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201816.02




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Chemnitz
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Unterdrückte Emotionen... ja, kommt mir bekannt vor. Ist ja auch mein Ding. Die Lösung hab ich da auch nicht, bei mir wird es - seit Jahren gaaaanz langsam - besser, einfach dadurch das ich mir, zumindest im stillen Kämmerlein, versuche meine Gefühle klar zu machen. Wenn ich dann mit so ca. 65 die auch noch nach aussen reflektieren kann... dann wird es ohne Atemnotprobleme aber abgehen ^^

Auf das Thema antworten


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  16.02.2018 22:37  
Hey ihr drei....seit einer Woche geht es mir ähnlich mit dem Zwang das Atmen bewusst kontrollieren zu wollen und es dadurch eben immer wieder zur flachen falschen Atmung kommt,mit der Neigung zur Hyperventilation.
Warum seit einer Woche?
Hatte vor genau einer Woche nach 4 Jahren mal wieder eine Panikattacke samt Todesangst und Notaufnahmenbesuch. Und das trotz Medikation.
Bin jetzt auch total verunsichert und seitdem wieder in dem Grübelzwang drin...aktuell was die Atmung betrifft. Weiß auch nicht warum gerade jetzt?
Hatte letztes Jahr in der Familie zwei Trauerfälle und bin aktuell auf Jobsuche. Komischerweise ging es mir letztes Jahr trotz der Trauer Angst und Paniktechnisch als jetzt!
Vielleicht fällt euch was dazu ein!?
Vielen Dank im Voraus.



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  17.02.2018 10:52  
Rockinger hat geschrieben:
Unterdrückte Emotionen... ja, kommt mir bekannt vor. Ist ja auch mein Ding. Die Lösung hab ich da auch nicht, bei mir wird es - seit Jahren gaaaanz langsam - besser, einfach dadurch das ich mir, zumindest im stillen Kämmerlein, versuche meine Gefühle klar zu machen. Wenn ich dann mit so ca. 65 die auch noch nach aussen reflektieren kann... dann wird es ohne Atemnotprobleme aber abgehen ^^


Schaffe ich leider nicht mal im stillen Kämmerlein. Ich habe keine Ahnung, wo die sitzen. Ich kann mich super mit anderen freuen zum Beispiel, das geht... also für andere. Ich kann auch Gefühle nach empfinden, wenn ich einen Film gucke oder sowas. Aber ich kann meine eigenen nicht fühlen, ganz komisch. Das hat sich kurioserweise gestern Abend kurz mal geändert, da ist mir ein verdrängter Todesfall wieder hochgekommen :( ...warum auch immer das gestern kam, keine Ahnung.


hoffender hat geschrieben:
Hey ihr drei....seit einer Woche geht es mir ähnlich mit dem Zwang das Atmen bewusst kontrollieren zu wollen und es dadurch eben immer wieder zur flachen falschen Atmung kommt,mit der Neigung zur Hyperventilation.
Warum seit einer Woche?
Hatte vor genau einer Woche nach 4 Jahren mal wieder eine Panikattacke samt Todesangst und Notaufnahmenbesuch. Und das trotz Medikation.
Bin jetzt auch total verunsichert und seitdem wieder in dem Grübelzwang drin...aktuell was die Atmung betrifft. Weiß auch nicht warum gerade jetzt?
Hatte letztes Jahr in der Familie zwei Trauerfälle und bin aktuell auf Jobsuche. Komischerweise ging es mir letztes Jahr trotz der Trauer Angst und Paniktechnisch als jetzt!
Vielleicht fällt euch was dazu ein!?
Vielen Dank im Voraus.


Was für mich da heraus sticht, ist das "auf Jobsuche". Das zerrt ja schon ziemich, wenn man nicht weiß, wohin der Weg führt. Also gerade was den Job angeht, kann ich mir vorstellen, dass das schon ziemlich belastend sein kann. Oder vielleicht sind es verspätete Reaktionen auf die Trauerfälle? Bei mir kommt die Panik wohl auch immer rückwirkend, deshalb ist es so schwer, den richtigen Auslöser zu finden.



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  18.02.2018 21:44  
Hey sevr...
ja das hängt sicherlich mit Stress zusammen. Denke dass ist einfach unsere Art diesen zu kompensieren. Haben wir uns unterbewusst irgendwann
einmal angeeignet. Bei mir hat es sicherlich was mit der Jobsuche und den Trauerfällen im vergangenen Jahr zu tun. Glaube solche Verarbeitungsprozesse laufen zeitlich verzögert ab und zeigen sich wohl erst dann, wenn sie vermeintlich schon in "Vergessenheit" geraten sind.
Du meintest ja auch, dass es dir aktuell ganz gut geht und du trotzdem Atemprobleme hast oder?
Nimmst du Medis, wenn ich fragen darf?
lg



