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Hallo an Alle,

ich, männlich und 29 Jahre alt, leide seit ca 2 Monaten unter einer Angststörung. Ich bin in meinem Leben bestimmt schon ein paar male in Ohnmacht gefallen, bedingt durch Krankheiten, bei der Blutabnahme oder bei schwereren Verletzungen. Allerdings konnte ich das meistens auch immer schön und plausibel erklären. Eines Abends aber war ich mit freunden unterwegs und hatte tagsüber wenig geschlafen, wenig gegessen und es war warm, so dass ich im Restaurant umgekippt bin. Meine besten Freunde waren dabei und waren auch ein wenig geschockt. Seitdem leide ich sehr unter Angstsymptomen. Es kam schon zu PA und nach einer PA fühlte ich auch körperliche Symptome: Zitten in den Beinen, schneller Herzschlag, Kopf- und Magenschmerzen. Mich hat das so gestört, dass ich auch die Hoffnung verlor, dass ich überhaupt wieder genese. Ich war lustlos, hatte keinen Appetit, habe bei jedem Event schon ewig vorher überlegt, ob ich das schaffe und ohne umzukippen durchhalte. Die Angst war immer da. Wurde körperlich auch komplett untersucht, ohne Befund. Beim EEG dann bekam ich solche Angst, dass ich ohnmächtig geworden bin. Und dass obwohl selbst Experten behaupten, das könne bei einer PA nicht passieren. Aber es geht

Ich habe bereits eine Verhaltenstherapie begonnen, die mir relativ schnell etwas Besserung gebracht hat, aber seit kurzem befinde ich mich ohne mir erklärlichen Grund wieder in einer Downphase, sodass ich stets innere Anspannung verspüre, Gedanken jagen mir durch den Kopf (natürlich nur negative und Vorstellungen wie ich nach einer PA wieder umkippe). Ich habe akzeptiert, dass ich Angst habe und will auch alles dafür tun, dass ich endlich wieder sorgenfrei leben kann, ausgehen kann, reisen kann ohne diese Gedanken und diese Anspannung. Ich fühle mich irgendwie resistent gegen die Verhaltenstherapie. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und habt ihr diese Erwartungsangst endgültig als unschönes Kapitel Eures Lebens abschließen können? Tipps sind gern willkommen:)

Vielen Dank

24.09.2015 19:18 • 25.09.2015 #1


31 Antworten ↓


Icefalki
Hallo willkommen hier.

Zum Thema: was ist jetzt so schlimm, wenn du in Ohnmacht fällst?

Und warum ist das so schlimm?

Waren meine ersten Schritte in die Gesundung. Warum ist Ohnmacht so schlimm?

24.09.2015 19:22 • x 1 #2



Erwartungsangst führt zur Ohnmacht

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Vergissmeinicht
Hey phivas,

vorab, ein liebes Hallo hier bei uns.

Nun, wenn man in Ohnmacht fällt denke ich macht das erstmal Angst. Wir erinnern uns unbewusst an das Geschehene und es geschieht wieder.

Wenn Dir doch die Therapie schon was gebracht hat, wieso fühlt Du Dich dann ihr gegenüber resistent?

Wie ich lese, leidest Du erst 2 Monate darunter. Dahinter liegen Jahre, wo sich das ein oder andere aufgestaut hat und da gilt es hinzuschauen. So schnell geht das leider nicht mit der Angst weghaben wollen.

24.09.2015 19:26 • x 1 #3


Für mich ist es sehr unangenehm, wenn man umkippt, die Kollegen oder freunde denken, man wäre krank, schon allein die Vorstellung ich müsste ins KH zu weiteren Tests macht mich ganz nervös und panisch. Ich kriege es nicht hin, gelassener und geduldiger zu werden.

