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BlaueLilie86

15.02.2018 18:18 • 12.09.2020 #1


47 Antworten ↓


sevr
Hey,

ich habe auch ein riesen Atemproblem (auch gefühlt 100 Threads hierzu aufgemacht in den letzten Tagen, weil es mich gerade sehr runterzieht).

Woher kann man denn wissen, dass sich noch alte Luft in den Lungen befindet? Das klingt interessant, aber stimmt das ganz sicher?
Der Rest passt auch zu mir... ich atme sehr flach, manchmal atme ich gar nicht und manchmal einfach nur falsch (also schon tief ein, aber beim Ausatmen dann bekomm ich schon Panik).

Attacken habe ich jeden Tag, mehrere Stunden lang. Zudem auch nachts, teilweise durchgehend vier Stunden lang, ehe ich endlich einschlafe. Ich weiß leider nicht, woran es bei mir liegt. Meine Kindheit ist weg und in der aktuellen Lebensituation finde ich nichts mehr. Mich hat letztes Jahr etwas gestresst, aber das ist jetzt nicht mehr da. Eventuell sind das jetzt Nachzügler-Stress-Attacken, soll es ja auch geben.

Aber na ja... ich rätsel schon sehr lange und es kommt ja doch immer wieder. Seit 18 Jahren jetzt schon schaukelt sich das hoch. Auf jeden Fall klingt dein Fall ähnlich. Ich bin schon sehr sicher inzwischen, dass Stress diese Atmung auslösen kann.

Im Übrigen... mich hat heut jemand einfach zugelabert (das mag ich eigentlich nicht ) und dabei ist mir aufgefallen, dass ich normal geatmet habe. Lustige Sache... jetzt müsste man nur noch lernen, sich selber anzulenken

Ich habe aber auch schon überlegt, mal zu einen Chiropraktiker zu gehen und mich komplett einrenken zu lassen. Ich habe das Gefühl, bei mir ist alles schief inzwischen.

LG

16.02.2018 00:36 • #2



Atemprobleme - durch Stress/Ängste?

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BlaueLilie86
hallo,

das tut mir leid, dass es dir ebenfalls so geht. ist nicht schön. für manche menschen ist das unbewusste atmen etwas ganz normales und so sollte es auch sein. man sollte sich keine gedanken darüber machen müssen, ob man genug luft bekommt.

also meine physiotherapeutin hat durch drücken und anfassen festgestellt, dass luft in der lunge ist. keine ahnung, aber ich denke, sie wird schon wissen, was sie tut, wenn sie mit patienten gearbeitet hat, die lungenprobleme hatten. da noch luft drinnen ist, die nicht entweichen kann, weil ich wohl flach atme, ist kein platz für neue. sicherlich wird nicht gar kein austausch stattfinden, aber eben nicht so, wie es sein sollte.
sicherlich kann ein facharzt mehr dazu sagen, aber ich vertraue meiner physio da.

übrigens meinte meine ergotherapeutin heute, dass auch faszientraining im lungenbereich helfen kann. sie hat mir die faszien ein wenig geweitet. weiß nicht, ob ich mich hier korrekt ausdrücke, will keinen falschen eindruck vermitteln. dazu hat sie die hände oberhalb meiner brust hingelegt und dann ganz sanft unter der haut gedrückt. erst waren ihre hände zusammen und dann hat sie sie immer mehr auseinandergeschoben. das habe ich jedoch nicht gemerkt, doch das mit dem atmen ging besser. sie sprach davon, dass sie so die lunge ein wenig geweitet bzw. dieser mehr raum gegeben habe, sich zu entfalten.

dass sich stress erst dann zeigt, wenn man gerade keinen hat, kenne ich auch. das ist besonders fies. eigentlich komme ich mit meinem leben auch klar, aber unbewusst habe ich meine kindheit wohl noch nicht verarbeitet. schlafe und träume dadurch auch sehr schlecht.

was du zur abklärung vielleicht noch machen könntest: einen osteopathen aufsuchen.

