Pfeil rechts
212

Lunaa
Zitat von PeterParker:
....uuuuund. Nach dem was ich so lese sind die Konfrontationsübungen nicht der Weisheit letzter Schluß.Es funktiuoniert vielleicht wenn ich Angst vor Spinnen habe. Dann kann ich mich mit der Spinne auseinander setzen und sieh näher kommen lassen und feststellen das nichts passiert. Weil es nur um das Objekt Spinne geht.Bei mir geht es ums Autofahren, aber ich behaupte das ich keine Angst vor dem Auto habe. Ich fahre sicher und zuverlässig und unfallfrei.Was ich so mitbekomme geht es bei Angstpatienten um Sicherheit. Auch um Sicherheit. Um ein Sicherheitsbedürfnis.Und ich denke ich trage diese Unsicherheit mit mir rum. In meinem Körper. Ich glaube ich brauche eine körperliche Sicherheit. Oder?Oder die Sicherheit das selbst wenn mir was passsiert und ich Tod bin das es dann auch ok ist. Dann brauche ich so etwas wie Glaube?Wo nimmt man die Sicherheit her?Ich bin keine Psychologe. Das sind nur meine Überlegungen.....Uuuuund - Alle Probleme sind Beziehungsprobleme. Habe ich gehört.Beziehung warscheinlich im weiteren Sinne. Arbeit, Familie, Freunde, Verein, Gemeinschaft.....Auch Partnerschaft. Seit ihr in einer gesicherten Partnerschaft in der ihr euch Sicher fühlt? In einer Gemeinschaft in der ihr gut aufgehoben seit? Wenn möchte einen Partner haben der Ängste hat?.....Uuuuund. Welcher Zustand oder Gefühl muß vorherschen damit keine Angst da sein kann? Fröhlichkeit? Mut? Sicherheit?Ich habe für mich entschieden das es Geborgenheit ist.Wenn ich mich Geborgen fühle kann ich keine Angst haben.Glücklich und Fröhlich wäre vielleicht auch möglich, aber man kann doch nicht den ganzen Tag glücklich sein, das ist doch nur etwas für ein paar Augenblicke.Was denkt ihr?Warum ist das alles so schwierig? Wer mag sich mit mir den Ängsten stellen, ich bekomme es nicht hin. Und habe auch das Gefühl von den therapeuten unzureichend betreut zu sein. Jedesmal bin ich mit meinen Problemenn alleine ....Klinik ist nicht besser.Sorry falls ich zu viel gemeckert habe. Ich möchte einfach nur rausfinden wie sich alles auflöst und wieder so ist wie früher....


Schildere mal ein konkretes Beispiel wie du an eine Konfrontation ran gehst.

Ja man sollte sich seine Beziehungen anschauen. Oft liegt die Ursache hier begraben. Seinen eigenen Bedürfnissen im klaren sein und diese auch einfordern. Seine Grenzen kennen und diese nicht permanent überschreiten lassen.
Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Jeder muss für sich die Ursache ausfindig machen und dann aber auch Verantwortung für sich selbst übernehmen. Nicht der andere ist schuld dass ich eine Angststörung habe, sondern gucken, hey was hat der andere den in mir angetriggert damit es bei mir soweit gekommen ist. Wo sind meine Baustellen? Auch dadran arbeiten.

