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Hallo ihr Lieben,

ich leide seit ca. 13 Jahren an Angst und Panikstörungen nur mittlerweile viel erträglicher. Ich habe auch in dieser Zeit den Ein oder Anderen Panikpatienten kennengelernt. Und alle haben wir eins gemeinsam gehabt: Der Auslöser für die Panik findet sich immer in der Ursprungsfamilie und besonders im Kontakt mit der Mutter. Mich interessiert, wie das bei euch ist.

17.11.2013 22:21 • 12.02.2014 x 2 #1


76 Antworten ↓


Liebe Claudia,

ohne zu weit auszuholen, möchte ich Dir diese Aussagen aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen. Seit 15 Monaten geht es mir massiv schlecht, da starb meine Mutter, und ich mußte mich nach ihrem Tod mit meiner Angst auseinandersetzen. Dabei erkannte ich erst die schädlichen Muster und den schädlichen Einfuß meiner Mutter, bzw. meiner Eltern.

Ich empfehle Dir dazu, unbedingt das Buch "Vergiftete Kindheit" von Susan Forward zu lesen.

18.11.2013 09:25 • x 2 #2



Auslöser: Verhältnis zur Mutter?

x 3


waage
Hallo ihr beiden, ich würde diese Aussage auch unterstützen. Meine Kindheit hat erheblichen Einfluß auf meine Panik.
Leider kann man sich die Eltern nicht aussuchen.....

18.11.2013 09:56 • #3


Das kann ich leider auch bestätigen, dass das Elternhaus maßgeblich zu meiner Erkrankung beigetragen hat.
Ich hatte meine erste Panikattacke am Tag der Beerdigung meiner Mutter.
Das Buch " Vergiftete Kindkeit " kann ich auch empfehlen, ebenso " Sie haben es doch gut gemeint"

die Eine

18.11.2013 10:05 • x 1 #4


Also meine Mutter leidet selber unter Panikattacken und Depressionen. Und wie wir das so kennen zieht man sich dann immer wieder zurück, wird gereizt und reagiert schonmal über. Wenn ich ne schlechte Note geschrieben hat wurde tagelang nicht mit mir gesprochen. Also Strafe durch Liebesentzug. Mein Resume daraus: Ich bin schlecht. Naja so entstand das ganze wahrscheinlich.

18.11.2013 22:08 • #5


Auch bei mir war der Auslöser meine Mutter. Den Verdacht hatte ich schon lange, richtig klar erkannte ich den Zusammenhang aber erst vor zwei Jahren. Seither weiß ich auch sicher, dass ich meine erste Panikattacke mit vier Jahren hatte.

19.11.2013 05:59 • #6


Jenamel
guten Morgen,

meine Angststörung wurde auch durch meine Mutter ausgelöst. Muss innerlich daran arbeiten und mit meiner Mama auf Abstand gehen.

19.11.2013 08:55 • #7


Dubist
Das kann ich aber auch vermuten. Wenn man mit Ängsten alleine gelassen wird und noch schläge dafür kassiert, dann ist das doch kein wunder!

