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19

J

Julischka85
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Hallo Zusammen,
ich glaube ich habe mir in mein Unterbewusstsein eine Angewohnheit, Macke oder Störung programmiert. Ich kann nicht mehr normal atmen. Ich leide unter Panikattacken weil ich oft das Gefühl habe zu ersticken. Daraufhin habe ich mir eine hektische Atmung angewöhnt. Ich atme zweimal kurz ein und da stoße ich ruckartig die Luft aus. Das mache ich recht ruhig aber daher ist meine Nase total gereizt. Sie tut mir weh und ist totaler Druck drauf und ich hab das Gefühl ich bekomme nicht genügend Luft. Da kommen die Panikattacken automatisch. Hat jemand eine Idee wie man solche Störungen aus dem Kopf bekommt? Jeder sagt ist ein psychisches Problem aber niemand sagt mir wie ich das wieder rausbekomme.

08.06.2020 x 1 #1


44 Antworten ↓
Angor

Angor
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Hallo

Ich rate dazu, die Bauchatmung zu erlernen. Es ist vielleicht etwas schwierig und ungewohnt, aber das Atmen machst Du dann hinterher automatisch, und Du kommst aus Deiner falschen Atmung raus.

Das bewusste in den Bauch atmen hilft auch bei Stressabbau, und mir hat es schon oft geholfen, nicht in eine PA zu geraten (Ich leide an einer Angsstörung).



Ich habe die Bauchatmung übrigens beim Sport erlernt, udn zwar habe ich Karate betrieben. Da ist das richtige Atmen wie bei anderen Sportarten sehr wichtig.

Deshalb rate ich auch dazu, Dich sportlich zu betätigen. Vielleicht bist Du durch Deine Atemsituation auch verspannt, und ein Besuch beim Physiotherapeuten könnte Dir auch helfen.

Wichtig ist auch erst mal, dass Du den Kopf frei bekommst, und das Du den Körper allein machen lässt, was seine Aufgabe ist und er es auch allein schafft, nämlich dass Atmen.

LG Angor

06.06.2020 03:29 • x 2 #30


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Angstbringende Angewohnheiten loswerden

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Icefalki

Icefalki
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Zitat von Julischka85:
. Jetzt ist man schon an dem Punkt das man sich körperliche Schwachstellen wünscht


Da bist du nicht alleine. Ging mir auch so, weil ich liebend gerne einen Grund, den man vorzeigen könnte, bzw. eine Erklärung gehabt hätte, als so einen Mist.

Eine Änderung ergibt sich erst, wenn sich die Angst legt. Dein Zwang komisch zu atmen ist der ja geschuldet. Also ein Kreislauf und hättest du keine Angst mehr, müsstest du auch deine Atmung nicht mehr kontrollieren.

Vielleicht liegt es auch mit an einer Wirbelblockade? Hast du da mal nachschauen lassen?

Für die Psyche würde ich dir mal empfehlen, nachzudenken, was dir die Luft zum Atmen nimmt? Welchem Stress fühlst du dich ausgesetzt, was kommt nicht raus? Ängste haben immer etwas mit verborgenen Problematiken zu tun, die uns belasten, die man aber nicht wahrnehmen möchte.

Dazu muss man aber sehr intensiv nachdenken und gedanklich darf man auch alles hinterfragen, ohne gleich eine Lösung parat zu haben.

07.06.2020 11:10 • #39


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A
Atemübungen

x 1 #2


J
Hilft leider gar nicht. Im Gegenteil. Ich konzentriere mich so nur noch mehr auf meine Atmung und das löst meidet Panik aus. Oder ich stell mich zu doof an.

#3


fourofour
Biofeedback bei der Ergotherapie. Da wird man angeleitet, wenn Du das selber nicht hinbekommst.

x 2 #4


J
Zitat von cube_melon:
Biofeedback bei der Ergotherapie. Da wird man angeleitet, wenn Du das selber nicht hinbekommst.


hast du das selbst auch schon gemacht? Wie ist deine Erfahrung gewesen?

#5


L
Es gibt im Yoga eine Übung zur Wechselatmung, die hilft mir. Kannst du bei YouTube gucken

x 1 #6


fourofour
Zitat von Julischka85:
hast du das selbst auch schon gemacht? Wie ist deine Erfahrung gewesen?

