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K
Hallo Leute
Kennt ihr das Problem das ihr Angst vor etwas Neuem habt? Bei mir sind das aber auch alltägliche Dinge wie z.B eine neue Frisur oder eine neue Haarfarbe da brauche ich oft sehr lange mich daran zu gewöhnen. Oder wenn ich mir zum Beispiel eine neue Brille kaufe.
Ich vermeide es die erste Zeit in den Spiegel zu seh'n weil ich Angst habe mir könnte die Veränderung nicht gefallen.
Diese Angst kommt aber nicht nur bei Veränderungen die mit mir selber und meinem Aussehen zu tun haben, sondern auch bei materiellen Dingen. Als ich mir zb ein neues Auto gekauft habe konnte ich mich auch nicht daran gewöhnen weil ich mich von meinem alten Auto nicht trennen konnte. ( die Reparatur hatte sich aber damals nicht mehr gelohnt)
Ich spüre da ein Gefühl von Angst obwohl man bei diesen Situationen eigentlich keine Angst bekommen müsste.
Ich verstehe es nicht warum ich so eine Angst vor Neuem und Veränderung habe....
Hat jemand das selbe Problem wie Ich?
Ihr würde mich freuen wenn ihr mir davon erzählt.

09.09.2018 06:54 • 12.10.2018 #1


9 Antworten ↓


Icefalki
Veränderungen bedeuten, Neues zu wagen. Und Neues ist unbekannt. Angstpatienten fürchten unbekannte Situationen, weil das aufregend ist. Und Aufregung lässt das Adrenalin steigen, das wiederum an die Angst erinnert. Drum mag man keine Veränderungen. So einfach ist das.

09.09.2018 11:05 • #2


A


Angst davor, dass sich etwas verändert

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Schlaflose
Bei mir lösen Veränderungen meist Schlafstörungen aus, deswegen habe ich Angst davor und versuche mich so weit wie möglich davor zu drücken. Es betrifft aber nicht solche Sachen wie du sie genannt hast. Es geht bei mir vor allem um Veränderungen in meinem Tagesablauf wie z.B. Termine, Treffen mit jemandem, wenn ich mal länger als normal auf der Arbeit bleiben muss u.ä. Außerdem habe ich Angst, wenn ich mir etwas neues eleketronischen kaufen muss. Ich müsste mir z.B. unbedingt ein neues Handy zulegen, schiebe es aber schon seit Monaten vor mir her, weil ich es mir davor graust, es in Gang zu bringen und einzurichten.

09.09.2018 12:28 • #3


Icefalki
@Schlaflose , im Prinzip geht es um die gefühlte Überforderung, die dann mit erhöhtem Stress quittiert wird. Du kannst deshalb nicht schlafen, dein persönlicher Supergau. Ich kann dann auch nicht schlafen, mich nervt das zwar, bringt mich deswegen aber nicht ans Limit.

Mein Limit ist dann eher, mich mal wieder wegen meiner Ich muss alles können Problematik fertig zu machen. Da bin ich ein Weltmeister drin. Drum liebe ich auch so meinen Trott.

09.09.2018 12:45 • #4


K
das komische ist, man fühlt sich dabei auch überfordert obwohl es ja eigentlich nichts schlimmes ist.
Es sind ja ganz normale Veränderungen die im Leben immer wieder vorkommen....
es klingt so komisch es jemanden zu erzählen weil die meisten es für nicht schlimm halten.

09.09.2018 13:41 • #5


Schlaflose
Zitat von Icefalki:
Ich kann dann auch nicht schlafen, mich nervt das zwar, bringt mich deswegen aber nicht ans Limit.


Mich bringt nicht schlafen an mein Limit Zwei schlechte Nächte und die Spirale geht los von wegen, Oh, Gott, das wird so weitergehen, du kannst du deine Arbeit nicht mehr machen, verlierst deinen Job und landest in Hartz IV. Zumindest war das 25 Jahre lang meine Horrorvision. Jetzt, wo ich nur noch 6 Jahre bis zur Rente habe und durch die großzügige Erbschaft von meiner Mutter keine solchen Befürchtungen mehr haben muss, ist es nicht mehr so schlimm. Aber irgendwie hat sich das so verinnerlicht, dass ich es nicht ganz loswerde.

09.09.2018 16:01 • #6


E
Ich habe keine Angst vor Veränderungen, aber in der Vergangenheit war Ich tw. überfordert, v.a. bei gravierenden Dingen wie z.B. Wohnungssuche. Gut, wenn man jemanden an seiner Seite hat! Arbeitssuche kann auch sehr anstrengenden sein. Ich bin allgemein eher festgefahren, Veränderungen sind für mich generell fast immer mit Negativem verbunden. Als Ausnahmen fallen mir spontan nur Beziehung, Arbeitsplatzwechsel und Internetverbindung ein. Ich geb's zu, Ich bin wie ein Opa: Früher war alles besser! - nicht alles, aber das Meiste...

12.09.2018 21:26 • #7


K
Ich mag Veränderungen auch überhaupt nicht. Aber ich kann damit leben. ich sehe es als Herausforderung an, die ich meistern möchte. Wenn ich keine wahl habe, muss ich versuchen, etwas Positives darin zu sehen. Anfangs bin ich tagelang innerlich angespannt in der neuen Situation. Ich schlafe schlecht, grübele dauernd. Dann sage ich mir, dass ich das schaffen werde. Das Leben ist voller Prüfungen und Herausforderungen. Ich kann das bewältigen. Du kannst das auch.

13.09.2018 10:22 • #8


Mondkatze
Mir machten Veränderungen auch immer Angst.
In den alten, bekannten Lebenssituationen fühlt man sich doch sicher. Man weiß, wie alles funktioniert, kennt die Schritte im Schlaf und man glaubt keine, bzw. weniger Fehler zu machen.
Mittlerweile denke ich anders darüber.

Immer nur im alten zu leben bedeutet Stillstand. Alles wird zur Routine.
Veränderungen bedeuten etwas Neues. Neue Herausforderungen, man lernt etwas neues dazu.
Man lernt mit etwas neuem umzugehen, neue Strategien zu entwickeln.
Allerdings besteht auch die Gefahr, Fehler zu machen. Ja und? Auch daraus lernt man wieder.
Für`s Hirn ist das nur förderlich, immer etwas neues zu machen. Und für das Selbstwertgefühl ebenso.

Das kostet mich zwar immer noch Überwindung, sich auf Neues einzulassen.
Umso besser fühlt man sich hinterher, wenn man etwas geschafft hat.

LG
Mondkatze

12.10.2018 19:51 • x 1 #9


kalina
Ich mag Veränderungen auch nicht. Das fängt auch bei Kleinigkeiten schon an. Das hat mit einem Bedürfnis nach Sicherheit zu tun.

Die einzigen Veränderungen die ich mag sind, wenn sich schlechte Dinge zum Besseren wenden. Dann bin ich über Veränderungen glücklich.

12.10.2018 20:01 • #10


A


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