19.11.2013 08:56 • #8


Hallo zusammen,
ich denke dass Erziehungsmuster ganz entscheidend das spätere Leben eines Menschen beeinflussen können.
Ich habe mal den Satz meiner Freundin verinnerlicht: Wenn man einem Kind nur oft genug sagt: du bist ein Idiot, dann wirds auch einer. Umgekehrt ist ein Lob und Anerkennung fruchtbringend für einen Kind.
Aber ich denke man sollte nicht die Schuld abschieben für Probleme im Hier und Jetzt sondern versuchen den Eltern oder einem Elternteil zu verzeihen. Nur durch das Verzeihen wird man innerlich wirklich frei.
Ich selbst ertappe mich häufig dabei dass ich mich wie ein "ertapptes Kind" fühle wenn mir jemand sagt ich solle etwas nicht tun oder anders machen.
Klingt vielleicht doof aber erst gestern sagte mir ein Monteur ich solle bitte aufhören mit dem Besen zu kehren weil dies so arg Dreck aufwirbelt. Just in diesem Moment fühlte ich mich für sekunden wieder wie das kleine Büsserlein mit 10 jahren dass beim abtrocknen einen Teller fallen ließ. Ein scheusslich unangenehmes Gefühl von kurzer Dauer aber ich versuche dann sofort die positiven Seiten meiner Erziehung zu verinnerlichen und dann wirds besser.
Meine Eltern waren eben streng und unnahbar wie soviele Eltern aus der Nachkriegszeit, später haben sie das wieder versucht gut zu machen und NUR schlecht war die Erziehung auch nicht. Schläge gabs schon mal und das brennt sich leider in der Seele eines sensiblen kindes stärker ein als in einem forschen Kind, aber ich habe auch gelernt dass man nur durch Fleiss ,Strebsamkeit und Pünktlichkeit etwas erreichen kann. Heute sehe ich auch die Probleme meiner Eltern und kann sie im Nachhinein sehr gut verstehen. Ich habe meine Mutter mal gefragt warum sie keineZeit für uns kinder hatte und sie hat mir dann von ihrem harten Leben erzählt und dass sie sich selbst ständig verpflichtet fühlte zu arbeiten, da sie sonst niemals in der Familie ihrer Schwiegereltern aufgenommen bzw. akzeptiert worden wäre. Diese Arbeitswut ging zu Lasten meines Bruders und mir. Aber ich kann heute gut damit umgehen und ich entdecke gelegentlich Wesenszüge meiner Mutter an mir.
Meine Kinder sind vermutlich zu lasch erzogen worden , was nicht zuletzt auch an der Strenge meiner Eltern lag und ich bin sicher meine Kinder werden mir innerlich auch oft Vorwürfe in Sachen Erziehugn machen. Aber wer macht schon alles richtig?

19.11.2013 11:07 • #9


Hallo Claudia,

auch ich bin der Meinung, dass viele Angststörungen durch die Mutter bzw. Kindheit ausgelöst werden. Ich habe auch erlebt, wie schmerzvoll und angstvoll es sich anfühlt, wenn man für Fehler und Versagen mit Liebesentzug und Schweigen bestraft wird. Auch meine Mutter hatte permanent mit sich und ihren Eltern, ihrer Vergangenheit zu tun und keinen wirklichen Räum und Zeit für ihre Kinder. Im Grunde war es für mich ein Kampf um Aufmerksamkeit und Liebe. Die Liebe, die einem Kind einfach zu steht.
Auch ich kann die Ursache für das Verhalten meiner Mutter nachvollziehen, trotzdem bleibt die Wunde. Die mal mehr und mal weniger aufbricht und sich in Ängsten äußert.
Am meisten hat mir geholfen, mich selbst als liebenswert an zusehen, barmherzig mit mir zu sein und mir selbst Mut zu zusprechen.
Und zu akzeptieren, dass man die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.

Mir ist auch durch diese Ängste und Erfahrung klar geworden, wie wichtig es für meine Kinder ist, dass ich sie in ihren Wesen und in ihrem Sein annehme. Und die Zeit mit ihnen, bewusst als absolutes Geschenk betrachte.

19.11.2013 12:29 • x 2 #10


Liebe Patrizia,

ich sehe es keineswegs so, daß man verzeihen muß, um Frieden zu finden. Wenn die Eltern noch leben, wäre ein Kontaktabbruch gegeben. Man kann auch mit einem schlechten Gefühl leben. Wenn unsere Eltern es "nicht besser konnten", hätten sie sich Hilfe holen können. Und wenn unseren Eltern von ihren Eltern das Falsche vorgelebt wurde, ist es noch lange keine Rechtfertigung, es genauso schlecht zu machen.

Letztendlich stehen wir mit einem verkorksten Leben da.

Meine Mutter ist vor 15 Monaten plötzlich verstorben, und ich stand vor den Trümmern, die sie zurückgelassen hat. In mir. Inzwischen habe ich all das aufgearbeitet, ein wenig kann ich auch nun die Beweggründe verstehen, die meine Mutter geleitet haben.

Aber verzeihen kann ihr nicht. Und ich will es auch nicht. Ich bin wütend, und das mit Recht. Meinen Frieden habe ich auch so gefunden, indem ich akzeptiere, daß es so war und es jetzt auch nicht mehr ändern kann.