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  18.02.2018 21:54  
Hallo das HYPERVENTILIEREN ist ein Zeichen das ihr euch gedanklich Stress macht. Um wieder eine innere Unruhe zubekommen , muss man auf seinen Atem achten und sich einige Minuten am Tage mehrfach seinen Atem zu wenden. Dann den Atem beruhigen indem man ihn zählt oder langsam gedanklich den Atem spürt wo er gerade sitzt bei Stress bemerkt man ihm oben bei Anspannung hebt sich unsere Bauchdecke. Also sitzen oder liegen die Hand auf die Körperstellen legen wo ihr gerade euren Atem spürt und ihm langsam zählen so bekommt ihr Kontrolle über euren Körper das ist sehr wichtig mit der Zeit verlangtsam sich eurer Atem

Danke1xDanke


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  18.02.2018 23:12  
hoffender hat geschrieben:
Hey sevr...
ja das hängt sicherlich mit Stress zusammen. Denke dass ist einfach unsere Art diesen zu kompensieren. Haben wir uns unterbewusst irgendwann
einmal angeeignet. Bei mir hat es sicherlich was mit der Jobsuche und den Trauerfällen im vergangenen Jahr zu tun. Glaube solche Verarbeitungsprozesse laufen zeitlich verzögert ab und zeigen sich wohl erst dann, wenn sie vermeintlich schon in "Vergessenheit" geraten sind.
Du meintest ja auch, dass es dir aktuell ganz gut geht und du trotzdem Atemprobleme hast oder?
Nimmst du Medis, wenn ich fragen darf?
lg



Ich habe vor ca. vier Wochen meine erste Tavor genommen, 0,5mg, weil ich eine sehr starke Panikattacke hatte. Seitdem so alle vier Tage mal 0,5mg, nach Absprache mit dem Arzt natürlich.

Gestern war ich joggen... 4km in 30 Minuten. Nicht besonders schnell, aber schnell genug, als dass mir klar war, dass ich körperlich gesund sein sollte. Nach dem Joggen aber hatte ich ein Ziehen in der Brust und konnte nicht richtig einatmen. Damit begann eine ziemlich ekelhafte Panikattacke. Ich habe 1mg Tavor genommen, weil 0,5mg gar nichts mehr ausgerichtet haben. Nach zwei Stunden wurde es besser. Später am Tag ging das wieder los. Ich hatte so einen Druck auf der Lunge, dass ich ins Krankenhaus gefahren bin... na ja, jedenfalls war das der Plan. Auf dem Weg ist mein Körper komplett verkrampft und eingeschlafen. Ich rief übers Auto 112 und die haben mir nen Rettungswagen geschickt. Damit habe ich jede Grenze überschritten... sowohl moralisch als auch was meine Krankheit angeht. Meine Hände haben sich zu Klauen verkrampf, ich konnte nichts mehr bewegen. Der Arzt sagte, in der Phase bis zu 4mg Tavor am Tag nehmen. ich schlitter da in was rein, was ich nicht mehr kontrollieren kann. Ich bin am Ende momentan... ich bin sehr ängstlich und inzwischen auch sehr traurig. Mich überfordert das.

@hoffender
Leider bekomme ich Panik, wenn ich so bewusst atme. Ich weiß nicht warum... es klappt nicht.

Ich habe mir jetzt eine Hyperventilationsmaske besorgt. Ich will nie wieder soviel Geld und Zeit für so einen Unfug verschleudern. Ich kam mir echt kacke vor.



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  18.02.2018 23:18  
hey, meditieren ist gut und hilft dir über den Berg vorallem du schaffst es



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  18.02.2018 23:19  
Wenn ich meditiere, bekomme ich Panikattacken... habe das zweimal ausprobiert :/

Ich habe so viele gute Leute um mich herum, die mir helfen wollen. Aber ich weiß einfach nicht, wie man sich helfen lässt. Mich überfordert das alles... selbst wenn alle schreiben, ich könne dort übernachten, sie würden vorbeikommen... einfach alles. Ich weiß nicht, wie das geht :(



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  18.02.2018 23:23  
ja das kenne ich , du brauchst jetzt einfach Ruhe und diese solltest du dir gönnen und geben- übertreibe es nicht mit dem joggen bringt nichts wenn man sich in dieser Phase befindet , spazieren gehen oder wenn es gar nicht geht dann halt auch in der Wohnung sich bewegen reicht. Die Panik lässt nach wenn du sie zulässt , lasse sie kommen nicht unterdrücken sie verschwindet du verlierst bei einer Atacke nicht die Kontrolle über dich glaube an dich



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  18.02.2018 23:26  
Das ist so schwer... ich denke ja wirklich, dass ich ersticke. In dem Krankenhausbericht von gestern steht sogar, dass ich mit Atemnot ankam :cry:

Ich habe schon versucht, mich während einer Attacke einfach hinzulegen. Ich spring dann sofort panisch auf und rennen durch den ganzen Hausflur. Es wird jeden Tag schlimmer und ich weiß nicht, ob ich es jemals kontrollieren lerne. Ich versuche es...

Ich weiß auch, dass ich wahrscheinlich jetzt aktiv hyperventilieren müsste. Das würde mich einen Teil der Angst nehmen, weil ich mir das ja absichtlich angetan habe. Aber aktuell fehlt mir die Kraft dafür.


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