Liebe vergissmeinnicht,

Danke auch Dir für deine Antwort. In der Tat habe ich in der Therapie einiges in kurzer Zeit mitgenommen, habe mich selbst viel im Internet und in Ratgebern informiert und versucht, viele Dinge umzusetzen, z.B. Entspannungstechniken, autogenes Training, positiver denken und immer in die Angstauslösenden Situationen zu gehen und dort die Angst aushalten. Nur habe ich immer wieder das Problem, die Angst wirklich nur zu "beobachten" und sie zu ertragen, da ich wirklich dazu neige in Panik umzukippen. Für mich ist also Angst zulassen=umkippen mit all den oben genannten negativen Vorstellungen... Ich weiß, ich habe das erst seit ein paar Monaten, aber ich fühle mich manchmal hilf- und hoffnungslos und denke: Was wenn das nie mehr weg geht? Die Resistenz ggü der Therapie sehe ich darin, dass es mir besser ging, über ca 1 oder 2 Wochen und dann plötzlich wieder ganz schlecht. Wieder hoffnungslos, wieder schlaflose Nächte und Konzentrationsschwierigkeiten etc. Ich habe einfach nicht mit so einem Rückfall gerechnet und hab natürlich die Sorge, dass das jetzt immer so bleibt...

24.09.2015 19:39 • #4


Vergissmeinicht
Hey phivas,

ich kann Dich voll stehen und mir ginge es da nicht anders. Ferner dann mit Blaulicht ins KH nicht gerade prickelnd.

Denke, wenn die Therapie binnen so kurzer Zeit gefruchtet hat, würde ich sie wieder aufnehmen um zu lernern mit der Angst umzugehen.

Und ja, wir fühlen uns in der Angst hilf- und hoffnungslos und denken, es hört nie wieder auf. Doch irgendwann hört sie auf. Dies ist aber ein Prozess und wie ich schrieb, hat die Angst Jahre gebraucht um auf sich aufmerksam zu machen.

Ich habe einen Rückfall nach 21 Jahren und mag Dir nicht schreiben, wie ich das finde.

24.09.2015 19:46 • #5


jacqueline
Ich habe niedrigen Blutdruck. Ich bin auch schon Ohnmächtig geworden, weil ich so Hertrasen hatte, das mein Blutdruck noch niedriger wurde. Nur kurz,
mir hat es total geholfen, es in Fleisch und Blut übergehen zu lassen, wie ich eine Panikattake verhindere. Es also gar nicht bis zum Ende kommen zu lassen. Was dir helfen kann, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist ganz individuell.
ich habe z.b. ein Bild ganz fest eingebrannt, dasss mich total entspannt: dabei liege ich mit meinem Mann und meinem Mietzen auf dem Sofa. Ich kann mich so darin fallen lassen, dass ich schwören könnte, ich fühle und rieche meine Mietz
ansonsten hilft mir Bewegung und immer wieder der Versuch im hier und jetzt zu bleiben, mit allen Sinnen.
Geb nicht auf, den Kampf gegen die Angst zu kämpfen.

24.09.2015 19:49 • x 1 #6


Hast Du da irgendwelche Tipps, wie man am besten mit innerer Anspannung umgehen kann? Ich habe ein ziemlich normales Leben, einen guten Job, der Spaß macht und nicht zu stressig ist, keine Schulden, keine familiären Probleme, eine gute Beziehung. Dennoch schaffe ich es nicht, mich darauf zu konzentrieren, sondern habe stets diese negativen Gedanken in meinem Kopf, die sich dann auch auf Körper ausbreiten. Ich weiß nicht, ob sich das nicht einfach mit der Zeit und Arbeit an sich selbst legt. daher fühle ich mich leicht "depressiv". Der Therapeut meinte aber, ich hätte keine Depression, obwohl die Symptome wie Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Appettitlosikeit teilweise schon da waren. Auch eine leichte Tendenz soziale Ereignisse zu meiden. ich merke auch wie ich mir eine sehr monotone Routine aneigne, Arbeit, Und dann ab nach hause, manchmal Sport. Sobald es aber darum geht spontan mal auszugehen oder ins kino, geht mein Kopfkino los. Neulich habe ich mich dann überreden lassen, was essen zu gehen und anschließend zum minigolf. Aber schon im Restaurant war meine Nervosität recht groß und ich hatte keine Ahnung, ob ich es noch zum Minigolf packe. Habe es dann gemacht, aber wohl habe ich mich nicht gefühlt. Ständig der Blick auf die Uhr usw. Das ist für mich sehr sehr bealstend und natürlich denke ich auch, dass meine Freundin vielleicht auf lange Sicht keine lust mehr darauf hat...Was denkt Ihr? Wird das mit der Zeit wieder ganz weggehen oder bleibt immer ein Rest im Körper?

