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201807.03




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Hallo Sudelnuppe,

das Gefühl kenne ich auch. Wenns einem mal ausnahmsweise etwas besser geht für einen Tag oder so, kann man sich garnicht vorstellen, wie schlecht es einem vorher gegangen ist. Und natürlich hat man dann auch Angst davor, dass es wieder so wird.

Du hast vohin geschrieben, dass du schon in der Kindheit Angstgefühle hattest. Das ist, finde ich, ein sehr wichtiger Anhaltspunkt. Das bedeutet ja, dass du den Grund für die Erkrankung an bzw. vor diesem Zeitpunkt suchen musst.

Der Grundstein für eine Angsterkrankung kann bereits in frühester Kindheit, auch schon in den ersten Lebensmonaten gelegt werden. Bespiel: Ein Baby wird oft alleine gelassen, oder auch lange schreien gelassen ohne dass die Eltern sich drum kümmern. Für ein Baby oder auch ein Kleinkind ist das eine gefühlte lebensbedrohliche Situation, denn so ein kleines Kind hat kein Zeitgefühl. Es weiss nicht, ob es 5 Minuten alleine ist oder 5 Stunden oder vielleicht für immer. Diese Angst, die das Baby nun verspürt, wird tief im Gehirn abgespeichert. Irgendwann, nach Jahren oder Jahrzehnten, will dieses Gefühl wieder raus, und schon entwickelt sich eine Angsterkrankung.

Das nur mal als Beispiel, wie sowas entstehen KANN, nicht muss. Es gibt viele andere Situationen, die eine Angsterkrankung im späteren Leben fördern. Überbehütende Eltern, Scheidung derselben mit Schuldgefühlen der Kinder, übermäßige Leistungserwartung an das Kind, körperliche und seeliche Bestrafungen ect ect ect...


Liebe Grüße :)

Auf das Thema antworten
Danke2xDanke


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  07.03.2018 11:18  
Hallo sudelnuppe.
Wie sieht die Welt heute aus? Wie geht es dir?

Danke1xDanke


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  07.03.2018 16:49  
Ja, ist bei mir genauso....ich flippe komplett innerlich aus und denke nur noch ich kriege das nicht alleine hin, ich muss in die Klinik und wenn ich mich dann irgendwann wieder fange, frage ich mich, was mit mir wieder los war in diesem Moment und wie es dazu kommen konnte, freiwillig in eine Klinik zu wollen, obwohl genau das irgendwie mein Alptraum ist :-(

Danke1xDanke


1611
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Bremen
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  07.03.2018 17:19  
sudelnuppe hat geschrieben:
ich denke sich zu wehren ist ja eigentlich normal ...wer möchte das schon


Natürlich ist das normal,dass man das nicht haben will.

Bei manchen Patienten hilft Konfrontation früher oder später.

Bei mir half es leider nicht.Ich hatte in der ersten "Phase" meiner Krankheit Panikattacken aber täglich und mehrfach.
Später dann hatte ich kaum noch Panikattacken aber dafür "Dauerangst" also dann Panikstöung/Angststörung.

Mir haben nur Medikamente geholfen aber man sollte es immer zuerst mit Konfrontation und Verhaltenstherapie versuchen.

Wenn das nach einer Weile nicht greift,ist es besser,Medikamente zu nehmemn.

Danke1xDanke


6279
NRW
3985

Status: Online online
  07.03.2018 17:55  
Hallo sudelnuppe,
Zitat:
hatte im Dezember 2017 eine heftige Panikattacke Leider geht es mir seitdem echt schlecht .


bestimmt ist es Dir vorher auch nicht so oft gut gegangen, was Deine Angst betrifft.
Zitat:
Jeden Tag kreisen meine Gedanken um die Angst ..ich habe Angst mein Leben nicht mehr zu schaffen und dieses
Angstgefühl nich mehr aushalten zu können .


Was ist denn mit Deinem Leben? Läuft es anders als Du Dir das eigentlich wünschst?
Zitat:
wenn ich aus diesem Gefühl raus bin dann denke ich ..oh Hilfe war ich das ?


Bestimmt kann es Dir helfen, zu verstehen, was Angst ist. Angst ist viel mehr normal, als Du glaubst.
Nur wenn Du dieses Gefühl versuchst abzulehnen, dann ärgert es Dich besonders stark.
Information dazu kannst Du auch auf meiner Internetseite http://www.weniger-angst.de finden.
Schau mal, was dort unter "Gedankenkreisen" und "Grübeln" steht.
Zitat:
Ich lese immer die Angst voll mir was sagen und ich soll es annehmen aber wie? Ist doch normal das man
unangenehmes nicht möchte oder?


Natürlich ist es normal, dass man Unangenehmes nicht möchte. Nur leider kann man Unangenehmes nicht immer verhindern.
Oft muss man das Unangenehme einfach akzeptieren.
Und deswegen darfst Du nicht versuchen, Dein Angstgefühl einfach aus Deinem Denken auszusperren.

Zitat:
Meint ihr echt das die Angst einem immer was sagen will?


So etwa kann man das beschreiben. Ich würde eher sagen, das Angstgefühl hat fast immer einen Grund.
Und den solltest Du finden. Weil wenn Du den Grund kennst, dann kannst Du verstehen, warum Dich Deine
Angst immer so belastet.
Zitat:
.ich suche auch den Auslöser oder Grund ..eigentlich hatte ich schon als Kind Panik Gefühle aber konnte sie nicht deuten


Oft gibt es nicht nur einen Grund. Ich finde es deshalb sehr hilfreich, wenn Du auf die
Suche nach dem Grund Deiner starken Ängste suchst.
Versuche häufiger Deine Gefühle zu deuten! Warum kommt welches Gefühl bei Dir?
Wann und warum bist Du gut drauf? Und wann und warum geht es Dir schlecht?

Viele Grüße

Bernhard

Danke1xDanke




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Ruhrpott
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  07.03.2018 20:20  
Hi ...Heute habe ich echt mal durchgehend einen guten Tag ,,,bis auf Schwindel ...habe gelesen kann vom Opripramol kommen ...Danke der Nachfrage

Danke1xDanke




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12
Ruhrpott
8
  07.03.2018 20:33  
Ich danke euch sehr für eure lieben Nachrichten :) Toll das ich nicht allein bin :)

Danke1xDanke

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