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Hallo

Würde mich freuen wenn hier Gleichgesinnte mit DR/DP anzutreffen sind wo man sich mal über die Symptome oder Auslöser dieses Krankheitsbildes austauschen kann.
Gerne auch per PN also wer möchte kann mich einfach Anschreiben.

Interessieren würde es mich besonders ob es auch bei anderen Leuten mit DR/DP so ein arges Wechselspiel der Symptome ist.
Ich weiß das es Leute gibt die an Dauerdepersonalisierung leiden wo immer gleichbleibend ist.
Bei mir ist es so das ich zwar sogesehen auch Dauerhaft DP/DR habe aber dies mit sehr starken Schwankungen und ständiger Symptomeveränderung egal welches Verhalten in an den Tag lege es ist nicht wirklich positive zu Kontrollieren.
Nur mal einige Symptome die immer mal eine Weile auftreten und dann wieder verschwinden.

Sehstörungen,Schlafstörungen(Einschlafen,Durchschlafen,Schlaflosigkeit),Müdigkeit,Erschöpfung,Eigene Stimme fremd,Zittern(innerlich,äußerlich),Arme-Beine-Körper fremd uvm.

Viele Grüße

Dany

19.01.2014 12:57 • #21


Hallo Dany,
mir geht es genauso.. habe auch schon ein Thread erstellt, jedoch hat
noch niemand geantwortet.
Mir kommt es auch eher wechselhaft vor, doch die DP ist bei mir eindeutig durchgehend. Die eigene Stimme, die einem fremd erscheint macht mir auch oft Angst und das zittern habe ich auch bloß nur äußerlich, zum Beispiel in den Händen.. Sehstörungen habe ich auch & wie sieht es bei dir mit Ängsten aus? Hast du irgendwelche Phobien? Bei mir ist es die Redeangst, die mir Probleme bereitet.
Seit wann treten bei dir die Symptome auf und weißt du was bei dir der Auslöser war?
Bist du irgendwie in Behandlung?
Lg Valle

20.01.2014 01:07 • #22



Derealisation und Depersonalisation Forum für Erfahrungen

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Hallo ihr beiden,

ich leide auch schon lange an DP und DR. Erste Symptome hatte ich vor ungefähr 5 Jahren, als ich wegen der Studiums in eine fremde Stadt gezogen war und mich sehr einsam fühlte. Da hatte ich acuh das erste Mal das Gefühl, dass das gar nicht ich bin, die da redet und acuh meine Umwelt und andere Menschen kamen mir oft unwirklich vor. Zwischendurch gab es Zeiten, wo ich die DR kaum gespürt habe, aber seit einem halben Jahr habe ich acuh wieder vermehrt Symptome. Grund ist wohl, dass meine jetziges Studium bald zu Ende geht und ich mich unsicher fühle bezgl. der noch so unklaren Zukunft.

In letzer Zeit habe ich aber auch ein paar Methoden gelernt, damit die DR nicht so schlimm ist. Mir hilft meist Bewegung und Sport, Spazieren gehen an der frischen Luft, außerdem jede Form von Ablenkung. V.a aber scheint es mir wichtig, mich nicht in diese Zustände hinein zu steigern. Wenn man sich von der DR/DP auch noch verrückt machen lässt, dann wird es meist noch schlimmer. Ich sage mir dann immer, dass das alles nur ein Symptom ist, ein veränderte Wahrnehmung, dass aber egientlich alles ok ist und mir nichts passieren kann. Meist vergeht das Gefühl dann mit der Zeit.

Was tut ihr, wenn es euch so geht?

Lg! Demiana

20.01.2014 11:58 • #23


Hallo Valle

Also ich weiß das ich als Teenager bereits die ersten Anzeichen hatte aber diese eher sehr schwach und vorallem schnell wieder weg waren.
Erst im Alter von 18 Jahren nach einer Panikattacke beim *beep* hat sich DR/DP verfestigt.
Also ich habe soviel Versucht von Psychiatrie und mehrere Kur Aufenthalte und so um die 30 verschiedene Medikamente über die Jahre ausprobiert.
Ebenso Alternativ Medizin wie Akupunktur oder Homöopathie und derzeit Orthomolekulare Medizin.
Selbst Hypnose habe ich gehabt und leider alles ohne Erfolg.
Das komische an der Sache ist das ich nicht wirklich durchblicke was der eigentliche Grund für das dauerhafte schwanken von Symptomen ist.
Ich kann es auch nicht direkt auf Ängste beziehen da ich kein Problem habe raus zu gehen im Sinne von Angst.
Kann mir auch dieses innere und manchmal äußere Zittern nicht erklären da keinerlei Bedrohung da ist aber eine Körperliche Reaktion vorhanden ist.
Es ergibt so oft keinen Sinn wieso es mal schlimmer und mal erträglicher wird mit DR/DP.

