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Tanja9
Gast

Sammelthema
Hallo ich bin 23 und leide seid einem halben Jahr an Panik Attaken ! Ich habe ständig das Gefühl ernsthaft Krank zu sein ! Ich habe einen Kleinen Sohn und dadurch verstärkt sich jede Attake zu neuem weil ich dieses verdammte Sterbe gefühl habe ständig habe ich angst das der kleine dann alleine da steht ! Das gefühl wenn so eine Attake kommt macht mich fertig manchmal halte ich es kaum aus dieses nicht aufhaltende gefühl zu haben ! Ich bin zwar in terapie aber es hört einfach nicht auf ! Kann mir vieleicht jemand einen vorschlag machen wie ich das in den griff bekomme !

29.10.2020 #1


72 Antworten ↓
la2la2

la2la2
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Hey,
Zitat von Afraid1992:
Vor einem Jahr, aus dem nichts auf dem Weg zur Arbeit im Bus habe ich plötzlich einen starken Druck auf meinem Kopf bekommen, dazu Schwindel, Schweißausbrüche, Herzrasen und die totale Panik. Wirklich Angst dass ich sterbe.

Das könnte eine Panikattacke gewesen sein......

Zitat von Afraid1992:
Es vergeht seitdem kein einziger Tag, an dem es mir komplett gut geht.. immer ist für ein paar Stunden etwas.

Das ist jedoch merkwürdig, dass seit diesem "Anfall" durchgehend was ist und nicht wie beim ersten Anfall nur ab und zu mal was.....

Zitat von Afraid1992:
Morgens fängt es an, dass mir meine Beine wehtun, besonders die Oberschenkel und Fußsohlen, ich fühle mich schlapp und bekomme schlecht Luft bzw bin total erschöpft von jeder Bewegung.

War das Belastungs EKG unauffällig und hast du normale Werte erreicht?
Kannst du deinem Trainingsstand entsprechend Joggen, Schwimmen, Radfahren, etc. oder führt das zu Atemnot oder ist von der Kraft her kaum möglich?

Zitat von Afraid1992:
Dann geht es meistens bis mittags ganz gut, dann kommt wieder diese Panik weil ich dann Herzrasen und Druck auf dem Kopf bekomme, mir ist schwindelig und ich fühle mich einfach total unwohl.

Passiert das immer nach dem Mittagessen oder auch manchmal davor?

Zitat von Afraid1992:
nachmittags bzw am frühen Abend hat das ganze dann seinen Höhepunkt, innere Unruhe, Herzrasen und meine Beinschmerzen und Nackenschmerzen.

Was ist an Wochenenden oder wenn du im Urlaub bist? Läuft da über den Tag verteilt mit den Symptomen alles genauso oder gibt es da unterschiede?
Gibt es im Beruf oder Privat irgendwelche nennenswerten Probleme oder Belastungen?

Zitat von Afraid1992:
bin ich krank (körperlich)oder leide ich wirklich wie die Ärzte sagen an einer generalisierten Angststörung?

Diese Frage kann dir auch der beste Arzt NICHT so einfach beantworten.
Warst du schon beim Psychologen für mindesten 20-30 Sitzungen? Hat dies zu einer deutlichen Verbesserunge geführt?
Falls du noch bei keinem warst, geh ruhig mal zu einem. Wenn es ein psychisches Problem ist, muss es sich dadurch deutlich bessern - wenn sich dadurch jedoch nichts nennenswert bessert, kannst du einfach vergessen, was der Psychologe dir erzählt und dafür sorgen, dass deutlich intensivere Diagnostik betrieben wird. Wink

07.07.2018 12:18 • x 1 #52


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A


Angst ernsthaft krank zu sein

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funkel36

funkel36
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Herzlich Willkommen Afraid hier im Forum

