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Hallo,
Ich bin 22 Jahre alt und habe seit circa 10 Monaten ein ziemlich störrendes Problem. Angefangen hat es am Ende der vorletzten Klasse vor dem Abi, als es schon sehr stressig wurde. Anfangs hatte ich vor allem in der Früh starke übelkeit, dass es mich manchmal so gereckt hat, dass ich mich mehrmals übergeben habe. Anfangs dachte daran, dass meine Magensäure zu aggressiv ist. Habe dann einiges probiert und dass einzige was gehen die übelkeit hilft ist was essen bzw eben Bonbons lutschen. Da ich aber jetzt schon an schlimmen Tagen bei ner ganzen Schachtel Bonbons bin, will ich endlich etwas finden was mir dauerhaft hilft. Da die Bonbons aufn Magen gehen und manchmal selbst diese nichts helfen und ich erbrechen muss. Ebenfalls wenn ich genügend Alk trinke, oder Psychobax du mir nehme wird das Gefühl auch stark unterdrückt.Manchmal kommt dieses übelkeitgefühl auch innerhalb Von Sekunden, so dass wenn ich zb Duschen bin und das Gefühl eintritt der Weg zu den Bonbons oft zu lange dauert und der Boden voller Erbrochenen ist. In Situationen in denen meine vollste Aufmerksamkeit gefordert wird, vergeht diese Gefühl genau so wenn ich zu Hause vor dem Tv relaxe. Was ich auch bemerkt Habs, so bald mein Puls hochgeht wird dieses Gefühlt gefördert und ich bekomme ein starkes engegefühl im Hals und es reckt mich, genauso wenn ich in eine ungewohnte situation komme oder ich Kleidung trage die beim Hals eng anliegt. Ich hoffe hier kann mit jemand weiterhelfen ...

21.07.2013 12:44 • 04.08.2013 #1


2 Antworten ↓


Lämmchen
Ohje, das klingt als ob dein Kopf schon drauf trainiert ist, dass dir schlecht wird, sobald du keines der "Hilfsmittel" (Bonbons, Alk., etc.) benutzt. Das ist wirklich nicht schön Ich kenne das. Mir wird aus Angst sehr oft schlecht und dann gehe ich nicht mehr aus dem Haus.
Solche eingefahrenen Verhaltens- und Denkweisen lassen sich wahrscheinlich nur überwinden, indem du das Übelkeitsgefühl aushältst. Meine Therapeutin würde sagen: "Was kann denn schlimmstenfalls passieren, wenn Ihnen schlecht ist?" Und ich würde wohl sagen "Na dann müsste ich mich übergeben, das wäre total schlimm." Und dann würde sie sagen "Na und? Dann müssen Sie sich eben übergeben. Das ist ja nicht lebensgefährlich. Und falls das in der Öffentlichkeit passiert, ist das auch nicht peinlich, sondern die meisten Menschen werden sich sorgen und Sie fragen, ob Sie Hilfe oder einen Arzt brauchen."
So in der Art. Verstehst du, was ich meine? Ich hasse es, wenn sie sowas sagt, aber ich muss leider zugeben, dass sie Recht hat ...

23.07.2013 09:52 • #2


Danke für die Hilfe, ich versuche es wenn möglich nun eh immer wegzulassen, ist aber in manchen angespannten Situationen verdammt schwer.

04.08.2013 01:59 • #3




Dr. Reinhard Pichler