Grüße

Daniel

Hallo Demiana

Das mit dem rein steigern kenne ich da kann man das ganze verstärken..nur leider raus steigern kriege ich nie hin.
Ich frage mich zur Zeit eh oftmals was an diesem Krankheitsbild Seelische Ursachen hat und was davon keine wären.
Ich hatte auch schon mehrfach über längere Zeit Psychotherapie und kam damit nie weiter obwohl ich immer offen für alles war und Versucht habe das Umzusetzen was Ärzte oder Therapeuten von mir wollten.
Leider ist genau das mein Problem das ich nicht sagen kann was mir wirklich hilft um damit klar zu kommen, da es Tage gibt wo mir Ablenkung und Bewegung erleichterung der Symptome bringt aber wiederum an manchen Tage verschlimmerung beim aktiv sein.
In den letzten Jahren war es immer so gewesen das ich erst Monate oder Wochen lang brutale Symptome hate das ich nicht mal mehr Hausarbeit machen konnte.
Irgendwann wird es dann mehr oder weniger von alleine wieder "besser" ohne das man wirklich dahinter steigt warum.
Dann werde ich wieder Aktiver und gehe raus und mach den Haushalt bzw. eben normale Dinge soweit ich dazu in der Lage bin.
Dann kommt irgendwann der Punkt wo das Kartenhaus wieder zusammenbricht und es von vorne los geht.
Habe so oft probiert Sport zu machen und packte es nie dauerhaft.
Auch all diese Ratschläge im Sinne von normal Leben dann geht das weg fruchten nicht wirklich.
Merkte schon Besserung durch Koffein aber das geht auch nur begrenzt.
Habe eh meistens das Gefühl am Limit zu sein oder wie Empfindet ihr das beu euch?

Grüße

Daniel

20.01.2014 13:13 • #24


Hallo Daniel,

das kling ja sehr schwierig bei dir. Ich glaube bei mir die Gründe für die DR eigentlich gut zu erkennen. Ich habe DR/DP immer dann sehr stark, wenn mich Situationen überfordern. Wenn ich also Angst vor etwas habe oder mich eine Situation extrem überfordert. Dann scheint meine Psyche einen "emotionalen Schutzpanzer" durch die DR aufzubauen, mich quasi aus der Situation herauszuholen, indem die Gefühle einfach abgespalten werden. Denn tatsächlich ist es bei mir so, dass ich wenn cih die DR habe, kaum Gefüle empfinde. Versuche ich dann die Gefühle und Gedanken zuzulassen, scheint auch die DR nachzulassen.

Vielleicht kann es dir helfen, dich in der Situation zu fragen: Wovor habe ich jetzt wirklich Angst? Wenn man die Ursachen erkannt hat (z.B. Angst bei einer Prüfung zu versagen/ sich zu blamieren, oder Zurückweisung durch andere), kann man daran arbeiten, indem man versucht, seine Einstellungen zu ändern oder sich bewusst diesen Situationen aussetzt, damit es sich langsam verbessert.

Bei mir kommen acuh schwere Erfahrungen in der Kindheit hinzu, die bei mir wahrscheinlich manchmla so schlimme Gefühle hervorrufen, dass die Psyche sich vielleicht davor retten will, indem sie die DR erzeugt. Falls das bei dir acuh der Fall ist, könnte eine tiefenpsychologische Therapie helfen, um die alten Probleme zu entdecken und zu bearbeiten.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

Demiana

20.01.2014 13:28 • #25


Tag Demiana

Es war halt bisher immer so gewesen das DR/DP von alleine weniger wurde und 2 mal habe ich es sogar geschafft zu 95% gesund zu sein über längeren Zeitraum.
Es kam aber dennoch immer wieder obwohl ich ja in dieser Zeit normal gelebt hatte, was ich jedooch hatte war zunehmend Stress sei es Privat als auch Beruflicher Natur.
Schlafstörungen und Brustschmerzen und zunehmend Sehstörungen waren der Anfang nach der langen Phase wo DR/DP über Jahre in der Versenkung war.
Ich lese halt oftmals das Stress mit die häufigste Ursache sein soll.
Ja Therapie ist so eine Sache ich weiß mitlerweile schon nicht mehr wo ich noch Anrufen soll da viele sogar schon nicht mal mehr eine Warteliste führen, meistens heisst es ebenso mit dem Problem kann ich ihnen nicht weiterhelfen.
Kliniken habe ich auch mehrere durch und es ist und bleibt verdammt schwer den Grund zu finden.

