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Hallo zusammen.

Seit 3-4 Monaten ist es so, dass mich durchgehend ein starkes Unwohlsein begleitet. Es ist ein ekliges Gefühl, intensiv und ich fühle mich einfach unwohl! Ich kämpfe den ganzen Tag, Tag für Tag dagegen an und mal schaffe ich es und mal endet es in einer Panikattacke. Dieses Unwohlsein lässt sich auch nicht erklären/lokalisieren und ist einfach durchgehend vorhanden! Ich fühle mich einfach schlecht und es ist ein durchgehendes ängstliches Gefühl! Mir ist schwindelig, ich habe Herzrasen, ich nehme mich nicht richtig wahr/Depersonalisation usw. Wenn dann im Moment des Unwohlseins ein Herzstechen dazu kommt, momentan ist es z.B. ein Druck am Herzen, dann wird das Unwohlsein konkret und ich bilde mir ein, dass es etwas mit dem Herzen ist! Momentan habe ich viele Probleme mit meiner HWS/BWS und mir schlafen öfter die Arme und Finger ein und dann kann es auch mal sein, dass ich mir darüber Sorgen mache bzw. Panikattacken bekomme.
Ich bin aktuell in einer Psychotherapie und habe bisher Medikamente wie Anti-Depressiva abgelehnt aber ich glaube, ohne halte ich es nicht mehr aus!

30.07.2017 11:54 • 01.08.2017 #1


22 Antworten ↓


Sei dir aber dessen bewusst, das Antidepressiva auch nur unterstützen sollen und deine Beschwerden nicht komplett nehmen. Mir schlafen Arme und Finger auch öfter ein. Gerade jetzt zum Beispiel, wenn ich mit dem Handy tippe, merke ich ein leichtes Kribbeln und einsetzende Taubheit. Aber das ist für mich oke, da mache ich mir keine großen Sorgen drum. Und etwas mit dem Herz zu haben ist einfach nicht häufig vorkommend. Letztendlich arbeitet es und manchmal spürt man ein Stechen oder ein Ziehen.

30.07.2017 13:10 • #2



GAS!? Panikattacken!

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Hast du schon mal mit deinem Therapeuten darüber gesprochen das wenn du dagegen ankämpfst es meistens schlimmer wird?
Mir hat das an manchen Tagen relativ gut geholfen

30.07.2017 13:29 • #3


Naja... was heißt gegen ankämpfen!? Man muss ja funktionieren und ich muss ja meinen alltäglichen Pflichten nachkommen. Ich kann mich ja nicht zurückziehen und nichts tun.
Die Panikattacke ist ja auch immer nur das Endergebnis des durchgehend schlechten Gefühls/Unwohlsein.

30.07.2017 14:12 • #4


Ja genau. Und wenn du gegen das Unwohlsein nicht so stark ankämpfst setzt die panikattacke viel früher ein und ist nicht so stark. Sie kommt so oder so. Das kannst du nicht kontrollieren.du schiebst sie nur nachhinten.
Empfange sie mit offenen Armen und lass dich nicht kontrollieren von ihr . Nimm sie mit egal bei was du gerade machst. Bei mir hilft das sehr gut.

30.07.2017 14:17 • #5


Hm. Ok. Danke für deine Antwort. Aber die Panikattacke ist ja eher selten und oftmals schaffe ich es, dass diese nicht kommt! Belastender ist eher diese schreckliche Gefühl des Unwohlseins, ohne konkreten Grund und nicht durch eine Situation/Ort usw. ausgelöst zu sein

30.07.2017 14:28 • #6


Genauso ist es auch bei mir auch. Meine Therapeutin wollte mit mir eine panikattacke auslösen wo ich ihr aber auch gleich gesgat habe das ist fast unmöglich weil es keinen bestimmten Auslöser gibt.
Genau dieses denken ich schaffe es das sie nicht kommt ist das Problem.
Nimm sie an. Auch das komische Gefühl/innere Unruhe. Willst du zum Beispiel gerade spazieren gehen und nervst die Unruhe tritt ein denk dir einfach ach Hallo Angst du brauchst also auch ein bisschen frische Luft.
Es klingt wirklich albern. Dachte am Anfang was soll der Mist aber wenn man sich drauf einlässt tritt schnell Besserung ein

30.07.2017 14:33 • #7


Wüsste jetzt nicht wie ich das steuern und beeinflussen könnte.

30.07.2017 14:51 • #8


koenig
Zitat von Panjabi:
Es klingt wirklich albern. Dachte am Anfang was soll der Mist aber wenn man sich drauf einlässt tritt schnell Besserung ein


Das kann ich unterschreiben. Sich annnehmen mit der Angst, die Angst akzeptieren, dann wird sie wirklich weniger und auch das Unwohlsein.

