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hallo
Habe gerade eure Beiträge gelesen und bin anscheinend nicht alleine mit dieser Angst. ich habe mir schon öfters versucht mit vertrauten darüber zu reden aber ich glaube es kann keiner verstehen der es nicht selber hat. ich habe früher viel Sport gemacht 3-4 mal die Woche. Viel Fußball gespielt und viel gelaufen bin ich auch. Vor 6 Jahren ca. hatte ich mal ein ziemlich Anspruch volles spiel und hatte nach dem Schlusspfiff Angst zu sterben. Ich hatte richtig Panik. Mein Herz war noch am rasen und ich dachte es bleibt gleich stehen. Eine Woche später bin ich beim Arzt gewesen und dieser hatte mir gesagt das alles Ok ist. Beim nächsten Spiel hatte ich das wieder und auch schon mitten im Spiel so das ich mich selber auswechseln lassen habe. Ich musste sogar Verletzungen vortäuschen damit ich nicht spielen brauchte. Habe dann mit allen Aktivitäten aufgehört selbst mit meinen geliebten Fußball. Ich mache jetzt seid Jahren gar nichts mehr an Sport und möchte jetzt wieder anfangen damit weiß aber auch das diese Angst wieder kommt aber ich möchte es gerne schaffen. Wie soll ich mich verhalten bzw was soll ich machen wenn ich wieder Sport mache und diese Angst kommt wieder? Es ist ja auch schon länger her mit dem Sport... Möchte gerne wieder Joggen...

LG KIco

31.10.2010 14:57 • #21


Mir geht es da auch so ähnlich.
Ich bin eigentlich Kraftsportlerin, habe zeitweise bis zu 5 Mal die Woche trainiert und es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.
Jetzt, wo meine blöden Panikattacken wieder da sind, bin ich in eine Art 'Schonhaltung' gegangen und war schon seit Anfang August nicht mehr beim Training.

Ich habe mir aber ganz fest vorgenommen, jetzt Anfang November wieder anzufangen -hoff-

31.10.2010 15:06 • #22



Angst vor Sport

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Hallo Sunray

Hypnotist hat Recht. Mit jedem Wort was erschreibt. das herz muss sich doch erst an die erhöhte leistung anpassen Du Dusselchen. genau wie die Muskeln die lange nicht mehr beansprucht worden sind.

Außerdem hast Du keine Pause eingelegt vor deinen dehnungsübungen und womöglich kaltes WWasser in tiesigen Schlucken getrunken. Überleg doch mal.

Dehnungsübungen macht man vor dem Laufen. Wenn Du sie danach machst und der Puls ist logischerweise noch hoch und Du krümmst Dich zusammen. wo soll das Blut mit dem Blutdruck so schnell hin ? Kein Wunder das Dir schwarz wird. das kalte Wasser in viel zu großen Schlucken verrengt ruck zuck die Blutgefässe im Hals und Magen und der Blutdruck steigt plötzlich an also immer erst ne Pause. das nächste mal vorher Dehnungsübungen zum anwärmen der Muskeln und danach laufen

Während des Laufens auch mal kurz stehen bleiben und Blutdruck und Puls messen.

Hier mal einen Anhaltspunkt. 220 minus Alter ist Dein unter BELASTUNG ! höchstmöglicher Puls. und der Blutdruck sollte bei einem ansonsten Gesunden menschen egal welchen Alters unter Belastung nicht höher als 180 zu 100 gehen.

Das is ma so die Grundregel. Wenn er mal zu hoch ist, einfach langsam auslaufen und ein Stück gehen. danach wieder langsam anfangen zu laufen.

Dein Fehler war auch das Du nach Hause gerannt bist und Tür zu und Dehnungsübungen.

Langsam auslaufen bevor man am Ziel ist. eine Minute Pause lassen. Hinsetzen Blutdruck und Puls messen. Dem Körper Flüssigkeit zuführen. Zimmertemperatur oder warm. Nach 10 Minuten noch mal messen. Der Puls sollte dann langsam schon runter gehen.

