wenn es einem schlecht geht.. fühlt es sich so an als würde man damit alleine sein.
es kommt mir vor als würde mir niemand helfen wollen oder können, gefangen in einem körper der unkontrollierbar ist und man ausgeliefert ist. vorerst .. ich leide seit ich klein bin an schweren depressionen, leider war ich noch nicht in therapie.
vor 2 jahren circa fing es an.. mit den ersten panikattacken. ich war im Dro... und war etwas länger drin..
dann stand ich an der kasse.. und mir wurde sehr schlecht und schwindlig.. hatte herzrasen atemnot alles was dazu gehört.
da es das erste mal war und ich von dem ganzen noch nichts wusste.. und nichtmal wusste dass die psyche so etwas auslösen kann dachte ich ich würde gleich sterben oder wäre totkrank. ich hatte wakelige knie.. wäre fast umgekippt aber bezahlte noch zitternd meinen einkauf und lief raus, setzte mich auf ne bank.. und atmete. dort saß ich glaube ich eine stunde lang bis es besser wurde.
schwindelig war mir immer noch aber ich ging nach hause. dann das nächste mal kurze zeit später wurde mein arm taub.
ich dachte ich hätte einen herzinfarkt und es würde in den arm austrahlen, ich bekam panik. aus panik rief ich einen notarzt..
sie untersuchten mich, nahmen mich mit zum krankenhaus und untersuchten mich. blutprobe, ekg, fiebermessung, urinprobe usw.
alles war ok.. sie meinten es wäre eine panikattacke und ich war etwas beruhigt. dann kurze zeit später fing es wieder an.. mit den taubheitsgefühlen und schmerzen aber sie verbreiteten sich auf beide arme und das angstgefühl kam wieder.. es war schlimm. ich zitterte,bebte und verkrampfte.. meine finger verkrampften sich. solche anfälle bekam ich dann öfters, vielleicht jede woche ein mal. sobald ich in einen laden ging wurde mir schwindelig.. und wacklig, ich ging sofort raus. ich konnte nirgendwo hingehen. ich war wie auf nem wankenden boot.. es wackelte alles. so ging es mir monatelang, ein halbes jahr vielleicht... bis es dann besser wurde und fast aufhörte mit den attacken.ein jahr war dann stille.. ich konnte wieder einkaufen und rausgehen.. manchmal war es schwer aber es ging einigermaßen. davor hatte ich etliche verkehrsmittel gemieden weil bei mir sofort die angst kam und die klaustrophobie.
jetzt vor 3 wochen fing es wieder an. ich wollte in den urlaub fahren, saß in der bahn und mein arm wurde taub.. als ich mich dann in den vollen bus nach rügen setzte wurde mir sehr komisch , es wurde heiß und ich bekam herzrasen und musste sofort raus. es war zu eng und es waren zu viele menschen im bus. ich ging raus, das wars also mit meinem urlaub. ich quälte mich nach hause.. mit atemnot... und herzstolpern. als ich zuhause war legte ich mich hin und stand nicht mehr auf. mir ging es nicht besser, in den nächsten tagen konnte ich kaum gehen so schwindlig war mir. es war eng im brustkorb.. hatte herzrasen.. und angstattacken. das gefühl von atemnot.. und situationen die man nicht kontrollieren kann. vor einigen tagen hatte ich dann was extremes.. hatte stundnelang unruhig geatmet .. und dann fingen meine arme an zu vibrieren und zu beben..dann auch mein gesicht und beine also alles bebte. ich verkrampfte bekam schwer luft.. es fühlte sich an wie sterben. ich hatte wieder den notruf gewählt.. sie sagten ich hätte hyperventiliert.. und durch das unruhige atmen verkrampfte sich alles. mir geht es furchtbar und ich sehe keinen ausweg.. ich fühl mich hilflos und weiß nicht weiter. ich will demnächst eine therapie machen.. habe sogar einen termin ende juni nicht allzu weit weg von mir. doch ich habe angst zusammenzubrechen.. und angst vor dem weg dahin.. weil ich momentan kaum laufen kann.. weiß ich nicht wie ich dahin kommen werde. ich weiss dort geht es wohl vielen wie mir.. aber trotzdem leidet jeder für sich. denn jeder empfindet anders. vielleicht helfen da antidepressiva zum beruhigen? geht es jemandem wie mir. . da draußen? kann mir jemand helfen?