16.12.2019 23:12 • #41


Gaulin
Hallo,

Ich kenne das Problem sehr gut und konfrontiere auch viel und oft... Erfolg hat es allerdings nur, wenn der Kopf nicht permanent bei der Angst ist. Der Leidensdruck ist viel zu hoch, so dass gar kein Erfolgserlebnis zu verbuchen ist. Auch wenn ich die Konfrontation geschafft habe, meinen Leiden aber da ist, sodass ich nur froh bin, es überhaupt geschafft zu haben, ist es kein produktiver Erfolg. Der Kopf muss von der Angst befreit werden, nur so stellt sich der Erfolg ein. Das heißt nicht, gar keine Angst mehr zu spüren, sondern anzunehmen das es so ist und dennoch das konfrontierte zu genießen. Ja, klingt unmöglich, aber ist tatsächlich machbar. Deshalb: Verbindet eure Konfrontsntionen mit etwas, was euch gut tut, was ihr gerne macht, worauf ihr euch freut. Um dahin zu kommen, fahrt ihr mit Auto, Bus etc, begebt euch unter Leute usw. Die Konfrontation muss beiläufig ablaufen, nicht direkt mit Angstgedanken: Los gehts in die Konfrontation. So wird das leider nix.
Während eurer Angstphase achtet ihr genau darauf, wovor ihr Angst habt, warum und was im schlimmsten Fall passieren kann. Wenn die Angst zu heftig wird, baut euch kleine Sicherheiten auf, legt euch Verschnaufpausen zurecht. Geht aus der Situation raus und wenn es besser geworden ist, begebt ihr euch bewusst wieder da rein. Aber entscheidet immer selbst, wann es genug ist, ob es geht oder nicht. Macht euch keinen Druck, niemand zwingt euch. Tut es nur für euch selbst und nicht, weil es andere von euch erwarten. Ihr müsst dafür bereit sein. Und wertet euch nicht ab, wenn es nicht klappt/funktioniert. Na und? Dann halt ein anderes Mal. Ihr habt es versucht. Dauerhaft in Vermeidung zu leben hilft euch keineswegs, ganz klar. Wenn es gar nicht alleine geht: ihr müsst es auch gar nicht alleine! Bittet jemanden um Hilfe, ein Freund, Therapeut, Arzt, Mutter, egal, hauptsache ihr fühlt euch gut/besser damit. Alles kann, nix muss! Ja, das sind meine persönlichen Erfahrungen.

Liebe Grüße
Gaulin

16.12.2019 23:33 • x 3 #42



Alles probiert - nichts hilft gegen Angst und Panik

x 3


Robinson
Ich glaube auch wie icefalki schrieb, dass einem das Urvertrauen in die Welt fehlt, und das sind ganz frühe Prägungen.
Praktisch hat sich das Gehirn anders verdrahtet, weil es von Gefahr ausgehen muss, um den Organismus zu schützen.
Mir hilft, mit etwas beschäftigt zu sein, was mir Spass macht.
Da saust das Hirn nicht ständig von der Vergangenheit in die Zukunft.

Eckhard Tolle lesen hilft mir, um zu begreifen. Leider sperrt sich bei mir noch oft es anzunehmen und eimal lesen ist zu wenig, das muss ich mehr emotional verinnerlichen. Denn Theoretisch...ja, da ist mir vieles klar!
Aber da finde ich diese Seite auch hervorragend:

https://www.seele-und-gesundheit.de/dia...ung.htmlIm Jetzt sein!

Bsp:
Tiere haben keine Angststörung.
Warum?
Weil sie nicht so weit abstrahieren können und ständig im Hier und Jetzt leben.
Tolle schreibt auch, im Jetzt gibt es keine Probleme oder Angst.
Steht grade ein Tiger vor dir? Jetzt? Nein...
Aber er könnte ja.....
Und schwupps, bin ich nicht im Jetzt sondern gedanklich in der Zukunft.
Und das Jetzt akzeptieren.
Es ist sowieso da, also warum sich mit Kraft dagegen wehren?
Und nichts Bewerten. Es ist was es ist...
Selbst die Angst vorm Tod ist erlernt.

Aber das Prinzip muss man sich wirklich erstmal richtig reinziehen, also üben.
Aber unser EGO will uns ständig schützen und vermeidet das Jetzt.
Wer sich mit dem Prinzip anfreunden kann, vielleicht entsteht ja ein Austausch, bei Interesse?
Ich bin da ja auch noch Laie.

17.12.2019 02:56 • x 6 #43


Tabe77
Zitat von Robinson:
Ich glaube auch wie icefalki schrieb, dass einem das Urvertrauen in die Welt fehlt, und das sind ganz frühe Prägungen.Praktisch hat sich das Gehirn anders verdrahtet, weil es von Gefahr ausgehen muss, um den Organismus zu schützen.Mir hilft, mit etwas beschäftigt zu sein, was mir Spass macht.Da saust das Hirn nicht ständig von der Vergangenheit in die Zukunft.Eckhard Tolle lesen hilft mir, um zu begreifen. Leider sperrt sich bei mir noch oft es anzunehmen und eimal lesen ist zu wenig, das muss ich mehr emotional verinnerlichen. Denn Theoretisch...ja, da ...


Ich höre ihn auch, theoretisch weiß ich das alles. Aber die Symptome schaffen es immer mir wieder in Angst zu versetzen, und dann ist der Kopf wieder an.

