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Hallo,

ich mal wieder. Also in den letzten Wochen ist viel passiert. Lyrica genommen aber nach 2 Wochen Einnahme gepflegt in die Ecke geballert, ging gar nicht. Seit 4 Tagen nehme ich es nicht mehr, habe mich auf Clonazepam zurück gependelt, ca. 0,5mg am Tag. Auch Physio mache ich im Moment und vieles mehr. Aber dennoch habe ich das Gefühl, dass irgendwas in mir mal verrutscht und mal wieder gerade knackt, Stichwort Rücken. Mal ist mir total kalt, dann braucht es nur eine kurze Bewegung, ich fühle mich wie nach einer Art Energiefluss, mir wird warm, alles ist gut. Als ob mal was klemmt und mal nicht. So hat`s mir auch ein Arzt erklärt, aber das kann es doch nicht sein?

Heute dann unseren Hund im Freien (unter einem Abdach) gekämmt, war dabei gebückt. Komme hoch... Wumms... Schmerzen im Lendenwirbelbereich (da ist auch ein kleiner Bandscheibenvorfall). Seither wackle ich mit der Hüfte beim Gehen (weil es schmerzt), Wärme bringt nix. Dann zieht es auf einmal wieder im Nacken, bis in die Brust, alles wie steif. Und seit dem ist mein Blutdruck im Schnitt auf 105 zu 55, Puls 75. Schwindelig ist mir nicht, aber für mich ist das (aus meiner Sicht) viel zu niedrig. Kann ich mir da was weggeklemmt haben? Schmerzen gehen auch nicht wirklich weg, verteilen sich über den ganzen Rücken - mal oben, mal unten, mal Schultern, mal Ischias, mal Steiß... teilweise bis in die Oberschenkel... Auch die Atmung fällt mir etwas schwer, weil es spannt vom Nacken bis in die Brust (ist aber kein Herzschmerz, wenn ich mich hin und her renke, wird es besser oder schlechter).

Man möge mich aufklären oder wenigstens beruhigen...

24.11.2013 21:19 • 26.11.2013 #1


8 Antworten ↓


Hier auch für Dich der Tip, den ich Coco eben gegeben habe: Bitte versuch dringend Deine Körperwahrnehmung zu modifizieren und Dich soweit mit anderen Tätigkeiten abzulenken dass du nicht mehr ständig auf alles achtest. Und wenn Du jetzt, wie schonmal sagst: Aber ich habe es ja wirklich und bilde es mir nicht ein: Ja und was bringt es dann sich gedanken drüber zu machen? Es ist ja nix gefährliches wenn einem der Rücken weh tut. Klar ist das unangenehm, aber mehr nicht. Und das mit dem Blutdruck hat wohl eher mit der Kältw zu tun als mit dem Rücken. Ich wüsste nicht dass man sich einen Nerv einklemmen kann, der den Blutdruck beeinflusst

25.11.2013 13:13 • #2



Blutdruck niedrig seit "Hexenschuss"?

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Ohh Püppi, da hat mir der Arzt in der Notaufnahme (weil ich heute morgen kaum noch laufen konnte, trotz Ablenkung) was anderes berichtet: Riss in der Bandscheibe. Nicht groß, aber Riss. Macht phasenweise ganz doll Aua, strahlt gürtelförmig - so das man denkt, der Darm und alles in dem Bereich seien kaputt. Husten schmerzt bis in die leisten, Harndrang durch ständige Triggerung. Durch unter Umständen noch gereizte Nerven können sich auch Teile des Oberkörpers (mein Nacken ist eh ein Betonbrett) verhärten - das wiederum kann in der Tat zu einem Blutdruckabfall bzw. zu einer Minderung führen weil die Atmung eingeschränkt ist, Sauerstoffmangel ist die Folge. Dann sind heute die Blutwerte gekommen - alles gemessen, alles super AUSSER: Eisen. Tief im Keller. Weil ich seit 4 Wochen (Zahn-OP) keinerlei Fleisch mehr essen konnte - und sonst SEHR viel Fleisch vertilgt habe. Zudem ist man jetzt an einer starken Histaminose, die NICHT Nahrungsindiziert ist, letzte Untersuchungen folgen. Seit dem die Zähne raus sind, fallen mir die Haare aus, ist meine Haut trocken, teilsweise spontan rissig, die Fingernägel sind rillig, ich oft müde (trotz Kaffee den ich sonst nie trinke).