vg
lilie

16.02.2018 16:38 • #3


sevr
Ich vertraue tatsächlich Osteopathen und Chiropraktikern auch deutlich mehr als Fachärzten. Ich würde zum Beispiel nie zu einem Orthopäden gehen, das ist verlorene Zeit. Und ich weiß auch, dass die sehr viel Ahnung vom Zusammenspiel zwischen Verspannung und Organen haben. Daher glaube ich dir das auch, wenn du das so sagst... aber ich wollte einfach wissen, wie man das messen kann

Ich habe eine Fazienrolle, die nutze ich immer nach dem Sport ...die Rolle macht das einfach alles wieder schön weich. Bei Stress und hoher Belastung können die wohl verkleben. Ich liebe diese Rolle, das hilft tatsächlich. Aber ich habe sie noch nie im Bauch/Brust-Bereich eingesetzt. Vielleicht mal eine Überlegung

Ja, meine Kindheit ist es bei mir wohl auch Schuld. Leider weiß ich nicht, was ich verarbeiten soll, weil ich mich an nichts erinnere. Ich versuche es momentan mit Hypnose. Mal sehen, was das bringt. Heute atme ich zum ersten Mal seit Wochen nicht so verrückt. Ich war grad nach langer Sportpause auch mal wieder joggen. Beim Joggen merke ich immer, dass ich nichts haben kann... ich bekomme astrein Luft, mein Herz geht maximal auf 150 und ich kann locker 5 - 10 km laufen. Leider musste ich aufgrund von Infekten länger Pause machen. Vielleicht hilft jetzt allein der Sport schon wieder, mal sehen.

Aber nochmal zu den Faszien: Oberhalb der Brust? Das nächste, wo ich da reindrücken kann, wäre der Kehlkopf... der Rest ist irgendwie hart wie Beton ...kannst du sagen, wo genau das war? Würd das gern mal ausprobieren


LG

16.02.2018 18:00 • x 1 #4


Rockinger
Zitat von sevr:
Ich weiß leider nicht, woran es bei mir liegt.


Ich habe das ja alles schon ziemlich lange und als Tip sag ich dir, dich mit 2 Fragen zu beschäftigen:

1. Was meinst Du, kontrollieren zu müssen es aber nicht zu können? --> weil: ES atmet mich! (Da musst du nix zutun...)
2. Wovor hast Du Angst? --> weil: Vor Angst blieb mir die Luft weg. (@BlaueLilie86 ist mit dem "Nichtauffallenwollen", also flach und leise atmen ein gutes Beispiel...)

16.02.2018 18:18 • #5


sevr
Danke... ich mache mir da mal Gedanken drüber. Spontan würde ich sagen, ich will alles kontrollieren und empfinde wenig Angst (außer halt zu ersticken). Ich hoffe, dass die Antwort im Laufe des Abends eine andere sein wird... und ich hoffe, dass ich Bezug zu den Fragen finde. Normalerweise weiß ich nicht, wo ich anfangen soll zu überlegen und geb es dann auf. Aber ich versuche es heute... danke für die Anregung

16.02.2018 18:28 • #6


Rockinger
Das ist oft ein langer Prozess... bei den wenigsten ist es ein Trauma oder ein Auslöser der ins Auge springt. Ich hab auch sehr lange - zu lange - gebraucht um meine Auslöser zu finden. Bei mir ist es z.B. häufig eine Diskrepanz zwischen dem was ich denke leisten zu können und zu müssen! und dem was ich wirklich schaffen kann... und dazu der Unfähigkeit und der Angst mich den daraus resultierenden Emotionen zu stellen.

Also mach dir nichts draus, wenn du da jetzt nicht die allgemeingültige Antwort aus dem Ärmel schüttelst... jeder kommt anders auf den Trichter. Angst ist nix anderes wie eine große bunte schreiende Leuchtreklame, das irgendwas nicht so ganz stimmt im Leben.

16.02.2018 18:35 • #7


sevr
Hm... ja, das bringt mich schon auf die richtige Spur vielleicht. Ich bin Perfektionist, durch und durch. Wenn nicht alles fehlerfrei funktioniert, was ich mache, werde ich nervös. Dafür bin ich auch bekannt... ich mache nahezu nie Fehler. Darauf bin ich auch stolz und werde mega Schwierigkeiten haben, das abzulegen. Aber mir ist bewusst, dass das ja angeblich auch stressen soll :/

Wie hast du es hinbekommen? Darf ich das fragen?

