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Timo00
Hallo Leute ich bin neu hier.
Ich bin erst einmal 21 jahre alt und weis echt nichtmehr was ich noch tun soll… Mich hats leider heuer 3 mal erwischt Covid, Borreliose und Pfeifferisches Drüsenfieber. 1 Monat nach Covid ( 1 april 2022) bekam ich meine erste Panikattacke…. Hatte einige Vitamin C infusionen vom Doc bekommen was dann für ca 1 Monat gutging dann verschlechterte sich mein Zustand rapite. Hatte sehr viel Stress jobwechsel, Freundin (fremdgehen einstecken müssen etc)…. Dann kamen so Atemnot dazu es fühlt sich einfach an wie wenn sich in meinem Hals was zuschnürren würde und dann wenn ich das nicht unter Kontrolle habe kommt natürlich eine Panikattacke auch nach… Wenn ich in einem Supermarkt stehe bekomm ich sofort einen Schwindel, wenn ich an der Salzach spazieren gehe fühl ich mich so als wär ich mir komplett fremd und würde neben mir stehen und gehe den Weg einfach ferngesteuert…. habe durch den ganzen sch. meinen job jetzt auch noch verloren weil ich eben nichts machen kann…. Hab schon einiges Durch…

Lungenarzt ok (90% Lungenleistung durch Rauchen)
Ekg ok
Blutmessungen (Vitamin B12 erhöhet Grenze 750 bin jz bei 1118 durch vieles redbull konsumieren)
Chiropraktiker Muskeln einrenken
HNO die mit so ner sonde durch meine nase ist weil ich dieses Kloßgefühl hatte auch ok
Neurologe ok
Nervenwasser noch keines entnommen
Mrt noch keines
Belastungsekg und 24h ekg ok


Hatte so etwas schon jemand und ist aus diesem Teufelskreis rausgekommen den ich will endlich mein altes Leben wieder zurückhaben…. Mir fehlt jegliche Lebensfreude keine lust mehr irgendwas zu machen ausser den fernseher einzuschalten und Playstation zu Spielen…. Ich war immer ein Haklerfiech immer am Schrauben werken etc jetzt will ich einfach garnixmehr machen ich drehe schönlangsam durch der sch. kostet mich seit 8 Monaten meine Nerven ich kann einfach nichtmehr….

Bin um jene hilfe dankbar

Meditieren und autogenes training probiert hilft nix

28.11.2022 02:18 • 28.11.2022 #1


P
Zitat von Timo00:
Hallo Leute ich bin neu hier. Ich bin erst einmal 21 jahre alt und weis echt nichtmehr was ich noch tun soll… Mich hats leider heuer 3 mal erwischt ...


Hallo und willkommen hier im Forum. Hier gibt es ganz viele, denen es ähnlich geht und ging wie dir.

Da du ja anscheinend selber schon verstanden hast, dass deine Psyche gerade krank ist - sonst wärest du nicht hier - wundere ich mich, dass du noch nicht längst im psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung bist. Das sind die Fachkräfte dafür.

Ansonsten kann ich dir nur aus eigener Erfahrung sagen: man kann und muss sehr viel selbst dazu tun, um da raus zu kommen. Ein gesunder Lebensstil ist eine sehr wichtige Basis, der Rest ist mentales Training, also Arbeit an deiner Gedankenwelt.

Nur vorm Fernseher zu sitzen und das schon seit Monaten macht alles immer schlimmer. Du solltest ganz langsam deine Grenzen wieder erweitern und dir dein Leben Stück für Stück zurück holen. Das ist anstrengend und schmerzhaft, aber der einzige Weg.

Psychiatrische und therapeutische Hilfe unterstützen dabei.

28.11.2022 05:23 • #2


A


Angst/Panikstörung? platzangst?Schwindel?

x 3


Timo00
@Pauline333 ich bin in psychischer betreuung aber ich kann ja nirgendstwo mehr hin ohne das irgendwelche Symptome daherrauschen oder sonst was…. Es ist einfach ein Lebenskampf ohne Ende

28.11.2022 13:25 • #3


P
Zitat von Timo00:
@Pauline333 ich bin in psychischer betreuung aber ich kann ja nirgendstwo mehr hin ohne das irgendwelche Symptome daherrauschen oder sonst was…. Es ...


Was heißt psychische Betreuung? Psychiater oder Therapeut? Nimmst du ein Antidepressivum?
Zuhause wird es nicht besser, im Gegenteil. Und je länger du dich den Symptomen fügst, desto schwerer wird es, da raus zu kommen.

28.11.2022 13:39 • #4


-IchBins-
@Timo00
Hallo Timo und willkommen im Forum.
Auch ich war davon betroffen. Hatte etliche Arzttermine durch. Alles ok bis auf ein paar Kleinigkeiten.
Ich habe nach einer sehr schlimmen Attacke im Oktober 2019 begonnen, mich mal zu hinterfragen. Warum und was ist eigentlich mein Problem. Du beschreibst ja bereits, dass du Stress hattest. Manchen hilft es, nachzuforschen, was in der Vergangenheit vielleicht schief lief, um besser verstehen zu können, wie es einem jetzt geht.
Wenn du bereits in psychischer Betreuung bist, solltest du, egal, wie es sich gerade anfühlt, dabei bleiben. Denn dazu sind Therapien (wenn es auch eine ist) da, um Menschen Unterstützung zu geben.
Aber: am Ende kannst nur du dir selbst helfen. Das bedeutet, dass du selbst an dir arbeiten kannst mit Geduld und Fürsorge. Rückfälle nicht als Scheitern ansehen, sondern als neue oder weitere Herausforderung für die nächste Etappe. Manchmal dauert es seine Zeit, aber es kann besser werden. Was ich auch gelernt habe ist, dass man es nicht als Kampf sehen sollte, sondern eher als Annahme der Dinge, denn es ist ja sowieso schon so, wie es ist. Akzeptanz und Annahme heißt nicht, es so sein zu lassen, sondern seine Beschwerden zu akzeptieren und dann nach Lösungen schauen. Es gibt viele Wege, welcher DEINER ist, darfst du für dich selbst heraus finden.

28.11.2022 13:59 • #5


Timo00
@Pauline333 habe ich genommen mir gings so dreckig das ich es abgesetzt habe zuerst duloxetin dann sertralin nix half

28.11.2022 16:17 • #6


P
Zitat von Timo00:
@Pauline333 habe ich genommen mir gings so dreckig das ich es abgesetzt habe zuerst duloxetin dann sertralin nix half


Wie lange hast du die Tabletten genommen bis du sie abgesetzt hast?
Und was ist dein Plan, wenn du meinst Medikamente nicht zu vertragen, aber auch keine Exposition versuchen möchtest?

28.11.2022 16:30 • #7





Dr. Christina Wiesemann