17.12.2019 11:25 • x 1 #44


Hallo,
Bin neu hier und habe mich hier angemeldet, weil ich glaube am tiefsten Punkt angekommen zu sein.
Habe seit 9 Tagen täglich Unruhen (den ganzen Tag) und täglich Panikattacken und eben einen Nervenzusammenbruch. Habe mich bisher gegen eine medikamentöse Therapie gewehrt weil ich Angst habe nie wieder davon los zu kommen. Ich habe viel probiert und am schlimmsten ist, dass ich mich dafür schäme. Folglich versuche ich so normal wie möglich zu erscheinen. Jetzt hat mich die Angst in meine Schranken gewiesen und habe mich deswegen krank gemeldet. Bin in Therapie, er meint solange ich gegen mich selbst ankämpfe werde sich nichts bessern und solange der Leidensdruck nicht hoch genug ist bin ich nicht bereit aktiv was zu verändern.
Seht ihr das auch so?
Liebe Grüße

17.12.2019 15:15 • x 4 #45


Tabe77
Zitat von MitLiebe:
Hallo,Bin neu hier und habe mich hier angemeldet, weil ich glaube am tiefsten Punkt angekommen zu sein. Habe seit 9 Tagen täglich Unruhen (den ganzen Tag) und täglich Panikattacken und eben einen Nervenzusammenbruch. Habe mich bisher gegen eine medikamentöse Therapie gewehrt weil ich Angst habe nie wieder davon los zu kommen. Ich habe viel probiert und am schlimmsten ist, dass ich mich dafür schäme. Folglich versuche ich so normal wie möglich zu erscheinen. Jetzt hat mich die Angst in meine Schranken gewiesen und habe mich deswegen krank gemeldet. Bin in Therapie, er meint solange ich gegen mich selbst ankämpfe werde sich nichts bessern und solange der Leidensdruck nicht hoch genug ist bin ich nicht bereit aktiv was zu verändern.Seht ihr das auch so?Liebe Grüße


Ich leide schon seit 5 Monaten, bin Arbeitsunfähig. Ich kann dir das auch nicht beantworten, da ist selber noch nicht daraus bin.

Aber eins kann ich dir sagen mit DRUCK wird das nichts

17.12.2019 15:28 • #46


[/quote]Ich leide schon seit 5 Monaten, bin Arbeitsunfähig. Ich kann dir das auch nicht beantworten, da ist selber noch nicht daraus bin. Aber eins kann ich dir sagen mit DRUCK wird das nichts [/quote]

Tief im Inneren weiß ich das ja auch, ist schon beängstigend was der Körper alles mit einem anstellt. Ich war arbeitsunfähig von März bis September. Und dann habe ich mich einfach wieder getraut.

Jetzt bekomme ich anscheinend die Quittung?

Wahrscheinlich wäre es sinnvoll was einzunehmen um das alles einmal zu durchbrechen.

17.12.2019 15:38 • x 1 #47


Tabe77
Zitat von MitLiebe:
Ich leide schon seit 5 Monaten, bin Arbeitsunfähig. Ich kann dir das auch nicht beantworten, da ist selber noch nicht daraus bin. Aber eins kann ich dir sagen mit DRUCK wird das nichts [/quote]Tief im Inneren weiß ich das ja auch, ist schon beängstigend was der Körper alles mit einem anstellt. Ich war arbeitsunfähig von März bis September. Und dann habe ich mich einfach wieder getraut. Jetzt bekomme ich anscheinend die Quittung?Wahrscheinlich wäre es sinnvoll was einzunehmen um das alles einmal zu durchbrechen. [/quote]

Ich habe mich bis jetzt nicht getraut welche zu nehmen. Werde es erstmal weiter ohne probieren. Warst du im September wieder gesund? Wie hast du es geschafft? Und was hattest du?