Ich glaube, jeder hier drin kann deine Gedanken verstehen, warum so schnell aus dem Nichts. Viele hatten am Anfang damit zu kämpfen, weil es vorher keine Anzeichen gab. Angeblich, die du nicht wahrgenommen hast. Es ist nun mal ein Signal deines Körpers, das du ihn überforderst hast, bzw das was vorgefallen ist, was du verdrängst hast. Die Psyche kann soviel ausrichten, die den körperlichen Krankheiten sehr ähnlich sehen. Und vergiss, das du für deinen Sohn eine schreckliche Mutter bist. Wichtig ist, das du nicht vergisst, an dich zu denken. Das machen die meisten Erziehenden nicht. Ich weiß wovon ich spreche. Habe 2 Kids über Jahre alleine erzogen und von jetzt auf gleich war sie da, die Angst. 13 Jahre hab ich gekämpft für mich und die Jungs. Das Schlimme an der Angsterkrankung ist, das man, wenn man eine Panikattacke hatte, natürlich Angst vor dem nächsten Mal hat und eine Angst vor der Angst entwickelt, die sich im Unterbewusstsein eingräbt und wartet darauf, das sich was im Körper abspielt. Aus der Spirale musst du raus, Ablenkung, Entspannung, tu dir was Gutes. Ich weiß, es hört sich leicht an und ich weiß, das ist es nicht. Aber mit Übungen schafft man das. Reden hilft, wenn du draussen jemanden hast, der dir zuhört, wenn nicht, sind wir auch hier für dich da.

Alles Gute

Funkel

07.07.2018 01:14 • x 1 #44


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S
Hallo Tanja,

auch ich leide unter solchen Angszuständen. Habe auch 2 kleine Kinder.
Mein Vater ist mit 47Jahren (vor 10 Jahren) an Krebs gestorben. Seit dem habe ich total die Panik zu Sterben. Auch wie du plagen mich dann die Gedanken, was dann aus den Kindern wird.
Eine Therapie mache ich noch nicht. Hilft sie dir? Wenn ja, was für eine Therapie ist es. Vielleicht können wir uns ja mal gegenseitig mailen.
Bin 32 Jahre alt.

Schöne Grüße

Sandra

#2


T
Hallo Sandra !
Tut mir sehr leid mit deinem Vater ! Freue mich das du mir geantwortet hast!
Ich mache eine Verhaltens-Terapie sie hilft mir meinen Tag wieder in den griff zu bekommen ! Das fällt zwar sehr schwer aber es klappt bin dadurch schon viel weiter gekommen . Du kannst mir ja auch gerne auf meine eMail Adresse senden !

#3


K

Angst erkrankt zu sein...

Hallo, ich bin neu hier.

Alles hat mit meiner Ausbildung zur Krankenschwester vor 19 Jahren begonnen, seitdem habe ich wahnsinnige Krebsängste. Ich habe in der Ausbildung 6 monate auf einer Onkologie gearbeitet, ich war 16 und wahrscheinlich hat mich das irgendwie traumatisiert.
Egal wo es zwickt, ich bin mir sicher, es muß sich um Krebs handeln. Vom Kopf her weiß ich, daß es total beknackt ist, aber mein Gefühl...
Es ist mal schlimmer ausgeprägt (dann oft mit Durchfall verbunden), mal weniger. am besten geht es mir immer nach Routineuntersuchungen, bzw. wenn ein Ergebnis vor liegt, dann habe ich einige Zeit Ruhe und denke vielleicht nur 1-2mal am Tag an Krebs, kann es dann gut wegschieben.
Am schlimmsten ist es für mich, daß ich kaum mit anderen Leuten darüber reden kann, weil es ja auch abschreckt, wenn man ständig klagt. Manchmal, wenn man doch redet, dann kommen dann noch Kommentare wie z.B. "oh Gott, hoffentlich ist es nichts Ernstes...", ich könnte dann ausflippen, möchte hören, daß alles gut ist, versteht ihr das? Ich wünschte, ich hätte einen Mediziner in der Familie, so zu denken ist doch krank, oder?
Vor 3 jahren wurde bei mir zufällig eine Blutkrankheit festgestellt, die ist gott sei Dank nicht dramatisch, aber ich muß halt so 3-4mal im Jahr zur Kontrolle, ich sterbe dann immer tausende Tode.
Warum kann man nicht einfach "normal" sein, ich beneide Menschen, die sich mit anderen Problematiken beschäftigen. Manchmal im Auto an der Ampel, wenn man so die Leute beobachtet, dann frage ich mich immer, wie es denen wohl geht. Oder im Fußballstadium kommen mir manchmal Gedanken wie, ob es Jemanden in der Nähe gibt, der so fühlt wie ich? Nun ich glaube, ich bin hier irgendwie richtig.
Dank für´s Rauslassen...
Anja

