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User343

User343
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Hallo ihr Lieben. Ich bin neu hier und hoffe das es jemanden gibt der mir aus meinen Teufelskreis raushelfen kann ich weis ihr seit keine Ärzte oder Therapeuten aber ich will einfachmal alles von der Seele schreiben und bitte danach um Rat.

Zu mir ich bin 35 Jahre alt und Mama von 4 Wunderbaren Kindern. Ich habe seit einigen Jahren ne Angststörung bzw Angst krank zu werden oder es schon zu sein. War bis vor 3 5 Jahren auch mit Therapie und allem gut im Griff. Doch seit 3.5 Jahren traue ich mich nicht mal zum Arzt zu gehen auch nicht wenn ich krank bin geschweigeden Blutbild anschauen zulassen weil ich die Angst habe er findet was. Ich geh dann in die Apotheke und hol mir einfach was das mir bei der momentanen Krankheit hilft. Aber ich bin am ende meiner Kräfte. Ich muss als mama funktonieren schaff es aber nicht weil bei jedem ziehen stehen oder sonst was meine Psyche mit dem loslegt ich sterbe gleich. Vor 2 Tagen hab ich rein zufällig mini knoten am Hals entdeckt seit dem mach ich mich mit dem abtasten irre, nicht denn hals sondern alles wird abgetastet und jedesmal der gedanke ich finde was. Ich hab ne Allergie Husten und Nassenrinnen mein Mann sagt deswegen sind wahrscheinlich die Lymphknoten bissl geschwollen aber nein ich muss ja googlen und googlen sodas ich nicht mal schlafen kann es dreht sich alles nur um das dass ich was habe und ich verbring denn ganzen tag nur mit symthome beobachten googlen oder abtasten. Ich will einfach ein normales leben führen wie alle die es schaffen aber ich komme aus dem Teufelskreis nicht raus. Oft geb ich mir denn ruck und sag so heute gehst zu arzt blutbild anschauen lassen dann hast deine ruhe, paar minuten später nein geh nicht er findet was und du wirst mit dem nicht umgehen können. Ich quäle auch meine Familie mit dem weil ich oft gestresst und nervös bin aber ich will es ja nicht das kommt von alleine. Eheprobleme hatte ich auch durch das weil ich einfach keine lust zu gar nichts hatte und mich nur in mich zurückverkrieche. Ich weis nicht mehr weiter. Antidepressiver habe ich abgesetzt wo ich gesehen haben ok mir geht es gut natürlich damals mit der rücksprache mit dem arzt aber nun habe ich angst vor jedem arzt und vor jeder untersuchung. Schiebe jeden termin denn ich antretten muss einfach dahin mit zich lügen und ausreden.
Ich würde so gern ein ganz normales leben führen mein leben geniessen und endlich ohne schlimme gedanken frei raus, aber ich schaffe es einfach nicht.
Ist wer unter euch der mir einen ratschlag geben kann? Danke und entschuldigt denn langen Text

07.04.2026 #1


20 Antworten ↓

B
Zitat von User343:
Ist wer unter euch der mir einen ratschlag geben kann?

Hallo und Willkommen.
Den besten Ratschlag hast du schon erfüllt: Hier mit anderen darüber schreiben. Du könntest dir auch jemanden suchen und darüber reden. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Könntest du denn mit deinem Hauarzt darüber reden? Es gibt angstlösende Medikamente.

#2


A


Angst vor Krankheiten Angst vor Ärzten immer nur Angst

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User343
Vielen Dank für deine Antwort. Ich hab es öfters probiert mit meinen Mann aber hab oft das gefühl der nimmt mich nicht ernst in dem sinne ich bilde mir alles eh nur ein. Er unterstützt mich zwar redet auch oft gut auf mich ein aber ist auch oft sehr genervt wie z.b heute wo ich sagte ich hab so Knoten entdeckt am Hals und war halt nur am abtasten sagte er es ist bestimmt nichts schlimmes und das Lymphknoten auch mal tastbar sein können und anschwellen. Aber ich hab dann gleich das googln angefangen und vorallem wo ich laß wenn sie nicht weh tun das es bösartig sein kann. Hab dann Panik bekommen und geweint und dann hsb ich gesehen das er genervt ist von mir und meine reaktion. Mit meinem HA denn hab ich schon lange nicht besucht und trau mich auch nicht. Mein mann hat auch gemeint ich soll doch zu ihm und ihm die Knoten zeigen mich beruhigen lassen aber ich kann einfach nicht da ist die Angst einfach viel stärker wie ich selbst