16.02.2018 18:52 • #8


Rockinger
Mehr oder weniger hinbekommen... Ich hab ja auch ein paar Therapien schon hinter mir und irgendwann MUSS man sich mit seinen Problemen beschäftigen. Es klingt immer so als hätte man da die Wahl: hat man nicht. Sobald dein Gehirn erst mal gelernt hat, das es dich mit Atemnot triggern kann, wird es das auch tun.

Mehr Gelassenheit tut Not. Und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Also hab ich angefangen nachzuschauen, wo ich klein anfangen kann. Muss ich immer alles rocken? Kann ich was abgeben? Geht wirklich die Welt unter, wenn ich ab und an was falsch mache? Und bin ICH schei. nur weil was schief ging oder ist es einfach nur schei. GELAUFEN? Nach und nach - auch mit dem älter werden - lief es besser. Das ist ein Prozess und etwas Perfektionismus ist ja auch okay. Manchmal hilft es mir auch, wenn ich mir sagen kann: Okay, das geschieht dir recht, du wusstest das das zu viel wird, da musst du nun durch. Das nimmt die Spitzen... Und manchmal muss ich mich auch selbst überzeugen, das es weitergehen wird, auch wenn grade alles finster ist voraus...

Ein guter Physiotherapeut ist auch nicht zu verachten. Das mit den Faszien ist nämlich richtig...

16.02.2018 19:51 • #9


sevr
Ich habe auch schon viele Therapien hinter mir... irgendwie habe ich bis heute mein Problem nicht richtig greifen können. Auch wenn ich solche Dinge wie Perfektionismus schon bei mir registriert habe.

Ich denke, ich habe viele Dinge noch nicht richtig verarbeitet. Ich weiß aber auch nicht, wie das geht. Ich verdränge alles, was mich traurig macht und frag mich dann immer, wie ich das so schnell geschafft habe. Denke das ist mein großes Problem einfach...

Aber was du sagst, muss ich auch lernen. Selbst wenn ich Dinge abgebe, mache ich sie nachher nochmal selber, weil man es hätte besser machen können


Heute hatte ich tatsächlich kaum Atemprobleme. Ich habe keine Ahnung warum... warten wir mal morgen ab. Vielleicht bekomm' ich ja wieder die Kurve. Allerdings arbeite ich dann auch wieder nicht an meinen Problemen... das ist immer so.

16.02.2018 21:33 • #10


Rockinger
Unterdrückte Emotionen... ja, kommt mir bekannt vor. Ist ja auch mein Ding. Die Lösung hab ich da auch nicht, bei mir wird es - seit Jahren gaaaanz langsam - besser, einfach dadurch das ich mir, zumindest im stillen Kämmerlein, versuche meine Gefühle klar zu machen. Wenn ich dann mit so ca. 65 die auch noch nach aussen reflektieren kann... dann wird es ohne Atemnotprobleme aber abgehen ^^

16.02.2018 21:48 • #11


Hey ihr drei....seit einer Woche geht es mir ähnlich mit dem Zwang das Atmen bewusst kontrollieren zu wollen und es dadurch eben immer wieder zur flachen falschen Atmung kommt,mit der Neigung zur Hyperventilation.
Warum seit einer Woche?
Hatte vor genau einer Woche nach 4 Jahren mal wieder eine Panikattacke samt Todesangst und Notaufnahmenbesuch. Und das trotz Medikation.
Bin jetzt auch total verunsichert und seitdem wieder in dem Grübelzwang drin...aktuell was die Atmung betrifft. Weiß auch nicht warum gerade jetzt?
Hatte letztes Jahr in der Familie zwei Trauerfälle und bin aktuell auf Jobsuche. Komischerweise ging es mir letztes Jahr trotz der Trauer Angst und Paniktechnisch als jetzt!
Vielleicht fällt euch was dazu ein!?
Vielen Dank im Voraus.

