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Flousen
Zitat von Celinamary:
Leider sind wir glaube ich fast das einzige Thema, was hier durchgehend diskutiert und streitet und das nervt mich und das würde ich gerne anders ...

Ich nenne es eher Meinungsverschiedenheiten. Nicht jeder vertritt die selbe Meinung was völlig okay ist. Und auch Klartext muss mal geredet werden und nicht dieses ständige Oh du Armer/Arme Gutschi Gu.

Wir können uns die Probleme untereinander anhören, und unseren Senf natürlich auch dazu beitragen, wenn sich die Probleme aber über Monate hinweg nicht ändern und man wieder und wieder Woche für Woche das selbe liest denkt man sich auch da ist Hopfen und Malz verloren. Wie hier bereits geschrieben wurde hat der Großteil keine Therapie. Wenn man selbst nur in seiner Bubble sich aufhält muss man sich nicht wundern. Und da muss ich auch nicht jedes mal sagen, ach Manfred (Beispiel) du armer das ist natürlich doof und ich leide mit dir. Mir hat es geholfen knallhart und Radikal an die Sache ran zu gehen, das hat seine Zeit gebraucht aber nun ist es eben besser.

Unsere Ängste gaukeln uns ständig irgendwas vor, nur was machen wir aus unseren Gedanken? Gehen wir mit ihnen oder steuern wir dagegen? Nur so findet man einen Ausweg. Und nein es geht nicht von heute auf morgen weg, es ist ein langer Lernprozess. Wir haben die negativen Muster geschaffen. Wie ein Kind was laufen lernt über die Zeit.

Ich habe Angst und Panikattacken seit 2012, und da habe ich wirklich alles erlebt. Atemnot, Herzrasen, Extrasystolen, Schwitzen, Zittern, Todesangst, Unruhe, Unwohlsein, Schlaflose Nächte, Depressionen, Zwangsgedanken und Störungen, und und und. Wenn man das erstmal alles durchlebt hat ist einem irgendwann alles sowas von egal. Ich will nicht sagen das ich geheilt bin, ich habe den Umgang aber gelernt. Auch ich habe miese Phasen und gute Phasen, wichtig ist was wir daraus ableiten und wie wir sie händeln.

Ein Beispiel: Aktuell stand Psychische Atemnot im Mittelpunkt. Alle Arzt Besuche ohne Befund. Man fängt an zu beobachten, was denke ich, wie fühle ich mich, was tue ich. Soll ich noch 20x zum Arzt laufen und die selbe Diagnose (Gesund) erhalten? Nein also muss der Schlüssel her. Man geht laufen, provoziert seinen Körper, und arbeitet mit den Gedanken. Und schon wurde es besser. Stück für Stück.

Und wir alle dürfen Rückschläge haben, sie machen uns nicht schwächer.

• x 3 #52441


Vendetta1981
Zitat von Flousen:
Unsere Ängste gaukeln uns ständig irgendwas vor, nur was machen wir aus unseren Gedanken? Gehen wir mit ihnen oder steuern wir dagegen? Nur so findet man einen Ausweg.

Angst zu haben ist erst mal die eine Sache, Strategien um Angstzustände zu ertragen sind eine andere. Ich würde sogar noch einen Schritt zurück gehen und mich fragen: Warum habe ich überhaupt Angst?

Meiner Erfahrung nach, kümmern sich die meisten Menschen mit Angststörungen zu wenig um den eigentlichen Grund sondern sind immer wieder auf der Suche nach einer Ursache für ein spezielles Symptom, welches gerade seine Showtime hat. Das ist einfach ein Katz und Maus Spiel ohne Mehrwert. Wie vieles im Leben, ist die einfachste Erklärung in den meisten Fällen auch die naheliegendste. Man geht zum Arzt, man wird durchgecheckt. Ergebnis: Alles gut. Trotzdem reicht das nicht aus, um die Angst loszuwerden.

Für mich ist das ein Ausdruck davon, dass Menschen nicht im Reinen mit sich selbst sind. Bei dem einen nährt das Übergewicht, die fehlende Fitness, dass seit gefühlten Ewigkeiten kaum vorhandene Aktivitätsniveau die Zweifel ob man sich körperlich nicht zu sehr geschadet hat, der andere hat sehr viel Stress in seinem Leben und ist derart dran gewöhnt, dass er ihn so bewusst gar nicht mehr wahrnimmt obwohl das Nervensystem total überlastet ist. Es gäbe noch zig weitere Beispiele, aber am Ende ist die kommt es auf eine Sache an: Pflege ich einen gesunden Lebensstil oder nicht?