Ich habe das nur eine Sitzung lang gehabt. Da ich dieses Atmen ohne Therapie mir instinktiv selbst erarbeitet habe.
Ist für mich ein sehr wichtiger Skill im Umgang mit Stressleveln.

x 1 #7


fourofour
PS: Der Therapeut hat dann gleich mit Neurofeedback weiter gemacht.

Beides kann recht wirksam bei diffusen Ängsten sein. Wird auch recht gut verschrieben. Die Kontingente sind gut und wenn ich mich recht entsinne nur 3 Monate Wartezeit zwischen den Kontingenten.

#8


J
ok als Laie...Was meinst du mit Kontingenten? Ich war lange beim Joga und kann daher einige Atemübungen. Die helfen in der Panik ein wenig um nicht total durchzudrehen, aber um dieses einprogrammiert Flaschatmen zu durchbrechen und zu vergessen, hilft es nicht.

#9


J
Zitat von Laraow:
Es gibt im Yoga eine Übung zur Wechselatmung, die hilft mir. Kannst du bei YouTube gucken


die Problematik ist wirklich dass mein Gehirn diese falsche Atmung abgespeichert hat. Als wenn ich nicht zu mehr normal rhythmisch entspannt atmen kann. Ich bin total in die Arbeit versunken und dann spricht mich ein Kollege an ob es mir gut geht oder ich krank sei, weil ich so seltsam atme. Ich hab das null gemerkt und war wie gesagt vom Kopf her wo ganz anders. Die Wechselatmung kenne ich und hilft um nicht zu hyperventiliern und den Puls runterzufahren. Das stimmt.

#10


Sonja77
Biofeedback hatt mir leider gar nicht geholfen...ich hatte 6sitzungen....

#11


J
und was hast du dann versucht?

#12


fourofour
Zitat von Julischka85:
Was meinst du mit Kontingenten?

Die maximale Anzahl der Sitzungen die verschrieben werden, bis man eine Pause einlegen muss.

#13


Sonja77
Zitat von Julischka85:
und was hast du dann versucht?

Gar nichts,ich hab's alleine geschafft...ich hab mich einfach nicht mehr damit beschäftigt und es nicht mehr beachtet....dann war es weg

#14


J
Echt? Richtig gut. Ich versuche das ja auch. Aber ich atme so seltsam selbst wenn ich total abgelenkt bin. Und daher brauche ich Hilfe, da ich allein da irgendwie nicht rankomme bzw keine Methode bisher gefunden habe.

x 1 #15


Calima
Zitat von Julischka85:
Aber ich atme so seltsam selbst wenn ich total abgelenkt bin.

Hast du es schon mal mit Joggen oder strammem Gehen versucht? Wenn du hart an der Leistungsgrenze marschierst, sollte eine Atemkontrolle schwer werden.

x 2 #16


J
ok nein, das habe ich noch nicht versucht. Habe ja auch totale Angstdavor meine Atmungsorgane herauszufordern. Hui schon bei der Vorstellung geht nein Puls hoch.

#17

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Schlaflose
Ausdauersport ist das Beste, was du deinen Atmungsorganen und deinem Herz und auch deiner gesamten Psyche antun kannst.

x 2 #18


Calima
Zitat von Julischka85:
Habe ja auch totale Angstdavor meine Atmungsorgane herauszufordern


Sie werden Schaden nehmen, wenn du das nicht tust. Lungen müssen gut durchlüftet werden. Das passiert nur bei ausdauernder Bewegung. Das Herz ist ein Muskel und braucht - wie jeder andere Muskel - Training.

Endorphine sorgen für gute Stimmung und werden ebenfalls bei Bewegung, vorzugsweise an frischer Luft ausgeschüttet.

Nicht bewegen Und sich schonen macht krank.

x 1 #19


J
Nein nicht falsch verstehen. Ich bin viel unterwegs. Oft auf Achse und treibe auch hier und da Sport. Gehe sehr viel spazieren. Nur eben alles im Schongang. Bis an die Grenze gehen und meinen Körper mal wieder herausfordern dass löst schon beim Gedanken Angst aus.
Und ihr meint Sport löst die Macke des hektischen und falschen Atmens auf?

#20


A


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Dr. Christina Wiesemann
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