Ergo haben meine Zustände (ausser die Gedanken die ich mir darum mache) eine klar greifbare Ursache. WARUM jedoch der Eisenwert erniedrigt ist und das weil ich mal 4 Wochen kein Fleisch esse: Ist noch unklar. Ich habe immer gesagt: Esse ich Fleisch, geht es mir DEUTLICH besser!. Vermutlich habe ich zuviel Fleisch gegessen und nun fehlt dem Körper der Stoff. Werde jetzt Eisen zu mir nehmen, Teufelskralle gegen den Verschleiß LWS (Empfehlung Notarzt) - und ich soll auf KEINEN Fall zur Physio, denn die macht es meist nur noch schlimmer (was ich auch jedes mal danach gesagt habe). Manuelle Therapie genau abgestimmt folgt jetzt.

Also so einfach kann man es eben doch nicht immer mit: Ey, lenk Dich mal ab! abtun - denn wenn man kaum noch laufen kann und nicht mal Schmerzmittel helfen, dann ist das mit dem Ablenken so eine Sache - ausser, dass die Schmerzen von der Angst selbst ablenken... aber auch wieder welche machen.

Dennoch danke für Deine Reaktion...

25.11.2013 13:53 • #3


Ich habe auch wie gesagt nicht gedacht dass Deine Beschwerden ausgedacht sind sondern meinte lediglich, dass Du dich ablenken solltest um aus dem Gedankenkreislauf rauszukommen. Da erstens diese Beschwerden alle nicht lebensbedrohlich sind und du zweitens mit Gedanken, auch wenn sie lebensbedrohlich wären, es nicht ändern könntest

Stell dir mal vor ein jeder mit einer Krankheit würde den ganzen Tag nur zuhause sitzen und über die Krankheit nachgrübeln. Überlegen, wie es dazu gekommen ist, wie welche beschwerden zusammenhängen könnten etc. - dann würde man sein Leben verschwnden und die Beschwerden würden immer schlimmer.

Ich zB mit meinen 28 Lenzen habe seit 26 Jahren schweres Rheuma. Dadurch eine künstliche Linse und jede Menge Arthrosen, bin morgens steif wie eine 80 jährige etc. Ausserdem habe ich eine starke Histaminintoleranz, eine starke Endometriose, Eisenmangel habe ich auch zeitweise sehr stark, ich habe Neurodermitis, bin oft müde, meine Haut ist sehr trocken, etc.

Was würde es mir bringen wenn all diese sachen mir ständig im Kopf rumschwirren würden? Würde es davon besser? nein! Und auch wenn du jetzt sagst Du grübelst ja nur weil du nicht weisst wo der herkommt oder wie es zusammenhängt oder was auch immer - was nützt Dir all das? Du warst jetzt beim Arzt und der leitet ein was richtig sit und macht sich den Kopf für dich. Also: Sei froh um jeden Tag, den Du mit Deinen Lieben oder allein vor Dir hast und sei dankbar dafür dass Du nix tödliches hast, es gibt Millionen menschen auf der Welt, die mit dir tauschen wollen würden!

Vg Deine Püppi

25.11.2013 14:43 • x 1 #4


Ich sitze nicht den ganzen Tag zu Hause und denke darüber nach. Ich möchte mal wissen, wozu dieses Forum gut ist, wenn es nur heisst: Geh mal raus, lenk Dich ab! Ein TEIL der Krankheit ist das ständige grübeln, die ANGST. Wenn Du das mit dem 10-fachen meiner Zipperlein kannst: Respekt. Ich kann es so ohne weiteres NICHT.