#3


Abendschein
Liebe @User343 daß was Du schreibst kenne ich zu genüge. Ganz schlimm, aber das Muster was Du Dir selbst aufgebaut hast, bringt Dich nicht weiter, im Gegenteil, es wird schlimmer. Versuch einen Therapieplatz zu bekommen. Das hat mir auch super geholfen. Du kommst sonst immer wieder in diesen Strudel hinein und die Angst wird immer größer. Ich habe mich in der Zeit wo ich keine Therapie hatte, immer versucht abzulenken. Das was Du hast, ist die Angst vor der Angst. Das muss durchbrochen werden. Diese Gedanken führen Dich immer weiter in die Angst und da musst Du raus. Heute kann ich wieder freier leben. Du schaffst das, aber hole Dir Hilfe und zwar jetzt.

x 3 #4


User343
Vielen Dank für deine Antwort und lieben Worte.

Ich probier mich auch abzulenken bin mit denn Kindern draussen wir spielen dann Herzrassen Schwindel da zieht es und da zieht es und dann muss ich mich hinsetzen und fixier mich auf nichts mehr als auf meine Symthome die ich da hab. Eine zeitlang nach der Verhaltenstherapie ist es auch gut gewesen aber es kam wie ein Bummerang zurück und mit dem gefühl das es schlimmer ist als zuvor vorallem wenn ich was ertaste oder Kopfweh hab. Hab alles Krankheiten laut meiner Psyche durch. Ich schwöre mir wegen meiner Familie einen Arht aufzusuchen oder zum HA zu gehen aber wenn der tag kommt geht es nicht als ob mich was festhaltet 😭

#5


S
Ich denke ohne Behandlung, die meist aus den Bausteinen Medikamente plus Therapie besteht wirst du aus diesem Teufelskreis schwer herauskommen. Der erste Schritt ist zu deinem Hausarzt zu gehen und ein offenes Gespräch über deine Probleme mit diesem zu führen.
Das Googeln solltest du ganz konsequent sein lassen und mal schauen was dir alles helfen könnte körperlich und geistig zu entspannen. Es ist ausserdem wichtig den Kopf mit anderen Dingen/Themen zu füllen als mit dem Thema Krankheit. Was hast du für Interessen, Hobbys?

x 1 #6


Sonja77
Also wenn es dich im Alltag dermaßen einschränkt und dich nicht mehr wirklich glücklich am Leben teilhaben lässt und die Belastung durch deine Ängste so enorm ist…dann würde ich dir ganz dringend zu einer Therapie raten und vielleicht zur Unterstützung auch medikamentös einstellen lassen…das muss ja nicht für immer sein,aber für den Anfang um dir alles leichter zu machen…

Ich selber hab keine Krankheitsängste leide also nicht an dieser Art von Ängsten
Was ich jedoch hab und das ist meine einzige angst(hab sonst keine Ängste)das ist die Angst ich würde sagen die Panik 😱 vor Ärzten und zwar vor allen Ärzten ganz egal welcher….das führt dazu das ich das letzte Mal im Januar 2021 bei einem Arzt war und seitdem nie mehr bei keinem obwohl ich aus mehreren Gründen regelmäßig zu 2 Ärzten müsste….genau die Panik 😱 vor Krankenhäusern (da war ich 2 mal in den letzten Jahren Nein 3 mal und hatte 3 mal eine Not op 2 mal was ganz kleines und einmal was größtes unter Vollnarkose..und das halt auch nur weil ich viel zu lange gewartet hab und schlussendlich gezwungen wurde in die Notaufnahme zu gehen sonst wär ich nicht gegangen….auch wenn ich krank bin egal wie schrecklich es mir geht ich geh nicht zum Arzt und sitze es so aus….
Bei mir geht das sogar so weit das ich bis vor kurzem nicht mal jemanden begleiten konnte zum Arzt oder ins Krankenhaus auch nicht zur Kinderärztin oder zur Tierärztin denn auch das ist ein Arzt….
Mittlerweile geht das problemlos das ich jemanden begleite oder mit meinen Tieren zum Tierarzt geh…..Hauptsache es fasst mich kein Arzt an und es geht nicht um mich……

