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Und das ist genau das verkehrte. Wenn man jedesmal nachgibt isoliert man sich immer mehr bis man irgendwann nicht mehr aus der Wohnung gehen kann. Der Grund für die Ängste muss gefunden werden.
Warum sie überhaupt in Situationen kommen die augenscheinlich gar nicht gefährlich sind.
Ursache dafür liegt meist in nicht verarbeiteten Traumata oder Dingen aus der Vergangenheit die man aus Selbstschutz verdrängt oder gedeckelt hat, oder Druck von außen ( Arbeitgeber, Partner, Workaholic, ect.) auch Todesfälle.
Plötzliche Panikattacken kommen meist dann, wenn ein Schlüsselreiz vorhanden ist. Das kann ein Wort, ein Satz, ein Geruch oder eine ähnliche Situation sein z. B die man erfolgreich verdrängt hat.
Kann zig Jahre her sein. Sogar aus der Kindheit. Dann geht alles auf Flucht oder Kampf. Blutdruck geht höher, Adrenalin wird ausgeschüttet Nerven werden sensibilisiert man bekommt Herzklopfen weiss nicht woher das kommt, denkt sich man fällt gleich tot um oder redet sich ein krank zu sein, usw.
Ist aber nur die Psyche. Trotz der körperlichen Symptome.
Die töten einen aber nicht.
Viele die gerne in sich hineinhorchen weil es da mal zwickt und da mal kneift, und die sich gerne eine tödliche Krankheit nach der anderen einreden haben z. B. In ihrer Kindheit meist nur dann körperliche Nähe, Warme Geborgenheit und das Gefühl geliebt zu werden bekommen, wenn sie krank waren.
Deshalb wird später gleich nach Krankheiten gesucht wenns mal zwickt und zwackt. Nicht nur körperlich sondern auch wenn's seelisch mal kneift ( Streit, Ärger Partnerschaft usw.)
Wobei diese Menschen eigentlich nach dem verkehrten suchen. Statt nach Liebe und Zärtlichkeit zu suchen, werden Krankheiten gegoogelt.
Nur einmal als Beispiel. Was genau dahinter steckt kann man nur in einer Therapie herausbekommen bzw. dort auch auf und verarbeiten.
Dort dann unter der fachkundigen Anleitung von und mit dem Therapeuten.
Deshalb plädiere ich zu stationären Therapien Da ist man den ganzen Tag abgelenkt. Ambulant wird nicht täglich noch Beschäftigungstherapie, Autogenes Training, Arbeitstherapie, Musiktherapie, Sport uvm. angeboten. Sondern eben nur einmal die Woche 1 einzige Stunde Gesprächstherapie. Danach ist man wieder alleine und nicht abgelenkt und sucht wieder in sich was man haben könnte.
Außerdem ist eine Langzeittherapie intensiver und hat täglich 2 Stunden Gruppentherapie und zusätzlich noch Einzeltherapien mit den Therapeuten.
Voraussetzung ist natürlich das man mitarbeitet und nicht nur zuhört. Auch von sich selbst erzählen. Sich mit anderen austauschen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Letzteres fällt vielen schwer aus Angst verletzt zu werden oder sich lächerlich zu machen. Das ist auch der Hauptgrund warum einige abbrechen oder die Therapie nicht hilft.
Dazu sollte man schon bereit sein. Therapie ist Arbeit an sich selbst und keine Kur mit Fangopackungen wo man ( behandelt) wird.
Hier muss man selber mitmachen damit es hilft.
Da fällt auch mal ein hartes Wort und man wird auf seine vielleicht abstrakte Einstellung die man hat hingewiesen. Das tut auch mal weh Gehört aber zur Therapie dazu und dient letztendlich nur dem Heilungsprozess.
Wer dann allerdings die Therapiestätte wie ein kleines eingeschnapptes Kind verlässt weil ihm sein falscher Stolz im Weg steht, braucht sich wie einige nicht hinterher beschweren das die Therapie nicht geholfen hat.
Das nur mal so nebenbei erwähnt.
Es gibt auch Therapien, wo man kein Vertrauen zu dem Therapeuten aufbauen kann, oder er einem von Anfang an unsymphatisvh ist. Dort sollte man gleich wieder gehen und sich eine andere Therapiestätte suchen.
Ich habe jedenfalls erfahren das nur eine Langzeittherapie hilft und kenne einige Leute die das genau so erlebt haben.