#4


I
Hallo Schwester

Erstmal Willkommen in forum

Niemand ist normal, und keine ist perfeckt.
Ich weis genau was du durchmachst. ich habe seit 2008 Generalisierte Angststörung

Willkommen nochmal

#5


K
Hallo!

ich weiß nicht genau ob ich grad im richtigen themenbereich bin aber ich habe seit 2009 eine angststörung.ich selbst weiß nicht genau wie u welche aber nach mehreren krankenhausaufenthalten,diversen tabletten ein-und umstellungen und der ein oder anderen therapie bin ich mir sicher ,dass es jedenfalls nicht besser geworden is und immer mehr bereiche der angst dazu kommen.
Aber es ist für mich das erste mal,dass ich mich in so einem forum angemeldet habe einfach um jemanden zum reden zu haben,der es auch versteht was man durchmacht.

freue mich auf antworten u evtl neue kontakte
Katrin2813

#6


K
Hallo Anja

Die Angst an Krebs zu erkranken ist wirklich furchtbar und ich kann sie sehr gut nachvollziehen. Ich selber bin letztes Jahr an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Da ich selber an Angstzuständen, Panikattacken und einer sozialen Phobie leide, weiß ich nur zu gut, dass ich dir deine Angst jetzt nicht mit diesem Beitrag nehmen kann.
Wenn du Krankenschwester bist und bereits auf der Onkologie gearbeitet hast, dann kennst du dich doch ein wenig mit dem Thema aus. Und dann weißt du vielleicht, dass Krebs erst mal nicht weh tut. Im Januar 2011 habe ich zufällig einen vergrößerten Lymphknoten entdeckt. Das muss ja nichts bedeuten, vergrößerte Lymphknoten hat schließlich jeder mal. Und vor allem, schmerzt es nicht. Die Schmerzen kommen erst mit der Chemo. Wenn du also Schmerzen hast, kannst du dir zu 99% sicher sein, dass es KEIN Krebs ist. Ich hoffe, dass kann dich ein wenig beruhigen.

Geh doch vielleicht mal zu einer Krebsselbsthilfegruppe. Die gibt es in jeder Stadt. Ich selber bin zwar in keiner Gruppe, aber vielleicht kann man dir dort ein wenig die Angst nehmen. Denn du wirst es kaum glauben, wir Krebspatienten sind eigentlich eine recht lustige Truppe und sind viel am lachen. Wenn ich bei der Chemo war, wurde die halbe Praxis vor lauter Lachen zusammen gegrölt und die Ärztin steckte ab und zu grinsend den Kopf durch die Tür und sagte "Ach die Dienstagsgruppe ist wieder da - man hört es!" Wenn ich jetzt zu meinen Nachsorgeterminen gehe, würde ich am liebsten im Chemoraum und nicht im Wartezimmer warten. Im Wartezimmer ist immer Totenstimmung. Im Chemoraum wird wenigstens gelacht. Vielleicht können dir die Damen (und Herren) in einer Selbsthilfegruppe Mut machen und dir nahe bringen, dass im Endeffekt alles halb so wild ist - man darf nur nicht aufgeben.
Ich persönlich muss sagen, die Zeit letztes Jahr war zwar sch..., aber auch erträglich. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Natürlich muss ich das nicht nochmal haben, aber wenn es doch so kommen sollte, dann muss ich da eben noch einmal durch. Und glaub mir, es gibt schlimmeres. Ich möchte lieber noch eine Chemo machen, als einen Schlaganfall zu erleiden. Ich habe versucht, dass Positive in der Erkrankung zu sehen. Man bekommt viel Besuch und viele Geschenke. Und man macht sich mal Gedanken über sein Leben, vor allem wird man dankbar. Sonne und frische Luft sind für mich noch wertvoller geworden.