24.09.2015 19:57 • #7


Liebe Jacqueline,

vielen Dank für deinen Rat. Ich will immer weiter gegen die Angst kämpfen, habe aber noch keine für mich sinnvolle Bewältigungsstrategie gefunden. Weiß nicht, ob Verhaltenstherapie allein mir hilft, ob ich es mit Hypnose versuchen soll oder einfach Grass drüber wachsen lassen soll. Ich merke auch immer wieder, wie supersensibel ich auf solche Themen reagiere, wenn ich z.b. versuche, im hier und jetzt zu bleiben während einer Angstattacke und mich jemand fragt, ob es mir gut geht, allein das reicht mir schon dann voll in die panik abzudriften. Oder wenn der Arzt mir erklärt, was er für tests machen muss, z.B. Blutabnahme oder Lumbalpunktion, da werde ich so ängstlich, dass ich schon mit der Nachricht kurz vorm umkippen bin, wenn ich mich nicht sofort hinlege. Kennt Ihr das auch, diese Hypersensiblität gü Dinge, die eigentlich ungefährlich sind. Und wisst ihr, wie man da mehr Gelassenheit oder Mut entwickeln kann?

24.09.2015 20:04 • #8


Vergissmeinicht
Hey phivas,

bei mir stimmte damals nach außen auch alles. Dies nützt aber alles nichts, wenn Deine Selle Dir was zu sagen hat. Du hast eine typische Angststörung mit Agoraphobie. Angst kann auch immer ein wenig mit Depression zusammen hängen oder umgekehrt.

Du hast Dir das so nicht ausgesucht und da müsst Ihr jetzt beide durch. Schwer ist immer jemand Außenstehendes, und auch wenn es die Freundin ist, was zu erklären, was wir selber erstmal nicht verstehen.

Wenn Du die Angst nicht mehr brauchst, wird sie weggehen, aber das dauert. Ein Rest im Körper ist so ne Sache; ich schrieb es das letzte mal vor 21 Jahren gehabt zu haben und war darauf auch nicht vorbereitet.

Hilfreich, wenn auch schwer, ist immer die Konfrontation.

24.09.2015 20:06 • #9


jacqueline
Es wird sich ändern, wenn DU deine Art zu denken änderst.
Für mich war es eine harte, anstrengende Reise. Und ich bin auch noch nicht am Ziel. Meiste Zeit kann ich damit sehr gut umgehen und kann mein Leben so leidenschaftlich geniessen, wie jeder andere auch.
falls das nicht so ist, komme ich aus meinen Tiefs schnell wieder raus.
Was kann dich ablenken, was machst du gerne?
weißt du, woher deine Angststörung kommt?

24.09.2015 20:06 • #10


Genau das ist der Punkt, ich muss meine Denke ändern, aber wie, einfaches positives Zureden hilft leider nicht
Was ich gerne mache sind jetzt Dinge, die ich leider meide. Ausgehen mit Freunden, zum Sport gehen, Reisen.

Meine Angststörung habe ich seit meiner Ohnmacht im Kreise meiner besten Freunde. Es kam plötzlich und unerwartet, ist aber passiert, war für die auch nicht so schlimm, wie für mich. ich kam mir schwach vor, war enttäuscht. Klar eine Ohnmacht kann mal passieren, hatte ich auch öfters, aber nie hatte ich einen solchen Schock mitgenommen. Wurde dann ja auch zum Neurologen geschickt, der ein EEG machen wollte. beim anlegen der elektroden habe ich solche panik bekommen, dass ich wieder umgekippt bin. Seitdem hatte ich sehr schlechte Tage, dann wieder sehr gute Tage, stets im Wechsel.

