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Hallo zusammen,

nachdem die letzten paar Tage bei mir extrem schlimm waren, wollte ich einfach mal im Internet nach "gleichgesinnten" suchen.

Ich muss dazu sagen das ich also heute das erste mal in diesem Forum unterwegs bin und deswegen möchte ich kurz ein paar kleine infos zu mir schreiben.

Ich bin 26 Jahre alt, leide unter 6 Jahren unter Angst und Panikattacken und nehme seit ca 5 Jahren Citalopran 25mg / täglich.

Der Grund wieso ich jetzt schreibe ist, liegt darin das die letzten 5-6 tage extrem schlimm für mich waren. Ich hatte jeden Tag über mehrere Stunden diverse Panikattacken mit Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Hitzewallungen etc also das komplette Programm. Ich habe mehrmals am Tag gedacht ich müsste sterben und das ist dnn noch am schlimmsten weil vor dem Tod habe ich die meiste Angst.

Gestern (25.12) war ich bei meiner Mutter zum essen eingeladen, als ich jedoch schon nach den 10 minuten autofahrt dort ankam ging es erst richtig los. Ich musste mich sofort übergeben war danach komplett fertig ung lag nur auf der couch rum mit nassen händen etc.

Ich bin zwar in einer Behandlung (Arzt) aber mehr als Tabletten aufschreiben kann er anscheinend nicht. Ich habe mir jetzt das erste mal richtig gedanken darüber gemacht im Januar für 6-8 Wochen eine stationäre Therapie zu machen weil ich einfach an einem Punkt angekommen bin wo absolut nichts mehr geht in meinem Leben.

Jetzt wollte ich euch mal Fragen wie ihr mit solch schlimmen Attacken umgeht ? Ich versuche mich zwar dauernd abzulenken, trinke viel wasser und versuche mich zu beruhigen, aber ich steiger mich selber immer weiter rein obwohl ich dies ja vermeiden möchte. Aber meine Angst wächst und wächst weil ich dauernd denke ich würde jetzt einfach umfallen in meiner Wohnung und niemand würde mich finden......

Ich hoffe persönlich das diese paar Sätze und das Austauschen diverser Informationen mir doch ein bisschen helfen werden meine Panik etwas besser zu bewältigen.

Liebe Grüße

26.12.2011 12:35 • 27.12.2011 #1


6 Antworten ↓


Huhu

ich kenne das Gefühl, mir gehts auch seit ein paar Wochen extrem schlecht. War am 24. bei meiner Mutter zu Hause und abends dann mit Mama bei meiner Tante, dann haben wir zusammen gegessen und da hab ich schon gemerkt, dass ich kurz davor war eine Panikattacke zu bekommen. Kann seit ein paar Wochen nicht mehr in Gesellschaft essen. Nachts bin ich aufgewacht und musste mich ein paar Mal übergeben. Ich habe das Gefühl, dass alles immer nur schlimmer wird anstatt besser. Nehme nun seit einer Woche Opipramol. Mal abwarten ob sich da wenigstens was tut.

Heute Morgen war eine Freundin zum Fühstück bei mir. Bevor sie ankam hatte ich bereits schon eine Panikattacke mit Schwindel und Unwirklichkeitsgefühlen, konnte kaum was essen. Ich hab mir aber gedacht, dass ich in dieser Situation bleiben muss bis es besser wird. Und nach ca. 1 Stunde hab ich gemerkt, dass die Symptome verschwinden. Aber es ist echt hart die Situationen immer durchzuhalten.

Liebe Grüße

26.12.2011 14:14 • #2



Die letzten Tage .

x 3


Huhu,

ja das schlimme sind echt die ganzen Sympthome. Ich hatte solche PA sonst einmal die Woche und seit ein paar Tagen täglich .... Das hat mir dann auch den Anreiz gegeben mal im Internet zu schauen.

Ich habe pausenlose Übelkeit, Schwindel und schwitze wie Hund... Aber ich kann nichtmal eine Stunde am Tag ohne Sympthome auskommen und das macht mich gerade ziemlich wahnsinnig.

Opipramol wurde mich auch verschrieben vor ein paar Monaten. Ich nehme Sie jeden Tag eine halbe Tablette und kann dir leider nicht wirklich sagen, ob sie helfen, aber ich hoffe es für dich.

Ich bin endlich froh wenn die Weihnachtstage vorbei sind und ich endlich in der Klinik anrufen kann. Ich muss wirklich weg weil ich einfach nicht mehr kann.

Habe zwar eben ein paar Toast gegessen, aber auch nur weil ich meine Tabletten nehmen musste. Durch die ständige Übelkeit ist es leider nicht so einfach etwas zu essen ((

Liebe Grüße

26.12.2011 15:14 • #3


Kati42
Hallo

Ohhhhhh.... Ich kenn die ganzen Symptome zur genüge ,es ist manchmal echt zum verzweifeln.
Ich hoffe du bekommst schnell einen Platz in einer Klinik
Mir hat's gut getan damals.
Mir gehts im Moment auch sch...
@hope86
Das mit dem nachts übergeben kenn ich auch ,geht dann so lange bis nix mehr drin ist.
Mir schlägt die Panik auch extrem auf den Magen .
Und Herzprobleme wie stolpern und rasen.
Grüße Kati

26.12.2011 15:36 • #4


Hey Kati,

du warst schon in einer Klinik und die PA kommen denoch regelmäßig ? Ich habe die Hoffnung wenn ich diese Klinik besucht habe das ich dann wieder relativ normal leben kann... Urlaub fliegen, Arbeiten, Überall hinfahren worauf ich gerade lust habe ?!

Ich habe mir echt die Hoffnung gemacht das ich das alles wieder machen kann wie früher auch. Oder habe ich mir jetzt zu viel auf einmal vorgenommen ?

26.12.2011 23:45 • #5


Hi,

kenne das Gefühl heute und besonders gestern war bei mir die Härte... Panikattacken bestimmt 4-5 Stunden lang. das verläuft ja immer so in Wellen. Also sprich Ruhe -- Panik -- Ruhe Panik...

Ich habe jetzt ne neue Art mich abzulenken, ich klatsche mir einfach abwechselnt einen heißen und kalten Waschlappen im Wechsel ins Gesicht. Klatschnass das alles plätschernt nur so runter tropft/läuft. Nicht Gesicht abtrocknen immer ein paar Sekunden die nasse Haut spüren. Bei mir lenkt das unglaublich ab und entspannt total. Am Besten mit dem Becken total ans Waschbecken nach vorne anlehnen das man einen festen Stand hat und nicht dazu neigt mit den Beinen (aufgrund von Schwindel) die Anspannung steigen zu lassen...

Hat bei mir letztentlich geholfen, momentan spüre ich seit ca. 2 Stunden Entspannung in jedem Muskel...

27.12.2011 00:38 • #6


Hallo Peter,

ich werde deinen Tipp bei der nächste PA auf jedenfall einmal versuchen... Ich mein das Problem ist ich warte jetzt schon gespannt drauf (wie immer) und bin innerlich schon sehr angespannt. Ich fühle mich wie eine Zeitbombe die jede Sekunde explodieren kann.

Ich bin einfach nur noch froh wenn ich bald in einer Klinik bin wo mir geholfen werden kann.

Diese täglichen Stunden Panik machen mich einfach nur zu schaffen.

Liebe Grüße

27.12.2011 09:24 • #7




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Dr. Reinhard Pichler