Geh regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen! Und versuche immer positiv zu denken. MICH TRIFFT ES NICHT!! Gibt schließlich genug andere Leute die es treffen könnte, warum sollte der Krebs sich also mich aussuchen?!? Und wenn er doch kommen sollte, dann nimm ihn an und akzeptier ihn. Aber dulde ihn nicht auf Dauer. Mein Krebs hieß Morbus Hodgkin und ich habe jeden Morgen vor dem Spiegel gestanden und gesagt: Guten Morgen, Mr. Hodgkin. Sie können heute noch in mir wohnen, aber demnächst müssen sie gehen. Wer nämlich keine Miete zahlt, der fliegt!
Ich weiß nicht, ob ich dir die Angst etwas nehmen konnte oder dir wenigstens etwas Mut mitgeben konnte. Aber versuche deine Gedanken nicht an so etwas sinnlosem wie einen kleinen blöden Krebs zu verschwenden, dafür ist das Leben zu kurz!

Liebe Grüße, Katinka

#7


F

Panikattacke oder ernsthaft krank?

Hallo, bei mir fing es im januar an. ich hatte letztes jahr ganz schlimme angstattacken auf gund von ehec. ich konnte nichts mehr essen und habe 20 kg abgenommen war stänig unter strom.
im januar ging es mir wieder richtig gut habe kaum noch an die angst gedacht und war wieder lebensfroh. dann kam der morgen an dem ich meinen sohn in den kindergarten gebracht habe, habe mich noch unterhalten und währen des gespräches kam von hinten im kopf ein ganz komisches gefühl. als ob der kopf blutleer war und ein komischer druch als ob ich gleich umfalle. ca 2 sekunden danach totale panik und es war weg.
das gleich bekam ich märz auf der arbeit im ruhezustand. ich habe totale panik das das wieder kommt. letzte woch hatte ich nur einen leichten anfall. war beim eeg alles ok. mrt kann ich nicht machen da ich schwanger bin. kann das panik sein und was sagt ein eeg aus ist das aussagekräftig ?
LG fari

#8


P
Eine angsterkrankung ist eine ernsthafte Erkrankung nur kann dir ein Mediziner nicht helfen. Du musst dir einen Therapeuten suchen. Ehec war nur ein Auslöser, nicht die Ursache wie du ja jetzt siehst. Bitte lass dir helfen, alleine ist das sehr schwer, gerade wenn du Kinder hast

#9


S
Hallo Fari,

ich hatte ja schon in dem anderen Unterforum etwas zu Deiner Frage wegen dem EEG geschrieben, wobei ich das so genau lettzendlich auch nicht sagen kann. Da kann man davor oder danach mal beläufig beim Arzt fragen oder so. Mein Neurologe hat es explizit zum Ausschluss von Durchblutungsstörungen gemacht, wobei ich...naja... das nicht so ganz glaube, das das ausreicht. Aber ich will nicht jammern, auch wenn ich sozusagen die Selbstdiagnose "Panikattacken - Angtsstörung" wie eine Fahne vor mir her schwenke, geben sich bislang doch alle Ärzte Mühe auch körperlich etwas auszuschliessen.