Da mich das aber im Alltag absolut nicht einschränkt lebe ich ganz gut damit und merke eigentlich von meiner Angst nichts und es belastet mich auch nicht

Lass dir helfen wenn der Leidensdruck zu hoch ist damit du wieder leben kannst und frei bist

Alles Gute 🍀

#7


CosmicPancake
Hallo,

Dein Probleme kenne ich gut. Leider gibt es da keine leichte Lösung, aber dass Du dir hier Hilfe suchst, ist ein erster guter Schritt. Ich selber bin von einer Angststörung betroffen und meine Frau hat eine chronische Erkrankung, daher kann ich mich auch in Deinen Mann hineinversetzen. Er wird bestimmt für Dich da sein wollen, aber sich manchmal auch hilflos (aka genervt) fühlen, weil er Dir nicht helfen kann. Das ist für den betroffenen Partner auch keine leichte Situation und da hilft es vielleicht, wenn Du deinen Partner da ein bisschen aus der Pflicht nimmst, eine Lösung zu finden sondern ihm versicherst, dass es nur darauf ankommt, dass er da ist. Frag ihn nicht: "Denkst du das ist was schlimmes?" solange er kein Mediziner ist. Das kann er sowieso nicht beantworten und "Geh damit zum Arzt" möchtest Du ja auch nicht hören.
Wichtig ist die angstfördernden Verhaltensweisen zu durchbrechen. Ohne Therapie nicht leicht, aber wenn Du schon Verhaltenstherapie hattest, wirst Du die erforderlichen Ressourcen zur Hand haben. Ich persönlich würde mit 3 Sachen beginnen:
1. Kein unbeaufsichtigter Zugang mehr zum Internet, insbesondere Suchmaschinen und KI Assistenten.
2. Ein ausführlicher Check-up beim Hausarzt (umfangreiches Blutbild, Sono der Bauchorgane, Schilddrüsendiagnostik) und Gynäkologen. Da würde ich insgesamt einmal großzügig zuzahlen. Besprich dich da mit Deinen Hausarzt.
3. Wieder um psychologische Unterstützung bemühen.

Insbesondere 2 ist Initial wichtig, damit Du eine Baseline hast und einmal das gute Gefühl "Ich bin gesund.". Deine ganze Situation würde ich auch mit dem Hausarzt besprechen, damit der Bescheid weiß, wenn Du vorbei kommst.
Es ist wichtig, dass Du dir vergegenwärtigst, dass ein Arztbesuch nicht Schrödingers Katze ist, die ja tot und lebendig zugleich ist, bis man in die Kiste schaut. Wenn Du Krebs hast, hast Du den mit und ohne Diagnose. Die Diagnose einer Krankheit zeigt immer Behandlungsmöglichkeiten auf und grundsätzlich sind fast alle Krankheiten besser behandelbar, wenn man sie früher erkennt. Deshalb gibt es Check-up Angebote mit Ganzkörper MRT für viele tausend Euro, damit Menschen, die sich das leisten können und wollen, frühzeitig Krankheiten erkennen, die man sonst vielleicht erst zu spät erkennen würde.

Und dann noch ein letzter Tipp: Du hast 4 Kinder und wirst wenig Zeit für Dich haben. Kümmere Dich um Dich und sorge für Zeiten der Regeneration. Das ist wichtig und dabei kann Dein Partner dich aktiv unterstützen, vielleicht ist das eine gute Aufgabe für ihn.
Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich gerne hier oder per Direktnachricht.
Liebe Grüße

#8


User343
@CosmicPancake vielen lieben dank für deine Worte.