16.02.2018 22:37 • #12


sevr
Zitat von Rockinger:
Unterdrückte Emotionen... ja, kommt mir bekannt vor. Ist ja auch mein Ding. Die Lösung hab ich da auch nicht, bei mir wird es - seit Jahren gaaaanz langsam - besser, einfach dadurch das ich mir, zumindest im stillen Kämmerlein, versuche meine Gefühle klar zu machen. Wenn ich dann mit so ca. 65 die auch noch nach aussen reflektieren kann... dann wird es ohne Atemnotprobleme aber abgehen ^^


Schaffe ich leider nicht mal im stillen Kämmerlein. Ich habe keine Ahnung, wo die sitzen. Ich kann mich super mit anderen freuen zum Beispiel, das geht... also für andere. Ich kann auch Gefühle nach empfinden, wenn ich einen Film gucke oder sowas. Aber ich kann meine eigenen nicht fühlen, ganz komisch. Das hat sich kurioserweise gestern Abend kurz mal geändert, da ist mir ein verdrängter Todesfall wieder hochgekommen ...warum auch immer das gestern kam, keine Ahnung.


Zitat von hoffender:
Hey ihr drei....seit einer Woche geht es mir ähnlich mit dem Zwang das Atmen bewusst kontrollieren zu wollen und es dadurch eben immer wieder zur flachen falschen Atmung kommt,mit der Neigung zur Hyperventilation.
Warum seit einer Woche?
Hatte vor genau einer Woche nach 4 Jahren mal wieder eine Panikattacke samt Todesangst und Notaufnahmenbesuch. Und das trotz Medikation.
Bin jetzt auch total verunsichert und seitdem wieder in dem Grübelzwang drin...aktuell was die Atmung betrifft. Weiß auch nicht warum gerade jetzt?
Hatte letztes Jahr in der Familie zwei Trauerfälle und bin aktuell auf Jobsuche. Komischerweise ging es mir letztes Jahr trotz der Trauer Angst und Paniktechnisch als jetzt!
Vielleicht fällt euch was dazu ein!?
Vielen Dank im Voraus.


Was für mich da heraus sticht, ist das "auf Jobsuche". Das zerrt ja schon ziemich, wenn man nicht weiß, wohin der Weg führt. Also gerade was den Job angeht, kann ich mir vorstellen, dass das schon ziemlich belastend sein kann. Oder vielleicht sind es verspätete Reaktionen auf die Trauerfälle? Bei mir kommt die Panik wohl auch immer rückwirkend, deshalb ist es so schwer, den richtigen Auslöser zu finden.

17.02.2018 10:52 • #13


Hey sevr...
ja das hängt sicherlich mit Stress zusammen. Denke dass ist einfach unsere Art diesen zu kompensieren. Haben wir uns unterbewusst irgendwann
einmal angeeignet. Bei mir hat es sicherlich was mit der Jobsuche und den Trauerfällen im vergangenen Jahr zu tun. Glaube solche Verarbeitungsprozesse laufen zeitlich verzögert ab und zeigen sich wohl erst dann, wenn sie vermeintlich schon in "Vergessenheit" geraten sind.
Du meintest ja auch, dass es dir aktuell ganz gut geht und du trotzdem Atemprobleme hast oder?
Nimmst du Medis, wenn ich fragen darf?
lg

18.02.2018 21:44 • #14


Hallo das HYPERVENTILIEREN ist ein Zeichen das ihr euch gedanklich Stress macht. Um wieder eine innere Unruhe zubekommen , muss man auf seinen Atem achten und sich einige Minuten am Tage mehrfach seinen Atem zu wenden. Dann den Atem beruhigen indem man ihn zählt oder langsam gedanklich den Atem spürt wo er gerade sitzt bei Stress bemerkt man ihm oben bei Anspannung hebt sich unsere Bauchdecke. Also sitzen oder liegen die Hand auf die Körperstellen legen wo ihr gerade euren Atem spürt und ihm langsam zählen so bekommt ihr Kontrolle über euren Körper das ist sehr wichtig mit der Zeit verlangtsam sich eurer Atem

18.02.2018 21:54 • x 1 #15


sevr
Zitat von hoffender:
Hey sevr...
ja das hängt sicherlich mit Stress zusammen. Denke dass ist einfach unsere Art diesen zu kompensieren. Haben wir uns unterbewusst irgendwann
einmal angeeignet. Bei mir hat es sicherlich was mit der Jobsuche und den Trauerfällen im vergangenen Jahr zu tun. Glaube solche Verarbeitungsprozesse laufen zeitlich verzögert ab und zeigen sich wohl erst dann, wenn sie vermeintlich schon in "Vergessenheit" geraten sind.
Du meintest ja auch, dass es dir aktuell ganz gut geht und du trotzdem Atemprobleme hast oder?
Nimmst du Medis, wenn ich fragen darf?
lg



Ich habe vor ca. vier Wochen meine erste Tavor genommen, 0,5mg, weil ich eine sehr starke Panikattacke hatte. Seitdem so alle vier Tage mal 0,5mg, nach Absprache mit dem Arzt natürlich.

