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Vergissmeinicht
Hi Marco,

hatte an Dich gedacht und lese mit Freude, das es gut gelaufen ist.

Zur Stabilisation wären Medis nicht verkehrt; würde mal einen Termin bei einem Neurologen/Psychiater machen. Auf Psychotherapeuten wartest Du Monate.

03.07.2016 17:10 • x 1 #21


Clea

22.01.2020 00:28 • #22



Angst & Panik vor Vorstellungsgespräch

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Hallo Clea

Ich war auch Quereinsteiger und habe von Elektronik auf Programmierung gewechselt. Das hat eigentlich ganz gut funktioniert, da hier Hobby und Beruf übereinstimmten. Meine Erfahrung bei Vorstellungsgesprächen - auf keinen Fall darstellen, was man nicht so gut beherrscht, auf alle Fälle seine Stärken hervorheben. Ein wenig Flunkern kann nicht schaden. Versuche das Gespräch zu führen, wenn es geht. Das ist bestimmt nicht immer einfach, aber mehr als schief gehen kann es nicht und man lernt dazu.

Gruß
win10

22.01.2020 08:35 • x 1 #23


Hallo Clea,

vorweg möchte ich erwähnen, dass ich einen miserablen Lebenslauf habe, und trotzdem immer wieder Arbeit gefunden/bekommen habe und schon etliche Vorstellungsgespräche hatte. Auch war ich selbst schon mal in der Positon, dass sich Bewerber bei mir vorstellen mußten.

Ich war immer extrem nervös vor Vorstellungsgesprächen. Dann mußte ich während einer Arbeitslosigkeit einen Kurs besuchen. Dort wurde unter anderem ein Vorstellungsgespräch nachgestellt, und per Kamera aufgezeichnet. Ich war genau so nervös wie bei einen echten Vorstellungsgespräch, zumal ich auch die 1. war, die dran kam.

Danach wurde alles analysiert. Keiner der Teilnehmer hat gemerkt, dass ich so nervös war und ich konnte beim Video schauen auch keine Nervosität feststellen.

Gelogen habe ich in Gesprächen nie (1. kann ich das nicht, 2. ist mir die Gefahr, dass es später raus kommt, zu hoch). Fragen der Arbeitgeber bei mir, warum ich meine Jobs immer wieder gewechselt habe: Ich erzählte tatsächliche Dinge wie Insolvenz, Wirtschaftskrise etc. Und das unschöne Dinge passiert sind. Auf die Frage, was denn vorgefallen ist, sagte ich:"Sie werden verstehen, dass ich darüber nicht reden möchte (der eventuell neue Arbeitgeber möchte ja auch nicht, dass man später mal über ihn schlecht redet). Aber ich kann ihnen sagen, dass ich keine Sperre bekommen habe, und das heißt ja schon etwas.
Dann muss man unbedingt etwas positives hinter her setzen (damit das negative verblasst). Ich habe dann erzählt, dass ich einen Vorteil sehe, dass ich viele verschiedene Firmen durchlaufen habe, und somit nicht betriebsblind bin, und mich dadurch auch schnell einarbeiten kann.

Das trifft alles natürlich nicht auf dich zu, aber vielleicht kannst du dir da etwas für dich heraus ziehen.

Zitat von Clea:
Warum haben Sie so lange für Ihr Studium gebraucht? - Leider war ich krank und musste mein Studium pausieren.
Aber laut Ihrem Lebenslauf haben Sie in der Zeit gearbeitet? - Sie Arbeitszeiten bei diesem Job waren sehr flexibel, weshalb es mir möglich war, nur so viel zu arbeiten wie ich mir zumuten konnte, oder auch einmal einige Wochen zu pausieren.


Das du krank gewesen bist, darfst du auf keinen Fall sagen. Keine Firma möchte jemanden, der mal länger krank war. Vor allem werden sie fragen, welche Krankheit du hattest. Da musst du dir überlegen, um nicht komplett zu lügen, was vielleicht noch in der Zeit zutreffen könnte (war in der Zeit schwer, sich da rein zu knien weil...Habe zu viel gearbeitet, und darum die Prüfungen nicht geschafft oder anderes)

Nur so viel gearbeitet, wie du dir zumuten konntest...Oh je, dann denkt der Arbeitgeber, dass ihm das auch passieren kann.

Zitat von Clea:
Das alles in Kombination mit meiner mehr als deutlichen Unsicherheit. wie kann ich mir da einreden, ich hätte auf dem Arbeitsmarkt auch nur ansatzweise eine Chance?

Siehe mein Bericht Du hast es schon mal bis zum Vorstellungsgespräch geschafft. Also denke bitte nicht so.

Den Rest deiner Frage-Antworten finde ich gut.

Viel Erfolg!