Ich weis das es.für meinen Partner nicht immer einfach ist, weil ich weis das es nervig ist wenn ich ständig mit wss neuem komme. Ich taste einfach überall am Körper ob ich was finden kann, wenn ich was lese das wer an wss erkrannt ist bilde ich mir gleich die sympthome ein und fang dann mit der untersuchung an wo was sein könnte. Ich probiere auch oft mich abzulenken gehe viel.mit denn Kids raus aber dann überkommt es mich beim herzrasen oder bauchdruck das ich dann einfach so schnell wie möglich nachhause will.

Die untersuchungen würde ich so gern machen das ich dann die gewissheit habe und ich normal leben kann aber ich trau mich nicht. Hab dutzend termine abgesagt nut weil ich zu schwach war die wahrzunehmen und gewissheit zu haben. Mein HA kennt meine Angst hab auch Antidepressiva genommen und vor denen die Xanor wenn es wirklich nicht ging. Aber ich will nicht ständig von Medikamenten abhängig sein ich will nur ein normales Angstfreies Leben 😭

#9


User343
@Sonja77 vielen dank. Ich gebe auch mein bestest das ich das alles unterdrücke aber es geht leider nicht. Ab und zu tut mir meine Familie so leid das sie das alles mit mir durchmachen müssen. Davor war es auch anders hab das leben genossen doch seit knapp 4 jahren verfalle ich immer mehr und mehr in das tiefe loch

#10


User343
@silberauge das probiere ich die ganze zeit aber wenn ich einen.schritt nach vorne mache macht es bumm und ich bin 2 schritte zurück. Ich weis zb das bei erklätungen infektolnen lymphknoten anschwellen. Hstte vot 1 monat extreme weisheitsschmerzen ne extreme entzündung danach erkäktet husten schnupfen ein haufen Allergie und das die knoten ihre arbeit machen ist gut das setzte ich mir auch in denn kopf und das sie etwas länger brauchen bis sie wieder ganz weg sind dann hab ich das beruhigende gefühl. Doch kaum ein zucker in der nähe taste ich sie wieder ab und dann was ist wenn es doch was anderes ist usw. Ich habe viele hobbys das alleschönste ist die zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Sind auch sehr viel draussen im freien usw. Leider hab ich meinen Job verloren genau aus den gründen weil ich so ne Angst und Panikstörung hatte. Mein damaliger chef meinte ich kann immer wiedet kommen wenn ich das alles wieder in denn normalen bereich bringe. Ich probier es wirklich so oft aber verlier dann die kraft und falle dan tiefer und tiefer

#11


CosmicPancake
Zitat von User343:
@CosmicPancake vielen lieben dank für deine Worte. Ich weis das es.für meinen Partner nicht immer einfach ist, weil ich weis das es nervig ist wenn ...

Ich war in der selben Situation wie Du. Das ist wie Rauchen aufhören. Du musst aufhören dich selbst zu "untersuchen". Akute Sachen passieren ohnehin immer unerwartet und gegen die kannst Du dich nicht absichern. Gesunde Sportler kippen einfach tot um. Sowas passiert. Geburt und Tod gehören zusammen. Circle of Life und so ....
Und alle anderen Sachen kann man durch Vorsorge besser erkennen als ohne. Ich habe eine einfache Regel für mich: Was nach 3 Tagen nicht von alleine weg geht, lasse ich vom Arzt begutachten (außer mir ist völlig klar um was es sich handelt) und was mich früher nicht umgebracht hat wird mich mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch beim nächsten Mal nicht umbringen. Wie gesagt, Pech kann halt jeder haben.
Es tut mir leid für Dich. Ich weiß wie schlimm sich das anfühlt aber am Ende ist das ein bisschen wie mit Rauchen aufhören. Man muss sich da am Anfang sehr krass zusammen reißen.