25.11.2013 14:53 • #5


Jetzt werd doch nicht gleich wütend. Was soll man Dir denn hier sonst für einen Tip geben? Dass Du dich einsargen lässt? Hier geht es doch nicht um die körperlichen Aspekte (Ist doch klar dass Du dagegen von deinem Arzt eine Therapie bekommen musst) sondern eben um die psychischen. Und wie sonst sollst du da raus kommen ohne dass Du Dein Gedankenkarussel unterbrichst? Mal ganz im Ernst, was für einen Tip magst Du denn dann hier hören?

25.11.2013 15:41 • #6


Ich bin nicht wütend, aber das ewige Gesülze Komm da raus nervt irgendwann. Wenn ich das KÖNNTE: Wäre ich nicht dann und wann hier. So einfach ist das. Schreib über das Forum: Teilnahme nicht notwendig, lenkt Euch ab und denkt nicht ständig nach!. Weißt Du eigentlich, was ein Großteil der Angst ausmacht? Eben: Gedanken. Reine Gedanken. Die sind stärker als jede Vernunft und Einsicht über das, was man auch selbst weiß - aber nicht umsetzen kann. Wenn ich wüsste, was Du mir raten solltest (ausser: Du musst das denken mal sein lassen!): Wäre ich auch nicht hier.

25.11.2013 15:57 • #7


Genau, es sind eben nur die Gedanken! Und dieses Forum ist dafür da, sich gegenseitig zu ermutigen. Und das bedeutet nicht Ohje, das ist aber auch schlimm, mein herzliches Beileid, sondern sich Tipps zu geben, wie man da raus kommt. Und die einzige Sache, die Hilft und die ja auch durch eine Therapie angestrebt wird ist eben leider genau das: Sich jeden ta aufs neue immer und immer wieder zu überwinden, bin es seinen Schrecken verliert. Bzw. im Fall von Krankheitsängsten: Immer und immer wieder mit positiven oder zumindest neutralen Gefühlen besetzen, dann verliert das Symptom (auch wenn es ein echtes körperliches ist) seinen schrecken. Wenn es um ein psychosomatisches Gefühl geht, dann verschwindet es mit der Zeit sogar. Alles normalen somatischen Symptome lernt man dann so zu akzeptieren, dass man sie wie die gute alte Angst quasi einlädt, dabei zu sein, aber sich nicht von Ihnen bestimmen lässt.

Vg Püppi

PS: Wieso solltest Du nicht KÖNNEN? Du KANNST das genauso wie jeder andere hier

26.11.2013 09:52 • x 1 #8


Was hat den das Lyrica für Aus-/Nebenwirkungen gehabt, dass Du es nicht mehr genommen hast? Auf Wikipedia kann man übrigens lesen, dass zu den Nebenwirkungen von Clonazepam auch Brustschmerzen gehören (übrigens auch aggressives Verhalten und Feindseligkeit...

Vor 1-2 Jahren ging mal die Nachricht durch die Presse, dass eine kalifornische Uni herausgefunden hat, dass Rückenschmerzen zu 80% nicht durch den physischen Druck von Bandscheiben oder anderen Dingen, die auf die Nerven der Wirbelsäule drücken, hervorgerufen werden, sondern durch eine Autoimmunreaktion auf die austretende Gallertmasse wenn Bandscheiben platzen, jedenfalls gibt es dann oft eine Entzendungsreaktion in der Nähe der Rückenmarksnerven und das greift auf die Nerven über und bereitet die Schmerzen. Natürlich gibt es auch 20% andere Fälle, darunter wohl auch physischer Druck/Einklemmung. Vor allem wenn man Taubheitsgefühle inden Beinen/Füssen bekommt oder sonstwo sollte man bei Rückenschmerzen zum Arzt, damit der sich das nochmal anschaut. In vielen Fallen hilft bei Rückenschmerz und insgesamt bei allen chronischen inkl. phsychischen Krankheiten die ganze Palette der antientzündlichen Massnahmen:

