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201718.10




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Hallo. Mein Name ist Sascha. Ich bin 43 Jahre alt und männlich. Mein Opa ist auf dem Geburtstag meines Papaps am Herzinfarkt mit 70 Jahren verstorben. Mein Papa, als ich 14 Jahre alt war, an einer Leberzirrhose (Alk.). Schule, Ausbildung, erste Jahre im Beruf - alles ok, bis auf selten Mal das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können. Seit dem ich etwa 20 Jahre alt bin, muss ich wegen allergischem Asthmas Symbicort einen Hub abends nehmen. Sonst nehme ich keine Medikamente. Ich habe eine Hopfen/Gerste/Malz Allergie - deswegen trinke ich ganz selten B.. Sekt und Wein trinke ich ebenfalls nicht. Ab und wenn einen Himbeergeist. In den letzten Jahren kristallisierte sich eine Herzangst raus - diese habe ich aber nur selten gehabt (vielleicht einmal im Jahr). Ich bin seit 1997 verheiratet (nicht mehr super glücklich aber ganz ok ;-) )Wir haben eine gesunde fast 17-jährige Tochter. Ich arbeite in der EDV - mal mehr - mal weniger stressig. Verdienen tue ich super. Also keine Geldsorgen. Auch sonst alles in allem sehr ok. Ich mache nebenbei ehrenamtlich noch das eine oder andere und repariere im Freundes-/ Bekanntenkreis Handys oder Fotoapparate. Mein Hobby ist meine Modellbahn. Mit dem Sport habe ich es nicht so. Gehe aber mal gerne walken oder wandern. Habe wegen meinem Rücken auch eine Zeitlang Training in einem Studio gemacht - aber wieder aufgehört aus Zeitmangel. Bei meinen Brüdern gab es im gleichen Alter wie bei mir ähnliche -nicht ganz so schlimme- Erfahrungen. Nun zu diesem Jahr: Ich habe seit etwa dem 1. 1/3 diesen Jahres immer Angst um mein Herz mit Panikattacken - ich habe diese Angst latent und vereinzelt schon länger vorher gehabt- aber seit dieser Zeit habe ich es sehr extrem. Ich hatte erst nur vereinzelt Herzstolpern einmal alle drei Wochen- dann plötzlich mehrfach am Tag. Beim jährlichen Termin beim Kardiologen (letztes Herzecho und Belastungs-EKG von vor etwa 3 Monaten - alles o.B. und Herzgesund; ich muss zum Kardiologen, da ich eine Plaque-Bildung - minimal- an der linken Halsschlagader habe). Vor etwa 4 Wochen hörte das Stolpern auf - endlich. Aber die Panikattacken blieben - mit Herzrasen über mehrere Stunden; lt. Hausarzt ist alles psychisch. Ich denke noch, dass es vielleicht Roemheld sein kann. Ich konnte einfach diese Psyche-Geschichte nicht ganz glauben. Heute Nachmittag ging es mir wieder schlecht mit extremen Herzrasen und einem nahezu dauerhaften Puls von z.T. über 120 bis etwa drei Minuten lang vorhin 155. Ich versuche es mal genau zu beschreiben:
Ich bin heute morgen um 6 Uhr aufgestanden. Habe, wie immer eine halbe Scheibe Toast mit Marmelade gegessen. Dann ging es ab ins Büro. Von dort aus zum Kunden. Dann fing das Drama mit einem Druck im Nacken, nach einer längeren Autofahrt (etwa eine Stunde), heute an. Daraus wurden Kopfschmerzen im Hinterkopf. Um 14.30 Uhr habe ich Fastfood gegessen (Currywurst mit Pommes) und heute außer zwei Tassen Kaffee nix weiter getrunken. Seit etwa 15.00 Uhr hatte ich das Herzrasen bis gegen 19.00 Uhr mit einer leichten zwischenzeitlichen Absenkung. Von 19.00 - 20.45 Uhr war alles ok. Und vorhin hatte ich nochmal einen Puls von um die 100 - nachdem ich mit meinem Hausarzt telefoniert hatte (wir kennen uns privat) und er mir sagte zu dem u.g. Symptomen von heute, dass das nicht gut wäre und nochmal EKG, Belastungs-EKG und Langzeit-EKG gemacht werden muss - was mich wieder in Unruhe gebracht hat.
Was habe ich noch: Während des Herzrasens einen minimalen Druck in der Brust und immer zu dieser Zeit eine fast komplett zugeschwollene Nase und natürlich extreme Unruhe und wie Hitzewallungen abwechselnd mit Kälteschauern.
Ich weiß, dass ich mich da rein steigere - aber gibt es wirklich keinen körperlichen Grund dafür ? Könnte das eventuell eine allergische Reaktion sein ? Oder doch Roemheld ? Oder ist es die Psyche ? Was will diese mir sagen ?
Das einzige was hilft ist Ablenkung; im Moment suche ich dieses im Autofahren.
Ich habe das heute das erste Mal wieder seit etwa 4 Wochen - nur halt dieses Mal extrem schlimm. Sonst hatte ich ja nur Unruhe und Herzrasen bis etwa einem Puls von 120.
Mir ist folgendes aufgefallen:
Wenn ich mit Heißhunger etwas esse kommt es genau zu diesen Symptomen nach etwa 30 - 60 Minuten.
Es wird durch die Einnahme von Iberogast nach normalerweise 2 - 3 Stunden etwas besser. Die habe ich heute um 18 Uhr genommen.
Es hört sich doof an, aber ich stand heute am frühen Abend schon vor dem Krankenhaus- habe es dann aber gelassen. Ich mache mir schon Sorgen vor heute Nacht, dass ich überhaupt schlafen kann.
Den Puls messe ich übrigens mit einer Pulsuhr (FitBit).
Was mir noch aufgefallen ist, ist dass ich wie bleierne Arme und Beine habe, wenn ich akut unter der Attacke leide.
Im Moment- jetzt nach 15 Minuten schreiben - habe ich wieder nen Puls von 85 laut Uhr. Vielleicht interpretiere ich aber alle Symptome auch falsch und daher meine Ängste aus irgendwelchen falschen Verknüpfungen im Kopf.
Was dafür spricht: Es geht wieder vorbei, wie es gekommen ist. Ich kontrolliere mich dauernd selber. Es gibt vermeintlich keinen echten Auslöser.
Vielleicht habt ihr ja noch nen Rat für mich, was ich tun kann und soll und wie ich mich selber im Akutfall verhalten soll oder kennt es auch so oder ähnlich.
Noch einen Nachtrag:
Ich war schon bereits zum MRT mit dem Schädel (o.B. außer Ploypen) und der HWS (leichte Vorwölbung). Beim HNO wurde ebenfalls nichts festgestellt. Anfang des Jahres hatte ich einen Hörsturz einseitig - ist aber wieder weg.
Danke für eure Posts und Viele Grüsse.