24.09.2015 20:15 • #11


Vergissmeinicht
Hey,

nun, die Ohnmacht fand im Kreise Deiner Freunde statt. Es entwickelt sich eine Art Scham, Hilflosigkeit und wer findet das schon gut?! Irgendwie normal. Wichtig ist, was Du jetzt draus machst.

24.09.2015 20:18 • x 1 #12


jacqueline
Ich habe " geübt", wenn es mir gut ging. Um es dann abrufen zu können. Also ganz bewusst im hier und jetzt bleiben: was siehst du? Welche Farben erscheinen besonders kräftig ? Was riechst du? Was fühlst du unter dir? Dabei langsam tief und und Ausatmen. Mit einer ruhigen, tiefen Ein und Ausatming kann man seinen Herzschlag gut runter kriegen.
Du musst ein biß hen ausprobieren.

24.09.2015 20:22 • x 1 #13


Zugegeben, wenn ich einmal in diese Angstspirale komme, schaffe ich es nicht, Gegenmaßnahmen zu entwickeln, ich bin dann wie gelähmt. Aber üben klingt ganz gut. Vielleicht schaffe ich es ja mich per Vorstellung da reinzudenken und kann dann auch per Vorstellung üben. Auch wenns natürlich nicht der Realität entspricht. Am liebsten wäre ich einfach gelassener und könnte zu mir sagen: Es ist nicht schlimm, meine Ohnmachten sind ungefährlich und ich bin körperlich gesund, wenns passiert, dann passierts halt. Aber das ist eben schwer. ich will weiterkämpfen und nicht aufgeben. So eine Angst kann einem echt Kraft und wertvolle Zeit rauben

24.09.2015 20:45 • #14


Vergissmeinicht
Hey phivas,

ja, sie kosten den Körper unheimlich viel Kraft und Energie.

Würde Dir gerne ein Buch empfehlen = Der kranke Gesunde, habe es einige Male lesen müssen bis ich es verinnerlicht hatte, konnte mich dann aber gut darin wiederfinden und damit identifizieren.

24.09.2015 20:50 • #15


Icefalki
Phivas, es gibt verschiedene Wege mit der Angst umgehen zu lernen.

Letztlich ist es egal, Hauptsache dir geht es besser.

Was dir widerfährt ist der typische Kreislauf. Eine gewisse Routine ist aufrechtzuhalten, sobald was anderes kommt, Angst vor der Angst, dadurch Gedankenkarusell.

D.h. Dein Grundlevel von Adrenalin ist erhöht.

Wie gesagt, Ansichten der Behandlung sind unterschiedlich.

Was für dich durchdenkenswert wäre, warum Ohnmacht so schrecklich ist. Schrieb ich schon. Das sind aber Muster, die in deine Denkweise eingreifen werden.

Deine Ohnmachten waren erklärbar. Panikattacken können durch schnelles Atmen auch Ohnmachten auslösen. Atme mal in deine vor das Gesicht gewölbten Hände beim nächsten Mal.

Und wie stehst du zur Erklärung, dass das nur Angst ist? Oder hoffst du auf einen med. Grund?

24.09.2015 21:58 • #16


H icefalki,

Ich habe mittlerweile verstanden, dass ich körperlich völlig gesund bin, wurde ja auch gründlich überprüft und ich merke ja selber, dass diese gewissen Angstsymptome aufteten, also hoher Adrenalinausschuss führt zu Kribbeln und Zittern, Gedankenrasen, Magen- und Schlafprobleme, weil ich einfach angespannt bin und nicht relaxe.

Alles, was der Therapeut mir sagt, verstehe ich auch, wird auch in meinen Ratgebern bestätigt und ich weiß, was zu tun ist. Mir fehlen aber denke ich noch viel Geduld und Gelassenheit, diesen Zustand als wirklich ungefährlich zu betrachten. Ich habe diesen starken Wunsch, dass alles wieder so wird wie früher, dass ich jeden kleinen Rückfall sofort als Zeichen deute, dass es niemals so wird. Das macht mir wiederum Angst und schlägt sich auf meine Stimmung aus. Habt ihr Tipps, was gut funktioniert um seine Denkmuster langfristig zu ändern? Hypnose z.b.? Oder sind da zu viele Scharlatane unterwegs, die das ganze dann nur schlimmer machen, wenn es nicht funktioniert? Wa sind Eure Methoden gewesen, Gelassenheit zu finden und Denkmuster zu verändern?