Wenn ich weiß, dass ich mich schlecht um mich kümmere, es Probleme in meinem Leben gibt, die ich nicht ohne weiteres lösen kann oder nicht weiß wie, dann hat Angst natürlich genau dann leichtes Spiel, weil man sie durch sein Verhalten selbst nährt. Es gibt Leute, die haben Angst vor Lungenkrebs ziehen sich aber trotzdem eine Fluppe nach der anderen rein. Die logische Konsequenz wäre: Aufhören zu rauchen. Und so ist es auch bei der Angst rund ums Herz.

Ich habe damals eine Herzangst entwickelt, weil ich 1. Raucher war, 2. meine Mutter relativ früh mit 44 an Herzproblemen gestorben ist und 3. ich absolut nichts für mich getan habe, also keinen Sport gemacht und die Ernährung war unter aller Kanone. Dann ging es mit Panikattacken los, Symptomshifts ohne Ende und am irgendwann konnte ich mir nicht erklären warum das alles passiert. Erst viel später habe ich begriffen, dass ich die Angst nur dann weg bekomme, wenn ich den eigentlichen Grund angehe. Ich habe aufgehört zu rauchen, habe mit Sport angefangen, habe Leute aus meinem Leben verbannt, die mir nicht gut taten, esse gesünder, verzichte aber nicht auf alles. Und über die Zeit schlich die Angst sich von selbst aus. Ich merkte es erst Wochen später, dass ich schon lange keine Symptome mehr hatte. Und das ist bis heute so geblieben.

Ich hatte vor dem 44. Lebensjahr immer Bammel, werde aber nächsten Monat 45 und bin somit schon jetzt älter als meine Mutter es damals war. Es war ein völlig irrationaler Gedanke, aber der spukte mir bis dahin im Kopf herum. Nun ist er weg.

Worauf ich am Ende hinaus will: Beseitigt man das Grundproblem (sofern es eins ist, was man selbst lösen kann wenn man will), verschwindet auch die Angst von allein, denn die ist nur das Produkt dieses Problems.

• x 7 #52442


A


Herzneurose oder Anzeichen auf Herzinfarkt?

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CosmicPancake
@Vendetta1981 Das ist ein toller Beitrag und ich erkenne mich da so wieder. Ich bin mit 44 zum ersten Mal bei der Psychoanalyse und hoffe, dass da die Wurzel meiner Ängste gefunden werden kann. Grundsätzlich ist bei mir Stress ein riesen Problem, weil ich davon immer mehr habe (oder mir mache) als mir gut tut.

• x 3 #52443


J
Zitat von CosmicPancake:
@Vendetta1981 Das ist ein toller Beitrag und ich erkenne mich da so wieder. Ich bin mit 44 zum ersten Mal bei der Psychoanalyse und hoffe, dass da ...

Ich halte nicht viel von Tiefenpsychologie. Gerade auch bezogen auf Ängste. Verhaltenstherapie macht da doch viel mehr Sinn.

• x 1 #52444


CosmicPancake
Zitat von Justin3456:
Ich halte nicht viel von Tiefenpsychologie. Gerade auch bezogen auf Ängste. Verhaltenstherapie macht da doch viel mehr Sinn.

Ich habe soviel Verhaltenstherapie gehabt und kann jetzt Atmen, meine Gedanken wegeschieben, und, und, und. Die Ängste sind immer noch da. Bei Höhenangst klappt das bestimmt super, aber bei mir nicht - daher versuche ich den Ursachen auf den Grund zu gehen.

• #52445


J
Zitat von CosmicPancake:
Ich habe soviel Verhaltenstherapie gehabt und kann jetzt Atmen, meine Gedanken wegeschieben, und, und, und. Die Ängste sind immer noch da. Bei ...

Die Ursachen sind egal. Das ist meine Einstellung dazu. Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, spielt es keine Rolle warum du jemals angefangen hast. Wichtig ist das hier und jetzt und welche Strategien dir zum aufhören helfen. Gerade bei Ängsten würde ich von Tiefenpsychologie abraten.

• #52446


CosmicPancake
Zitat von Justin3456:
Die Ursachen sind egal. Das ist meine Einstellung dazu. Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, spielt es keine Rolle warum du jemals angefangen ...

Und wieso rätst du da ab?

• x 1 #52447


J
Zitat von CosmicPancake:
Und wieso rätst du da ab?

Weil es unerheblich ist was in der Vergangenheit passiert ist. Außer du hast ein Trauma oder sonstiges was überwindet werden muss. Die Ängste entstehen im hier und jetzt. Du musst mit einem Therapeuten an deinem aktuellen Umgang und Verhalten arbeiten. Es ist wie gesagt völlig albern als Beispiel über die Eltern und Kindheit zu sprechen. Das bringt dir nichts gegen die Ängste. Eine Verhaltenstherapie ist das A und O bei Ängsten.