Kannst du den normal Leben und raus gehen usw. oder inwieweit schränkt dich der Zustand ein?

Grüsse

Daniel

20.01.2014 14:25 • #26


Hey, ich habe die Symptome seit 2 Jahren und bei mir war es der selbe Auslöser, also
auch vom *beep*.. bin mittlerweile bei einem Verhaltenstherapeut und fange auch bald eine
Therapie an. Ich will auf jeden Fall etwas dagegen tun
damit wenigstens meine Redeangst verschwindet.
Sonst kommen bei mir noch Depressionen dazu, welche sich durch Stimmungsschwankungen & Antriebslosigkeit äußern.
Wo wohnt ihr überhaupt alle?
Lg

20.01.2014 17:59 • #27


Tag Valle

Ich komme aus Stuttgart.
Hab das ganze insgesamt nun 16 Jahre auch wenn es zum Glück einige Jahre gab wo es im Hintergrund war sodass ich wenigstens diese Zeit noch halbwegs normal Leben und Arbeiten konnte.
Mitlerweile weiß ich schon nimmer wie es weiter gehen soll da ich soviel schon probiert habe und am Ende wurd es dadurch auch nie besser.
Fakt ist aber es kann verschwinden nur die Frage ist wie man dies schaffen kann.

Wie geht es den Dir/Euch mit so Sachen wie Duschen oder Staubsaugen ist das auch unangenehm von der Wahrnehmung her?
Manchmal habe ich Zeiten wo mich auch die Kleidung am Körper stört weil es so unreal ist.
Oder das bewegen Ansich wo ich auch mal meine ich mach schnellere Bewegungen obwohl das ja quasi alles Automatisch funktioniert vom Ablauf her, meist kommt es mir halt so vor als würde mir die bewusste Wahrnehmung fehlen von dem gesamten wie sich mein Arm zb. bewegt hat.

Grüsse

Daniel

20.01.2014 19:19 • #28


Hey,
ich wohne in der Nähe von Karlsruhe.
Also beim Staubsaugen & duschen ist mir nichts aufgefallen, bloß manchmal
wenn ich irgendwo sitze und auf den Boden schaue, sieht es so aus als würde sich dieser bewegen.
Mir kommt es auch in manchen Momenten so vor als würde ich mich selbst in mir verlieren.. hört sich komisch an und lässt sich auch schwer beschreiben, aber es ist auf jeden Fall ein schreckliches Gefühl! Hast du auch Depressionen oder ist die Dp/Dr dein einziges Symptom?

Das mit den schnelleren Bewegungen kenne ich.. des sieht dann so aus, als würden diese aus Reflex oder Gewohneit ablaufen.. es kommt einem eben fremd vor.

Bei mir ist es außerdem so, dass mir die Dp/Dr abends stärker erscheint, weil ich ja den Tag über abgelenkt bin durch die Schule und abends allein im Bett denke ich eh sehr viel nach. Was ich dazu sagen muss, ist dass ich schon immer ein Mensch war, der viel nachgedacht hat über alle möglichen Dinge & dann jeden Gedanken zerdenke , wenn du verstehst was ich mein und desto mehr ich über die Dp/Dr nachdenke, desto schlimmer erscheint mir diese..
lg valle

20.01.2014 23:18 • #29


@ Daniel: Ja, Stress kann auf jeden Fall eine Ursache sein. Im Grunde basieren ja fast alls psychischen Störungen auf Dauer-Stress. Der Körper ist mit irgendetwas überlastet (meist emotional) und reagiert dann mit diversen Symptomen, um irgendwie Abhilfe zu schaffen. So kann z.B. eine Depression oder ein Burnout dazu führen, dass man sich endlich mal richtig ausruht. Welche "Funktion" die DR hat, ist wohl manchmal zweifelhaft. Auf jeden Fall denke ich aber, dass es gut für dich wäre deinen Stress reduzieren. Wie sah der denn genau aus? Ist es eher Beziehungsstress oder der übliche Alltagsstress?

