Hallo liebe Leidensgenossen,
Ich w, 27 leide seit ca. 7 Jahren an Generalisierter Angsstörung mit Panikattacken.
Als ich mich vor ca 2 Wochen entschied mir endlich professionell helfen zu lassen und ein Erstgespräch mit einem Psychologen hatte, ging es rapide bergab.
Meine Hausärztin verschrieb mir Citalopram, welches ich bereits 2 mal über längere Zeit genommen habe.
Als ich nach 3 Tagen Citalopram, wie ein Häufchen Elend zum 2.mal beim Psychologen saß, haben wir uns entschieden mich in eine Klinik einliefern zu lassen, da ich das Gefühl hatte, ich könnte mich und meine Handlungen nicht kontrollieren.
Ich wurde also mit dem Krankwagen dort hin gebracht, und da ich als "Notfall" kam, durfte ich 2 Tage in der geschlossenen Verbringen

(auch mal ein Erlebnis) Durch mein 2 wöchiges Googlen, hatte ich mir eingeredet, ich wäre im Anfangsstadium einer Psychose.
Der Aufenthalt in der Klinik macht das unwirklichskeitsgefühl auch nicht wirklich besser.
Nun bin ich seit heute auf der offenen. Das Entfremdungsgefühl ist permanent da, und hinzu kommt dass ich den ganzen Tag nichts zu tun habe, und durch den Lagerkoller Angst habe, die Kontrolle zu verlieren. Hinzukommen noch aggressive Zwangsgedanken.
Ich werde jetzt auf atosil und quetiapin eingestellt (ganz niedrig) um etwas Linderung der Symptome zu erlangen, damit anschließend die Therapie anfangen kann.
Hat jemand Erfahrungen mit diesen Mitteln?
Ein paar nette Worte von Leidensgenossen wären auch schon schön.
Liebe Grüße und schönen Abend