1. Viel rohe grüne Blattkost essen (Wildkräuter, Kräuter, Salate, am besten gute Bioware), das enthält u.a. viel entspannendes Magnesium und antientzündliches Omega 3. Alle Zucker, Brot, Pizza, Pasta, Broetchen, Kuchen, Kekse, Salzstangen, susses Obst, Fruchtsaftgetränke, Cola, Fanta etc. stark einschränken oder ganz weglassen, rotes Fleisch und Seefisch meiden, wenn nötig Biogeflügel und Flussfisch moderat essen. Eher Bioziegen- und Schafsrohmilchkäse essen als Kuhmilchprodukte oder pasteurisierte Milchprodukte (oder alle Milchprodukte ganz weglassen). Stattdessen viel Biosalate und Gemüse essen, welche genug Proteine enthalten. Mögliche Nahrungsmittelallergien über Ernährungstagebuch oder Weglassdiät ermitteln und weglassen, bis sie wieder verschwunden sind (häufigste Auslöser: Glutengetreide, Kuhmilch, Hühnerei, Lauchgemüse, Kohlgemüse, Nüsse, Gewürze).

2. Auf Mikronährstoffe und Vitamine untersuchen lassen (Haar- und Buttests), und alle Mängel auffüllen. Fast immer ist Vitamin D niedrig, vor allem zwischen Oktober und April in unseren Breiten, und das sollte mit hohen Dosen aufgefüllt werden, manche Ärzte geben 6000 I.E pro Tag für einen beschränkten Zeitraum, aber da sollte vorher immer die Meinung eines Arztes eingeholt werden. Auch Zink, Magnesium und B-Vitamine sind oft niedrig. Das beste gegen Vitamin D Mangel im Winter ware allerdings ein Urlaub auf einer tropischen Südseeinsel (wer es sich leisten kann...)

3. Viel moderaten Sport machen, schon zweimal 30 Minuten flottes Spazierengehen im Wald pro Tag wirkt sehr heilend, wenn es trotz Rücken irgendwie geht. Ein Hund ist quasi ideal. Wenn der Rücken es nicht zulaesst trotzdem irgendwelche andere Muskelgrupen bewegen, z.B. leichtes Armkreisen, Hände öffnen/schliessen etc. Jede Muskelbewegung wird belohnt, am besten wieder so 30 Minuten am Stück (mit einigen kurzen Pausen).

4. Tiefes langsamen Ausatmen (bis 10 - 15 zählen, so wie es sich noch gut anfühlt), dann deutlich zügiger, aber auch sanft und tief einatmen. Insgesamt so 20 Atemzüge, mindestens einmal am Tag. Ich denke, das kann man dem Rücken auf jeden Fall zumuten.

5. In einen Yoga, Qi Gong oder ähnlichen Kurs gehen, wenn der Rücken es irgendwann wieder zulässt. Diese langsamen Bewegungen sind auch kräftigend und entspannend, und haben meditative Effekte die auch sehr wertvoll sind.

6. Alle Toxine meiden bzw. entfernen: Amalgamfüllunge von Expertenzahnärzten unter Schutzmassnahmen entfernen lassen (kein ungeschütztes Ausbohren!), keine Impfungen, keine Holzschutzmittel oder Schimmel in der Wohnung, Abgase durch Verkehr oder Industrie meiden, keine giftigen Putzmittel, zur Körperhygiene nur Naturseife, keine Zahnpasta, vor allem keine fluoridhaltige (höchstens Xylit/Birkenzucker aus dem Bioladen/Reformhaus), Elektrosmog stark reduzieren: Schnurostelefone und WLAN entfernen, elektrische Sicherungen nachts rausdrehen (ausser notwendige Geräte wie Kühlschrank), Handy immer in Flugmodus, vor allem nachts, keine Handymasten, Starkstromleitungen oder Bahnlinien in der Nähe (ca. 500 - 1000m Mindestabstand wenn machbar).

26.11.2013 10:29 • #9




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Dr. Reinhard Pichler