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Das was passiert ist kann ich jetzt nach 1 woche immer noch nciht glauben. Ich sollte letzte woche samstag nach New York fliegen naja nach ein paar problemen wegen mein Pass da ich vergessen hatte noch ein Stempel zu machen konnte ich erst am nächsten tag "fliegen". Gut die Nacht von Samstag auf Sonntag hat es angefangen mir war übel hatte angst mich zu übergeben hab gezittert wie espenlaub. Naja wir sind trotzdem 2 stunden zum flughafen gefahren! während der fahrt bin ich fast zusammengebrochen habe keien luft mehr gekriegt und hab dadurch so heftig geweint das ich dachte schlimmer kann es nicht werden! So nachdem ich mich beruhigt hatte (mein freund , mein bruder , meine mama waren dabei)haben wir die Fahrt fortgesetzt. Nunja im auto wurde es halt mit meiner übelkeit schlimmer das ich mich übergeben habe.

Als wir angekommen sind am flughafen ging es mir immer noch schlechter und je mehr ich an den flug dachte desto schlimmer wurde es .

Langer Rede kurzer Sinn ich habe eingechekt hatte noch 1 stunde zeit also bin ich beim Flughafen noch zum arzt habe ihn meine situation geschildert und nach abtasten meines bauches hat er gemeint blinddarm entzüdung ...

tja so konnte ich nicht fliegen!! nachdem dann im krankenhaus festgestellt wurde das mir nichts fehlt.

Sondern sich bei mir nur die Panik breit gemacht hat. Alles nur wegen meiner Panik konnte ich mein flug abschminken.

tut mir leid für die schreibfehler aber es tut gut mal die geschichte aufzuschreiben kann ich dann irgendwie besser verarbeiten.

danke fürs lesen

12.01.2009 13:42 • 13.01.2009 #1


7 Antworten ↓


Liebe celestina,

es tut mir sehr leid, daß du nicht fliegen konntest....aber ich denke das man nicht alles immer in der Hand hat
Sei nicht enttäuscht, glaub an dich und kämpf weiter. Es gibt immer wieder Rückschläge..damit müssen wir lernen umzugehen. Die Rückschläge kommen dann immer seltener und wenig heftig. Mir haben meine 2 Therapien geholfen....und ein paar besonders liebe Menschen hier drin.
Kämpf weiter...nicht aufgeben, und schon gar nicht das Schöne im Leben nicht mehr zu sehen.

Ich wünsch dir Kraft und ganz viel Mut

Liebe Grüße von
Claudi

12.01.2009 13:52 • #2



So enttäuscht von mir selber

x 3


danke mon cherie

das ist lieb sowas zu hören nach all den vorwürfen die ich mir anhören durfte von meiner Familie weil sie das nicht verstanden haben.

Dene wäre es lieber gewesen das ich doch sowas hätte dann wäre es ein guter grund gewesen wieso wir nicht geflogen sind.

Ja zur zeit versuche ich mich nicht unterkriegen zu lassen aber es ist sehr schwer für mich, habe solange darauf gespart und genau an den tag alles futsch.

hab bald meine erste therapie stunde hoffe das es was bringt.

liebe grüsse

12.01.2009 14:28 • #3


Am schlimmsten finde ich dann dieses Unverständnis...ich fühle mich dann immer wie ein Versager. Es ist aber nicht so..wir kämpfen ständig und das kostet sehr viel Kraft. In meiner Beziehung wurde auch schon oft gehofft ich hätte etwas Greifbare...aber damit kann ich nicht dienen,zum Glück.
Du schaffst das...ich versuche es momentan mit viel Humor...stell dir vor es funktioniert.
Wenn ich dieses Forum vor 10 Monaten nicht gefunden hätte, weiß ich nicht wo ich heute wäre...ich bin sehr dankbar.
Therapie ist immer gut, wenn sie auch nicht gleich greift...langfristig hat sie mir sehr geholfen.

