Geht es dir mittlerweile besser?
Denke daran nie das Atmen zu vergessen. Selbst wenn du 5min lang tief und langsam atmen musst.
Wenn du dich darauf konzentrierst ist das schon mal die halbe Miete. Dann wird die Panik wenigstens nicht stärker.
Da es zumindest was das angeht bei mir besser wird bin ich überzeugt davon das Panikattacken besiegt werden können.
Ab und an spüre ich kleine Anflüge, aber ausbrechen tun sie nicht mehr. ( Hoffe ich brülle jetzt nicht zu laut)
Du wirst das also auch schaffen da bin ich mir sicher!
Bei mir scheint es generell Nachts am schlimmsten zu sein. Von einer Sekunde auf der anderen hat sich vorhin alles so angefühlt als wäre ich in einem Traum. Nichts hat sich mehr real angefühlt. Danach leichter druck auf der Brust gepaart mit leichten Angst Gefühlen. Erst bekam ich ein Tunnel blick und dann war es so als würde sich ein schalter umlegen. Irgendwann merkte ich dann wie alles wieder "normal" wurde.
In solchen Momenten hat man echt schiss das man die Kontrolle über sich verliert. Es spielen sich dann im Kopf Szenarien ab die man aus Filmen kennt wo Leute unberechenbar werden weil sie psychisch komplett am ende sind. Allein der Gedanke verschafft mir schon Gänsehaut und die verschiedenen Krankheiten die es gibt rattern rauf und runter im Gehirn.
Bekomme langsam das Gefühl das zwar die Panikattacken verschwinden, jetzt aber der kleine Hypochonder wieder hoch kommt.
Diesmal allerdings hat er Psychische Krankheiten im Gepäck...
Ich komme mir schon vor wie ein Arzt.
Hin und wieder gibt es eigen Diagnosen und die Krankheiten die es so gibt kenne ich gefühlt alle von A bis Z.
Ich hab hier Nachbarn die nur am Husten sind, ihren Garten voll rotzen und trotzdem weiter rauchen. Auch da gab es von mir schon sämtliche Ferndiagnosen.
Ein einfaches schniefen reicht und ich fange an zu grübeln was die Person wohl für eine Krankheit haben könnte.
Ich bin in dem Moment auch überzeugt davon das da was nicht stimmt.
Das ist total bescheuert und ich grinse gerade selber darüber aber es nervt mich und vor allem hört der Spaß dann ganz auf wenn jemand aus der Familie kurz mal hustet. Dann bekomme ich neben dem ganzen grübeln auch noch sorge.
Kurz zu gestern:
Der Wald war wunderschön. Hin und wieder leichte angst vor allem wenn alles ruhig war und kein Mensch in Sicht war aber generell war es schön mal wieder "richtig" draußen gewesen zu sein. Ich muss nur schauen wie ich es hin bekomme keinen großen wert darauf zu legen wie weit ich von Zuhause weg bin. Vor der Tür stunden lang spazieren gehen ist kein Problem. (Kann ja jederzeit nachhause).
Aber dann mal etwas weiter weg zu sein oder dinge erledigen zu müssen lassen mich leicht unruhig werden.
Ich finde es echt schön wie sich die Leute hier gegenseitig aufbauen und in den Hintern treten. Sowas hat man leider nicht überall und gilt auch nicht mehr als selbstverständlich.