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Hallo, ich bin neu hier.
Wir haben uns seit ca. 2 Monaten getrennt, haben einen kleinen Sohn. Ich habe seitdem Depressionen und Panikattacken. Bin relativ schnell zum Psychologen gegangen. Der hat mir Mirtazapin verschrieben, als ich danach immernoch am verzweifeln war dann noch Opipram jetzt. Hat jemand mit so Depressionen nach Trennung Erfahrungen gemacht? Wäre für jeden Tip dankbar...!

15.09.2017 09:58 • 07.09.2020 #1


16 Antworten ↓


Hallo ich hatte das mal bei einer trennung. Ich viel dann in ein tiefes Loch. Bin nicht mehr raus, war nur zu Hause und traurig. Ich konnte mich nicht ablenken damals, keine meiner Freunde oder aus der Familie konnten helfen. Dann habe ich bisschen in Foren gelesen. Da sagte mir einer es geht immer weiter, dass Leben ist zu kurz um es wegen sowas zu verschwenden. Klar tut es weh, es schmerzt sehr. Aber man muss nach vorne schauen. Manchen gab ihr Kind den Halt um weiter zu machen.

15.09.2017 10:05 • #2



Depressionen und Panikattacken nach Trennung

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Hotin
Hallo Mariah,

hier im Forum begrüße ich Dich.

Die Trennung von Deinem Partner ist eine starke Veränderung im Leben.
Das dies zu großer Verunsicherung und eventuell auch Existenzängsten führt,
kann ich gut verstehen.
Es braucht einige Zeit, bis Du Deine neue Situation akzeptieren kannst.
Du schreibst nicht, was sich nun für Dich alles verändert, Wohnung, Finanzen und
was noch?
Das Du Dir sofort psychologische Hilfe holst, ist ein toller Schritt von Dir.

Deine Panikattacken und Depressionen treten vermutlich auch auf, weil Du Angst hast,
das Leben mit Deinem Sohn nicht allein zu schaffen.
Du wirst bestimmt mit der neuen Situation zurechtkommen, auch wenn es erst einmal
verflixt schwer fällt. Im Moment ist vermutlich so vieles anders.

Für die nächsten Monate wünsche ich Dir viel Kraft und Zuversicht.
Zu welchen Fragen möchtest Du vor allem Tipps haben?

Viele Grüße

Bernhard

15.09.2017 10:24 • #3


Hallo und danke
Ja genau, ich habe Angst ob ich es alles schaffe, Angst wenn ich weiss ich fahre nach Hause, und da ist niemand. Ich bin in der Wohnung wohnen geblieben, habe eine Teilzeitstelle und muss jetzt noch wohngeld beantragen. Meine ganzen Träume sind auf einmal zerplatzt. Es ist alles weg. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt immer so bleiben werde. Das ich mich auf nichts mehr freue und nur noch vor mir herlebe ohne Freude und nichts....

15.09.2017 10:31 • x 1 #4


Hotin
Hallo Mariah,

danke für eine tolle Antwort.
Zitat:
Ja genau, ich habe Angst ob ich es alles schaffe, Angst wenn ich weiss ich fahre nach Hause, und da ist niemand.


Dies ist am Anfang eine völlig normale Reaktion von Dir. Versuche Dir immer wieder, so oft wie möglich selbst Mut
zuzusprechen. "Ich schaffe das, auch wenn es schwer wird."
Zitat:
Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt immer so bleiben werde.


Dieses Gefühl, oder besser diese Sichtweise ist genau für Depressionen verantwortlich.
Die Befürchtung, oder die Angst davor, dass sich an der Situation nichts mehr verändern wird. Dabei hast Du sehr
viele Möglichkeiten.
Und es gibt etwas Zweites. Die große Anzahl von Fragen, die Du im Kopf hast und noch nicht beantworten kannst,
belasten Dich zusätzlich. Eventuell kannst Du Deinen Kopf damit etwas entlasten, wenn Du Dir alle die Dinge
aufschreibst, die Du lösen möchtest. Im Kopf drehen sie sich mitunter endlos lange und machen Dich nur noch
nervöser als ruhig.
Zitat:
Das ich mich auf nichts mehr freue und nur noch vor mir herlebe ohne Freude und nichts....


Eine gewisse Zeit wird es schon dauern, bis Du wieder locker und gut gelaunt sein wirst.
Aber das stehst Du durch. Auch wenn es vorübergehend schwer wird.
Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein.

Dafür wünsche ich Dir viel Erfolg.

Bernhard

15.09.2017 11:01 • #5


Danke für deine Antwort! Ja es wird schwer, und diese Depressionen und Panikattacken machen es ja nicht einfacher. Es gibt Momente da ist alles ok, und Momente da liegt mein Leben wie in Trümmern vor mir.
Da muss ich unbedingt wieder rauskommen.