12.01.2009 14:34 • #4


Liebe Celestina,

ist es nicht ehr der Arzt auf den Deine Familie sauer sein sollte? Wie kommt der denn auf eine Blinddarmentzündung? Hat der noch nie von Flugangst gehört?

Es ist natürlich ärgerlich mit der Reise, aber eine Angststörung ist nunmal ebenso eine ernsttzunehmende Krankheit wie eine Blinddarmentzündung. Zusammenreißen ist ja nicht möglich – eher entseht eine Angststörung durch ewiges Zusammenreißen und Bedürfnisse ignorieren.

Lass Dir von Deiner Familie nichts einreden.

Liebe Grüße, Smilla

12.01.2009 14:58 • #5


das verstehe ich auch nicht!! ich habe den arzt gesagt das ich Flugangst habe und an ängste leide aber der hat es in den moment ignoriert und das ging ganz schnell hat auf mein bauch rumgetastet da muss ich sagen hatte ich bisschen schmerzen aber eher weil ich fast die ganze 2 std lang eingerollt ( sagt man das so?) hinten im auto lag.

ich habe auch den arzt gefragt ob er sich wirklich sicher ist und er meinte ich sollte sofort in krankenhaus!! ja und dann bin ich halt sofort gegangen weil er mir ne heiden angst eingejagt hat mit blimdarm entzüdung!!

ja meine familie ist so ein fall für sich...danke für eure liebe antworten

12.01.2009 15:24 • #6


Liebe Celestina,

sei nicht enttäuscht von Dir. Das klingt immer so leicht, was? Die Panik ... wozu sie alles fähig ist. Sie lässt uns ernsthaft glauben, wir seien schlimm krank. Und dann das Thema Ärzte. Das meine ich ja auch immer, dass wir durch die Panik gar nicht mehr unterscheiden können zwischen wirklich krank oder nicht. Mir geht es ja auch oft so, dass ich grad wenn wir in den Urlaub wollen, auf einmal eine ganz schlimme Krankheit habe. Letzten Sommer glaubte ich an eine Thrombose. Ich habe mich so reingesteigert, dass ich in eine Klinik fahren wollte, mein Mann hat mich dann davon abgehalten und mir immer wieder gesagt, dass ich nur Angst habe. Zum Schluss habe ich mich dann mit meinem Mann gestritten, weil ich mich nicht ernst genommen gefühlt habe und ich habe ihm vorgeworfen, dass man doch nicht immer nur von Angst bei mir ausgehen kann. Was wenn ich wirklich krank bin? Das merkt dann keiner, weil mich alle in die Angst-Schublade stecken?

Es ist wirklich nicht schön, dass der Arzt Deinen Hinweis auf die Angst ignoriert hat. Andererseits wäre es auch blöd gewesen, wenn er dann sofort gesagt hätte, dass es nur Deine Angst sei. Vielleicht wollte er nur auf Nummer sicher gehen?

Es ist eine verzwickte Sache mit der Angst und wie man sie nun interpretieren soll.

Aber sei nicht enttäuscht von Dir. Du konntest in dem Moment halt nur mit Angst reagieren, weil dieses Programm so in Deinem Kopf gespeichert ist. Du musst Dich umprogrammieren, mit der Zeit schaffen wir das vielleicht?

LG und Gute Nacht!

12.01.2009 20:46 • #7


ZZerRburRuSs
Hi

Gut das du bald eine Therapie anfängst .
Damit kannst du Aktiv daran arbeiten das dir in der Zukunft so etwas nicht mehr passiert.

Wärend deiner Therapie sei ganz ganz offen für neues und versuche alte , blöde Gewohnheiten über Bord zu werfen .
Kämpfen ist übrigens völlig fehl am Platze.
Verstehen, glauben, gütig sein, vertrauen und offen sein machen wesentlich mehr Sinn.

lg ZZ

13.01.2009 01:37 • #8




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