tasulina

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hallo an alle !


also ich leide ganz stark an angst und panik mirt sehr vielen körperlichen sympthomen.

mache gerade eine hypnosetherapie , habe viel hoffnung aber mir geht es erstmal schlechter habe die symptome intensiever ist es normal?

würde mich freuen uber erfahrungs berichte

17.09.2011 12:23 • 20.09.2011 #1


12 Antworten ↓


Söckchen


Hallöle Tasulina,
ja, ich bekomme Hypnose und je nachdem welche gemacht wird, geht es mir danch nicht ganz so toll! Aber mich wundert ein wenig deine Frage, denn ich bin der Meinung, ein guter und verantwortungsbewusseter Therapeut weist auf mögliche Veränderungen und Wirkungen hin, und ganz besonders wird vor der Hypnose das Thema besprochen um welches es gehen soll. Wenn also ein Entspannungshypnose gemacht wird, so wird man auf eine schöne Reise geschickt, und es wird z.B. nicht das erlebte aus der Kindheit angesprochen, es sei denn es war etwas schönes. Möchte der Therapeut jedoch an die Wurzel des Übels gelangen, so wird in der Hypnose bewusst danach gesucht, und dort wird man dann auch manche Fragen beantworten oder Bilder im Trance beschreiben. Wichtig ist aber das man als zu behandelne Person darauf vorbereitet wird und auch seine Zustiimmung dazu gibt.

So erlebe ich es jedenfalls bei meinem Therapeuten!

17.09.2011 15:35 • #2


tasulina


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danke für deine antwot !



sie ist eine sehr gute in ihrem fach. wir sind jetzt auch dabei die ursache für meine angst und panik und allem was damit zusammenhängt in der hypnose zu finden .

ich habe auch zugestimmt aber ich habe das gefühl das sich etwas wehrt durch die ganzen somatischen symptome die ich jetzt habe . kann das sein? das ich im unterbewustsein angst habe das , das was mich quält mir jetzt bewust wird?

17.09.2011 17:10 • #3


Angei


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Hallo Tasulina,

bei vielen Therapieformen wird erst einmal eine Verschlechterung festgestellt, das ist meist sogar gewünscht, denn nur so hat der Therapeut die Möglichkeit herauszufinden, das er auf dem richtigen Weg ist (ganz lapidar ausgedrückt).
Schliesslich ist die unbewusste Verdrängung ein Abwehrmechanismus, der auch seine Berechtigung hat/hatte.
So kann also durchaus auch durch eine Hypnosesitzung eine Verschlechterung stattfinden.
Allerdings verfügt keine mir bekannte Therapieform über Techniken der Amnesie. Wie schon in dem anderen Thread geschrieben wird bei reerinnerten Traumaerlebnissen, die innerhalb einer Sitzung nicht vollständig bearbeitet werden können, mit der Amnesie, also dem Vergessen gearbeitet.
Wie hast Du denn die vorhergehenden Hypnosesitzungen erlebt?

LG
Angela

19.09.2011 11:17 • #4


tasulina


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hallo Angei

danke für deine antwort.


also bei der ersten sitzung habe ich eine ruchehypnose bekommen , bei der 2 sitzung hat sie es aufgenommen und mir eine CD gemacht das ich zuchause jeden tag eine hypnose machen kann es ging darum das ich auch alleine sein kann ohne angst und panik .

und bei der 3 sitzung letzten mittwoch gings an der sache also um den grund der angst und panik herrauszufinden. ich hatte werend der hypnose so eine panik und angst das ich für ein moment wie taub und gelehm war ich wollte hochspringen und weglaufen. sie hat mich aber beruchigt und die hypnose bis zum ende durchgeführt .

als ich wieder voll da war gings mir sehr gut ich war so glücklich wie nie. aber m nächsten tag gings los und es hört nicht auf mit der angst und panik ich hab so viele körperliche symptome das ich am freitag im KH war.

19.09.2011 13:06 • #5


Angei


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Hallo Tasulina,

nimmst Du Medikamente? Besonders am Tag der Hypnose, hast Du vielleicht Schmerzmittel genommen?
Du bist wegen Angst- und Panikattacken in Behandlung? Welche Diagnose wurde bei Dir gestellt?
Das Du Dich so genau an den Zustand erinnerst, spricht eigentlich dafür, daß Deine Trancetiefe nicht ausreichend gewesen ist und Du vor allem nicht dissoziert in dem Zustand gewesen bist.
Du solltest auf jeden Fall mit Deiner Therapeutin darüber reden!

Welche körperlichen Symptome hast Du?
Haben die sich in der Zwischenzeit stabilisiert?

lg
Angela

19.09.2011 13:27 • #6


Schlaflose

Schlaflose


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Hallo Angei,

da du dich mit Hypnose gut auskennst, möchte ich dich auch mal etwas fragen. Mein Therapeut macht mit mir auch immer wieder Hypnosesitzungen aber nicht so, dass er mich hypnotisiert, sondern in sogenannter selbst-herbeigeführter Hypnopse. Das Problem ist, dass ich überhaupt keinen Unterschied zum meinem normalen wachen Zustanden fühle. Es ist nur, dass ich die Augen zu habe, aber ansonsten bin ich inerlich hellwach. Die Fragen, die mein Unbewusstes beantworten soll, beantworte ich im vollen Bewusstsein. Ich komme überhaupt nicht ein eine Entspannung hinein, im Gegenteil, ich empfinde es als echten Stress und bin völlig verkrampft und kribbelig dabei, habe Herzrasen und Atemprobleme, was ich normalerweise gar nicht habe. Genau dasselbe passiert mir auch bei allen Entspannungstechniken, die ich ausprobiert habe (Jacobson, autogenes Training, Tiefenentspannung, Yoga). Kann es sein, dass ich zu den paar Prozent der Bevölkerung gehöre, die hypnoseresistent sind? Hast du so etwas schon erlebt?