Auf das Thema antworten


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  19.10.2017 00:28  
Hi Sascha,
erst mal willkommen im Club. Wenn ich lese, was Du hinsichtlich deiner Angst um dein Herz zu berichten hast, so kann ich dort vieles bekanntes entdecken.
Vor ca. 25 Jahren hatte ich die gleichen Probleme, heute habe ich andere. Auch ich stand vor dem Krankenhaus, habe regelmäßig meinen Puls gemessen und in mich hineingehört. Das ging ca. 3 - 4 Jahre während meines Studiums so, irgendwann, hörte es plötzlich auf. In der ganzen Zeit hatte ich nie einen Herzinfarkt, bin niemals umgefallen oder sonstwas. Alles reines Pychosymatik. Mein Tipp: Beobachte, wann Du "Probleme" mit deinem Herzen bzw. Puls hast. Hast Du das auch, wenn Du wirklich mit irgendetwas intensiv beschäftigt bist oder in Ruhephasen, wo man intensiv in sich rein hört und sehr empfindlich auf alle Körpersignale reagiert, sich also schön hineinsteiger kann. Sowar bzw. ist es jedenfalls bei mir. Ich habe nämlich keine Beschwerden, wenn ich wirklich beschäftigt bzw. abgelenkt bin. Dein Puls lag ja auch nach 15 Minuten schreiben wieder bei 85. Lag es vieleicht daran, das Du beschäftigt warst?
Wenn das der Fall, kannst Du eigentlich davon ausgehen, dass es die Psyche ist. Die meldet sich gerne bei den meisten Menschen zu Wort, wenn wir etwas mehr zu Ruhe kommen. Was sie dir sagen will, mußt Du selber rausfinden bzw. vielleicht auch mit externer Hilfe.

