Zitat von Cassiopeia:die Probleme mit meiner Beziehung nicht löse,
Du vergisst, dass es viele Lösungen gibt. Zu Beginn meines Denkens über meine Probleme hab ich natürlich auch im Aussen gesucht, hab mir überlegt, ob mein Mann die Ursache wäre, meine Arbeit, meine Kinder, meine Rolle. Und das hat mir noch mehr Angst gemacht, weil, oh je, alles schei..
Jetzt weiss ich, dass ICH in mir keine Stabilität hatte. Meine Wünsche viel damit zu tun hatten, geliebt zu werden, und gleichzeitig null Vertrauen, weder zu mir, noch zu anderen.
Heute bin ich mit dem Vertrauen zu anderen in einem Modus der Akzeptanz, des Nichterwartens. Anders ist das Vertrauen zu mir. Auf mich kann ich mich verlassen, weil meine Reaktionen für mich verständlich sind. Ich weiss, warum ich so bin.
Und entweder bleibe ich in den alten Denkweisen, oder ich ändere sie. Kann ich zwischenzeitlich, weil ich es möchte. Ich will nimmer in diesen Mustern hängen bleiben, weil sie mir nicht gut tun. Hat aber nix mit anderen zu tun, sondern nur was mit mir.
Jetzt zu deiner Beziehung. Klar, schau sie dir an. Kannst sie wohlwollend beurteilen, oder eben nicht. Kannst 100 Prozent wollen, oder eben nicht. Kannst dich kaputtmachen, weil dein Mann ein Künstlerleben führen möchte, dass du ihm ermöglichst, oder ihn für seine innere Freiheit bewundern. Dir bewusst machst, dass du vielleicht auch davon profitierst, nur dein Weltbild da nicht zulassen möchte. Also, denk doch frei darüber nach.
Muss nicht alles schwarz-weiss sein. Oder, wenn es schwarz-weiß sein muss, dann ändere.
Angst entsteht durch Nichtwissen und dem daraus resultierendem Ohnmachtsgefühl. Wenn man aber lernt, seine Persönlichkeit zu erkennen, seine Möglichkeiten sieht, wird Angst deutlich weniger. Man hat doch alles selbst in der Hand. Muss es nur tun, oder wenn nicht, akzeptieren, dass man es nicht kann oder will.