• #52448


CosmicPancake
Zitat von Justin3456:
Weil es unerheblich ist was in der Vergangenheit passiert ist. Außer du hast ein Trauma oder sonstiges was überwindet werden muss. Die Ängste ...

Mit hilft die tiefenpsychologische Therapie ganz anders, als alle Therapien der Vergangenheit. Endlich befasst sich mal jemand mit mir, meiner Biografie und zeigt mögliche Erklärungen. Bei mir zeigt sich z.B. das die Herzneurose eher eine Ausprägung ist von "ich brauche einen guten Grund um mich"einzuigeln". Ohne das da jetzt eine Diagnose dran steht wird aber allmählich klar, dass eine erfolgreiche Behandlung der Herzangst nicht zu einer Besserung führen kann, weil sich an der Grundursache nichts ändert. Dann kommt nach der Herzangst, die Angst vor Krebs oder sowas. Verhaltenstherapie kann mMn nur dann funktionieren, wenn die Biografie halbwegs in Ordnung ist und es keine deutlichen Ursachen gibt.

• x 1 #52449


J
Zitat von CosmicPancake:
Mit hilft die tiefenpsychologische Therapie ganz anders, als alle Therapien der Vergangenheit. Endlich befasst sich mal jemand mit mir, meiner ...

Völliger Schwachsinn 🙈

• #52450


CosmicPancake
Zitat von Justin3456:
Völliger Schwachsinn 🙈

Meine Güte, Du hast aber echt Schwierigkeiten mit anderen Meinungen. Warum ist das denn Deiner Meinung nach totaler Schwachsinn?

• x 2 #52451


Katha0886
Hallo ihr Lieben, vielleicht hat ihr einer einen Tipp für mich. Ich habe in der letzten Zeit wieder ab und an Herzrasen. Es war vor einer Woche das erste Mal da und seitdem höre ich vermehrt auf mein Herzschlag, kontrolliere ihn ständig und immer dann, wenn ich richtig viel draufachte und dann wieder diese Angst spüre, rast es wieder los.
Ich war schon beim EKG, alles in Ordnung. Aber habt ihr Tipps für mich, wie ich aus dieser Schlefie wieder rauskomme? Ich leide nämlich auch unter einer Angststörung.

• #52452


J
Zitat von Katha0886:
ab und an Herzrasen

Um hier eine adäquate Antwort drauf zu geben, gibt es nur eine Möglichkeit. Du solltest ein LZ EKG tragen und das Herzrasen sollte dann natürlich möglichst auftreten. Dann kam man sich anschauen um was es sich da genau handelt. Falls es nur eine normale Sinustachykardie ist könnte die Angststörung natürlich ein möglicher Auslöser sein. Ein Ruhe EKG während das Herzrasen nicht aktiv ist, bringt ja schlussendlich nichts.

• #52453


Katha0886
@Justin3456 Genau, da ist das Problem, es kommt ja nur ganz selten vor. Also es kann sein, dass es 2 Wochen garn icht kommt.

• #52454


J
Zitat von Katha0886:
@Justin3456 Genau, da ist das Problem, es kommt ja nur ganz selten vor. Also es kann sein, dass es 2 Wochen garn icht kommt.

Ja das ist blöd. Ist aber häufig so. Das musst du dem Arzt mitteilen. Gegebenenfalls mit einem 1 Kanal EKG zum Beispiel Smartwatch dann versuchen einzufangen. Und bevor es hier welche belächeln, es gibt oft Rhytmusstörungen die sich selten zeigen.

• x 1 #52455


Katha0886
@Justin3456 Ja, da werde ich mal sehen. Ich bin auch aktuell gerade sehr unruhig und psychisch wieder recht schlecht gestellt. Ich denke mal eher, dass daher das Herzrasen kommt.

• x 1 #52456


R
Was mich herumtreibt sind nicht unbedingt die stolperer, sondern ein sehr schwer zu beschreibendes Grundgefühl. Es fühlt sich oft so an, als würde es gleich vorbei sein, sl ein kurzes aufsteigendes Angstgefühl. Das von morgens bis abends…
Ich traue meinem Körper auch einfach gar nicht mehr und weiß nicht mehr was normal, oder nicht normal ist

Kennt ihr so ein Gefühl? Kombiniert natürlich mit herzstolpern, Druck in der Brust usw..

• x 3 #52457

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Schlaflose
Zitat von Robbery_07:
Es fühlt sich oft so an, als würde es gleich vorbei sein, sl ein kurzes aufsteigendes Angstgefühl. Das von morgens bis abends…
Ich traue meinem Körper auch einfach gar nicht mehr und weiß nicht mehr was normal, oder nicht normal ist

Kennt ihr so ein Gefühl? Kombiniert natürlich mit herzstolpern, Druck in der Brust usw..

