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hallo, ich bin neu hier und hoffe,jemanden zu finden,dem es so geht wie mir.ich bin 36 jahre alt und habe seit 13 jahren pa.ich habe schon so viele therapien und kuren gemacht und es hat alles nicht geholfen.zur zeit nehme ich citalopram aber es geht einfach nicht weg.letztes jahr konnte ich nur noch bis auf meine terrasse gehen und keinen meter weiter.habe drei kinder und da kommt das nicht so gut wenn mama nichts kann.im moment geht es mir wieder schlechter und die anfälle werden wieder mehr.wenn es nicht irgendwann aufhört drehe ich noch durch.würde mich auf antworten freuen . lg katrin

15.05.2009 23:03 • 21.05.2009 #1


14 Antworten ↓


hey

also ich bin 20 jahre und hab meine pa schon seit 9 jahren. ich kann dir leider keine tipps geben, wie es besser wird mit deinen kindern beispielsweise aber ich kann dich vll ein wenig unterstüzen. hast du methoden die dir helfen deine ängste abzubauen?

also bei mir hilft meist große ablenkung und gespräche ich muss meist darüber sprechen wenn es soweit is und ich merke das meine panik hoch kommt.

wie fühlst du dich während einer pa?

lg dein frosch

18.05.2009 19:35 • #2



Ewige zeiten pa

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hi frosch,danke für deine antwort. nein mir hilft leider nichts mich davon abzulenken. immer wenn ich eine pa habe kann ich gar nicht mehr vernünftig denken und sofort ein klo suchen.ich muss auch immer wenn ich mal in die stadt fahre,vorher überlegen das mein auto nicht zu weit vom parkplatz weg steht,damit ich schnell wieder nach hause kann.aber ich kriege die pa ja sogar auf dem sofa beim fernsehen.oder vorm einschlafen.sogar bei der progressiven muskelentspannung bei der kur.manchmal denke ich,ich bin nicht ganz normal und wieso gerade ich aber das denken jawohl alle. :cry:

lg katrin

18.05.2009 20:02 • #3


ja das denke ich auch sehr oft....wieso gerade ich ich würde diese krankheit nich mmal meinem ärgsten feind wünschen...

bei dir is das schon sehr sehr schlimm...ich bin zurzeit bei einer verhaltenstherapeutin...

weiß mann denn woher deine ängste womöglich kommen?

18.05.2009 20:17 • #4


hi.nee ich habe schon drei therapien gemacht aber es wurde immer nur geredet,geredet und geredet und hat alles nicht geholfen.keiner hat bis jetzt rausgefunden warum es so ist.aber ich denke ich will es auch gar nicht wissen.ich will einfach nur das es aufhört.
meine mutter hat immer zu mir gesagt ich muss halt immer was besonderes sein.har sie wohl recht gehabt. was machst du wenn du eine pa hast?
lg katrin
witziger name frosch.mein spitzname in der schule war fisch

18.05.2009 22:31 • #5


also meistens versuch ich mich abzulenken aber wenn ich in der pa drin bin dann kann ich nix mehr machen...das is ziemlich übel. aber in den letzten jahren waen meine pas nich mehr so schlimm...

19.05.2009 20:24 • #6


wie hat deine mutter das gemeint?
mehr liebevoll oder eher ironisch?

19.05.2009 20:33 • #7


also ich würd schon gerne wissen warum sich meine angst entwickekt hat einfach weil es dann klarer erscheint...

lg

19.05.2009 20:35 • #8


aber es hilft mir doch nicht wenn ich weiss das vielleicht in meiner kindheit irgendetwas schief gelaufen ist.das hilft mir jetzt auch nicht weiter,oder? ich war halt immer anders als die anderen kinder.wollte immer im vordergrund stehen.egal ob mit bunten haaren ausgeflippten klamotten oder einer grossen klappe.war rotzefrech.aber eigentlich hatte ich immer angst das mich jemand ansprach,weil ich eigentlich meine schüchternheit überspielen wollte. doch ich lebe jetzt und nicht mehr vor zwanzig jahren.und es geht mir ja auch im moment schlecht.früher ging es mir ja gut.

19.05.2009 21:40 • #9


das kann ich natürlich verstehen. aber ich denke mir würde es zum beispiel helfen wenn ich zumindest einen grund hätte auf den ich meine angst manchmal schieben kann...ich kann dich sehr gut nachvolllziehen...man kommt sich sehr hilflos vor und hoffnungslos. was sagen denn deine kinder?und dein mann?bekommst du von ihnen unterstüzung?

20.05.2009 16:44 • #10


Huhu!

