so hatte ja gesagt das ich dazu nochwas schreiben will. habs nur auf heute abend geschoben weil ich vermute dasses n bischen länger wird.
ich kann zwar nicht behaubten das ich in irgendeiner weiser misshandelt worden bin, dennoch wurde ich als kind nicht gerade gut behandelt oder erzogen. meine ma meinte sie war halt überfordet und habe nicht anders gewusst wie. ich sei als kind schwierig gewen. zum teil stimmt das auch. ich war oft ziemlich wütend und aggressive drauf. aber nicht immer.
sie meinte auch das sie mich lieb hatte. doch ich wurde zuhause UND in der schule einfach nur nieder gemacht. in der schule wurde ich gemobbt von knapp 60% der gefolgschafft. 33% haben mich ignoriert und die 1% war max. mein bester freund damalas. zuhause wurde ich meisst nur angeschrien. wie scheise ich doch wär und aus mir würd nix werden. wenn ich etwas verzappft habe sei es so harmlos wie die kühlschrank tür aufzulassen wurde ich von ihr angeschrien. war auch der einzige grund mal was zu mir zu sagen. als ich mein schlüssel DAS ERSTE UND LETZTE MAL verloren hatte, hatte sie mein hintern versohlt mit einen stahl kleiderbügel. ich war quasi zuhause wie auch in der schule extremen druck ausgesetzt. die einzige zeit mal ein wenig spaß zuhaben und nicht von irgendwo gehasst zu werden war mit max draussen zu spieln. irgendwann bekam ich einen gameboy in den ich meine sorgen rein tränken konnte wenn ich zuhause war.
unverändert kam ich inne tagesgruppe rein weil meine ma tagsüber arbein war. einerseits cool da ich mit anderen leuten spielen durfte. andererseits ziemlich doof weil es natürlich auch viel streit gab. so sollte ich in eine antiaggresionstruppe rein. war ich auch. hat natürlich nix geholfen. war zwar ne abwechslung aber im endeffeckt der selbe mit wie zuhause. dann entschieden die betreuer dort wüsten rennmäuse auszustellen. wir durften sie zwar nicht raussholen aber sie waren innen glaskäfig und man konnte sie begaffen. tat ich auch. sehr oft sehr lang. ich fand sie lustig und sie haben mich beruhigt. daraufhin meinte die betreuerin ( ohne das ichs erfahren hab. aussage kam jahre später von meiner mutter) zu meiner ma das es vlt. besser sei mir kleintiere als haustiere zu besorgen. tat sie auch und kaufte mir 2 meerschweinchen.
klingt vlt ein wenig komisch... aber diese meerschweinchen waren ein wenig meine rettung. die einzigen 2 lebewesen wo ich meine trauer und andere emotionen gedanken etc. auslassen konnte. die nicht als falsch oder überflüssig bewertet worden sind. ( meine ma meinte zb. das ich als mann nicht weinen dürfte) ich hab sie richtig geliebt. bin sogar heute noch wo ich das hier schreibe richtig traurig das sie tod sind. war halt so ein wenig "jay ich darf ich sein" in einer welt wo von aussen zumindest gefühlt nur abneigung und verstoßung gegen mich kam.
was mich halt immer am meisten verärgert hat war der leistungszwang. ich hatte zwar nie die besten noten, aber ganz solide. doch lohnenswert fand meine mutter das nie. und als ich dann mal in der 6. klasse ein top zeugnis abgeliefert habe. mathe deutsch und biologie 1, der rest 2. mit 1-3 3en. gabs auch nur ein toll. das nach 2 tagen wohl wieder vergessen war. ab zu meinen meerlis mein zeugnis zeigen :3 irgendwas hatte ich auch kurz nachdem verbockt das meine mutter mir angedroht hatte meine meerlis wegzugeben, was es war weiß ich garnich mer.... auf jedenfall war ich morgens in der 1. stunde mathe toooootal verheult dort angetreten. und hatte voll keine lustt auf irgendetwas. hab die tränen zurückgehalten. die lehrerin hat mich halt rausgebeten und hat nachgefragt was den los sei. habs ihr gesagt das meine mutter es angedroht hatte. frau stöbener fand es auch mega unangebracht mir sowas VOR der schule zu sagen. ich durfte si dann doch behalten.
ein jahr später verstarb eins der kleinen wesen. gottverdammt bin ich in tränen ausgebrochen. ich wusste garnich wohin mit mir. statt mich bei meiner mutter auszuheulen hab ich meine klassenlehrerin angerufen. die konnte mich ein wenig beruhigen. aufjedenfall lag ich neweile vorm käfig und hab mit fenja, cocos tod betrauert. das war echt schlimm für mich. da fenja allerdings nicht alleine leben sollte, kamen 2 neue meeris an. das eine sah haargenau (bis auf einen streifen) so aus wie coco. deswegen nannte ich sie um

und schnuffi. wuchsen mir aber beide schnell ans herz. coco besonders.
bis zur 8. klasse lief alles unverändert. leider. doch eines abends wo ich mich gegen meine mutter das erste mal gewhrt habe, und sie mich mit den stahlbügel schlagen wollte. (sie fing damit an doch der sohn konnte sich langsam dagegen wehren und ihr den bügel aus der hand reißen) als ich angefang habe wutentbrand auf ihr einzuschlagen, rannte sie verständlicherweise ins schlafzimmer und sperrte sich ein. als konsequenz wurde ich des hauses verwiesen und landete in der jugendschutzanstalt. 4 wochen war ich dort. bis ich in eine jugendwohn gruppe kam. zu meiner mutter wollte ich erstmal keinen kontakt.