Dieses Gefühl, das Du beschreibst, kenne ich. Ich würde den Weg gehen, die möglichen körperlichen Ursachen auszuschliessen, und in der Schwangerschaft bist Du ja auch recht gut unter ärztlicher Kontrolle. Aber diese Gefühle und Symptome kann man auch als vollkommen gesunder Mensch haben. Jeder Mensch kann auf Grund von Blutdruckschwankungen, Übermüdung, Infekten etc. z.B. Schwindel empfinden. Die Frage ist nur, wie geht man damit um. Ich nehme gerne das Herzstolpern, dass ich zum ersten Mal in der Schwangerschaft hatte. Damals hat es mir gar nichts ausgemacht. Seit meinen PAs haben ich Angst, das sie Vorboten eines Infarktes sind.

Wichtig ist, dass Du Dich auf den Weg machst, herauszufinden, warum Du ein Mensch bist, der sich von Angst so sehr vereinnahmen lässt. Worauf will Dich die Angst hinweisen? Und Du musst wahrscheinlch, genau wie ich, nochmal lernen, dass auch ein gut funktionierender Körper auch mal Tage hat wo es irgendwo hakt.

Alles Gute
Seitanschnitzel

#10


L

Wie finde ich heraus ob sie wirklich ernsthaft krank ist?

Ich muss wegen einer privaten Notsituation wieder zurück nach Hause ziehen. Also zu meinen Eltern. Habe damit gerechnet, dass es "nicht so passend" ist. Aber meine Mutter freut sich wie irre deswegen. Es sind so Kleinigkeiten, die mir in den letzten Monaten aufgefallen sind.

Ich bin mittlerweile am verzweifeln und weiß nicht ob es die Angst vor der Angst ist oder ob´s an ihrem Alter liegt und sie in der Phase ist, in der sie ihre Kinder wieder bei sich haben will, oder ob sie wirklich ein Problem hat bzw. ernsthaft krank ist und deswegen ihre Kinder da haben will. Ich weiß es nicht und diese Ungewissheit lässt Panik in mir hochsteigen - so hoch das ich manchmal aus heiterem Himmel zu weinen beginne.

Sie ist jetzt Mitte 50. Wir haben seit Jahren die feste Abmachung das wir uns am Sonntag immer zum Essen treffen, die ganze Familie. Unter der Woche haben wir uns selten gehört, Arbeit usw...Doch seit einigen Monaten, fragt sie mich schon warum ich mich nicht melde, obwohl der letzte Anruf höchstens 3 Tage her ist. Sie will auch plötzlich das ich öfter zu Besuch komme. Wenn ich dann da bin und wieder gehen muss, dann fragt sie wann ich denn wieder komm. Wie gesagt, Sonntag ist quasi Stammtag. Ich hab in letzter Zeit den Eindruck, als wäre da was nicht ok. Meine Mutter war immer lieb, aber so richtig herzliches Verhalten hat sie nicht an den Tag gebracht. Umarmen, bussi und so. Find ich auch nicht schlimm, weil wir nie das Gefühl hatten, sie würde uns nicht lieben. Aber in letzter Zeit macht sie das öfters.
Wenn ich sie drauf anspreche ob was nicht stimmt, dann streitet sie alles ab und sagt ich soll nicht spinnen. Mutter wie Mutter halt. Aber das komische Gefühl bleibt. Ich sehe es ihr an, das sie im Moment total überfordert ist. Sie arbeitet viel, stresst sich wegen den Erziehungsmethoden meines Bruders und seiner Freundin was die Neffen betrifft (die sind wirklich unter aller Sau) und nörgelt an allem rum, obwohl sie die Gründe dafür verursacht hat. Kann sein das ich mir das einbilde und es wirklich nur an dem Stresspegel liegt und sie Hilfe braucht ohne es zugeben zu wollen. Aber dieser kleine Funke Zweifel der übrig bleibt, treibt mich an den Rand des Wahnsinns. Weil mein verdammter Bauch bisher fast immer Recht hatte.
Wie kann ich rausfinden, was wirklich los ist, wenn sie nicht mit mir redet? Wie kann ich mich beruhigen?
Danke an alle die sich dem Problem annehmen
Daumen hoch Kuss