15.09.2017 13:09 • #6


Hallo, also ich glaube das die Opipram mir sehr helfen. Nehme sie jetzt seit Mittwoch. Gestern ging es mir den ganzen Tag ganz gut. Heute morgen wieder etwas schlechter.... ich hoffe das geht auch noch weg.

16.09.2017 10:00 • #7


Also ich nehme die wegen Burnout und Stress auf der Arbeit 50mg, eine nachmittags und eine abends also eher ne kleine dosierung

16.09.2017 10:33 • #8


Wie ist es den bei dir morgens?

16.09.2017 16:01 • #9


Ist zwar eine kleine dosierung laut doc aber man merkt das schon das die rein hauen. Morgens bin ich ziemlich ko steht immer um 6.30 auf.

16.09.2017 16:50 • #10


Ich bin aber nicht nur müde sondern auch depressiv bzw habe dieses komische Gefühl der Angst im Brustbereich. Ich frage mich wie ich das morgens noch wegbekommen kann. Nehme die Tablette um 6 Uhr morgens ein extra

17.09.2017 10:36 • #11


Also wegen der Arbeit geht es momentan, dass nächste Problem ist meine Verlustangst gegenüber meiner Frau, die bekomm ich leider nicht weg, da geht es mir wie dir, überall ein komisches Gefühl

17.09.2017 12:17 • #12


Ich frage mich ob ich die Tabletten anders nehmen soll damit ich mirgens ein anderes Gefühl habe

17.09.2017 12:34 • #13


Also mein Arzt Hartmut empfohlen um 17 und um 19 Uhr eine. Vielleicht müsstest du die dann nachts nehmen

17.09.2017 12:54 • #14


Hallo! Heute morgen hatteich das erste Mal seit der Trennung nichts am morgen! Allerdings weiss ich nicht warum. Habe alles gleich grmacht wie immer, und auch die Tabletten gleich genommen wie immer

18.09.2017 14:54 • x 1 #15


06.09.2020 21:33 • x 1 #16


Pain1978
Hallo Laram, ganz ehrlich das was Du gerade durch machst kann ich zu 100% nachvollziehen. Vor fast zwei Jahren ist meine Beziehung mit der Frau meinse Lebens durch Sie beendet worden. Seit diesem Moment im Dez.2018 ist mein Leben ein einziges Trauerspiel. Und eines kann ich Dir ganz gewiss sagen. Es versteht niemand! Verstehen kann das was Du im Moment durch machst bzw. fühlst im besten jemand der es wirklich selbst durchlebt hat.
Du wirst auf die merkwürdigsten Ideen kommen, man wird Dir Ratschläge geben die sicherlich gut gemeint sind doch ändern wird es nix ....
Es gibt Dinge denen muss man ins Auge blicken sie anerkennen und respektvoll akzeptieren auch wenn es einen förmlich zerreißt.
Und doch musst Du damit Deinen Innerlichen Frieden schließen. Das sind im Tenor die Ratschläge die ich bekommen habe.... immer und immer wieder mal so und mal so formuliert. Es steckt schon Wahrheit darin denke ich. Nur hat es bis her niemand wirklich geschafft mir den Weg zu zeigen wie man das wohl fertig bringt "DEN MENSCHEN" gehen zu lassen.
Kann Dir wirklich nur raten baue Dir einen Freundeskreis auf bei dem Du sicher bist das Sie Dich unterstützen zu jeder Tages und Nacht Zeit. Und wenn Du weißt das Du immer jemanden hast der Dich aufgefangen kann wenn Du" stürzt " dann mache Dich Aktiv frei von Deinem Ex. Verpacke alles was Dich an eure Zeit erinnert und lege es ganz ganz weit weg. Setzte Dich hin und erinnere Dich dann an Moment mit Deinem Ex. Sage Dir immer wieder das es jetzt vorbei ist und das Du Dich davon nicht runterziehen lassen wirst. Sage es Dir stumm und sage es Laut ... immer wieder laut.
Ich bin weitem noch nicht in reinem mit der Trennung von meiner Ex aber lagsam spühre ich das es mir gelingt, endliche los zu kommen. Und das wünsche ich Dir auch .... der Moment wo Du merkst, okay jetzt, jetzt habe ich eine Chance...... Emotional Abhängig zu sein ist kein Spass. Das ist ein ernstes Problem das nur jemand wirklich versteht wenn er/sie es erleben musste.
Lieben Gruss und ganz ganz viel Kraft Pain1978

07.09.2020 01:28 • x 4 #17



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