Das mit dem Therapieplatz finden, ist wirklich schwierig. Da kannst du wohl nur versuchen, dran zu bleiben. Letztlich ist es aber auch so, dass dich eh kein Therapeut - und sei er noch so gut - "heilen" kann. Man muss letztlich selbst die schwierigen Schritte gehen, sich immer wieder den gefürchteten Situationen aussetzen usw.

Ich wohne übrigens in Chemnitz. Mich schränkt der Zustand insofern ein, dass es eben unangenhem ist und ich mich immer mal wieder darüber ärgere, dass ich "nicht ganz da bin"/ nicht voll am Leben teilnehmen kann. Häufig ist die DR besonders stark, wenn ich etwas Neues und Ungewohntes ausprobiere oder etwas tun muss, wobei ich mich nicht wohl fühle. Außerdem wird es schlimmer, wenn ich mich allein fühle, wenn z.B. mein Freund mal nicht da ist. Ich zwinge mich dann aber dennoch immer, die Dinge zu tun, denn Vermiedungsverhalten macht alles nur noch schlimmer. Das kann ich dir acuh nur raten: geh raus und versuch all die Dinge zu tun, die du glaubst nicht tun zu können. Am Anfang wird es unangenem und anstrengend sein, aber mit der Zeit wird es auf jeden Fall wieder besser.

@Valle: Ich finde das interessant, dass bei euch beiden das Problem beim *beep* angefangen hat. Ich studiere Psychologie und da hört man doch noch recht oft, dass Ha. eine ganz harmlose Dro. sei - wenn man es nicht übertreibt. Von Betroffenen dagegen hört man dann immer wieder, dass das *beep* psychische Probleme auslösen kann. War das bei dir beim ersten Mal oder hattest du eine Überdosis/ Horrortrip?

Ich wünsche euch beiden einen schönen Tag mit möglichst wenig DP/DR

Demiana

21.01.2014 10:51 • #30


Hi Demiana,

also ich habe 2 Jahre damals gek. bis ich dann einen Horrortrip mit Todesangst+Panikattacke bekam wo dann mein Leben um 180 Grad verändert hat.
Alk. kann schlimm sein aber Dro. egal in welcher Form sind noch unberechenbarer weil du nie 100% weist was drin ist und vorallem wie stark es ist.

Ja das ist das ewige Thema mit dem sogenannten "normal Leben".
Genau darin liegt ja mit ein Hauptproblem das ich oftmals raus gehe oder soviel als möglich mache selbst wenn ich schlechte Phasen habe und es dennoch nichts bringt weil ich dann irgendwann so dermaßen in meine Schranken gewiesen werde von DR/DP das ich in Extrem Fällen nicht mal mehr laufen kann oder mich komplett Auflöse das gezwungen bist hinzuliegen.
Meine Vermutung ist ja das evtl. Dauerstress als 2. Auslöser nach dem *beep* der Grund sein könnte für das ganze.
Jedoch kann ich mich noch soviel "Erholen" es bringt einfach nichts.

Klar kann ein Therapeut nicht mit dem Finger schnippen und alles ist OK das wäre ja suuuper.
Hab halt soviel schon durch was Therapien angeht und tue mich daher etwas schwer wieder eine Anzufangen(sofern man überhaupt nen Platz bekommt).

Hast du auch mit Schlafstörungen zu kämpfen?
Nimmst du Medikamente?

Dir/Euch ebenso eine erträgliche Zeit:-)

Daniel

21.01.2014 11:56 • #31


Hey Demiana,
Ich hatte mal einen Horrortrip, habe diesen aber tags darauf ignoriert und 1 Monat lange weiter
gek. . Bis ich zum letzten mal *beep* , weil ich am nächsten Tag eine Art Flashback hatte, also es fühlte sich so an als hätte jemand einen Schalter umgelegt& ich wäre wieder ''drauf''. Die ersten 4 Wochen waren der Horror..bis ich mich daran gewöhnt habe hatte ich starke Depressionen& Wahrnehmungsstörungen.
Wer weiß bei euch alles bescheid von eurer Dp/Dr?
Bei YouTube gibts 2 Videos, die die Symptome gut beschreiben. Falls sich die jemand mal anschauen will, einfach eingeben ''Depersonalisation'' oder ''Derealisation'' .
Mir geht es genauso, dass ich mich nach dem Gefühl sehne mich und das Umfeld wieder ''klar'' warzunehmen..
Ich fände es aber auch cool, wenn wir eine Gruppe starten könnten, egal ob hier oder auf anderen Plattformen ,wie whatsapp oder Facebook, in der wie uns immer mal wieder schreiben könnten über den Verlauf der Dp/Dr & vielleicht auch über therapiemöglichkeiten.
lg