25.09.2015 09:24 • #17

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Vergissmeinicht
Hey phivas,

Icefalki hat es schon gut ge-/beschrieben. Gelassenheit ist ganz wichtig und kämpfe momentan selber damit. Jer möchte sein altes Leben wiederhaben, doch das wird so nicht gehen. Verändern tust Du Dich auf jeden Fall.

Denkmuster zu verändern, heißt andere Wege zu gehen und festzustellen, wie es Dir damit geht.

25.09.2015 10:35 • #18


Icefalki
Hallo, Gelassenheit kann nicht verordnet werden. Leider.

Aber du scheinst gewillt zu sein, an dir zu arbeiten.

Was ist das eigentlich, dieses arbeiten?

Als erstes ist die Annahme unserer Krankheit das ausschlaggebende. Ich habe mich irgendwann, leider viel zu spät, im Prinzip "ergeben". Dann begriffen, dass es ein "wie früher" gar nicht mehr lohnenswert ist. Hat das früher mich ja krank gemacht.

Schau, der Grund einer Angsterkrankung, bei dir eben eine Hypochondrie, muss doch einen Grund haben.

Warum die extreme Angst um die Gesundheit? Wer hat dir deine Sicherheit genommen, dass du Panik bekommen hast? Dieses bisschen umfallen?

Rein logisch betrachtet ist es das nicht. Warum bist du ohnmächtig in deinem Leben? Warum ist es peinlich, schutzlos, hilflos zu sein.

Wieviel Druck lastet auf dir, das dich atemlos werden lässt?

Diese Fragen sind es, die du dir stellen darfst. Es geht um deine Bewertung.

Keine Vertrauen mehr in dir zu haben. Wer hat dir das genommen?

Der Auslöser waren die Ohnmachten. Wieviel Ohnmacht erlebst du selbst in dir drin?

Hilflosigkeit gepaart mit Versagen? Vor was fürchtest du dich wirklich?

Schau dir das an. Komm vom Hundertste ins Tausendste. Alles ist erlaubt.

Sei ehrlich zu dir selbst. Da steckt vielleicht viel Schwäche in dir, versteckt unter der vermeintlichen Stärke. Lass sie zu, denn Schwäche kann unheimlich stark sein.

Oder anders rum.,egal. Schau dich an, wer bist du eigentlich. Was fühlst du, wer engt dich ein, was engt dich ein. Spiel mit den Gedanken. Weine, schreie, sei zornig, nimm es an, lerne dich lieben. Lerne DICH kennen.

Spreng deinen Panzer weg.

Begib dich in das Abenteuer Leben. Mit den ganzen Risiken. Nur Mut. Such dich selbst.

25.09.2015 10:53 • #19


Das sind gute Fragen, die man sich stellen kann und das tue ich bereits. Das Bewusstsein kennt auch die richtigen Antworten, aber unterbewusst gibt es dabei vielleicht noch Konflikte, weswegen es in der Praxis dann innerhalb von milisekunden anders abläuft und dann auch wieder die alten "gestörten" Gedanken auftauchen und mein unverhältnismäßiges Verhalten auslösen. Ich weiß nicht, wie ich Bewusstsein und Unterbewusstsein in Einklang bringen kann, so dass ich auch wirklich fest dem vertraue, was ich über mich weiß. Das Bedarf sicher Übung. Meint ihr es reicht, wenn ich mir die Fragen einfach oft genug stelle oder wie kriege ich diesen Konflikt gelöst? habt ihr Tipps? ich neige wohl auch zum ständigen zweifeln, d.h. ich benötige einfach wieder Selbstvertrauen. Der Therapeut meint, gehe in die Angstsituation und hol dir das Selbstvertrauen dort wieder und mit der Zeit wird die Angst verlernt bzw. anders konditioniert.

25.09.2015 12:18 • #20



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