22.01.2020 19:54 • #24


Icefalki
Wegen der längeren Studiumszeit, kannst du mit persönliche Umständen argumentieren, die jetzt aber abgeschlossen sind, und sich im familiären Rahmen bewegt haben. Sprich, es geht der betreffenden Person wieder gut. Hihi, hast demnach nicht gelogen, hast nur verschwiegen, dass es um dich ging.

22.01.2020 20:13 • x 1 #25


Gleichklang
Hey hey,

ja als ich mir eben so deine Antworten zu den Fragen durchgelesen habe und mich mal in die Lage des AG's hinein versetzt habe, fehlt mir von deiner Seite die Überzeugung dort wirklich anfangen zu wollen.
Deine Antworten klingen traurig, Hilfe suchend und eher wackelig.
Du wirst garantiert gefragt werden, warum du gerade DORT anfangen möchtest und was deine Stärken/Schwächen sind.

Versuche deinen Lebenslauf positiver überzeugender rüber zu bringen und bei dem neuen AG damit zu punkten.
Überlege, was sucht der AG und was kannst du anhand deiner Erfahrungen bei dem neuen AG einbringen.

Der AG möchte einen Gewinn mit dir haben!

Aber ich tröste dich auch ich tue mich mit solchen ICH-Verkaufsgesprächen unheimlich schwer. Boah. Grauenvoll. Wer hat das nur in dieser Form erfunden?

Drücke dir die Daumen!

22.01.2020 20:16 • #26


Clea
Mhmmm, ich habe immer gedacht, "persönliche Gründe" wären eher ein Ausschlusskriterium, da sehe vage und daher nach Ausrede klingend? Während man für eine Krankheit wiederum nichts kann und auch noch einmal betonen kann, dass man jetzt schon lange wieder gesund ist und sicher bester Gesundheit erfreut. Also ist das eher nicht so?

Ich habe schon einige Gründe, warum ich gerade dort arbeiten möchte und auch Argumente, die für mich sprechen. Solange es nur um diese Punkte geht, habe ich eher kein Problem. Ich habe mich ausführlich mit dem Unternehmen befasst und kenne die Philosophie des Unternehmens und kann gut erklären, warum mir diese zusagt und inwiefern sie mit meinen eigenen Vorstellungen übereinstimmt. Ich habe mir eine Liste von Fragen zu den Aufgaben, dem Team, den Abläufen und Strukturen aufgeschrieben - man wird also merken, dass ich mich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und großes Interesse an der Stelle habe. Zudem kann ich erklären, inwieweit meine bisherigen Aufgaben und Erfahrungen in diesem Beruf von Vorteil wären. Ich befürchte eigentlich, dass ich etwas zu motiviert und daher verzweifelt wirken könnte. Ich möchte die dort anwesenden schließlich davon überzeugen, dass ich eine nützliche Erweiterung ihres Teams darstellen würde, und nicht klingen, als würde ich um den Job betteln.

Und wenn die oben genannten Fragen aufkommen könnten, dann weiß ich nicht, wie ich diese endlich ins souverän beantworten könnte, ohne dass es eben unglaubwürdig klingt.

22.01.2020 22:08 • #27


Icefalki
Mal ganz ehrlich, in der Regel punktet man mit seiner Persönlichkeit, seinem Auftreten. Meinen letzten Job hab ich mit 57 Jahren bekommen, hab vergessen, dass ich mich in einem Bewerbungsgespräch befunden habe, und war einfach nur ich.

Gut, bin älter, hab eh nicht gerechnet, dass ich den kriege.

Aber du brauchst eine Begründung, warum du so lange gebraucht hast, sofern gefragt wird.

Vielleicht fällt uns allen gemeinsam was ein

Brainstorming ist also gefragt:

..... hab dir ja schon vorher geschrieben, dieses familiäre Problem kann man anführen

..... Oder du hast dir eben mit dem Studium Zeit gelassen

..... warst hin- und hergerissen, bist du erkannt hast, dass das dein Ding ist

.... Und klar, du möchtest jetzt durchstarten, ist der Job für dich, wo du drin aufgehen wirst.

Ich habe nur Leute eingestellt, die den Job wirklich wollten. Mein Kriterium war mein Gefühl, 1. Mit diesem Menschen arbeiten zu können und 2. Dieses von mir gespürte Wollen, dass sie hier arbeiten möchten. Habe mich in keinen einzigen dabei getäuscht.

Gut, in einer grossen Firma mag das anders sein. Aber du brennst für diesen Job, also zeige es auch, nicht bettelnd, sondern selbstbewusst, denn sie wären dumm, nicht dich zu nehmen. Du bist die Richtige dafür.


Jetzt brauchen wir eigentlich nur noch schlüssige Antworten, was dein längere Studium betrifft.