#12


K
@User343
Hallo
Ich kann durch so gut verstehen.
Seit meinem 12 Lebensjahr mache ich das mit, mal hab ich gute Phasen aber dann auch wieder extrem schlimme.
Ich kann dich so gut verstehen.
Ich bin erst mit 38 das erste Mal in Therapie weil ich auch von meinem Umfeld immer nur belächelt wurde oder so Ratschläge wie du musst einfach anderst denken usw kamen, und der Druck in mir dann erst so groß werden musste das ich bei meinem Hausarzt regelrecht zusammen gebrochen bin, und mir hat die Therapie geholfen zumindest ist es viel viel besser.
Seit ca 2 Jahren Rätsel ich sehr viel und gehe regelmäßig zum Sport das hilft auch bei mir zumindest so das ich einigermaßen gut Leben kann.
Vielleicht schaffst du es dich auf ein Hobby zu konzentrieren

#13


User343
@CosmicPancake ich weis du hast mit dem was du sagt sowas von recht. Ich weis ja das Lymphknoten bei erklältung infektionen usw anschwellen. Hatte vor einen Monat ne mega Zahnentzündung Erkältung Allergie wo ich weis das die knoten einfach ihre arbeit tuen. Aber dann taste ich wieder ah der ist immer noch da auch wenn wirklich sehr klein aber gross genug für meine Angst. Und wenn ich sage zu meinem Mann da hab ich wieder was entdeckt beruhigt er mich.mit dem das dass jeder hat und dass es normal ist aber für mich nicht ich muss dann wo anders auch suchen und fixiere mich nur dann auf das

#14


User343
@Kela193 ich probier mich auch abzulenken wirklich denn ganzen tag mal wie du sagst geht es mir super und dann entweder bleibt die luft weg oder mir wird schwindlich ich ertaste was was vll schon länger da ist aber ne ich muss suchen und suchen das fällt.mir das schlucken schwär kloß im hsls obwohl am anfang alles so gut läuft verwandelt sich der rest in einen albtraum

#15


K
@User343
Weist du durch eine Therapie kennst du eventuell auch den Grund für deine Angst Erkrankung, mir hat das zu wissen sehr geholfen.
Ich weiß das das Umfeld bzw dein Mann genervt werden kann, denn ich denke wenn man sowas nicht kennt kann man das auch nicht verstehen.
Ich hab als 12 jährige Angst vor Aids gehabt, bei jeder Berührung von fremden Menschen hab ich stundenlang meine Haut nach Wunden abgesucht, hat meine Stiefmutter und mein Vater das mit bekommen gab es Ärger und zwar richtig.
Ich hab also meine Ängste für mich alleine ausgemacht.
Mit 20 hatte ich dann die schlimmste Phase da ging wirklich gar nichts mehr.
Jeder hat mir gesagt das ich einfach überfordert wäre , mich auf die Reihe bekommen soll, am Ende ist meine Tochter sogar bei ihrem Papa mehr oder weniger aufgewachsen.
Ich hab mir auch immer Vorwürfe gemacht und alles wurde immer schlimmer.
Erst mit 38 bin ich in eine Therapie und ich habe gelernt dasich Traumatisiert bin aufgrund meiner Kindheit die wirklich schlimm war, und zu wissen das nicht ich Schuld bin hilft mir.

Was ich dir damit sagen will, doktor bitte nicht an dir selber rum, ohne Therapie wird es meinef Meinung nach nicht besser.
Ich denke du befindest dicb gerade im Freien Fall, und es ist wichtig das du zu dir stehst.
Fu nervst nicht! Sondern du hast eine Angst Erkrankung und bitte kümmere dich darum, denn wenn ich dich lese dann weiß ich genau wie es dir gerade geht.
Ich habe mich jahrelang für meine Angst geschämt vor allem meiner Tochter gegenüber weil ich nicht die Mama war die ich ohne das gewesen wäre, aber als ich es ihr offen erklärt habe hat sie es verstanden.
Bitte stehe für dich ein.
Auch dir einen Therapie Platz und wegen deinen Lymphknoten.. genau das selbe hatte ich auch schon und immer wieder.
Ich würde zu aller erst bei einer psychologischen Ambulanz anrufen da gibt es denke ich schneller einen Platz.
Und bitte Rede mit deinem Mann damit er es versteht warum es so ist.