Ich sehe das im Moment so:
Trotz Therapie kannst du scheinbar noch immer nicht mit deiner Angst umgehen. Entweder versteckst du dich Zuhause oder du flüchtest dich in Medikamente. Beides hilft aber nicht.
Ich hab gelernt, dass die Angst einem nichts Böses will.
Hast du schon mal eine Attacke komplett durchgehalten und ausgestanden? Denn seitdem ich das gemacht habe, hatte ich nie mehr eine PA.. nur noch kleine Unruhen, aber nicht vergleichbar mit einer richtigen Attacke, wie ich sie vorher hatte.
Wenn man einmal so eine Attacke durchhält und nicht flüchtet, dann kommt sie auch so stark nie wieder, hat mir mein Therapeut gesagt.
Inzwischen sehe ich die Angst als netten, wenn auch etwas unheimlichen, Freund. Seit ich PA habe, mache ich viel mehr für mich, tu mir selber Gutes, gönn mir schöne Sachen.. das ist richtig toll.
Außerdem höre ich mehr auf das, was mir gut tut, und das, was mir nicht gut tut. In meinem Kopf ist die Angst nur ein ziemlich hässlicher und unheimlicher Bote, der mir einen Brief von der Seele überreichen und sagen will: Hey! Da wühlt dich was auf! Arbeite gefälligst daran!
Man muss lernen, dass die Angst nicht böse ist. Es ist eine ganz normale Reaktion.
Leider helfen alle Therapien und Kuren und Tabletten Nichts, wenn man sich davon eine Wunderheilung erhofft. Denn die Probleme sitzen in der Seele, und da kann man nur selber dran arbeiten.

Alles Gute,
Pilongo

20.05.2009 19:38 • #11


hey pilongo,

damit wirst du wahrscheinlich recht haben aber es is verdammt schwer sich mit so etwas abzugeben und zu sagen das is eben da. mir fällt das immer schwer zu glauben das ich mein leben lang damit leben sol und meine angst akzeptieren muss. ich bin meist sehr wütend über meine angst und bekomm manchmal wenn ich wieder attaken hab oder hatte so eine wut und agrerssionen. ich will diese schei. nich haben weil es einen so in seinem alltag und seinem leben einschränkt und ich hab das gefühl das ich jeden tag neu ankämpfen muss gegen etwas was nie weg geht. ich find es bewundernswert das du deine angst als freund ansehen kannst!!

darf ich fragen wie alt du bist und wie lange du die angst schon hast?

lg der frosch

20.05.2009 21:58 • #12


meine kinder können da ganz gut umgehen.wenn wir unterwegs sind und es mir nicht gut geht verstehen sie das und reden mir mut zu.mein mann hat es überhaupt nicht verstanden und es auch nicht akzeptiert.geholfen hat er mir nie.aber ich habe mich vor 5 wochen von ihm getrennt.meine freundin und ihr mann sind die einzigen die mich ein bisschen verstehen und mir auch helfen wenn etwas ist.mein vater sagt immer ich habe eine klatsche und soll doch nicht zum klapsendoktor laufen.soll mich mal ein bisschen zusammen reissen.toll ne? LG KATRIN

20.05.2009 22:36 • #13


Huhu,

Dieses Kämpfen hab ich am Anfang auch probiert -es hilft leider nichts.
Mein Therapeut vergleicht das immer mit den Pazifik-Wellen, so meterhohe Wassertürme sind das. Wenn man sich dagegen stemmen will und sich groß macht, dann brechen sie an den Strand und reißen dich von den Füßen. Aber wenn man sich klein macht und zusammenkauert, gehen sie über einen hinweg und man merkt sie kaum.
So ist es auch mit der Angst.
Eine abwehrhaltung verschlimmert Alles nur noch.
Mann muss begreifen: Das ist normal und harmlos. Nur eine extreme Art des Körpers, dir was aus der Seele zu vermitteln.
Und an der Seele musst du auch arbeiten.. nicht an der Angst, mit der muss man nur umzugehen lernen

Ich bin übrigens 21 Jahre alt, hab PA seit mein Papa letzte Weihnachten gestorben ist, und richtig schlimm wurde es als im April das Abi los ging. Mittlerweile kann ich aber super damit umgehen, und mein Therapeut hat mich letzte Woche schon gefragt, ob ich überhaupt nochmal kommen will

Alles Gute,
Pilongo

20.05.2009 22:52 • #14


hey absturzius

das hört sich alles schon sehr heftig an. mein vater hat das auch nie verstanden. ich bin früher nicht mehr zur schule gegangen aufgrund der ängste und er hat mich hingeschleift und wollte mich zwingen in die schule zu gehen. dabei ist ihm auch manchmal die hand ausgerutscht. er konnte meine angst nie akzeptieren.

und nun an pilongo...
na da bist du ja in meinem alter ich bin 20 jahre und habe meine PA seid 9 jahren angefangen hat es nachdem ich mich für eine schule nach der OS-zeit entscheidne musste und getrennt von meiner zwillingsschwester war. allerdings hab ich keine ahnung ob das der auslöser war. ich finde es sehr schwer die angst so hin zu nehmen...wie hast du das in einer so kurzen zeit geschafft?

lg der frosch

21.05.2009 13:51 • #15



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