Wie @Vendetta1981 schon so schön sagt.. "Beobachten" kann so viel ausmachen.. dass ich es eigentlich gar nicht schreiben möchte. Vor allem, wenn man es über Jahre hinweg betreibt. Man wird immer "besser" im "Beobachten", und "Empfinden".. und im "Beeinflussen" teilweise auch. Dummerweise auch häufig relativ unbewusst. Ich wusste auch Jahre nicht, was ich da überhaupt treibe.
Also wenn ich meinen Körper z.B. "beobachte".. was ich ja im "Ruhemodus" auch ständig mache, wenn auch aus anderen Gründen.. dann fahre ich komplett herunter. Da atme ich fast nicht mehr, bzw. die Atmung ist so flach, dass sich kaum etwas im oder am Körper bewegt.. daher muss ich teilweise sogar bewusst atmen, damit ich nicht aufhöre zu atmen, oder unbewusst total verspanne. Da atme ich auch nur noch durchs Zwerchfell, nicht wirklich durch Bauch oder Brust. Und ja.. in solchen Phasen checke ich dann geistig komplett alles durch. Und ich bin mir sicher, dass mein Puls da auch sehr niedrig ist, auch ohne es zu messen. Ich fahre ihn ja absichtlich herunter. Aber man kann ihn ja evtl. auch unbeabsichtigt so herunterfahren. Auch im Alltag. Also falls du da nachts so in deinen Körper "vertieft" bist, dass du den Herzschlag prüfst bzw. dem Herzen "lauschst" @Afraid1992 , kann es durchaus sein, dass du den Puls dann auch runter fährst. Weil indem man ihn "verlangsamt", kann man ihn eben auch besser "prüfen".. und evtl. verlangsamt er sich auch, indem man ihn einfach nur "prüfen" möchte. Ich denke auch oft, ich "höre" den Herzschlag, obwohl ich dann "nur" den Puls im Ohr fühle. Und für sowas braucht man dann schon eine sehr geübte "Empfindung".
Und ja.. also meine Gründe für den täglichen "Check" beim Einschlafen.. weshalb ich auch oft nicht schlafen kann.. sind, dass ich jedes kleinste Schmerzempfinden suche, um es zu korrigieren. Gerade, jetzt, wo ich den Kram mit meinen Rücken mache, und die Bandscheibenvorfälle korrigiere. Die "drücke" ich ja praktisch durch den stärksten Schmerz, weil sie genau da hin müssen. Da will und muss ich jede Nervenzuckung kennen, muss ja den stärksten Schmerz finden, sonst klappt das nicht. Auch im Kopf mache ich das, wegen der Schizophrenie, aber das erkläre ich nicht. Und ja.. da stört eben der Herzschlag, wenn ich Nervenzuckungen beobachte, da die etwas "feiner" sind, als so ein "lauter" Puls. Daher kenne ich zumindest das mit dem Beobachten sehr gut. Ist auch eine Form von Meditation.. nur bei "gelernter" Meditation heilt man gedanklich und gefühlt, also das Gegenteil vom sich Krankheiten einreden. Daher wäre es evtl. auch einen Versuch wert, das mal zu testen. Schadet ja nichts. Gibt ja auch geführte Meditationen bezüglich des Herzens. Mit so Kram habe ich begonnen, weil ich auch nicht immer selbst auf positive Betrachtungen kam. Evtl. einfach mal beim Einschlafen (da geht es schneller ins Unterbewusstsein) eine Zeit lang in so geführte Meditationen bezüglich des Körpers einfühlen. Irgendwann braucht man keine Musik oder sonstwas mehr dazu.. da kann man mit den eigenen Gedanken und Gefühlen "arbeiten", und das überall und jederzeit. Geht im Grunde nur darum, in der Zeit, in welcher man selbst nicht auf was Positives kommt.. etwas Positives von "außen" zu hören.
Und natürlich ist nicht immer alles geistiger Natur.. aber vieles schon, und das Herz wurde aus medizinischer Sicht ja gecheckt. Von Medizin habe ich kaum Ahnung.. vom Geist dafür etwas mehr
