kaum verbergen kann, aber ich möchte dort nicht jedem von meinen Problemen erzählen... Ist das bei dir unproblematisch?

25.01.2016 22:31 • #9


Stephanie1976
Hallo zusammen,
Bin weiblich, 39 jahre alt, leide unter Somatisierungsstörungen, Hypochondrie und Panikattacken.
Das ganze , mit ruhigen Phasen dazwischen und Einnahme von SSRI , Opipramol und Promethazin für den Notfall seit über 20 jahren.
Letzte, aktuelle Geschichte betrifft Magen Darm Probleme. War beim Gastroenterologen, der machte Abdomensono ... Ohne Befund ... Termin für Darmspiegelung in drei wochen ausgemacht, obwohl er sich zu nahezu 100 % sicher ist, dass da nichts ist ... Er macht sie, weil,ich Ängste habe... Meine Hauptängste betreffen generell immer Krebserkrankungen...
Meine Schwiegermutter starb letztes Jahr daran. Habe ich alles miterelebt und bekomme diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf ...
Es grüsst euch Leidensgenossen ganz herzlich
Die
Stephanie

26.01.2016 10:05 • #10


Vergissmeinicht
Hey Stephanie,

das hier ist der Thread von ewurz. Vielleicht kopierst Du Deine Zeilen und stellst sie in dem Baord Neuvorstellungen mit neuem Thema nochmals ein. So können wir alle gezielter auf Dich eingehen.

26.01.2016 11:27 • x 1 #11


Vergissmeinicht
Hey ewurz,

kenne die Angst vor Infarkt und war auch damals mehrere Mal eim KH, unzählige EKG´s und lebe nach nun 22 Jahren immer noch.

Hut ab, wie Du damit umgehst; ich hätte es nicht so gekonnt. Die Attacken werden Dich aber immer weiter begleiten, solange Du nicht an Deinen Problemen arbeitest?!

26.01.2016 11:36 • #12


Hey Pegasus!
Zurückkommend auf deine Frage: ich bin im Management und lebe und arbeite nun seit 2 Jahren in Asien.
Die Attacken fingen vorher schon an und das war dann schon keine ganz so leichte Entscheidung, da die medizinische Infrastruktur hier doch zu wünschen übrig lässt.
Bei mir kommen die Attacken meistens, wenn ich z.B. alleine auf Reisen oder im Stau bin.
Da zwickt es dann irgendwo und dann fängt das Kopfkino an: wenn ich jetzt nen Herzinfarkt/Schlaganfall/Embolie/... hab, dann kann dir hier mal so keiner helfen.
Und dann geht's los

26.01.2016 16:09 • #13


Vergissmeinnicht,
ja, da hast du wohl recht. Leider hab ich das noch nicht rausfinden können...
Ich mach ziemlich viel Sport trotz allem und lebe größtenteils recht gesund. Von ein paar B. und hin und wieder ner Zig. abgesehen.
In meiner Familie hat es auch keine traumatischen Erlebnisse gegeben, die sowas rechtfertigen würden.
Ich weiß nur noch, wie das Ganze angefangen hat: als ich in nem Projekt in Zentralasien war (und wieder recht unterentwickelte Infrastruktur). Da stand ich dann eines Tages und hatte auf einmal ein Ziehen im Oberschenkel. Das führte dann dazu, dass ich mir dann vorgestellt habe, wie sich gerade ein Thrombus löst und dann zur Embolie/Schlaganfall führt und eigentlich niemand da ist um mir zu helfen, geschweige mich versteht. Und so fing das dann an...

26.01.2016 16:26 • #14


Vergissmeinicht
Hey ewurz,

hm, dann warst Du damals alleine auf Dich gestellt, was vielleicht vorher nicht der Fall war?! Es kommt der Gedanke und er setzt sich fest. Halte dagegen.

26.01.2016 17:56 • #15


Maurice2609

10.02.2016 13:11 • #16


Juleey
Hallo Maurice, willkommen im Forum.
Willst du stationär einen Platz bekommen? Such dir doch sonst so einen Psychologen, vielleicht findest du da schneller einen. Meiner rät mir total zu Sport, also wenn du dich aufraffen kannst, wäre das sicher super. Aber ich verstehe das, kam heute morgen kaum aus dem Bett - soviel zum Thema aufraffen...
Arbeitest du? Wie läuft es denn da?
Wünsche dir alles Gute! Liebe Grüße, Juleey

10.02.2016 19:20 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Maurice2609
Danke für deine Nachricht.
Ich bin ja schon die ganze Zeit auf der Suche nach einem Psychologen. Nur leider finde ich keinen. Bekomme immer nur die Antwort, dass kein Platz frei wäre.....
Sport versuche ich immer wieder nur leider fühle ich mich meistens nicht und lasse das dann sein ... Arbeiten gehe ich weiterhin, das ist dann meistens eine gute Ablenkung. Wenn ich zuhause bin, dann kommen mir einfach immer viel zu viel Gedanken ...

10.02.2016 20:11 • #18


Juleey
Und kannst du evtl auf eine Warteliste? Und währenddessen noch weitere anrufen.

10.02.2016 20:23 • #19


Maurice2609
Hat mir bisher leider noch keiner angeboten. Aber ich versuche es weiterhin.

10.02.2016 22:12 • #20



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