#16


K
@User343 das kenne ich das ist ein Kreislauf der sich nur schwer stoppen lässt.
In meinen Spitzenzeiten habe ich die absurdesten Dinge gemacht um mich zu kontrollieren also meinen Körper.
Ich war mal in einem Monat bestimmt 40 mal beim Arzt, mein Leben war geprägt von Arzt .. Angst Weg und zwei Stunden später hatte ich schon das nächste Problem.
Das hat nicht mehr aufgehört.
Ich kann dir gar nicht sagen was ich alles täglich kontrolliert habe.
Und natürlich auch gegoogelt.
Als ich dann den endgültigen Zusammenbruch hatte war ich auch sieben Monate krank geschrieben und die Therapie war eine mega Erleichterung.
Ich hab dann Schritt für Schritt gelernt Ängste auszuhalten ohne zum Arzt zu gehen und das hat geholfen.

#17

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User343
Der grund für meine Angststörung vorallem von krankheiten kam als mein Schwiegerpapa 2018 innerhalb 3 monate nach einer schweren Krebsdiagnose starb. Ich hatte da zuvor erst vor 8 Monaten unseren Sohn zur welt gebracht. Mein Mann am ende das er seinen Papa verloren har. Ich war damals mit 3 kindern auf mich alleine gestellt aber hab das alles noch so unter kontrolle gehabt. Dann kam corona und wir in der Quarantäne fing mein Muttermal an zu jucken ich doktor google gefragt hautkrebs. In 5 tagen hab ich 4 kg abgenommen weil ich nichts gegessen oder getrunken hab. Und seit dem lebe ich nur noch in Angst. Vorallem kam dan auch die.HNO Op von unserem sohn, wo ein ganzes Ärzteteam vor mir stand und sagte das mein Sohn das atmen unter der op aufgehört hat und er im künstlichen koma liegt weil er selbstständig nicht atmen kann
Und wenn ich ihn jetzt anschau heule ich weil.die verlustangst so gross war. Werd aber bei meinem Therapeuten anrufen und ihn um einen Termin bitten

#18


User343
@Kela193
War bei mir früher auch wegen jedem picksa bin ich zum arzt gelaufen. Aber mittlerweile hab ich vor dem ne mega angst will mein blut schon lange anschauen lassen dann aber die gedanken ah wenn er was findet das werd ich nicht schaffen usw. Dann sag ich mir sind ja 4 jahre vergangen seit dem letzten blutbild wenn was wäre würde es ja ausbrechen aber dann der schwiegerpapa ist nach 3 monaten verstorben immer die teufelsgedanken die mich plagen wenn ich mich einmal dazu ermutige einen schritt zu machen geht es leider nicht aber es tut mal gut sich einfach alles von der seele zu schreiben und danke fürs lesen und antworten

#19


Smarte
Hallo, muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben da ich auch eine Angststörung habe, bei mir ist es aber wie beim klassischen Hypochonder, sobald ich irgendwas habe renne ich von Arzt zu Arzt und bin erst zufrieden wenn ich die Bestätigung habe dass ich gesund bin, ich würde niemals irgendwelche Symptome unbeachtet lassen, weil ich weiß wenn es noch am Anfang ist kann man es unter Umständen gut behandeln und wenn man das nicht tut, dann hat man eventuell gar keine Chance mehr, von daher kann ich das nicht so richtig nachvollziehen dass du nicht zum Arzt gehst; erstens mal mit dem Muttermal, ich habe selber schwarzen Hautkrebs im Stadium 1 und wenn ich nicht so früh gegangen wäre, ein bis zwei Jahre später wäre es Stadium 4 gewesen und somit unheilbar und wenn die Lymphknoten anschwellen, würde ich das auch untersuchen lassen, ich kann es nicht so richtig nachvollziehen damit so lange zu warten, denn wie gesagt ich habe selber diese Krankheitsängste.

#20


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