Zitat von Cube73:@Vendetta1981 Verstehe ich dich da richtig da ich die meiste Zeit beim stehen meine linke Seite belastet hab/ auf meinem linken Fuß gestanden hab soll ich mal meine Rechte Seite belasten/ auf meinem rechten Fuß nee Zeitlang stellen... Da du ja mit der beste/ Hilfreichste hier im Forum bist... Kann die Psyche auch ...
Ich denke nicht, dass es damit getan ist, zwischendurch mal die Seite zu wechseln. Man muss wissen, dass der Mensch so seine Vorlieben (oder besser Gewohnheiten) hat und jeder Mensch unterschiedlich stark ausdefiniert ist. Wie stark der Grad ist, hängt davon ab, wie einseitig man sich belastet. Das gilt sowohl für den Körper, als auch den Geist. Zuviel Einseitigkeit ist schädlich. Körperliche Einseitigkeit zeigt sich in Form von Schmerzen und Problemen, einfach weil man aus Gewohnheit immer die gleichen Bewegungen und Haltungen vollführt/einnimmt. Es gilt daher Anreize zu bieten, diese Monotonie aufzubrechen. Das gleiche lässt sich auch auf die Psyche übertragen. Wer einseitig denkt, radikalisiert sich. Wohin das führt zeigen genügend Beispiele heutzutage. Der gleiche Mechanismus gilt auch bei Krankheitsängsten. Wenn jede Kleinigkeit als Beleg für die eigene Vorstellung gewertet wird, intensiviert sich die Empfindung.
Natürlich kann Ohrensausen auch psychisch bedingt sein. Allerdings ist die "Psyche" kein Ding was ein eigenständiges Leben führt sondern eine Abfolge von Beobachtungen und Bewertungen. Die Psyche löst bei dir kein Ohrensausen aus sondern das was du denkst und wonach du lebst erzeugt Emotionen. Eine Emotion ist nichts anderes als die Reaktion des Körpers auf eine geistig erfassten Sachverhalt. Steht jemand mit einer Waffe vor dir und bedroht dich, schätzt du die Situation als Bedrohung ein und empfindest in der Folge Angst. Die Emotion Angst verursacht, dass der Körper nun mit entsprechenden Maßnahmen reagiert um dein Überleben zu sichern.
Als Angstpatient hat man diese plakativen Ereignisse selten bis nie, weil man sie gar nicht erlebt. Man denkt sie sich förmlich zurecht, weil irgendwo irgendwas ziept, drückt oder weh tut und damit den "Überlebensmodus" triggert, der eigentlich nur bei realen Gefahren aktiviert werden sollte. Das tückische ist, dass es dem Körper egal ist ob die Situation real ist oder nur in deiner Vorstellung existiert. Er reagiert in beiden Fällen gleich. Wäre es nicht so, würde die Medienwelt nicht funktionieren, denn sie spielt genau mit diesem Mechanismus.
Um aufs Ohrensausen zurückzukommen: In den meisten Fällen hat das keinen ernsten Hintergrund. Es ist fast immer ein Ausdruck von Stress. Und davon hast du reichlich.
Zitat von Cube73: Meistens das ich einen Infarkt bekomme...
An solche Tagen wie heute/ letzten Tage wenn ich irgendwelche Schmerzen im Bauch o. Rechten Flange habe das ich irgend einen Krebs habe auch wenn ich diese Woche das Ergebnis vom Blutbild mit normalen/ keine auffälligen Werte bekommen hab
Du kannst mir glauben, wenn du ein Problem an einem inneren Organ hast, dann fühlst du dich insgesamt derart hundeelend, dass du keine Lust auf nichts hast. Ärzte machen Blutbilder nicht zum Spaß sondern weil sie zuverlässig sind. Sie sind Teil von Differenzialdiagnosen um über Eckdaten krankhafte Veränderungen zu erkennen deren Symptome in bestimmten Mustern vorkommen. Wenn der Arzt bei dir nichts feststellt, sind die Gründe für dein Leiden tatsächlich nicht lebensbedrohlich. Das heißt nicht, dass sie nicht real sind. Die Ursachen sind aber eher banaler Natur. Wie ich ja sagte, wenn du den ganzen Tag auf den Beinen bist, dich aber einseitig belastest, brauchst du dich nicht wundern wenn es schmerzt.