#11


G
Hi Lilith,

ich verstehe aber das Problem jetzt nicht: Du MUSST doch ohnehin zu deiner Mutter ziehen? Und deine Mutter freut sich sogar sehr daruber, also musst du keine Schuldgefühle oder so haben.
Also warum machst du dir jetzt solche Gedanken darüber, warum sich deine Mutter so darüber freut? Shocked

Das klingt ja fast, als wolltest du unbedingt ein Problem haben, als wäre es dir zu einfach, dass sie nicht dagegen ist, dass du kommst.

#12


L
natürlich freu ich mich das sie sich freut, aber es ist einfach diese Veränderung von ihr.
Sie hat noch nie so viel Zuwendung, Gefühle und "ich will dich bei mir haben" gezeigt. Deswegen find ichs etwas komisch.
Meine Oma war auch so, kurz bevor sie von uns ging.
Natürlich kann das auch sein, das sie jetzt in diesem Alter ist, indem sie ihre Kinder gerne wieder bei sich hat.
Aber da sie ja nicht mit mir redet, bleibt das komische Gefühl vorhanden.

#13


P
Nun mal mal nicht den Teufel an die Wand. Wechseljahre?
Lebt auch noch ein Vater bei euch? Wenn du dort wohnst, wirst du ja feststellen, ob sie gesundheitlich was hat.

#14


G
Zitat:
Ich bin mittlerweile am verzweifeln und weiß nicht ob es die Angst vor der Angst ist oder ob´s an ihrem Alter liegt und sie in der Phase ist, in der sie ihre Kinder wieder bei sich haben will, oder ob sie wirklich ein Problem hat bzw. ernsthaft krank ist und deswegen ihre Kinder da haben will. Ich weiß es nicht und diese Ungewissheit lässt Panik in mir hochsteigen - so hoch das ich manchmal aus heiterem Himmel zu weinen beginne.
Das hört sich wirklich an wie aus einer der ständig giftigen amerikanischen Comedy-Serien. Shocked

Deine Mutter freut sich, ist gut drauf, und daraus leitest du ab, dass sie ernsthaft krank sein könnte und du ständig weinen musst! Ehrlich, absurder geht es wirklich nicht! ich werd verrückt

Zitat:
Wenn ich sie drauf anspreche ob was nicht stimmt, dann streitet sie alles ab und sagt ich soll nicht spinnen.
Da kann ich ihr nur zustimmen. Confused

#15


S

ernsthaft krank oder doch “nur“ panikattacken?

Hallo Leute,
Ganz kurz zu meiner Geschichte : Nach zwei plötzlichen todesfällen vor paar Jahren spürte ich “Sprünge“am Herzen.Ich ging kurz zum Arzt, dieser machte ein Ekg : ohne Befund! Dann entwickelte ich plötzlich eine schreckliche Angst vor diversen Krankheiten..
Einige Monate später hatte ich ziemlich viel Stress an Uni,hinzukam noch, dass mir zwei Weisheitszähne entfernt wurden. Am nächsten Tag kam dann der Kreislaufkollaps.
Von da an,gings mir nur noch schlecht, hatte ständig dieses schwindelgefühl, bis ich aus angst vor nem erneuten Kollaps die Rettung rief. Herzultraschall,EKGs,Blutabnahme, Schilddrüse wieder alles ohne Befund. Von da an hatte ich ständig angst, was am Herzen zu haben:/War danach noch einige male im Spital, alles ohne Befund,zusätzlich noch beim internisten, der mir sagte :“ihr Herz ist ganz gesund“..nach erneutem Besuch der notaufname, bin ich dann in die psychatrie geschickt worden mit der diagnose : panikattacken! für kurze zeit geht's mir dann auch wieder gut, aber sobald ich wieder was spüre, fange ich an zu zweifeln, ob nicht doch was übersehen wurde. Einerseits bin ich ja erleichtert, anderseits sind da diese schlimmen symptome wie Herzrasen,schwindel,Todesangst,kribbeln in händem usw.
Ich kann einfach nicht verstehen, wie das psychisch bedingt sein kann, wenn ich jedesmal denke ich krepiere gleich. Das gibt's doch nicht oder? Dieses herzstolpern macht mir einfach unheimlich angst, manchmal habe ich auch das Gefühl, dass mein Herz stehen bleiben könnte.
Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich, wenn ihr euch in ner ähnlichen Lage befindet bzw. wie ihr.diese Ängste überwunden habt.
Herzlichen Dank!