Und jetzt, wo ich all das weiß, etwas für mich mache. Mein Leben lebe, und dabei versuche, nicht mehr in alte, schädliche Muster zu verfallen.

19.11.2013 12:38 • #11


Jenny24
Zitat von *Worrie*:
Liebe Patrizia,

ich sehe es keineswegs so, daß man verzeihen muß, um Frieden zu finden. Wenn die Eltern noch leben, wäre ein Kontaktabbruch gegeben. Man kann auch mit einem schlechten Gefühl leben. Wenn unsere Eltern es "nicht besser konnten", hätten sie sich Hilfe holen können. Und wenn unseren Eltern von ihren Eltern das Falsche vorgelebt wurde, ist es noch lange keine Rechtfertigung, es genauso schlecht zu machen.

Letztendlich stehen wir mit einem verkorksten Leben da.

Meine Mutter ist vor 15 Monaten plötzlich verstorben, und ich stand vor den Trümmern, die sie zurückgelassen hat. In mir. Inzwischen habe ich all das aufgearbeitet, ein wenig kann ich auch nun die Beweggründe verstehen, die meine Mutter geleitet haben.

Aber verzeihen kann ihr nicht. Und ich will es auch nicht. Ich bin wütend, und das mit Recht. Meinen Frieden habe ich auch so gefunden, indem ich akzeptiere, daß es so war und es jetzt auch nicht mehr ändern kann.

Und jetzt, wo ich all das weiß, etwas für mich mache. Mein Leben lebe, und dabei versuche, nicht mehr in alte, schädliche Muster zu verfallen.


Toller Beitrag *worrie* !
Ich wünsche dir für die Zukunft weiterhin viel Kraft ! Wie du mit dem Thema umgegangen bist finde ich sehr mutig, ich weiß nicht, ob ich mich das getraut hätte... So wie du es schilderst, war es aber die einzig richtige Entscheidung.

Jenny

19.11.2013 12:58 • #12


@Worrie,
ich habe den Kontakt zu meiner Mutter bewußt abgebrochen und lebe sehr gut damit. Doch das Verzeihen hilft dir selbst. Es fühlt sich so an , als ob man einen zu schweren Rucksack abwirft. Und man ist frei...

19.11.2013 13:04 • #13


Letztendlich sind auch die Eltern auch nur ein Produkt ihrer Eltern.
Wer kann schon sagen es immer richtig gemacht zu haben?
Warum ist eigentlich immer die Mutter das Thema, was ist mit dem Vater?

Ich kann nur für mich sprechen. Ich habe meiner Mutter verziehen und ich fühle mich seitdem viel besser.
Solange noch Hass oder Wut da sind ist das Thema noch nicht durch.

Wenn ich denke was sie erlebt hat und auch überlebt, so hat sie ihre Sache so gut gemacht wie sie eben konnte.

Und nein Worrie, sie konnte sich keine Hilfe holen, einfach weil es die damals schlichtweg nicht gab und solche
Probleme auch nie thematisiert würden.

Aber sie hat auch gekämpft, mir auf ihre Art auch geholfen- das ist die andere Seite und dafür liebe ich sie auch.

Worie wenn sie so schlimm für dich war- warum hast du dann den Kontakt nicht schon vor Jahren abgebrochen?

19.11.2013 13:25 • #14


Liebe primavera,

ich war soweit, den Kontakt abzubrechen, hatte auch schon mein erstes Gespräch mit einer Psychologin, wie ich es anfangen kann. Das war an einem Montag. Und an dem folgenden Mittwoch ist meine Mutter gestorben. Plötzlich, einfach so.

Ich hätte, laut der Psychologin, den Kontakt schon vier Jahre vorher abbrechen sollen, ein Jahr, nachdem mein Vater starb, als meine Mutter meinte, ich könnte nun die "Pflichten", die sie meinem Vater aufgedrückt hatte, und das was alles, vom Aufräumen bis hin dazu, ihr Gebiß zu putzen, bis hin zu ihren Banksachen und ihr ihren Tee mitten in der Nacht zu kochen, übernehmen, und sich selber ins Bett legte oder auf dem Sofa herumgammelte. Sie war krank. Aber nicht so krank, daß sie das alles hätte nicht mehr machen können, und es war einfach falsches Verantwortungsgefühl und Mitleid, daß ich nicht den Kontakt abgebrochen habe, obwohl sie mich oft sie Dreck behandelt hat.