Klar, kenn man das.,Das nennt man eine Angst- oder wenn schlimmer ist, eine Panikattacke. Das aufsteigende kurze Angstgefühl ist ein Adrenalinschub.

• x 1 #52458


D
Zitat von Justin3456:
Es ist wie gesagt völlig albern als Beispiel über die Eltern und Kindheit zu sprechen.

Also die Meinung wirst du voraussichtlich exklusiv haben, deine Aussage ist Stuss!
Klar, Verhaltenstherapie ist eine gute Sache, aber tiefenpsychologisch zu schauen ist auch sinnvoll.

Ursprünglich bin ich nicht wegen Gesundheits-Ängsten in Therapie gekommen, sondern wegen Versagensängsten, Verlustängsten usw... Gesundheitssorgen waren auch leicht da, aber zu der Zeit nicht so präsent.

Bei mir war die krasse Angst, beruflich und privat nicht versagen zu dürfen, weil mein Kopf sich sehr krass reingefressen hat "was denken dann die Leute, wie schauen die mich an".
Über tiefenpsychologische Ansätze kam man auf meine Kindheit/Jugend, wo ich mit Mobbing zu tun hatte, kein körperlich gewalttätiges, aber mental zerstörerisches. Und jedes Mal, wenn ich was abbekommen hab, sah ich die Blicke der anderen, die wie Sprechblasen sagten "oh man, der arme Junge". Und ich schwor mir, immer stärker zu werden und diese Blicke nie wieder erfahren zu müssen. Das hab ich dann aber so festgefressen, dass normal menschliches Versagen oder Verluste in meinem Verstand absolut verboten waren, wodurch der innerliche Druck aber immer höher wurde. Ich erkannte nicht mehr das Positive, was mir sowohl privat, als auch beruflich entgegen gebracht wurde, sondern nur die minimalen negativen Situationen, die meine Angst dann getriggert haben, obwohl es belanglos war.

Wäre niemand an diese Thematik herangekommen, hätte mich das mental wahrscheinlich kaputt gemacht. Ich war quasi nicht mehr in der Lage, negative Emotionen zulassen zu können und hatte schon ein chronisch aufgesetzten Grinsen.

Jetzt hab ich eine ehrliche, selbstbewusste Lockerheit wieder erlangt, die eigentlich Teil meines Charakters ist.

Daher erzähl hier bitte nicht pauschal, dass Tiefenpsychologie bei Ängsten Schwachsinn ist. Nur weil es bei dir nicht geholfen hat, jeder Mensch hat andere Auslöser, andere Erfahrung und reagiert unterschiedlich auf verschiedene Dinge.

Und wie @CosmicPancake schon sagte, dieses ständig besserwisserische von dir inkl. der Unfähigkeit, auch mal andere Sachen hinzunehmen, nervt hart. Tu nicht immer so, als hättest du zu jeden Thema die Weisheit mit Löffeln gefressen!

• x 3 #52459


bory
@Robbery_07 Ja, klar kenne ich das. Ein leichter Angstdruck den ganzen Tag. Blutdruck, Herzrhytmusstörungen, alle möglichen Gefühle in Brust, Armen, etc.

Ich hatte allen Grund meinen Körper nicht mehr zu vertrauen. Nie Geraucht, kaum Alk., immer Sport und dann macht mir ein genetischer Fehler klammheimlich und vollkommen überraschend einen Strich durch die Rechnung.

Die eine Frage ist ist ja "kennt Ihr das auch?", die andere "wie kamt ihr da raus".

Ich hatte gedacht nach der erfolgreichen OP bin ich noch 3 Monate wieder voll dabei. Mitnichten, es hat jetzt 3 Jahre gebraucht, allerdings war da ein stetiger Aufwärtstrend.

Zum einen brav die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen, wenn was wirklich besonderes ist auch mal einmal mehr Nachfragen. Sonst MUSS es aber gut sein. Leben ist Risiko, wir werden nie absolute Sicherheit bekommen. Wer gesund ist, ist nicht hinreichend diagnostiziert. Gesundheit ist die Fähigkeit Krankheit und Schäden zu überstehen, zu regenierieren, nicht ohne zu sein. Wenn es grünes Licht gibt, auf jedenfall sich "fordern". Etwas machen. Sport, Bewegung, alles was wieder etwas vertrauen schaffen kann. Und wenn die Angst dann doch kommt, sie drüberschwappen lassen, nicht wehren.

Soweit meine Glaubensgrundsätze.

• x 1 #52460


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Dr. Reinhard Pichler
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