Wünsch dir alles Gute
Venkman



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  19.10.2017 11:23  
Hallo.
Ichhab nur einen Verdacht und zwar führe mal ein Ernährungstagebuch. EIne Histaminintoleranz könnte genau diese Symptome machen und dann hängt es mit dem Essen zusammen. Dazu hätte auch die Currywurst ausgereicht.

Dazu würde ich sagen, führ mal ein Ernährungstagebuch und guck dich mal durch verscheidenen Internetlisten zum Thema Histamingehalt in Nahrungsmitteln.
Bleibt nicht auf den Status von *käse, Tomaten bla sondern schon etwas genauer.

Das Forum libase.de ist auch ein guter Ort um sich zu informieren.

So mal meine Idee dazu außerhalb der üblichen panikparameter :-) Die ja durchaus dazu kommen können.
Liebe Grüße

Danke1xDanke


  19.10.2017 12:30  
Hallo und Danke für eure Antworten.
Jetzt gerade -ich steigere mich selber wieder rein- habe ich es wieder. Es kotzt mich so an.
Ja - es liegt tatsächlich an der Psyche. Unglaublich was die mit einem anstellen kann.
Es ist einfach schwer, sich vorzustellen, dass man körperlich nicht hat, obwohl es einem schlecht geht.
Ich rede dann mit mir und beschimpfe mich selbst.
Aber natürlich wird es dadurch nur schlimmer :-(
Umgefallen bin ich auch noch nie. Am liebsten wäre es mir, wenn es einfach nur wieder weggeht - wie es gekommen ist. Aber das ist wahrscheinlich ein langer, langer Weg :-(
Und wenn ich mich wieder beruhigt habe, denke ich dann doch darüber nach, ob es nicht doch etwas körperliches ist.
Mann, Mann, Mann.
Wenn ich wirklich abgelenkt bin, habe ich DAS übrigens noch nie gehabt. Ist ja klar - da achte ich ja auch nicht darauf.
Vielleicht muss ich doch mal die Pillen (Opipramol) nehmen. Die liegen natürlich zu Hause - aber ich meine ja ich käme ohne zurecht.
Kennt ihr die ? Natürlich habe ich den Beipackzettel gelesen und war der Meinung es besser zu lassen...
Aber ich glaube doch, dass es ohne nicht mehr geht :-(
Liebe Grüße,
Sascha



  25.10.2017 12:59  
Hallo zusammen,

ich habe nun die Diagnose von drei verschiedenen unabhängigen Kardiologen. Alle sagen, dass mein Herz topgesund ist. Meine Probleme sind alle in einer Angststörung begründet. Zusätzlich dazu kommen einige Magen-/Darmprobleme und evtl. Unverträglichkeiten, die es für mich nicht einfacher machen. Aber: Nichts lebensbedrohliches. Es will mir nur einfach nicht in den Kopf, dass an der Pumpe alles top ist und woanders eher der Fokus liegen sollte. Seitdem ich nun nach Jahren mal wieder mit Ome­pra­zol angefangen habe, geht es langsam wieder bergauf. Nur diese dämliche Angst vor der Angst bleibt. Wie z.B. heute morgen - wo ich nach einer auf dem Rücken liegenden Nacht, natürlich Verspannungen habe, die auch bis zum Kiefer ausstrahlen. Und schon war mein Gewissen wieder da: oh. Kiefer - könnte ja nen Herzinfarkt sein. Es ist echt zum heulen. Auf der einen Seite weiß ich das es nix da ist - meine andere Seite meint dann aber: und wenn doch ?!
Nun ja: Ich werde mich mal hier etwas breiter im Zuhören (oder eher lesen) aufstellen - das tut mir nämlich gut zu wissen, dass ich nicht damit alleine bin.

Danke1xDanke


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  25.10.2017 13:23  
Hallo Sascha

es freut mich, dass Du einen kleinen Lichtblick am Horizont entdeckt hast, indem Du zulassen kannst, dass es Deine Psyche sein könnte. Zudem ist ja auch Dein Opa an einem Herzinfarkt verstorben, da liegt es ja nahe, dass diese Verlanlagung weitervererbt wird.
Was nicht zu unterschätzen ist, Du kommst/bist in einem Alter, indem oft Bilanz gezogen. Illusionen müssen zu Grabe getragen werden auch wenn dies nicht bewußt geschieht. Da kann einem schon mal die Luft wegbleiben. Und mit dem Alter an sich stolpert das Herz sowieso immer mal wieder, alles im üblichen Rahmen. Eine Pulsuhr zutragen kann ich mir in Deiner Situation auch als hinderlich vorstellen. :shock: Unser Körper steckt eine ganze Menge weg und funktioniert oft auch in Paramentern, die nicht in den Lehrbüchern stehen. Zu dem was meine Vorredner gesagt haben, würde ich noch Flüssigkeit empfehlen

Sascha851 hat geschrieben:
heute außer zwei Tassen Kaffee nix weiter getrunken
:idee

Hoffe es war etwas brauchbares für Dich dabei.