Am Anfang dauert es immer sehr lange bis er wieder normal ist. das verkürzt sich aber mit der zeit je fiter dein herz durch den Spoert wird. Handy mit MP3 Player aufsetzen beim laufen. das gibzt Sicherheit jederzeit Hilfe holen zu können und Du hast ne gut Mucke dabei die Dir hilft im Rythmus zu Laufen und dabei nicht zu hecheln, sondern ruhig aus und ein zu atmen. 3 Scritte ein-3 Schritte ausatmen.

Am Anfang nur 10 Min am Tag und alle 3 Tage 5 Minuten dazu.

Wir sprechen uns in einer Woche wieder o.k. ? Gehe jeden morgen um 4 Uhr joggebn für ne Stunde.

LG. Oldie

31.10.2010 17:17 • #23


02.08.2011 20:51 • #24


huhu,

mir geht es genau so!
leide seit 2 monaten an herzangst
und hab seitdem einen ziemlich hohen puls
und der untere blutdruckwert ist leicht erhöht.

die ärzte sagen ich soll sport machen, aber WIE denn, wenn einem schon beim hinstellen schwindelig wird, das herz rast und man schlecht luft bekommt...?!

gehe nun ab und zu einkaufen (lag eig. 2 monate nur im bett..) aber danach bin ich total fertig.

schränkt dich das auch im alltag so extrem ein?
also gehst du arbeiten oder bist du deswegen daheim?

lg

02.08.2011 21:24 • #25


Djete
Hallo!

Ich kann dich gut verstehen! Viele andere hingegen nicht, ich kann mir auch anhören, dass ich faul bin, etc.

Hab diese Woche eigentlich richtig angefangen, etwas Sport zu machen und muss auch gegen die gleichen Ängste kämpfen wie du. Da sich ja beim Sport vieles ähnlich anfühlt wie eine Panikattacke kommen die Gedanken ganz schnell.

Ich fahre jetzt mit dem Rad eine gemütliche Strecke, wo ich mir die Anstrengung relativ gut einteilen kann. Vorher bin ich mit meinem Freund eine Runde gefahren, der mich aber dann zu stark gefordert hat, Ergebnis: Angstzustände. Seitdem steht für mich fest, ich machs am besten alleine, kann ohne schlechtes Gewissen mein Tempo fahren, Pausen machen, wann ich will etc.

Ich bin mir sicher, dass Sport ein wesentlicher Bestandteil der Heilung sein kann, wir müssen nur die ersten paar Schritte gehen, um mit diesen Situationen umgehen zu können.

Ich denke, wenn wir den Sport so machen, dass wir nicht zu überfordert todmüde und elend nach Hause kommen, haben wir danach die für den Sport typischen positiven Empfindungen. Bei mir wars zumindest vorgestern so, als ich das erste mal alleine führ

lg Djete

02.08.2011 21:34 • #26


hallo Staicy

ich habe das problem genauso!da ich übergewichtig auch noch bin ,sollte ich auch sport betreiben!ich möchte ja ,aber ich glaube immer ich könnte einen herzinfarkt oder einen schlaganfall bekommen!

also deine nachricht ist nicht komisch,es gibt sicher genug menschen hier die das selbe problem haben!

Lg Pl

02.08.2011 22:21 • #27


Hallo,
Danke für eure antworten ich bin echt froh nicht alleine zu sein ( also ni ht falsch verstehen ich bin ni ht froh das ihr das auch habt bin nur froh endlich drüber reden zu können)

Also ich habe meine angst schon sehr gut im griff eigendlich wenn ich an den anfang denke da bin ich garnicht mehr aus der wohnung gegangen und jetzt geh ich wieder einkaufen kino essen usw. Nur der weg und der sport macht mir noch zu schaffen und orte wo wirklich viel menschen sind.

Ich kann das garnicht drausen sport machen wenn dann nur am heimtrainer ich habe ja immer mit diesen schwindel zu kämpfen sobald ich zu weit gehen muss. Habe aber rausgefunden das das auch eine art von angst ist kennt das vl auch wer?
Ihr glaubt ja garnicht wie oft Ich da höre das ich nur zu faul zum gehen bin aber mittlerweile schau ich schon drüber hinweg.