#16


C
Hallo , tips habe Ich leider nicht ich kann dir nur sagen das es mir genauso ergeht wie dir!
Alle meine Untersuchungen waren ohne Befund

Ab April mach ich eine Therapie in einer Tagesklinik

Hier im Forum gibt es bestimmt einige die dir ein paar Tips geben können !
Zu deinem Kreislaufkollaps" warst du richtig ohnmächtig"?
Lg

#17

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S
Tut gut zu hören, dass man nicht alleine ist Smile wirklich!
Eine Therapie wird wohl das beste sein, weil ich mein altes leben zurück möchte und weil das leben so zur qual wird ^^:(
Ja war ich, zumindest kurz, das kam wohl von den gezogenen zähnen und Schmerzmitteln, die ich da bekommen habe :/
Glg

#18


B
Mach auf jeden Fall eine Therapie. Und lass heraus finden ( falls du es noch nicht weißt ) unter welcher Panikstörung du leidest.

LG

#19


J
Hallo Sandy!

Herzlich Willkommen im Forum!
Also das hört sich ja so an, als wenn Du Panikattacken und Extrasystolen (eine Art von Herzrhythmusstörungen) hast. Ich kenne all die genannten Symptome wie Du sie beschreibst von mir selber.

Wenn man psychischen Streß hat, dann kann das Nervensystem solche Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Bei mir fühlt sich das so: Herz schlägt normal, dann ein Aussetzer und danach ein ganz kräftiger Schlag und danach geht es normal weiter. Ist das bei Dir auch so? So sind nämlich Extrasystolen. Die sind auch ungefährlich. Sogar ganz gesunde Menschen haben Extrasystolen. Besondern junge Menschen haben die oft.
Wenn bei Dir ein einfaches EKG gemacht wurde, so kann es durchaus sein, daß man nichts auffälliges gesehen hat. Die treten ja nicht immer auf. Ich würde Deinen Arzt mal fragen, ob er nicht ein Langzeit-EKG schreiben kann. Und wenn Du dann wieder so ein Herzstolpern hast, dann sind die da ja zu sehen.
Ich habe deswegen einen niedrig dosierten Betablocker bekommen und seitdem keine Probleme mehr. Ich habe zwar auch noch Herzstolpern, aber lange nicht mehr so heftig und schlimm.

Das Herzstolpern sollte besser werden, wenn auch Deine Panikattacken besser werden. Streß können tatsächlich Herzprobleme auslösen, also die genannten Extrasystolen. Ich kann Dir aber nur noch einmal zur Beruhigung sagen, daß diese Art der Herzrhythmusstörungen zu den ungefährlichen zählen. Wenn es Dir seelisch wieder besser geht, sind die auch weg Smile

Und wenn Du das ganz schlimm hast, dann kannst Du Deinen Arzt ja auch mal auf einen niedrig dosierten Betablocker ansprechen. Manchmal reicht es schon, wenn man den nur kurze Zeit einnimmt und das Nervensystem beruhigt sich wieder. Und Du hast dann wieder mehr Lebensfreude, weil Dich dieses Herzstolpern nicht mehr irritiert Smile.

Alles Gute und gute Besserung von Jess

#20


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Dr. Matthias Nagel
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