21.01.2014 21:59 • x 1 #32


hi,

ja, das mit dem *beep* ist echt verrückt. Ärgerlich, dass darüber kaum aufgeklärt wird. Für viele Jugensliche gehört *beep* ja dazu, wie Alk. und rauchen. Aber wenn man eine ensprechende Disposition hat, kann es eben auch psychische Störungen auslösen oder verstärken. Ich bin froh, dass ich nie gek. habe. Allerdings weiß ich noch, dass ich in der Zeit, als bei mir die DR anfing oft sehr starke Zigarillos (Moods) geraucht habe und da hab ich auch einen direkten Zusammenhang spüren können, war dann acuh nervöser usw.

@Daniel: Ja, das finde ich acuh furchtbar, wenn man sich anstrengt und die DR/DP dennoch nicht weggeht. Ich hatte heute wieder so einen Fall. War in der Uni zum Forschungskolloquium mit unserem Prof und obwohl ich mir nur einen Vortrag anhören musste und nichts gefordert wurde, hab ich mich die meiste Zeit unwohl gefühl, hatte DR, Angst umzukippen usw. - und dabei habe ich solche Situation in letzter Zeit so oft aufgesucht. Ich versuche dann immer heruszufinden, wovor ich "wirklich" Angst habe, z.B. die Angst, dass mein Prof meine Kommentare dumm findet. Aber auhc da ist es manchmal schwer anzusetzen.
Was den Dauerstress angeht, da ist es vielleicht auch so, das Ausruhen allein nicht hilft. Manchmal muss man das Problem bei den Wurzeln packen. Was löst denn deinen Stress aus? Möglicherweise kann es sinnvoll sein, eine belastende Beziehung zu beenden oder den Job zu wechseln etc.

Schlafstörungen hatte ich zum Glück noch nie. Ich nehme 100 mg Opipramol. Das ist ein Antidepressivum, das auch beruhigned und angstlösend wirkt und ich empfinde es als sehr nützlich.

@Valle: Bei mir weiß von der DP/DR kaum jemand bescheid. Ich rede noch nicht einmal mit meinem Freund darüber (obwohl er sonst von meiner Depression und den Ängsten weiß), weil ich nicht möchte, dass er sich Sorgen macht. Es ist auch schwer, dass einem Menschen zu erklären, der es selbst noch nicht erlebt hat.

Die Idee mit der Gruppe finde ich auch gut. Allerdings bin ich kaum in soz. Netzwerken aktiv. Es müsste also am besten hier sein. Vielleicht können wir einen entsprechenden Thread erstellen, in dem wir uns alle etwas ausführlicher vorstellen und dann immer mal wieder bericht erstatten.

22.01.2014 17:59 • #33


Tag Zusammen

Es ist allgemein schwer oder vielleicht sogar unmöglich einen genauen Auslöser festzumachen wo eine solche Wahrnehmungsveränderung auslöst.
Mir halfen Psychopharmaka nie und ich bin auch kein Freund davon weil es meist die Symptome verstärkt hatte oder ich in manchen Fällen heftigste Nebenwirkungen bekam das ich entweder ins Krankenhaus musst oder in der Psychiatrie bereits war als sowas Auftrat.
Und jedes mal als ich irgendwie schaffte aus DR/DP rauszukommen fand das immer ohne Medikamente statt auch wenn ich nie kapiere wieso es dann auf einmal weniger oder fast weg war obwohl ich das selbe machte wie immer.

Für mich es es sehr frustrierend das gerade dieses normal Leben die Wahrnehmung nicht bessert oder wenn nur kurze Zeit und nicht Dauerhaft.
Habt ihr Dauerhaft ständig diesen Zustand oder seit ihr auch mal durch irgend ein Ereignis aus dem ganzen heraus gekommen für gewisse Zeit?

Grundlegend ist der Gedanke nicht schlecht von einer Selbsthilfe Gruppe oder wie auch immer man das nennen möchte, jedoch ist die Umsetzung glaub nicht so leicht aber sich Austauschen ist nie falsch.

