Zitat von CosmicPancake: Gibt es denn hier Erfahrungen im erfolgreichen Meistern von durch Brustschmerzen getriggerter Herzangst? (bei unauffälligen Untersuchungsergebnissen)?
Der Punkt ist halt schwierig, theoretisch muss man es ignorieren, da diese Schmerzen ja zu 99,9% vom Bewegungsapparat kommen. Das heißt sehr wahrscheinlich Verspannungen, Fehlhaltungen etc.
Problem bei uns ist, dass wir sehr angespannt und aufmerksam sind. Sobald du also diese Schmerzen spürst, bekommst du Angst, dein Körper spannt sich noch mehr an, die Schmerzen werden mehr oder langanhaltender, du bekommst mehr Angst. Dann hat man einen sehr unangenehmen Kreislauf.
Empfehlenswert finde ich da PMR oder autogenes Training, so holt man den Körper nach und nach aus der Dauer-Anspannung. Autogenes Training bedarf aber Übung und klappt nicht mit einem Mal.
Dazu sanfte Dehnübungen oder Mass., da merkt man schnell, dass es dann besser wird, dies sollte man anschließend versuchen per Autosuggestion versuchen in den Verstand zu bringen, also nach dem Motto "meine Schmerzen werden durch dehnen oder massieren besser, dann kann es nicht das Herz sein"
Gleichzeitig spürst du wahrscheinlich, dass bei tiefem Einatmen oder rotieren der Wirbelsäule die Schmerzen stärker werden oder? Auch das kann man sich einspeichern, den auch das ist bei organischen Ursachen nicht so.
Wenn ich z.B. Schmerzen im LWS Bereich hab, ist mir das komplett egal, da sitzen ja keine Organe
😄 diese Schmerzen gehen dann schnell von alleine weg, wenn aber die BWS schmerzt, steigert man sich rein, da dieser Schmerz schwer einzuschätzen, aber auch den soll man versuchen zu ignorieren bzw. sich gut zuzureden, dass dies jetzt nicht durch ein Organ kommt.
Ich bin selbst noch dabei, aber es klappt wieder öfter.
Übrigens Tipp bei kalter Jahreszeit bzgl. Sport. Geh schwimmen, dass ist einerseits gut, um sich zu beweisen, dass man gesund ist, dazu lockert es den Oberkörper