@Thor85 Übelst. Meine Chefin hat es selbstverständlich mitbekommen und alle von denen derbe zur S@u gemacht
🙈 Die wusste im Vorfeld, dass ich mit psychischen Problemen zu kämpfen habe und war echt fassungslos wie die anderen Mädels reagiert haben bzw hat sich selbst Vorwürfe gemacht, weil sie mich ja gefragt hat, ob ich zu dem Thema bereit bin etwas zu sagen usw. Ich war da aber niemandem böse, denn keiner konnte wissen dass die Ollen da so asozial reagieren. Ist halt leider dumm gelaufen.
Aaaaber, in solchen Momenten der Angst hilft mir zb oft ein "Realität-Check" (zugegeben, mein Psychiater hat mich vor ca einer Stunde angerufen weil er fragen wollte wie es mir geht und er hat mich daran erinnert, haha)

Und zwar, falls mich zb die Thromboseangst überkommt versuche ich realistisch zu denken und reflektiere WAS ich zb alles gemacht habe und was im schlimmsten Fall tatsächlich für eine Thrombose sprechen würde. Hab eben nachgedacht und das erste was mir einfiel war, dass ich trotz des Infekts eben hier und da aufgestanden bin um aufs Klo zu gehen. Also? —> Etwas Bewegung ist schon mal da. Dann habe ich mich daran erinnert was eventuelle Risikofaktoren sein könnten. In meinem Fall habe ich zb gar keine, da selbst ein Lymphödem nix mit den Gefäßen zutun hat. Und zuletzt habe ich eben auch versucht mir klar zu machen dass mein Bein weder höllisch weh tut, weder rot ist, weder angeschwollen noch heiß ist, was daher auch eine Thrombose ziemlich unwahrscheinlich macht.
+ viele andere haben hier auch geschrieben, dass sehr viele Menschen nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen Grippe oder anderem längere Zeit im Bett bleiben. Wenn jeder quasi so schnell ein Risiko für Thrombose entwickeln würde, dann würden echt ganz viele Menschen innerhalb von kürzester Zeit sterben, beispielsweise auch welche die aufgrund von schwerer Depressionen aufgrund des Mangels an Motivation und Energie nicht aus dem Bett kommen oder sich eher ins Bett zurückziehen.