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Hallo Leute,
nochmal zu mir:
-29 Jahre / Männlich
- seit Februar 19 Panikattacken ausgelöst durch Bws-Syndrom und psychische Belastung durch plötzlichen Tod meines Vaters
- Durch BWS stiche in der Brust, druck auf der Brust, schnürt z.T. richtig ein, Herzrasen(aber auch durch Panik) meine Panik spüre ich auch über die linken Rippen kommen, es ist dann wie ein kribbeln und schon rast das Herz.
- Mai bis Juli psychosomatische Klinik, aber Panikattacken noch vorhanden
- seit ca. August recht stabil, Wochen ohne Panik nur vereinzelte Anspannung, aber kann so wieder Arbeiten gehen
-Diagnosen Hypochonder, Panikstörung, BWS-Syndrom
-physio, osteopathie bereits mehrfach beides, Psychologe (hat mich jetzt auf eigenes drängen noch behalten; wollte bereits nach 2 Sitzungen nicht mehr weil er meinte:"Sie haben sich bereits selber gut raus geholt, den Rest schaffen sie auch noch)
Heute kommen glaube viele Erinnerungen hoch. Durch meinen Rücken soll ich zum Rehasport. Dies war jedoch meine letzte Handlung bevor ich mich habe selbst einweisen lassen. Beim letzten mal war ich beim Sport und habe aber in der Brust ein Muskelzucken o.Ä. gehabt. da war am Abend noch alles i.O. , nur habe ich mir am nächsten Morgen eingeredet ein Herzflimmern gehabt zu haben und saß total panisch auf Arbeit. Heute Nachmittag soll ich dann auch wieder hin um es jetzt endlich zu starten. Da ich z.Z. auch nur mit Tapes am Rücken zurecht komme erschließt es sich mir logisch es ist der Rücken. Jedoch kommt dann wieder die Angst um mein Herz ins Spiel und schon ist nichts mehr logisch. ich habe nicht mal die Angst vor den Geräten für den Rücken. mir geht es schon um das Fahrrad um mich aufzuwärmen und mein puls könnte zu hoch gehen.

Ich will nächste Woche in den Urlaub fliegen, hoffe meine Angst baut sich schnell wieder ab weil ich bereits jetzt vereinzelt Angst vorm Flug habe.

15.10.2019 09:30 • 16.10.2019 #1


4 Antworten ↓


Lara1204
Mach dir keine Sorgen. Power dich heute mal richtig aus. Komme richtig ins Schwitzen. Es wird dir gut tun. Einfach mal machen und Kopf aus. Ich weiß es ist schwer. Wenn du Panik bekommst, dann summe ein lied vor dich her oder sage dir ein kleines Gedicht auf, so ist dein Gehirn dann gleich mit was anderem Beschäftigt. Man muss diese Strategie erst lernen. Aber es klappt.

15.10.2019 09:35 • x 1 #2


Jochanan
Ich finde, dass das mit dem Sport für dich ein Schlüsselerlebnis war und auch wieder sein kann, nur jetzt kannst du es so gestallten, dass du siehst, dass alles okay ist und sich vieles in dir lößt und du entspannter in den Urlaub fahren kannst.

Umso mehr man sich der Angst stellt, umso besser wird es.

Du merkst, dass es halb so schlimm ist, am besten belohnst du dich dann noch mit etwas richtig schönem und dann geht's weiter.

Versuch dir klar zu machen, dass dies ein wichtiger Schritt in Richtung Genesung ist.

15.10.2019 09:54 • x 1 #3


Guten Morgen ich habe es überlebt also ich hatte das Training mit einem Trainer der sehr verständnisvoll gewesen ist und ich nicht mit dem Ergometer fahren musste. Ansonsten habe ich nich echt eine Stunde gepowert und habe selbst zu Hause noch Übungen gemacht. Fühlte mich danach echt besser
Jetzt nächste Woche nochmal und dann hoffen während des Fluges keine panik zu bekommen

16.10.2019 06:18 • x 1 #4


Lara1204
Super! Weiter so!

16.10.2019 06:19 • #5




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