Ein Fehler, für den ich die Quittung bekommen habe.

In meiner Hypnotherapie habe ich das Thema bearbeitet, damit ich auch zur Ruhe komme. Und ich "hasse" meine Mutter nicht. Aber ich verzeihe ihr auch nicht, was sie mit mir gemacht hat. Warum sollte ich ihr verzeihen? Weil sie tot ist? Wenn sie noch leben würde, hätte ich den Kontakt abgebrochen. Das ist einfach die Wahrheit und ich werde es mir nicht schönreden. Wahrscheinlich wird das immer irgendwie Thema bei mir sein, und wenn die Sprache mal auf meine Mutter kommt, kommt auch die Sprache auf meine Wut auf sie.

Eines noch - wenn meine Mutter nun Gelegenheit hätte, das Desaster, in dem ich lebe, zu verfolgen, und "man" ihr sagen würde: "das kommt durch Dein Verhalten!", würde sie nichts, aber auch gar nichts ändern, auch wenn sie es könnte. Sie würde es ganz genauso machen wie sie es gemacht hat.

Und so ist in den letzten Jahren aus meiner "Ma" oder "Mama" "diese Frau" geworden.

19.11.2013 13:46 • #15


Liebe Worrie,

danke für deine ausführliche Antwort.

Wie gesagt, ich schreiben ja nur meine Geschichte und Meinung.

Das es bei jedem anders ist ist mir schon klar.So wie du deine Mutter beschreibst ist meine nicht, das ist schon recht heftig.

Ich erwarte auch nicht das sie sich ändert ( sie ist schon 84).

Therapeuten habe ich nie groß befragt, mehr auf mein Gefühl vertraut.

Mein Sohn hat es mal auf dem Punkt gebracht:" Sie wird sich nicht ändern. Entweder da ist noch genug Liebe, dann lebe damit, wenn
nicht dann mach einen Cut."

Besser kann man es nicht ausdrücken.

Und wie du schreibst, es war auch dein Fehler, diese schlimme Behandlung hin zu nehmen.
Du hast immer die Wahl und lebst mit dem Ergebnis.


Ich schreibe gerne mit dir Worrie,
und wünsche dir das du da raus kommst und das alles mal hinter dir lassen kannst.
(hoffe sehr es geht dir besser als neulich)

19.11.2013 14:07 • #16


Hallo worrie,
so wie du deine Mutter beschreibst scheint sie ein enormes psychisches problem gehabt zu haben. Es gibt auch nichts zu entschuldigen. Sie hat sich falsch verhalten. Sofern sie aus freien stücken so gehandelt hat und dich "behandelt" hat ist es äusserst schwer zu verzeihen.
Meine Eltern haben ja aufgrund des schwierigen Umfelds so gehandelt und damals gings meinen Schulkameraden mit sicherheit nicht anders. Zu der Zeit sah man seine Eltern tagelang nicht weil der Arbeitstag um 4 uhr morgens anfing und Abends oder nachts im Wirtshaus endete. Der einzigste sonntag nachmittag war zur Entspannung geeignet und da mussten mein bruder und ich uns absolut ruhig verhalten um den schlaf der eltern nicht zu stören.
Das Leben war gezeichnet von Arbeit und Sparsamkeit und wir kinder "liefen" eben so mit.
Wir sind oft abends hinter einem Brotkorb eingeschlafen weil keiner uns ins Bett brachte. Ich war ein absolut ruhiges und pflegeleichtes Kind hat man mir gesagt. Heute weiss ich dass das einfachdaran lag, dass ein kind aufhört zu weinen wenn kein Resultat hervorgeht, also keiner kommt.
Die ganzen seltsamen Angewohnheiten unserer Kindheit stammen wohl aus dieser "lieblosen" kindheit.
Ich habe nägel gekaut bis blut kam und mir alle möglichen seltsamen gegenstände mit ins bett genommen um daran zu rubbeln und zu riechen. Mein bruder hat mit 5 jahren noch eingenässt und heimlich seinen Schnuller noch mit in die Schule genommen. Heute weiss ich dass das alles Hilferufe waren, die nie gehört wurden.
Ich durfte nie bei Gewitter ins bett meiner Eltern, dafür lag meine tochter 5 jahre mit in unserem Ehebett und ich habs genossen. Heute hab ich ein gutes wenn auch etwas distanziertes verhältnis zu meinem 83 jährigen Vater und ich sehe das Gute in ihm.

