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Hallo Zusammen,
ich glaube ich habe mir in mein Unterbewusstsein eine Angewohnheit, Macke oder Störung programmiert. Ich kann nicht mehr normal atmen. Ich leide unter Panikattacken weil ich oft das Gefühl habe zu ersticken. Daraufhin habe ich mir eine hektische Atmung angewöhnt. Ich atme zweimal kurz ein und da stoße ich ruckartig die Luft aus. Das mache ich recht ruhig aber daher ist meine Nase total gereizt. Sie tut mir weh und ist totaler Druck drauf und ich hab das Gefühl ich bekomme nicht genügend Luft. Da kommen die Panikattacken automatisch. Hat jemand eine Idee wie man solche Störungen aus dem Kopf bekommt? Jeder sagt ist ein psychisches Problem aber niemand sagt mir wie ich das wieder rausbekomme.

04.06.2020 19:11 • 08.06.2020 x 1 #1


44 Antworten ↓


Atemübungen

04.06.2020 19:12 • x 1 #2



Angstbringende Angewohnheiten loswerden

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Hilft leider gar nicht. Im Gegenteil. Ich konzentriere mich so nur noch mehr auf meine Atmung und das löst meidet Panik aus. Oder ich stell mich zu doof an.

04.06.2020 19:19 • #3


cube_melon
Biofeedback bei der Ergotherapie. Da wird man angeleitet, wenn Du das selber nicht hinbekommst.

04.06.2020 19:26 • x 2 #4


Zitat von cube_melon:
Biofeedback bei der Ergotherapie. Da wird man angeleitet, wenn Du das selber nicht hinbekommst.


hast du das selbst auch schon gemacht? Wie ist deine Erfahrung gewesen?

04.06.2020 19:59 • #5


Es gibt im Yoga eine Übung zur Wechselatmung, die hilft mir. Kannst du bei YouTube gucken

04.06.2020 20:03 • x 1 #6


cube_melon
Zitat von Julischka85:
hast du das selbst auch schon gemacht? Wie ist deine Erfahrung gewesen?

Ich habe das nur eine Sitzung lang gehabt. Da ich dieses Atmen ohne Therapie mir instinktiv selbst erarbeitet habe.
Ist für mich ein sehr wichtiger Skill im Umgang mit Stressleveln.

04.06.2020 20:07 • x 1 #7


cube_melon
PS: Der Therapeut hat dann gleich mit Neurofeedback weiter gemacht.

Beides kann recht wirksam bei diffusen Ängsten sein. Wird auch recht gut verschrieben. Die Kontingente sind gut und wenn ich mich recht entsinne nur 3 Monate Wartezeit zwischen den Kontingenten.

04.06.2020 20:29 • #8


ok als Laie...Was meinst du mit Kontingenten? Ich war lange beim Joga und kann daher einige Atemübungen. Die helfen in der Panik ein wenig um nicht total durchzudrehen, aber um dieses einprogrammiert Flaschatmen zu durchbrechen und zu vergessen, hilft es nicht.

04.06.2020 20:50 • #9


Zitat von Laraow:
Es gibt im Yoga eine Übung zur Wechselatmung, die hilft mir. Kannst du bei YouTube gucken


die Problematik ist wirklich dass mein Gehirn diese falsche Atmung abgespeichert hat. Als wenn ich nicht zu mehr normal rhythmisch entspannt atmen kann. Ich bin total in die Arbeit versunken und dann spricht mich ein Kollege an ob es mir gut geht oder ich krank sei, weil ich so seltsam atme. Ich hab das null gemerkt und war wie gesagt vom Kopf her wo ganz anders. Die Wechselatmung kenne ich und hilft um nicht zu hyperventiliern und den Puls runterzufahren. Das stimmt.

04.06.2020 20:54 • #10


NIEaufgeben
Biofeedback hatt mir leider gar nicht geholfen...ich hatte 6sitzungen....

04.06.2020 20:55 • #11


und was hast du dann versucht?

04.06.2020 21:05 • #12


cube_melon
Zitat von Julischka85:
Was meinst du mit Kontingenten?

Die maximale Anzahl der Sitzungen die verschrieben werden, bis man eine Pause einlegen muss.

04.06.2020 21:05 • #13


NIEaufgeben
Zitat von Julischka85:
und was hast du dann versucht?

Gar nichts,ich hab's alleine geschafft...ich hab mich einfach nicht mehr damit beschäftigt und es nicht mehr beachtet....dann war es weg

04.06.2020 21:07 • #14


Echt? Richtig gut. Ich versuche das ja auch. Aber ich atme so seltsam selbst wenn ich total abgelenkt bin. Und daher brauche ich Hilfe, da ich allein da irgendwie nicht rankomme bzw keine Methode bisher gefunden habe.

04.06.2020 21:24 • x 1 #15


Calima
Zitat von Julischka85:
Aber ich atme so seltsam selbst wenn ich total abgelenkt bin.

Hast du es schon mal mit Joggen oder strammem Gehen versucht? Wenn du hart an der Leistungsgrenze marschierst, sollte eine Atemkontrolle schwer werden.

04.06.2020 21:50 • x 2 #16


ok nein, das habe ich noch nicht versucht. Habe ja auch totale Angstdavor meine Atmungsorgane herauszufordern. Hui schon bei der Vorstellung geht nein Puls hoch.

04.06.2020 22:07 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Schlaflose
Ausdauersport ist das Beste, was du deinen Atmungsorganen und deinem Herz und auch deiner gesamten Psyche antun kannst.

05.06.2020 06:07 • x 2 #18


Calima
Zitat von Julischka85:
Habe ja auch totale Angstdavor meine Atmungsorgane herauszufordern


Sie werden Schaden nehmen, wenn du das nicht tust. Lungen müssen gut durchlüftet werden. Das passiert nur bei ausdauernder Bewegung. Das Herz ist ein Muskel und braucht - wie jeder andere Muskel - Training.

Endorphine sorgen für gute Stimmung und werden ebenfalls bei Bewegung, vorzugsweise an frischer Luft ausgeschüttet.

Nicht bewegen Und sich schonen macht krank.

05.06.2020 07:43 • x 1 #19


Nein nicht falsch verstehen. Ich bin viel unterwegs. Oft auf Achse und treibe auch hier und da Sport. Gehe sehr viel spazieren. Nur eben alles im Schongang. Bis an die Grenze gehen und meinen Körper mal wieder herausfordern dass löst schon beim Gedanken Angst aus.
Und ihr meint Sport löst die Macke des hektischen und falschen Atmens auf?

05.06.2020 07:53 • #20



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