dort war es das erste mal friedlich zuhause. und mit den anderen jugendlichen konnte man sich gut unterhalten. hab dort auch ein paar freunde für die zeit gefunden. heute leider kein kontakt mer zu denen. und ich bekam etwas befremdliches. taschengeld. und ich durfte monatlich sogar für 40euro SELBST meine neue kleidung aussuchen. und mein bezugsbetreuer Frank war sehr sehr nett. fälschlicher weise kam da ne sohn zu vater bindung zustande. zumindest von meiner seite aus. habs aber nie zu wort gebracht oder irgendwas angedeutet. wollte halt nicht das er sein job verlierht. die anderen betreuer waren auch ganz nett, und die haushaltskraft die für uns gekocht hattte, hatte auch ihren hund rico ab und zu mitgebracht. die meeris waren zu der zeit bei der familie eines bekannnten untergebracht. ging sie auch jeden dienstag nach der kairos (so ne art kirchengruppe) besuchen. die kairos gruppe wurde von meinen konfirmations und religion/geschichtslehrer geleitet. er konnte meine mutter auch nich abhaben also hatten wir was gemeinsam. ausserdem wollte er unbedingt mich in dieser gruppe haben, und ich war nicht abgeneigt deswegen.
nur der schulwechsel brachte probleme. ich habs irgendwie hinbekomm das mich dort keiner leiden konnte. war ne dorfschule wen wunderts. in den pausen stand oder saß ich an soner wand rum. ab und zu kamen ein paar gemeine leute vorbei und haben hallo gesagt. war dort einfach fehl am platz. einmal hamse mich nachdem sportunterricht sogar annem baum gebunden. musste warten bis der lehrer mich befreite. wenigstens sind die deppen von der schule geflogen. aber zuhause war es wenigstens ruhig und man konnte entspannen und kraft für morgen tanken. hatte mir auch dort das gelt für ne psp zusammen gespart. (irgendwas muss man ja in den pausen machen). hat mich nur ein paar zuviele stunden gekostet das ding.
meine restlichen meeris sind in der zeit auch verstorben mega traurig. aber ich konnte mich ja jetzt woanders ausheulen und es war so neu es bei menschen zu tun. dennoch fällt es mir bis heute schwer vertrauen zu irgendjemanden zu fassen. manchmal bekommt mich so ein "jeder ist mein feind" gefühl draußen über. hab angst mich zu binden und bin lieber allein.
und jetzt wirds langsam zeit das ganze ein wenig abzukürzen. nach der wohngruppe kam ich zu meiner mutter zurück. sie hatte mit der zeit besserung gelobt und bei den besuchen mit ihr und bei ihr sah ich es auch. hatte teils sogar recht laune "wieder nachhause zugehen". hielt aber nich lange an und sie verwieß mich ein andermal die tür. diesmal nachts im schlafanzug. ich wusste nich wohin und ging zu meinen kairos/geschichts/religions lehrer der praktischerweise nur 10min zu fuß entfernt wohnte. durfte 2 nächte bei ihm bleiben weil es unpraktischerweise samstag abend war. am montag ab zum jugendamt, 3 stunden später ab zunem "kinderheim". famoserweise das selbe wie bei der wohngruppe. überall wars besser als zuhauser XD
allerdings kam ich dort kapput an. war zwar gut wieder ruhe zuhaben. aber ich hatte irgendwie meinen lebenswillen teils irgendwo zurückgelassen. das ich mich dort einseitig verliebte und sie irgendwann versucht hatte das leben zu nehmen hat mir nicht dabei geholfen. hat mich eher tag und nacht ins bett gefesselt. wen wunderts das cih seit dem depris schiebe. ich kam übrigens wieder in die alte schule zurück. da der weg dorthin nur ne stunde mit der bahn war. das war recht angenehm mit bekannten leuten zu lernen. das mobbing ließ nach und war dort kein thema. ich wurde halt nurnoch verstärkt in ruhe gelassen. fand ich aber ok. dort hab ich auch noel kennen gelernt, auch wenn er 4 jahre jünger als ich ist und dieses jahr erst volljährig geworden ist, mein bester freund und einziger mensch den ich zurzeit zumindest versuch ichs mit aller kraft zu vertrauen.
was ich habe? ne starke soziale phobie und depris und so wirds momentan vermutet ne entwicklungsstörung. ich muss mir ständig sagen das mich eh keiner mögen wird, hab ständig das gefühl angegriffen zu werden, fühl mich oft einsam obwohl ich eigendlich allein sein will ( ich weiß ziemlich kontrovers) , neue kontakte die länger als 1-2 monate hielten gab es seit dem auszug ausm heim vor 4 jahren fast 5 nicht. und ich scheine irgendwas zu haben wovon der psychath nur noch nicht weiß was es ist. ich hab auch oft das gefühl, das es die lösung sei, einfach nicht ich sein zu dürfen. und lüge so die menschheit an. stelle mich besser da als ich bin. und hätte beinahe (ich hab den namen dafür vergessen) angefangen, ne falsche fiktive realität auf meine zu projizieren und sie zu leben.
alles nicht schön. aber so ist es nunmal. stimmt mich zwar traurig, aber ich beginne langsam zu begreifen das die zukunft in meinen händen liegt. und ich fange an schönes zu sehen und zu erleben.