30.07.2017 20:45 • #9


Mit welchen Anti Depressiva habt ihr die besten Erfahrungen gemacht!?

31.07.2017 08:21 • #10


koenig
Mein persönlicher Tipp:
Versuche es ohne Medikamente! Unterstützend kann ich pflanzliche Sachen empfehlen.

31.07.2017 09:30 • #11


Ich habe auch schon einiges probiert! Zuletzt Rhodiola Rosea! Hat bisher nichts geholfen!
Ashwagandha klingt noch interessant.
Soll ja gegen Stress helfen und beruhigend wirken

31.07.2017 09:48 • #12


Heute wurde mir Venlafaxin verschrieben. Ich bin kein Fan von AD aber sehe da irgendwie keine Alternative mehr

31.07.2017 16:29 • #13


Zitat von Berliner34:
Heute wurde mir Venlafaxin verschrieben. Ich bin kein Fan von AD aber sehe da irgendwie keine Alternative mehr


Das nehme ich seit 6 Tagen auch. Berichte mal die Tage ob es dir hilft, würde mich interessieren

31.07.2017 16:49 • #14


Ich bin nicht sensibel oder würde über NW wie Kopfschmerzen usw. klagen. Alles was Wirkung hat, hat auch Nebenwirkungen! Aber... Venlafaxin soll den Blutdruck und Puls erhöhen und das zum Teil auch sehr massiv! Dann hat es für mich aber schon das Ziel verfehlt

31.07.2017 17:48 • #15


Zitat von Berliner34:
Ich bin nicht sensibel oder würde über NW wie Kopfschmerzen usw. klagen. Alles was Wirkung hat, hat auch Nebenwirkungen! Aber... Venlafaxin soll den Blutdruck und Puls erhöhen und das zum Teil auch sehr massiv! Dann hat es für mich aber schon das Ziel verfehlt


Wieviel sollst du denn nehmen?

31.07.2017 17:50 • #16


Starten mit 37,5mg und dann je Woche um 37,5mg erhöhen. Bei 150mg soll ich landen, weil dann erst die Noradrenalin Wirkung einsetzt.
Ich schlafe halt auch sehr schlecht und weiß nicht, ob da SSNRI überhaupt richtig sind

31.07.2017 18:20 • #17


Trebur
Ich nehme Trevilor = (Venlafaxin) 150 schon zig Jahre.
Habe auch Bluthochdruck und sogar ein Aortenaneurysma. Wegen Nebenwirkungen im Bezug auf Hochdruck musst du dir keine Sorgen machen.
Morgen bekomme ich Blut abgenommen und es wird untersucht wie hoch mein Venlafaxinspiegel im Blut ist. Da ich 120 kg habe, sind nach der langen Zeit der Einnahme 150 ggf. zu wenig.
Heute z.B. hatte ich mal wieder aus dem Nichts heraus einen Panikanfall. Daher meinte der Prof. das die Blutbestimmung hilfreich sein kann.

31.07.2017 18:43 • x 2 #18


Zitat von Trebur:
Ich nehme Trevilor = (Venlafaxin) 150 schon zig Jahre.
Habe auch Bluthochdruck und sogar ein Aortenaneurysma. Wegen Nebenwirkungen im Bezug auf Hochdruck musst du dir keine Sorgen machen.
Morgen bekomme ich Blut abgenommen und es wird untersucht wie hoch mein Venlafaxinspiegel im Blut ist. Da ich 120 kg habe, sind nach der langen Zeit der Einnahme 150 ggf. zu wenig.
Heute z.B. hatte ich mal wieder aus dem Nichts heraus einen Panikanfall. Daher meinte der Prof. das die Blutbestimmung hilfreich sein kann.



Danke für deine Antwort! Irgendwie beruhigt es schon etwas! Man liest halt von vielen Nutzern erhöhten Blutdruck usw.
Aber du nimmst bestimmt Betablocker oder?

31.07.2017 18:46 • #19


Also ich hatte die ersten zwei Nächte Probleme mit dem schlafen aber danach ging es wirklich. Habe als Nebenwirkung etwas schwindel und zwischenzeitlich Unruhe aber bin auch erst bei Tag 6. abends muss ich immer eine Runde spazieren weil ich das Gefühl habe ich könnte einen Marathon laufen. Bleibe aber auch erstmal bei 37,5, wiege auch nur 50 kg.

31.07.2017 20:55 • #20



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