Wozu hat man einen Partner, wenn man ihm soetwas nicht anvertrauen sollte oder kann.
Tun kann der Partner nicht viel, außer trotzdem Liebe und Halt geben. Verständnis kann man da schlecht erwarten.
Es sind Gedanken. Gedanken, die aber nicht ausgeführt werden. Dennoch Gedanken, die einen mürbe machen.
Warum man diese Gedanken hat, kann der Psychologe erklären.
Ich finde es erstaunlich, dass es meist diese Geschichte ist, jemandem etwas antun zu wollen, der einem nahe steht, den man liebt.
Das macht es so unerträglich. Und oft die Version mit einem Messer etwas anzustellen.
Ich hatte manchmal nicht nur den Gedanken, sondern habe das bildlich vor meinem inneren Auge auch gesehen.
Gegen meine Kinder, meinen Mann...sogar gegen den Hund.
Du bist in Behandlung bei einem Psychiater und der wird dir helfen, das loszuwerden oder es vorläufig anzunehmen.
Dein Kind muss nicht vor dir beschützt werden. Du wirst ihm nichts tun.
Auch deinem Mann nicht. Niemand muss sich vor dir in Sicherheit bringen.
