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Wie oft ist es euch schon passiert =? Und wie ist es passiert was macht der Arzt und wie schnell gings euch besser =? Ich habe angst vorm ersticken und denke jeden abend ich muss nen notarzt holen

13.06.2008 23:38 • 14.06.2008 #1


4 Antworten ↓


TheSaint
mir ist das noch gar nicht passiert, ich hab mir immer selber die tüte vors gesicht gehalten, wenn ich mal hyperventiliert habe

da ich aber selber viele jahre rettungs- und notarztdienst gefahren bin, kann ich dir sagen, was der notarzt (also der, der auch wirklich mit blaulicht kommt) bei ner hyperventilation macht (soweit sie durch ne panikattacke etc. ausgelöst ist) - er lässt dich auch in ne tüte atmen und spritzt dir (evtl.) valium zur entspannung. mehr kann man bei jemand, der im rahmen von panikattacken hyperventiliert nicht machen - zumindest nicht im rahmen der notfallmedizin. die meisten patienten, die hyperventliert haben, haben wir noch nicht mal mit ins krankenhaus genommen. letztlich bleibt auch nur die psychiatrie, wenn nix organisches vorliegt - und da will ja keiner hin...

an sich ist ne panikbedingte hyperventilation noch nicht mal eine notarztindikation, sondern außerhalb der hausarzt-praxisöffnungszeiten eher was für den ärztlichen bereitschaftsdienst (also dem notdienst). allerdings wird beim notruf durch die betroffenen oder deren angehörige von einer "akuten atemnot" berichtet, vorallem dann, wenn man das gefühl hat, keine luft zu bekommen und man die physiologie der hyperventilation nicht kennt... und (die richtige) akute atemnot ist nunmal ein notarzteinsatz, auch wenn die "atemnot" (im rahmen der hyperventilation) dann gar keine ist. das weiß der leitstellendisponent, der am telefon sitzt und den notruf annimmt aber nicht - und entscheidet daher nach den ihm mitgeteilten symptomen - und wenn nicht klar zwischen richtiger atemnot und hyperventilation zu differenzieren ist, dann fährt der notarzt lieber einmal zuviel. das ist auch richtig so. allerdings trotzdem völlig unnötig, da der notarzt für lebensbedrohliche akute erkrankungen zuständig ist. eine hyperventilation ist aber in diesem zusammenhang nicht lebensbedrohlich und auch keine akute erkrankung.


so, das waren jetzt meine "fachlichen" erfahrungen. ich denke mal, organisch wurde bei dir alles untersucht und nix festgestellt? sonst würdest du dich ja nicht direkt hier ans forum wenden... mach dir also keine sorgen, du wirst nicht sterben. lenke dich ab, bringe dich auf andere gedanken und versuche nicht ständig in deinen körper reinzuhören - das machts nicht unbedingt leichter. vielleicht gehst du auch einfach ein wenig draussen spazieren, frische luft schnappen und versuchst mal ein wenig in den bauch zu atmen, das hilft zu entspannen.

wünsch dir eine gute nacht und ein mutiges dasein
lg

14.06.2008 00:30 • #2



Atemnot/ Hyperventilieren: Kam zu Euch schon der Notarzt?

