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Hallo an alle!

Möchte gerne mal was zu den körperlichen Beschwerden während einer Angstattacke sagen. Kurz mal eben zu mir Bin 39 alleinerziehend drei Söhne 2 davon erwachsen und leben nicht mehr bei mir und noch einen 10 jährigen. Habe diese Krankheit seit ca17 Jahren mit Höhen und Tiefen. Habe ambulant Therapie gemacht und auch stationär ( 4 Monate lang). Am Anfang meiner Erkrankung ging es mir wie vielen von euch Körperliche Symtome ohne Ende Schweissausbrüche, Schwindel den ganzen Tag, Herzstolpern ( war sogar im Krankenhaus deswegen) mein Körper hat so verrückt gespielt das sie wirklich da waren die Extraschläge des Herzens, unwirklichkeitsgefühle alles nur wie durch Glas wahrzunehmen, Entfremdungsgefühle, Todesangst,Kopfschmerzen , Sehstörungen und und und. Ich kann nur sagen die Krankenkasse hat sicher Unsummen für mich bezahlt,immer und immer wieder neue Untersuchungen HORROR PUR!



Nun mal positives An alle hier die schon zig Untersuchungen hinter sich haben und es zwar oft nicht glauben wollen, aber körperlich gesund sind.


Nach all den Jahren (Aufarbeitung der Kindheit, arbeite daran mich selber immer besser kennnzulernen und zu akzeptieren) habe ich so gut wie keine Körpersymtome mehr. Auch ich habe noch Grenzen probiere gerade meinen Einstieg in die Arbeitwelt. Aber wenn ich bedenke wie es einmal bei mir war und jetzt ist ein himmmelweiter Unterschied. Wollte nur allen hier Mut machen Therapie und daran arbeiten hilft und es wird besser und besser und besser ABER habt Geduld mit euch es dauert. Unsere Seele hat (bei den meisten) grossen Schaden erlitten und die Heilung kann nicht von heute auf morgen passieren.


Wünsche allen hier Kraft und Mut. Habe selber immer wieder gemerkt Ich darf fallen, das ist OK nur nicht liegen bleiben.

Viele liebe grüsse von Sammys

24.01.2008 14:50 • 25.01.2008 #1


6 Antworten ↓


Dem ist glaub ich nichts mehr hinzuzufügen.
Liebe grüsse Engel

24.01.2008 15:30 • #2



Angstattacke und körperliche beschwerden! MUT FÜR EUCH

x 3


hallo Sammy!

Da stimme ich dir voll und ganz zu ich habe auch eine therapie gemacht und vom arzt zusätzlich noch antidepresiever bekommen mir geht es viel besser kann wieder einige wege alleine machen.LG Sandymaus26

24.01.2008 15:56 • #3





Danke für diese tollen Worte!

Stimme engel74 zu!

24.01.2008 16:55 • #4


Also Leute,

Sammy hat einen wunderbaren Beitrag geschrieben, sehr einfühlsam!
Geduld, an sich arbeiten, die Freude kommt zurück, PA's werden weniger, Erfolg, der Blick weitet sich wieder , Ruhe ... kehrt zurück!

Weiter so!

24.01.2008 21:38 • #5


hey leute, ich bin durch zufall auf diese seite gekommen, weil ich mich endlich durchgeboxt hab und bei goggle *lach* nach guten psychologen suchen wollte.

wenn ich es genau nehmen lebe ich mit Panikattacken u Angstzuständen schon sehr lange. das erste mal (weiss ich noch sehr genau) war im auto mit meiner mama und ich war so in da 4. klasse und sagte ihr das ich keine luft mehr bekäme und nach paar minuten war es vorbei. na gut, es war heiss an dem tag, somit konnte ich mir das davon erklären. jahre später gings mir immer mitm atmen gegen herbst/winter schlechter, nur schlechter, also mir gings halt komisch und ab frühling war alles wieder gut (wenigstens wars damals etwas *g*). somit konnte ich mich gerade noch anfreunden, doch seit 2001 ging es nicht mehr weg ... ach du dreck* dacht ich mir!

ich beschloss ruhig zu bleiben und mir das mal genau anzusehen, war beim docter, EKG, lungenfunktionstest, etc... ja nix kam raus, war ja klar. somit musste ich mich eigentlich damit abfinden, ja da war es noch nicht so schlimm! oft kam es nur beim autofahren oda in geschlossenen verkehrssystemen, die ich nicht selbst steuern konnte zug, bus, etc


ich machte eine ausbildung als arzthelferin, war sehr unzufrieden mit dem job und musste, um diese arbeit zu erreichen, jeden tag 20 min zug hin u 20 min zu heim fahren ... oft eine qual, aber ich habs jeden tag aufs neue geschafft, war ok!

jetzt ist es so schlimm, das ich schon nicht mal mehr an mich selber glaube und weggehen will, weil ich mir oft denk:
"wenn jetzt was mit der luft ist, was machst du? krankenwagen rufen? nur ab wann weiss das ich gar keine mehr bekomme?"

tja so isses


meine freunden wissen ja alle bescheid, aber wer weiss was die sich dabei denken!


z.b. ich gehe ohne plastik-tüte nicht mehr aus dem haus , weil die mir sicherheit verschafft. doof was? hm...

zur zeit geht es mir richtig schlecht, ich bin in münchen in da schule und mach noch bis august meine altenpflege und ab oktober krankenpflege und das ist mein traumjob und ich weiss wenn ich die altenpf. schaffe stehen mir die gut türen für den nächsten job offen.

hab ja mei zusage schon.

meine noten in da altenpf. sind super, überwiegend 1er. eig müsste alles ok sein, aber zur zeit gehts mir richtig mies .. hab schon vorm zug fahren immer baldrian genommen oda so rescue... aber des geht au net!

dann kam noch die beerdigung und ich bin fertig! =( so fertig, das i nachher zum doc fahre, danach zum lungenfacharzt und mir was zum ruhiger werden holen muss, weils allein nimma geht =((



so nun noch zu meinen symptomen:

entweder merke ich es schon 5 min eher, das es in der brustgegend komisch wird, dann bekomm i ka luft mehr, also des fühlt sich an, wenn jmd die kehle zu drückt bzw den hals... dann hol i luft u i hab des gefühl des bleibt irgendwo auf dem weg zur lunge stecken. dann drückt mei lunge u mei herz u i hab angst das es schlimmer kommen kann!

ich zitter, bekomme herzrasen, sehr hohen puls und schwindelgefühle.

und es verändert sich von jahr zu jahr und von monat zu monat =(

aber ich werds schaffen , irgendwann innen zug einzustiegen ohne angst

25.01.2008 06:49 • #6


ich danke dir von ganzem herzen für die aufbauenden worte. ich bin im moment an einem punkt wo ich denke jetzt breche ich endgültig zusammen. dann bauen mich solche worte wieder unheimlich auf.

25.01.2008 11:26 • #7




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