Wie macht ihr das wenn ihr im freien sport macht? Habt ihr nicht mit den schwindel zu kämpfen?

Liebe grüsse

03.08.2011 09:31 • #28


Hallo ihr Lieben,

mir gehts genauso wie euch!

Meine Angst ist auch immer auf das Herz oder auf den Kopf i. S. v. Schlaganfall bezogen. Schon wenn ich weiß, ich muss heute rausgehen, wird mir komisch, ich schwitze den ganzen Tag dann sehr am Kopf, mir wird übel, Durchfall und das schlimmste: diese Herzprobleme.

Bei jeder kleinen Bewegung rast es, drückt es, ich bekomme schwer Luft bzw. atme sogar auch noch falsch und sehr unregelmäßig, Schwindel, Benommenheit und einfach blanke Todesangst.
Ich war letztens erst beim Arzt RR und EKG, alles top. Blutwerte ebenso ok im November und seitdem zieht sich das schon hin. Wird aber auch mal besser, nur heute hat es mich auch mal wieder.

Trau mich auch nicht mich zu belasten und bekomme schon Panik vor Treppen und Ansteigungen, sodass ich diese schon vermeide und wenn ich wirklich muss, dann schlägt es wie wild und ich bekomme kaum Luft.

Fühle mich ungelogen wie 80 und bin 28.......

Ich fühl mit euch

03.08.2011 12:18 • #29


Hallo,Staicy,ich weis genau wie du dich fühlst....aber habe keine Angst vor Sport...fange langsam an...erst einmal so 5 oder 10 min am tag,wie gesagt langsam,gewöhn dich daran das dein Herz ein wenig schneller schlagt,es ist ganz wichtig,so wird dein herzmuskel starker und so wird auch gleichzeitig Adrenalin abgebaut.....weil bei uns ,,angthasen,,ist adrenalin spiegel höher,was noch sehr gut ist wenn du yoga machst,es gibt zwei arten von yoga,eine wo manm mehr strecken übungen hat und andere wo mann atemübungen macht fürs herz,lunge und es ist sehr gut für nerven und entspannen kannst du dich auch,so lehrnst du deinen körper zu vertrauen und auch positive erfahrung....lg julia

03.08.2011 12:32 • #30


Zitat von bellami1983:
Bei jeder kleinen Bewegung rast es, drückt es, ich bekomme schwer Luft bzw. atme sogar auch noch falsch und sehr unregelmäßig, Schwindel, Benommenheit und einfach blanke Todesangst.


hallo leidensgenossin

genau das habe ich auch... auch das mit dem falsch atmen.
war schon beim lungenarzt, aber da wurde nur gesagt 'sie hyperventilieren'
(was ich nicht wusste...). auf die frage was man da machen kann, kam nur
'damit aufhören'. super tip
schlimm, wenn man das atmen nicht kontrollieren kann....
aber ich fühle mit dir =)

wir kriegen das schon wieder hin!

lg

03.08.2011 12:42 • #31


Zitat von bellami1983:

Bei jeder kleinen Bewegung rast es, drückt es, ich bekomme schwer Luft bzw. atme sogar auch noch falsch und sehr unregelmäßig, Schwindel, Benommenheit und einfach blanke Todesangst.


Trau mich auch nicht mich zu belasten und bekomme schon Panik vor Treppen und Ansteigungen, sodass ich diese schon vermeide und wenn ich wirklich muss, dann schlägt es wie wild und ich bekomme kaum Luft.



Hallo,

Ja genau das ist bei mir auch so. Bei jeden WEG den ich gehen muss kommt dieser Schwindel. Das fühlt sich dann so an als wenn ich betrunken wäre.
Das mit den Treppen das kenne ich auch. Oben angekommen glaube ich gleich umzufallen und würde am liebsten schon wieder gehen.
Das mit den Atmen kenne ich auch.