Liebe Grüße

19.09.2011 16:53 • #7


tasulina


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ich nehme keine medikamente , ich habe hertzrasen ,schweishände und füsse auch kälteschauer und ein gefühl im kopf als währe ich aus einer narkose aufgewacht so wakelig in den füssen , nur mal grob geschildert. aber ich weine sehr viel seit der letzten hypnose weil ich durch die körperlichen symptome so ein enormen druck empfinde.



LG

19.09.2011 17:18 • #8


Angei


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Hallo Tasulina,

es könnte möglich sein, daß Deine Therapeutin an genau das Trauma gekommen ist, welches für Deine Angstzustände verantwortlich ist.
Normalerweise arbeite ich in diesem Fall immer mit einem sicheren Ort der dann aufgesucht werden kann.
Hast Du denn Deine Therapeutin schon kontaktiert? Mach das bitte und ich würde mich freuen, wenn Du weiter berichtest!

LG
Angela

@Schlaflose

also es wird zwar gesagt, daß ca. 10 Prozent aller Menschen nicht hypnotisierbar sind, aber im Grunde genommen sind diese 10 Prozent nur etwas schlechter hypnotisierbar. Brauchen also mehr Anläufe, soll heissen jeder Mensch ist hypnotisierbar, da im Grunde jede Hypnose eine Selbsthypnose ist.
Die Autohypnose setzt ein langes und ständiges autohypnotisches Training voraus.
Genau wie auch die anderen Selbstentspannungsformen.
So und jetzt stell Dir mal vor, Du möchtest in eine Entspannung kommen,ohne zu wissen überhaupt was das für eine Entspannung sein kann, da fängt dann schon der Druck an, der es Dir völlig ummöglich machen wird in eben diese Entspannung zu kommen. Da beisst sich die Katze in den *beep*
Ich würde Dir raten, Hypnose erst einmal als Fremdhypnose zu erleben, bevor an den wirklich schwierigen Teil der Selbsthypnose ran gegangen wird. Abgesehen davon soll die Fremdsuggestion 50 mal stärker als die Autosuggestion sein.

Bei Fragen immer her damit
LG
Angela

19.09.2011 17:50 • #9


Schlaflose

Schlaflose


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Hallo Angei,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Mein Therapeut betreibt leider nur die Form der Autohypnose. Aber ich kann mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass die Fremdhypnose bei mir funktioniert würde.

19.09.2011 18:18 • #10


tasulina


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Hallo Angei,


ich habe mit meiner therapeutin gesprochen , sie sagt es ist eigentlich nicht normal das man so heftige atacken hat aber im meinem spezielen fall kann es gut sein , weil mein unterbewustsein diesen zustand beibehalten mochte um den konflikt mit miner mutter zu lösen .

das ist jetzt grob erzählt .


LG

20.09.2011 00:33 • #11


Angei


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Hallo Tasulina,

irgendwie kann ich da jetzt leider auch nix neues mehr zu sagen, wie gesagt, es ist schon möglich daß Deine Therapeutin auf Dein Trauma gestossen ist (was ja auch Sinn und Zweck dieser Übung sein sollte) und da wiederhole ich mich gerne noch einmal, gerade in dieser Arbeit ist es enorm wichtig, diesen Zustand aus einer entfernten und damit nicht angsteinflössenden Perspektive wahrzunehmen. Diese heftige Panikattacke während der Hypnose spricht meines Erachtens nicht für den dissoziierten Zustand.
Auch diese schwere heftige Attacke mit Krankenhausbesuch verwundert mich wirklich ein wenig.
Es ist nun mal aber auch so, daß ich nicht Deine gesamte Geschichte kenne und immer nur bruchstückhaft mir selber etwas zusammen setzen muss.
Ich kann Dir jetzt auch nur schreiben, wie ich handeln würde, wie ich arbeiten würde, das bringt Dir jetzt aber auch rein gar nichts.
Deine Therapeutin kennt Dich sicherlich gut genug um zu sagen, daß Dein Unterbewusstsein sich gegen das Bewusstwerden des Konfliktes mit erneuten Angstattacken wehrt. (So würde ich das jetzt verstehen).

Ich hoffe auf jeden Fall, daß es Dir jetzt gut geht!

und sende Dir ganz liebe Grüsse
Angela

@Schlaflose, hab Dir PN geschickt

20.09.2011 11:51 • #12


tasulina


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hall Angei

wollte nur mal schreiben was ich erlebt habe

also ich weiss nicht was ich sagen soll ich habe heute rotz und wasser geheult ich hatte soooooooo einen druck zum ersten mal habe ich mich auch mit mein partner auseinader gesetzt und ihm zum ersten mal meine sorgen und ängste was unserer beziehung betrift gesagt , ich weis nicht ob es was bringt aber sowas habe ich noch nie gemacht.



LG

20.09.2011 17:36 • #13



Dr. Hans Morschitzky


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