Gestern war ich joggen... 4km in 30 Minuten. Nicht besonders schnell, aber schnell genug, als dass mir klar war, dass ich körperlich gesund sein sollte. Nach dem Joggen aber hatte ich ein Ziehen in der Brust und konnte nicht richtig einatmen. Damit begann eine ziemlich ekelhafte Panikattacke. Ich habe 1mg Tavor genommen, weil 0,5mg gar nichts mehr ausgerichtet haben. Nach zwei Stunden wurde es besser. Später am Tag ging das wieder los. Ich hatte so einen Druck auf der Lunge, dass ich ins Krankenhaus gefahren bin... na ja, jedenfalls war das der Plan. Auf dem Weg ist mein Körper komplett verkrampft und eingeschlafen. Ich rief übers Auto 112 und die haben mir nen Rettungswagen geschickt. Damit habe ich jede Grenze überschritten... sowohl moralisch als auch was meine Krankheit angeht. Meine Hände haben sich zu Klauen verkrampf, ich konnte nichts mehr bewegen. Der Arzt sagte, in der Phase bis zu 4mg Tavor am Tag nehmen. ich schlitter da in was rein, was ich nicht mehr kontrollieren kann. Ich bin am Ende momentan... ich bin sehr ängstlich und inzwischen auch sehr traurig. Mich überfordert das.

@hoffender
Leider bekomme ich Panik, wenn ich so bewusst atme. Ich weiß nicht warum... es klappt nicht.

Ich habe mir jetzt eine Hyperventilationsmaske besorgt. Ich will nie wieder soviel Geld und Zeit für so einen Unfug verschleudern. Ich kam mir echt kacke vor.

18.02.2018 23:12 • #16


hey, meditieren ist gut und hilft dir über den Berg vorallem du schaffst es

18.02.2018 23:18 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

sevr
Wenn ich meditiere, bekomme ich Panikattacken... habe das zweimal ausprobiert :/

Ich habe so viele gute Leute um mich herum, die mir helfen wollen. Aber ich weiß einfach nicht, wie man sich helfen lässt. Mich überfordert das alles... selbst wenn alle schreiben, ich könne dort übernachten, sie würden vorbeikommen... einfach alles. Ich weiß nicht, wie das geht

18.02.2018 23:19 • #18


ja das kenne ich , du brauchst jetzt einfach Ruhe und diese solltest du dir gönnen und geben- übertreibe es nicht mit dem joggen bringt nichts wenn man sich in dieser Phase befindet , spazieren gehen oder wenn es gar nicht geht dann halt auch in der Wohnung sich bewegen reicht. Die Panik lässt nach wenn du sie zulässt , lasse sie kommen nicht unterdrücken sie verschwindet du verlierst bei einer Atacke nicht die Kontrolle über dich glaube an dich

18.02.2018 23:23 • #19


sevr
Das ist so schwer... ich denke ja wirklich, dass ich ersticke. In dem Krankenhausbericht von gestern steht sogar, dass ich mit Atemnot ankam

Ich habe schon versucht, mich während einer Attacke einfach hinzulegen. Ich spring dann sofort panisch auf und rennen durch den ganzen Hausflur. Es wird jeden Tag schlimmer und ich weiß nicht, ob ich es jemals kontrollieren lerne. Ich versuche es...

Ich weiß auch, dass ich wahrscheinlich jetzt aktiv hyperventilieren müsste. Das würde mich einen Teil der Angst nehmen, weil ich mir das ja absichtlich angetan habe. Aber aktuell fehlt mir die Kraft dafür.

18.02.2018 23:26 • #20



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