LG Miral

Danke1xDanke


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  27.10.2017 08:55  
Hey. Durch den Herzangstthread wissenw ir ja jetzt, dass es eine AVNRT ist - eine kreisende Erregung.
Darauf wäre ich durch deine Beschreibung nicht gekommen.
Interessant finde ich unsere Paralelle. Das Symbicort.
Zuletzt konnte ich die AVNRT mit einem Hub Symbicort auslösen.
Mir hat man Jahrelang auch gesagt, das wäre nur Panikattacken.
Blöd halt. Dass man die Reizleitung nicht in einem normalen EKG sieht (ohne Anfall) und das das Herz ja sonst gesund ist.

Oft ist es so, dass eine schweres Erlebnis die zusätzliche, angeborene Reizleitung erstmalig nutzt. UNd ist die einmal genutzt worden, denkt sich die Elektriztität im Herzen wohl : oh da gehts auch lang? Na prima, huiii huiii.
Ichhatte die Anfälle zuerst auch in Jahresabständen und dazu kamen dann Panikattacken. Nicht ganz so leicht das auseinander zu halten.
Wahrschienlich hast duheute deine Ablation und ich wünsche dir sehr, dass alles gut läuft, es nicht zulange dauert und das du danach Anfallsfrei durchs Leben gehen kannst.
Ichkann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es dauert bis man dem vertrauen lernt und nicht jeden Stolperer so arg wahrnimmt und gleich wieder in Angstlebt, dass die Anfälle vielleicht doich wieder los gehen.
Nächstes Jahr im März ist es bei mir 2 Jahre herund so ganz traue ich dem Braten noch immer nicht.
Doof eigentlich. Aber die Herzphobie braucht ihre Zeit und man muss sich echt zusammenreißen nicht mehr ewig Puls zu messen.
Aber je besser das klappt umso ruhiger wird man mit der Zeit.

Ich denk an dich.
LG

Danke1xDanke


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  27.10.2017 09:43  
Hi Sascha.

Um sicher zu sein, dass es Psychisch bedingt ist, würde ich mir ein Psychiater aufsuchen, das kriegst du sofort ein Formular den du ausfüllen musst. Anhand des Formulars sieht dann dein Psychiater ob und was das für eine Psychische Krankheit bei dir ist.

Sollte es wirklich eine Generalisierte Angststörung sein, dann MUSST du dich deinen Ängsten stellen. Du musst sozusagen DURCH deine Angst um sie zu besiegen! Ziehe dich auf keinen Fall zurück und vermeide diese Situationen. Es ist ok, wenn du dich ab und zu mal nicht traust oder die Angst zu groß ist, dass war und ist bei mir genau so, aber wenn es an einem tag nicht klappt, dann versuche ich es immer wieder, bis ich soviel Mut und kraft zusammen habe es durchzustehen und danach wird es auch sehr viel besser! Versuche trotz Zeitmangel etwas Sport zu machen, 4-5 mal die Woche für 20-30 Minuten z.b Liegestütze, Kniebeugen usw.. Übungen findest du genügend auf YouTube. Es wurde auch von mehreren Studien bewiesen, dass Sport sowohl bei Depressionen, als auch bei Angststörungen sehr gut hilft! Ich mache das alles grade schon das 2te mal durch. Wenn du hilfe brauchst, schreib mich gerne mal an!:)

Mfg, Andreas!