19.11.2013 14:23 • #17

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Liebe primavera und liebe Patrizia,

ich kann es nur gerne zurückgeben, auch ich schreibe gerne mit Euch,

Meine Hypnotherapeutin hat zu mir gesagt, daß man mit Eltern durchaus "abrechnen" kann - wenn sie noch gesund sind, oder aber nach ihrem Tod. Nicht, wenn sie alt und krank sind.

Womit ich ihr Recht gebe, denn ich hätte es ja ohne therapeutische Hilfe auch nicht geschafft, mit ihr zu brechen. Eben wegen der (verfluchten) Moralvorstellungen, denen ich unterlag, oder eben aus Schuldgefühlen heraus, die meine Mutter mir fast täglich eingeimpft hat. "Was habe ich nicht alles für dich getan, ich habe auf so viel verzichtet, und jetzt, wo ich alt und krank bin, bin ich nur noch eine Last".. Dazu ein paar Tränen oder Wut, und schon war ich wieder mittendrin.

Man kann nicht damit rechnen, daß so alten Mütter, (Eltern), sich noch ändern, oder etwas einsehen. So muß man sich dann selber schützen. Und das ist eben so schwer. Den Cut hinzubekommen, ohne selber vor die Hunde zu gehen. Dein Sohn hat also den Nagel auf den Kopf getroffen.

Und es waren ja nicht nur die letzten Jahre. Erst im Laufe meiner Therapie ist mir klargeworden, wie unnormal ich aufwuchs. Mit Schlägen, mein Vater Trinker, meine Mutter Tablettensüchtig, tausend Dinge eben, die bei einem Kind schon den Weg für Traumata bereiten.

Ja, ich hatte immer die Wahl. Und im Nachhinein bin ich froh, daß ich so lange "durchgehalten" habe, so habe ich wenigstens nicht auch noch Schuldgefühle. Was die absolute Katastrophe wäre, denn die kann man nun wirklich nie wieder "gutmachen".

So langsam geht es mir besser. Ich hatte zeitweise ein Foto von meinen Eltern zu Hause aufgestellt, dachte, es geht schon, aber ich habe es wieder in die Schublade gepackt, es tut mir nicht gut, das Bild zu sehen. Da ist immer noch zuviel Emotion.

19.11.2013 14:26 • #18


Ich werde meiner Mutter ganz sicher nicht verzeihen, sie ist nämlich heute noch der Meinung, damals richtig gehandelt zu haben, wenn ich überhaupt über dieses Thema mit ihr reden kann. Wahlweise meint sie auch, ebenfalls kurz angebunden, ich hätte das alles falsch in Erinnerung.

Mein ganzes Leben hat sie mir kaputtgemacht, bis zum heutigen Tag und ich bin mittlerweile über 50!

Ich habe den Kontakt zu meiner Mutter auf das nötigste beschränkt, was nicht einfach ist, weil sie ganz in der Nähe wohnt und nun auch schon etwas gebrechlich ist.

19.11.2013 16:34 • #19


Zitat von Fran_ziska:
Ich werde meiner Mutter ganz sicher nicht verzeihen, sie ist nämlich heute noch der Meinung, damals richtig gehandelt zu haben, wenn ich überhaupt über dieses Thema mit ihr reden kann. Wahlweise meint sie auch, ebenfalls kurz angebunden, ich hätte das alles falsch in Erinnerung.
Ja, das kenne ich von meinen Eltern auch. Da sieht man mal wie inkompetent sie in der Hinsicht sind!

19.11.2013 17:37 • #20



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