Ich habe täglich symptome, schwindel benommenheit sehstörungen, kribbeln arme und Beine, Angst, innere körperliche Unruhe, Nervosität, muskelzucken, selten PA,.... soll angststörung und Panikstörung sein.
Seit 5 Monaten davon noch nie

17.12.2019 15:44 • #48


Lunaa
Zitat von MitLiebe:
Ich leide schon seit 5 Monaten, bin Arbeitsunfähig. Ich kann dir das auch nicht beantworten, da ist selber noch nicht daraus bin. Aber eins kann ich dir sagen mit DRUCK wird das nichts [/quote]Tief im Inneren weiß ich das ja auch, ist schon beängstigend was der Körper alles mit einem anstellt. Ich war arbeitsunfähig von März bis September. Und dann habe ich mich einfach wieder getraut. Jetzt bekomme ich anscheinend die Quittung?Wahrscheinlich wäre es sinnvoll was einzunehmen um das alles einmal zu durchbrechen. [/quote]

Seit wann bist du in Therapie? Wie war die Zeit von März bis September?
Was ist jetzt anders an der Situation? Liegt es an der Arbeit oder gibt es eine andere Ursache für die Verschlechterung?
Hast du Medis angeboten bekommen?

Sicher muss man an den Ursachen arbeiten und was verändern sonst dreht man sich im Kreis. Deine Panikattacken kommen ja nicht einfach so. Irgendwas in deinem Leben scheint noch nicht so zu sein wie du es gerne hättest...

17.12.2019 15:45 • x 2 #49


Thomas71
Ihr müsst kleine Schritte machen..es ist eine Talfahrt...ein auf und ab..wenn es euch ein paar Tage gut geht und macht große Schritte geht das in die Hose. Ich mache jetzt 3-4 die Woche Sport..aber in kleinen Schritten..40 Minuten mit kleinen Pausen..und das mit den Medikamenten verstehe ich nicht, wenn man keine nimmt kann das Karussell nicht anhalten und man grübelt.. hört aber das Karussell zu drehen auf geht es besser und man denkt ganz anderes. Also kleine Schritte machen und euch bewusst machen das es mehrere Monate dauert..und vor allem..es wird besser

17.12.2019 15:50 • x 5 #50


Tabe77
Zitat von Lunaa:
Ich leide schon seit 5 Monaten, bin Arbeitsunfähig. Ich kann dir das auch nicht beantworten, da ist selber noch nicht daraus bin. Aber eins kann ich dir sagen mit DRUCK wird das nichts
Tief im Inneren weiß ich das ja auch, ist schon beängstigend was der Körper alles mit einem anstellt. Ich war arbeitsunfähig von März bis September. Und dann habe ich mich einfach wieder getraut. Jetzt bekomme ich anscheinend die Quittung?Wahrscheinlich wäre es sinnvoll was einzunehmen um das alles einmal zu durchbrechen. [/quote]Seit wann bist du in Therapie? Wie war die Zeit von März bis September? Was ist jetzt anders an der Situation? Liegt es an der Arbeit oder gibt es eine andere Ursache für die Verschlechterung? Hast du Medis angeboten bekommen? Sicher muss man an den Ursachen arbeiten und was verändern sonst dreht man sich im Kreis. Deine Panikattacken kommen ja nicht einfach so. Irgendwas in deinem Leben scheint noch nicht so zu sein wie du es gerne hättest... [/quote]


Ach ja das mit dem kein Druck machen im Geschäft läuft bei mir besser, als das konfrontieren, wenn in Geschäften reingehen, sage ich mir , ich gehe da jetzt mal rein, aber ich bleibe nur solange wie ich das wirklich will, wenn es mir nicht mehr gefällt oder gehe ich wieder raus. Ich kann jeder Zeit hier raus. Manchmal bleibe ich bis zum Ende manchmal gehe zur vor die Tür und dann wieder rein wie ich will. Lasse es garnicht zur Angst kommen, wenn Unwohlsein kommt, dann sage, willst raus , kein Problem.

Manchmal denke ich schon weniger drüber nach wird langsam automatisch, ich weiß ja NUR SO WIE ICH WILL. Also bis jetzt läuft das besser, als konfrontieren bis zur Angst

17.12.2019 15:52 • x 2 #51


Tabe77
Zitat von Thomas71:
Ihr müsst kleine Schritte machen..es ist eine Talfahrt...ein auf und ab..wenn es euch ein paar Tage gut geht und macht große Schritte geht das in die Hose. Ich mache jetzt 3-4 die Woche Sport..aber in kleinen Schritten..40 Minuten mit kleinen Pausen..und das mit den Medikamenten verstehe ich nicht, wenn man keine nimmt kann das Karussell nicht anhalten und man grübelt.. hört aber das Karussell zu drehen auf geht es besser und man denkt ganz anderes. Also kleine Schritte machen und euch bewusst machen das es mehrere Monate dauert..und vor allem..es wird besser