Danke1xDanke


  27.10.2017 22:12  
Hallo ihr Beiden. Tja. Wo fange ich denn mal an. Also: Verödet wurde bisher leider nicht - man hat mich auch ohne irgendwelche Maßnahmen entlassen. Der Arzt sagte erst, dass das mit einer Ablation wohl in den Griff zu kriegen wäre. Dazu wollte er mit einem Spezialisten Rücksprache halten und dann mit mir die Prozedur besprechen. 1 Stunde später sagte er dann, dass eine Ablation bei mir wohl nicht indiziert wäre. Blut hatten sie abgenommen und nix (Marker für Herzinfarkt / Lungenembolie) gefunden und dann nochmal nen EKG und Blutdruckmessung an beiden Armen.Das nächste war dann im Arztgespräch, dass ich einen niedrig dosierten Beta-Blocker einmal am Tag nehmen sollte (Bisoprolol 2,5) Als Asthmatiker?!? Ich fragte dann heute, ob ich die denn nehmen dürfte und der Arzt sagte, dass ich das wissen sollte. Ich müsste ja nicht, wäre ja alles bei mir nicht schlimm. Das Herz wäre top - nur die ES wären nicht richtig. An jedem Schlag im EKG wäre eine Delle zu sehen gewesen. Das war heute in EKG weg - auch der Puls wieder normal. Auf die Frage woher die ES kommen, bekam ich keine Antwort. Das einzige, was jetzt nachgeschaut wird ist das X-Te Mal die Schilddrüse. Jetzt habe ich am 13.11. erst nen Termin beim Pneumologen, ob ich die Tabletten nehmen darf und danach beim Kardiologen die Auswertung des 24-Stunden EKG von gestern Nachmittag bis heute.
Also doch alles psychisch?
Während des gestrigen Anfalls (oder Attacke) war ich so aufgewühlt - das war richtig surreal. Ich stand total neben mir - wie im film. Und ich war super unruhig - ich konnte beim Arzt auch nicht ruhig sitzen.
Die Diagnose meines HA für den Pneumologenist übrigens: reversibele Tachykradie bis 150 bpm mit ES und hohem Blutdruck.
Der Kardiologe wiederum schreibt auch nichts wirkliches in den Bericht. Ein ausführlicher Bericht kommt auch erst noch zum HA-Arzt.
Ich weiß echt nicht mehr weiter.
Eine stationäre Aufnahme bräuchte man nicht - hatte der Kardiologe am Abend noch dann gesagt.
Ich fragte, was ich machen soll, wenn das wieder käme. Valsalva-Manöver und wenn es nicht hilft ins Krankenhaus.
Letztendlich bin ich nun zwar krank geschrieben von meinem Hausarzt heute und Blut hat er auch abgenommen wegen Schilddrüse aber das wars.
Was mache ich denn jetzt ? Im Moment ist ja alles gut. Aber wenn es doch wiederkommt? So wie alle anderen Tage vorher auch ?

Übrigens- Tadaa- ich rauche seit gestern Mittag nicht mehr. Ich hoffe, dass der Niktotinentzug und das weglassen des Alk. seit mehr als einer Woche dazu führt, dass dieser Mist nicht wiederkommt. Wäre ja ganz schön.

Liebe Grüße,
Sascha



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  28.10.2017 09:04  
HEy Sascha.
Da würde ich dir fast raten nochmal zu einem Rhythmologen zu gehen.
Wenn du masgt, kannst du mir per pn mal schreiben wo du herkommst ich kenne einen Guten ;-)
Aber die Diagnose klingt jetzt nicht nach AVRNT das sieht man ja im EKG dann.
WEnn es wiederkommt weißt du zumindest schon mal, dass es nichts schlimmes ist. Nichts was dir wirklich was tun würde. Angenehm ist das trotzdem nicht, ich weiß.
Wenn ich Panikattackenhabe, ist emin Blutdruck auch unglaublich hoch. Da geht der obere Wert auch über 230.
Dafür würde ich nie im Leben einen Betablocker nehmen. Wichitg ist doch, wie der Blutdruck außerhalb der PA s ist. Hattest du schon mal ein Langzeitblutdruckmessen?
Das fände ichmal sinnvoll bevor du mit Betablockern anfängst.
An Valsalvamanövern kann ich idr noch mitgeben, dass bei mir die Bauchpresse am Besten funktioniert hat. Ich hoffe manhat dir gesagt die Halsschlagadern werden nciht als Laie und nicht ohne Ärztliches Beisein massiert!
Einen Tip noch, wenn Bauchpresse nicht gut funktioniert: der stärkste Vagusreflex kommt beim würgen.
Ist jetzt zwar eklig aber die meisten können ja würgen ohne gleich loszukotzen.
Liebe GRüße

Danke1xDanke

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