Menschen die solche Unvorstellbaren Symptome noch nie Erlebt haben können doch logisch niemals verstehen wie es uns gehen kann.
Mir geht es sogar selber so das in Zeiten wenn es mir schon deutlich besser ging das ich als Betroffener mir nicht mal mehr vorstellen kann wie extrem das ist oder war wenn es schlimme Phasen waren.
Schade finde ich halt das in der Medizin oder allgemein das meist zwar etwas bekannt ist als Krankheitsbild aber sehr viele damit nicht umgehen können.

Grüssle

Daniel

22.01.2014 18:46 • #34


Ich bin mir nicht sicher ob ich derealisation und depersonalization haba ber bei mir ist das so extrem das ich nicht mal mehr das haus verleassen kann weil ich einfach direkt panik alles so hell ich spüre mein gnazen körper nicht ich merk nicht mal mehr wenn cih die augen zu mach kann auch sein das ich mich in etwas rein steiger. ich bin ein hypchonder aber es fühlt sich alles so komisch an

26.03.2014 23:37 • #35

Sponsor-Mitgliedschaft

Alessa
Ich Leide schon seit vielen Jahren an Dp und Dr am Anfang war es für mich sehr schlimm ich wollte um jeden Preis wieder meine normale Wahrnehmung zurück haben... leider hat das nicht funktioniert.
Ich lebe jetzt schon so lange damit und habe mich zu einem gewissen Teil daran "gewöhnt" trotzdem wäre es schön das ganze wieder los zu werden!
Ich bemerke das Stress besonders emotionaler Stress sich sehr negativ auf Dp/Dr auswirkt und es dauert eine ganze Weile bis man sich davon wieder erholt.
Es gibt auch Momente wo ich so abgelenkt bin das ich die Dp/Dr kaum bemerke das macht das ganze erträglicher...
Eine Gruppe wo man sich über das Thema austauschen kann finde ich eine gute Idee, den wenn ich ehrlich bin hat man ja kaum Gelegenheit darüber zu sprechen.
Es gibt wenig Leute denen man so was erzählen und die auch Verständnis für diese Sache haben.

29.03.2014 22:08 • #36


Hallo ihr alle,

hab mir gerade durchgelesen was ihr so geschrieben habt und empfinde vieles ähnlich.

Bei mir fing die Dp/Dr mit 17 an. Damals war es auch am schlimmsten.
Ähnlich wie bei einigen von euch tritt die DP/Dr in Situationen auf in denen ich mich Unwohl oder Unsicher fühle. Aber auch in Depressiven Phasen. Meine Therapeutin hat mir das so erklärt, dass mein Unterbewusstsein mich vor meinen eigenen Gefühlen schützen will und deswegen die Dp/Dr ausgelöst wird. Denn in der Zeit hab ich tatsächlich kaum Gefühle bzw. stark abgeschwächte Empfindungen.

Bei mir weiß (leider) auch keiner etwas davon weil ich mir gar nicht vorstellen kann wie ich das erklären sollte. Ich finde es ja manchmal selber total absurd und weiß gar nicht wie ich das jemand anderen beschreiben kann ohne das der mich für verrückt hält.

03.04.2014 22:26 • #37


Hallo an alle,

möchte den Thread nochmal aufleben lassen.

Ich leide vorallem an DR, nur sehr selten an DP. Vor allem bei neuen oder ungewohnten Situationen oder Umgebungen habe ich DR-Erlebnisse. Aber auch ab und zu in vertrauten Umgebungen.
Möchte gerne mit Leuten Kontakt haben, denen es genauso geht. Ist hier jemand aus dem Raum Berlin? Aber auch Leute aus anderen Regionen können sich gerne melden. Gibt ja moderne Technik

Gruß.

03.09.2014 23:27 • #38


Hallo

Mitlerweile geht es mir auch so das es egal ist wo ich mich befinde und an allen Orten sowohl gerlinderte Symptome als auch sehr starke Auftreten.
Früher litt ich an DP und DR und nun zu 95% an DP seit einem Jahr als nach einer etwas längeren besseren Phase erneut ein Rückschlag kam.
Die Zusammenhänge sind mir bis heute nicht wirklich klar da es meistens Widersprüchlich ist sodass ich es nicht genau auf eine Situation beziehen kann da ich Dauerdepersonalisiert bin.
Komme nicht aus Berlin:-)

Gruss

Dany

04.09.2014 08:40 • #39


Helfen denn keine antidepressiva speziell ssri ( zB citalopram od paroxetin ) bei derealisation ? HAb einen Artikel darüber gelesen in dem Stand das ssri s da häufig zum Einsatz kommen ..

04.09.2014 16:22 • #40



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