Sport habe ich auch versucht, schnelles Gehen und Joggen im Wechsel 30 min , aber bei mir wird hinterher der schwindel benommenheit sehstörungen und innere Unruhe deutlich schlimmer. Vielleicht bin ich noch nicht soweit. Normale Spaziergänge sind zur Zeit besser. Werde ich später noch mal testen, wenn es besser ist

17.12.2019 16:00 • x 1 #52


Lunaa
@Tabe77
Das ist eine gute Methode. Dieses sich durchringen bis zum bitteren Ende hat eines bei mir bewirkt, nämlich dass ich jetzt garnicht reingehe.

Bin heute das erste mal wieder im einen 1 Euro Laden rein. Da kann man nämlich direkt vor der Türe parken.
Am liebsten würde ich ja mit dem Auto da reinfahren
Ausm Auto ausgestiegen, 5 Schritte und schon stand ich im Laden - Herzrasen.... im Eingangsbereich rumgelaufen... ging dann so nach 3-4 min. wieder. Dann eine Kleinigkeit geholt, kein Mensch an der Kasse und trotzdem Herzrasen..... das habe ich dann nicht mehr verstanden und je länger ich warten muss, desto mehr Symptome bring mein Körper. Der spinnt dann regelrecht.

Irgendwie habe ich das Gefühl dass die Ängste sich verschieben anstatt zu verschwinden...
Habe mittlerweile mehr Angst vor der Höhe. Hatte ich so in dem Ausmaß früher nicht.

17.12.2019 16:01 • x 2 #53


Tabe77
Zitat von Lunaa:
@Tabe77Das ist eine gute Methode. Dieses sich durchringen bis zum bitteren Ende hat eines bei mir bewirkt, nämlich dass ich jetzt garnicht reingehe.Bin heute das erste mal wieder im einen 1 Euro Laden rein. Da kann man nämlich direkt vor der Türe parken. Am liebsten würde ich ja mit dem Auto da reinfahren Ausm Auto ausgestiegen, 5 Schritte und schon stand ich im Laden - Herzrasen.... im Eingangsbereich rumgelaufen... ging dann so nach 3-4 min. wieder. Dann eine Kleinigkeit geholt, kein Mensch an der Kasse und trotzdem Herzrasen..... das habe ich dann nicht mehr verstanden und je länger ich warten muss, desto mehr Symptome bring mein Körper. Der spinnt dann regelrecht.Irgendwie habe ich das Gefühl dass die Ängste sich verschieben anstatt zu verschwinden...Habe mittlerweile mehr Angst vor der Höhe. Hatte ich so in dem Ausmaß früher nicht.


Mach das mal weiter aber ohne Druck, DU bestimmst jetzt das Tempo.

Mit dem warten hatte ich auch mega Probleme, da brauchen nur 1-2 Leute vor sein. Aber dafür habe ich mir folgendes einfallen lassen, und das wird langsam besser. WARTEN HEIßT NICHT MEHR WARTEN. BEI MIR IST WARTEN JETZT ENTSPANNUNG/PAUSE. Ich verknüpfen es neu, das musst aber mehrmals machen, bis dein Kopf bei warten an kasse ,.... entspannen oder Auszeit, Pause,... denkt. Es wird langsam besser. So lange bis das irgendwann automatisch wird. Kannst ja mal testen, aber beim ersten mal passiert noch nichts, immer wieder bei jedem Warten

Warten = SCHÖN EINE KLEINE AUSZEIT:-)

17.12.2019 16:08 • x 2 #54


Zitat von Lunaa:
Ich leide schon seit 5 Monaten, bin Arbeitsunfähig. Ich kann dir das auch nicht beantworten, da ist selber noch nicht daraus bin. Aber eins kann ich dir sagen mit DRUCK wird das nichts
Tief im Inneren weiß ich das ja auch, ist schon beängstigend was der Körper alles mit einem anstellt. Ich war arbeitsunfähig von März bis September. Und dann habe ich mich einfach wieder getraut. Jetzt bekomme ich anscheinend die Quittung?Wahrscheinlich wäre es sinnvoll was einzunehmen um das alles einmal zu durchbrechen. [/quote]Seit wann bist du in Therapie? Wie war die Zeit von März bis September? Was ist jetzt anders an der Situation? Liegt es an der Arbeit oder gibt es eine andere Ursache für die Verschlechterung? Hast du Medis angeboten bekommen? Sicher muss man an den Ursachen arbeiten und was verändern sonst dreht man sich im Kreis. Deine Panikattacken kommen ja nicht einfach so. Irgendwas in deinem Leben scheint noch nicht so zu sein wie du es gerne hättest... [/quote]