23.01.2020 00:29 • #28


Ein Unfall geht immer als Begründung. Ein einmaliges willkürliche Ereignis,welches abgeschlossen ist u d nicht nach Wiederholung riecht

25.01.2020 10:15 • #29


Meteora
Hey,
vielleicht könnt ihr mir helfen.
Ich hab in drei Wochen ein Vorstellungsgespräch und natürlich furchtbare Panik davor. Es würde mir schon helfen, wenn ich wüsste, welche Stärken und Schwächen ich da nennen darf. Es ist für einen sozialen Beruf und da darf ich natürlich nicht sagen, dass ich ein verschlossener Mensch bin und unfähig, Kritik anzunehmen. Was könnte ich stattdessen sagen? Welche Schwächen darf man haben? Ich möchte nicht abgewiesen werden, weil ich so lange schon dafür studiere.

15.01.2021 19:46 • #30


Marco32
Hilfe, mir geht es wieder garnicht gut

28.04.2021 18:58 • #31


Meteora
Was ist denn los?

28.04.2021 19:13 • #32


Marco32
Zitat von Meteora:
Was ist denn los?


Überforderung, Angst,Panik...ich hab ab 1.6 wieder ein neuen Job, da ich meinen alten durch das ständige Kranksein wieder verloren hab. ich bin wieder völlg überfordert mit allem....ich finde keine Wohnung dort wo ich hinziehe, meine Eltern sprechen auch aufgrund meiner Wohnsituation nichtmehr mit mir, und und und. seit langer Zeit wieder sehr starke Suizidgedanken....dieses WE wollten wir meine alte Wohnung leer räumen zwecks Übergabe, aber ich weiss nicht wie ich das packen soll....ich hab einfach keine Kraft mehr

28.04.2021 19:33 • #33


Meteora
Oje, das klingt nach ziemlich viel auf einmal. Ich kann mir gut vorstellen, dass du total fertig bist. Ich würde erst mal eins nach dem anderen machen. Zuerst geht es ja um die Wohnung, oder? Hast du schon eine neue Wohnung und wenn nicht, wo willst du unterkommen? Der neue Job ist doch eine schöne Chance, um neu anzufangen. Jemand hat mir mal gesagt: Es für möglich halten. Auch meine Therapeutin sagt oft, es kann auch gut ausgehen. Lass es einfach auf dich zukommen und gib dein Bestes.

01.05.2021 19:30 • x 1 #34


Marco32
Zitat von Meteora:
Oje, das klingt nach ziemlich viel auf einmal. Ich kann mir gut vorstellen, dass du total fertig bist. Ich würde erst mal eins nach dem anderen ...


Ja ich versuchs , aber die Psyche....ich hab halt große Angst es wieder zu verbocken und ne Wohnung hab ich auch noch nicht.....ich bin einfach motivationslos, sogar das kostet mich größte kraft

02.05.2021 11:33 • #35


Meteora
Weißt du etwas, was dir früher bei so was geholfen hat?
Wenn du es wieder verbockst, wovon ich erst mal noch nicht ausgehe (denn wie gesagt, es kann ja auch gut werden), gibt es immer noch Hartz IV oder so Gelegenheitsjobs, womit du dich über Wasser halten kannst.
Hast du Depressionen? Damit kenne ich mich leider nicht aus. Ich habe immer irgendwie Hoffnung, dass es noch weitergeht, keine Ahnung woher, denn eigentlich habe ich keinen Grund dafür. Vielleicht, weil ich noch recht jung bin. Aber selbst in deinem Alter kann es noch weitergehen, denn das Leben geht immer weiter. Ich habe früher immer vor Prüfungen gedacht: Oh Gott, wenn ich die nicht bestehe, muss ich sterben. Aber das Leben ist einfach so weitergelaufen. Was vor dir steht, ist nicht das Ende. Es ist ein Neuanfang!

02.05.2021 12:09 • x 1 #36


Marco32
Zitat von Meteora:
Weißt du etwas, was dir früher bei so was geholfen hat? Wenn du es wieder verbockst, wovon ich erst mal noch nicht ausgehe (denn wie gesagt, es ...

Nichts hat mir geholfen, ich hab mich immer irgendwie Durchgeboxt....aber mir geht halt irgendwann Mal die Kraft aus. Den letzten Beitrag hier hab ich vor fünf Jahren verfasst, und in der Zwischenzeit hab ich 2 Mal mein Job verloren aufgrund meiner schweren Depressionen und Angstzustände ich weiss einfach bald nichtmehr weiter.....mit zunehmendem Alter wächst die Verzweiflung. Ich bin keiner der jemals aufgibt, aber momentan bin ich an einem Punkt wo es mir schwer fällt neue Hoffnung zu schöpfen.....ich hab Depressionen, sehr schwere Depressiionen mit PTBS....ich musste damals den Selbstmord von einem Kumpel mit ansehen, seitdem ist mein Leben nurnoch kampf

02.05.2021 12:15 • #37



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