Man hört das ja ganz oft dass es eigentlich um was gaaanz anderes geht , ein in der Tiefe liegendes unerkanntes Problem , Traumata .. etc. Auch ich habe mir das jahrelang eingeredet bzw. wurde es in den Therapien auch so vermittelt.
Die Angst um seine Kinder , die Angst vor Krankheit und die Angst vor dem Tod sind aber an sich was zutiefst menschliches , ja um nicht zu sagen auch normales ..!
Warum muss da noch was dahinter stehen ? Wer bitte findet radioaktive Strahlung nicht beängstigend ?
Also ich hoffe das kommt jetzt nicht so rüber als würde ich die schwere Last eine hartnäckigen Angststörung relativieren aber mir hat das ganze nach der Ursache suchen und mich dann auf das „ dahinter liegende Problem“ konzentrieren nicht geholfen.
Fakt ist wir alle müssen irgendwann gehen , die Gefahren sind real und manchem können wir nicht ausweichen.
Jeder Mensch kann jederzeit schwer erkranken und auch leider versterben.
Mit diesem Bewusstsein sind wir „ gesegnet“ oder verflucht .. manche Menschen können es gut verdrängen oder kümmern sich nicht darum.
Dann gibts aber die , die es tun . Menschen die nicht weg schieben , die der Gefahr dauernd ( auch unfreiwillig ) ins Auge sehen .
Aber ich glaube nicht dass es pathologisch ist sondern einfach auch Charakter Sache. Bei mir zumindest.
Ich mache keine Therapien mehr , ich nehme es an dass ich immer wieder mal schlimme Ängste habe und an nichts anderes mehr denken kann.. Aber es zieht immer vorüber .. bis das nächste kommt, immer öfter habe ich aber Verschnaufpausen