Ich mache seit April eine Verhaltenstherapie.
Die Zeit von März bis September war ok. Zumindest besser als die letzten neun Tage.
Habe zur Probe 3 Monate Opipramol genommen zur Nacht 50mg.
Habe keine Verbesserung gemerkt und es ausgeschlichen.
Einen Monat später bin ich schwanger geworden aber es ist sehr früh abgegangen. Sollte eben nicht sein.
Jetzt werde ich zusammen mit meinem Hausarzt ein anderes Medikament ausprobieren und den Kinderwunsch werde ich zwangsläufig hinten anstellen müssen.
Eigentlich war ich mit meinem Leben immer sehr glücklich...

17.12.2019 16:12 • x 1 #55


Zitat von Thomas71:
Ihr müsst kleine Schritte machen..es ist eine Talfahrt...ein auf und ab..wenn es euch ein paar Tage gut geht und macht große Schritte geht das in die Hose. Ich mache jetzt 3-4 die Woche Sport..aber in kleinen Schritten..40 Minuten mit kleinen Pausen..und das mit den Medikamenten verstehe ich nicht, wenn man keine nimmt kann das Karussell nicht anhalten und man grübelt.. hört aber das Karussell zu drehen auf geht es besser und man denkt ganz anderes. Also kleine Schritte machen und euch bewusst machen das es mehrere Monate dauert..und vor allem..es wird besser




Also wäre es sinnvoll mit Tabletten anzufangen.

Ich denke es auch langsam. Ich habe Opipramol genommen für ca drei Monate. Dann ausgeschlichen weil ich keine Besserung verspürte.

17.12.2019 16:27 • x 1 #56


Lunaa
@MitLiebe
Oh das tut mir leid das ist natürlich kein schönes Ereignis und nimmt einen ganz schön mit.
Was sagt dein Therapeut wegen der Verschlechterung?
Was vermeidest du zur Zeit? Oder mit was hast du Schwierigkeiten?

17.12.2019 16:36 • x 1 #57

Sponsor-Mitgliedschaft

-Leeloo-
Hallo. Die Symptome wie der Schwindel, Benommenheit und Sehstörungen werden bei mir nach Aktivität auch schlimmer. Bis jetzt konnte das nach mehreren Arzt besuchen nicht geklärt werden außer dass ein Restschwindel nach Lagerungsschwindel, der aber schon länger verschwunden ist, bleiben kann gemäß Aussage meiner letzten Untersuchung beim Neurologen. Weiter kann das ein psychogener Schwindel durch die tiefliegendd Angst (Störung) sein wie er sagte. Kann aber auch an einem HWS Syndrom liegen. Das sind ähnliche Symptome.

17.12.2019 16:49 • x 1 #58


Ihr lieben,es erinnert mich alles sehr an meine ganz schlimme Zeit,doch ohne Medikamente würde ich wahrscheinlich immer noch zu Hause bleiben. Nur mit Hilfe der Medis habe ich es geschafft und nehme sie immer noch.Es wäre in meinen Augen besser Therapie und Medikamente parallel laufen zu lassen. Liebe Grüße

17.12.2019 17:04 • x 1 #59


Lunaa
Zitat von Akinom:
Ihr lieben,es erinnert mich alles sehr an meine ganz schlimme Zeit,doch ohne Medikamente würde ich wahrscheinlich immer noch zu Hause bleiben. Nur mit Hilfe der Medis habe ich es geschafft und nehme sie immer noch.Es wäre in meinen Augen besser Therapie und Medikamente parallel laufen zu lassen. Liebe Grüße


Welches Medikament nimmst du? Ich bin am verzweifelten und stecke bald den Kopf in den Sand. Ich nehme das Mirtazapin und das hilft mir null gegen die Ängste.

17.12.2019 17:09 • #60



x 4


Pfeil rechts


Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Christina Wiesemann