x 3


huhu, ganz wichtig "Du wirst nicht ersticken" Da ich genau das selbe auch habe und ich weis wie dumm sich das realisieren läßt wenn du einen akuten Panickanfall hast kann ich dir nur sagen, dass ich die erfahrungen machen mußte, dass mir in so einem moment eigentlich keiner diese symtome nehmen kann außer ich selber. natürlich stand bei mir auch schon der Notarzt in der Tür und das nicht nur einmal aber gemacht haben die nicht viel. Nun ja was sollen sie auch groß machen. natürlich ist es gut alles ärztlich abcheken zu lassen und sie haben mich auch mit genommen und das bracht mir beruihgung aber außer beruihgungsmedikamente und bei einer fachklinik(psychatrie usw.) gespräche kann man nicht viel tun. Es gibt kein medikament was die gespritzt wird und alles ist einfach weg, leider. Notfallmäßig kann man immer behandeln aber die meißte erleichterung kannst du dir selber beschaffen. Wie genau mußt du auch leider selber heraus finden jeder hat andere mittel und wege. Aber sind interessant sind der *notfall koffer* ist auch hier auf der Seite alles super beschrieben sowie die Videos wo auch noch mal tipps dabei sind. Ich persönlich trinke in solchen moment was kaltes und mache mir immer wieder klar wie wichtig es ist entspannter zu werden. Durch die Angst verspannst du natürlich total und fixierst dich total auf das gefühlte nicht atmen zu können. Mach das Fenster weit auf versuch langsamer zu atmen. Such dir dein lieblingsplatz mit lieblingsdecke, leg dir lieblingsmusik auf usw. versuch alles was dir in dem moment halt und ein wenig sicherheit vermitteln könnte. Ich fange zB.an mit meinem hund zu spielen oder lege mich auf den boden und mache atem übungen. Ich rufe meinen Freund an wenn er nicht da ist und der sagt mir immer wieder, dass alles ok ist und mir nichts passieren wird. Frag dich auch mal wie oft du schon *erstickt* bist . Also wie realistisch ist es, dass du ersticken wirst? Und warum solltest du einfach ersticken, wenn du gesund bist. Und für mich war ganz wichtig zu verstehen, dass jedes gefühl wie schlimm es auch in diesem moment ist, wieder nach läßt. Bei mir dauert es so ca. 20-30 min bis die akute panick vorbei ist. Ich schaue also auf die Uhr und sage mir: "ok, in spätestens 30 min ist alles wieder ok. Mittlerweile kann ich so gut gedanklich gegensteuern da nach 5 min. schon wieder alles ok ist oder die panick gar nicht ganz so schlimm wird. Manchmal hilft mir auch bewegung um die anspannung ab zu bauen. Je nachdem ob mir schwindelig ist oder nicht. Hast du einen Therapeuten? bekommst du medikamente?

14.06.2008 01:19 • #3


nein ich habe kein therapeut war ich auch noch nie ! Ich habe seit 15 jahren diese krankheit und ich bin mir sicher das ich eine angst panik störung habe mit hyperventilieren bzw die angst jedes mal zuersticken !

So fing das damals bei mir an

Als ich vor 15 Jahren in das krankenhaus eingeliefert worden bin mit 13 jahren voller angst und panik zusterben wegen atemnot bzw herz dachte ich bleibt sttehn,wurde ich katastrophal behandelt ! Auf die frage ob ich sterben muss keine antwort zutinken ? gabs nicht .. ich lag 24 std. im flur des krankenhauses und keiner absolut niemand hat sich um meine kinderseele gekümmert ! Durch diese situation bin ich seit damals schwer panik gestört , weil sich niemand um mich richtig kümmerte, ich bin heute noch in schockzustand.....
trauriges krankenhaus das meine kinderseele so gestört hat und heute als erwachsene noch angst habe wegen diesem tag der sich in mein kopf reinbrannte und nicht vergeht ! Danke für eine schlechte behandlung und schlechter ärztin die ihr job als menschenhelferin verfehlt hat !
Meine Eltern wurden nicht kontaktiert ! Ich war 13 !

Ich habe vor kurzem ca 6 wochen ein ekg machen lassen und ein lungenfunktionstest der nur ne minute dauerte gemacht, da wurd glaub ich nix festgestellt sonst hätt der ja was gesagt und beim ekg war klar das ich unfit bin , !!!



mein mann schreit mich an das ihm das alles zuviel ist usw ich soll mein Ar. bewegen er macht das nicht mehr mit usw !
das alles zieht mich noch mehr runter , wir sind 10 jahre verheiratet und hat es mit meiner krankheit getan und nu das !

14.06.2008 13:41 • #4


huhu nochma,

also was schonmal gut ist, dass Du ja genau weist woher deine Panick kommt. Ich frage mich nur wie du das so lange in diesem zustand ohne therapeut, psychater usw. überstanden hast. Wichtig ist das DU dir hilfe suchst. Ruf deine Krankenkasse an und laß dir eine liste mit Therapeuten geben. Irgendwann mußt du anfangen deinen leidensdruck zu senken und nach so langer zeit wie bei dir wirst du eher mit preofessioneller Hilfe eine Verbesserung erzielen. Da ich deinen Beitrag nicht so ganz verstanden habe und nicht genau weis wie das nun mit dir und deinem mann ist, kann ich dazu nicht viel sagen. Natürlich müßte er dich unterstützen aber vielleicht ist er auch mit der Situation total überfordert. Schreien bringt da natürlich gar nix aber auch deswegen ist es wichtig das du dir Hilfe suchst. Dein Mann wird das in diesem Rahmen sicher einfach nicht auffangen können, so wie du es vielleicht bräuchtest.

14.06.2008 14:10 • #5




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