Aber wir werden das alle schaffen =) wir finden wieder zurück ins normale Leben - wir brauchen viel Stärke, Kraft und Zeit dafür - aber wir schaffen es

03.08.2011 14:29 • #32


18.01.2013 22:18 • #33


Hallo student,

finde ich toll, dass du Sport machst. Ich war damals im Handball und kann mich ganz gut in deine Situation reinversetzen. Vielleicht wäre es für dich hilfreich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit du herausfindest, woher deine Ängste kommen und du daran arbeiten kannst, sie abzubauen.

Wünsche dir alles Gute

19.01.2013 11:12 • #34


Zitat von studentM92:
Hallo zusammen,
ich habe mich soeben angemeldet und das ist mein erster Beitrag. Ich spiele in meiner Freizeit neben dem Studium zweimal die Woche American Football. Das Team besteht aus fast 60 Spielern und es geht in der Regel zwar zivilisiert aber Rau zu. Außerdem ist das Verletzungsrisiko insbesondere bei Spiele relativ hoch. Ich bin sehr sportlich und kann mich über Leistung in dem Team profilieren und dennoch habe ich Angst vor dem Sport. Angst vor Verletzungen, Angst vor dem Team. Die meisten sind sehr nett und es gibt kein Grund oder gar Gefahr und dennoch hab ich vor dem Training nie ein gutes Gefühl. Vor Spielen ist es besonders schlimm.
Man muss dazu sagen, dass ich vor wenigen Monaten die Mannschaft gewechselt habe und erst wenige kenne und dadurch eine Angst vor Ablehnung vorhanden ist. Dennoch war dieses Gefühl vor dem Training schon beim letzten Team da gewesen und ich frage mich woran das liegt und wie man damit umgeht. Hat hier jemand Erfahrung damit?
Grüße, StudentM92


19.01.2013 11:36 • #35


Naja aber es ist auch gerade das was ich an dem Sport schätze in irgendeiner Form. Es ist ein sehr intelligenter strategischer Sport in dem ich gut bin. Es fordert mich heraus sozusagen. Letztlich kann man sich fair profilieren. Der Sport ist meiner Auffassung nach ein Breitensport, weil JEDER mitmachen kann. Die großen, kleinen, dünnen und dicken Menschen werden in der Mannschaft gebraucht. Ich glaube, dass einfach nur die großen Masse auf mich eine Wirkung hat, weil ich sie nicht kontrolliere kann. Die dynamische emotionale Entwicklung während eines Spieles bespielsweise kann eine Gefahr sein. Ich denke nicht das es der falsche Sport ist, weil das Spiel an sich mir sehr viel Spaß macht. Ich glaube, wenn ich es schaffe die nächsten Monate die "Masse" zu personalisieren könnte die Angst zumindest gehemmt werden. So war es beim letzten Team.

19.01.2013 12:57 • #36


Finde ich ganz wichtig, dass du Spaß an dem Sport hast. Denn angenommen, du würdest dir einen anderen Sport suchen, könnte es passieren, dass dort die gleichen Ängste auftreten wie bisher. Deshalb wäre es besser, nach Möglichkeiten zu suchen, die dir helfen würden, deine Ängste abzubauen, denke ich.

LG

19.01.2013 13:53 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

11.04.2015 13:07 • #38


Erst mal Willkommen hier im Forum !

11.04.2015 13:14 • #39


Hi Angsthase7000...kann ich sehr gut verstehen...bei mir ist es ähnlich...hatte jahrzehnte mit herzproplematik zu kämpfen
und will schon seit ewiger zeit anfangen zu joggen...bin auch ein paar mal gelaufen aber vor lauter angst ums herz hab ich
immer nach 10 oder 15 minuten abgebrochen
Zu der Psyche kann ich dir nur sagen..JA solche starken Symptome kann es bei einem menschen hervorrufen
In jungen jahren ging es mir genau wie dir...glauben konnte ich das nicht...ich wurde aber schnell eines besseren belehrt.

11.04.2015 13:24 • #40



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