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relinquished
Warst du richtiger Alk. bzw. wie lange und viel hast du getrunken? Und wie bist du da rausgekommen?

#201


relinquished
Zitat von Icefalki:
Mist, wenn du deine Angst mit abhängigmachende Substanzen versuchst in den Griff zu bekommen. Bisher keine andere Alternative gefunden?


Ich versuche derzeit aufzuhören und nach und nach weniger zu trinken um mich zu entwöhnen. Wenn ich nüchtern bin, wird mein Leben teilweise wirklich zum Albtraum. Ich bin ein extremer Nihilist geworden, ich sehe in nichts mehr einen Sinn und diese unendliche Sinnlosigkeit macht mir große Angst. Ganz schwer, das zu beschreiben, mein Leben ist so düster und albtraumhaft. Ich empfinde mich als klein und bedeutungslos - nicht in Bezug auf mein Selbstbewusstsein sondern eher in Anbetracht dieser Sinnlosigkeit. Ich bekomme dadurch teilweise völlig unbegründete Ängste und Gefühle von Derealisation. Ich leide unter Depressionen, nichts macht mich wirklich glücklich, was eine weitere Angst ist - die Angst davor, durch nichts und niemanden Glück erfahren zu können. Zudem bin ich ein heftiger Hypochonder und leide unter ständigen Krankheitsängsten. Auch derzeit habe ich wieder Angst vor Krebs und einem Schlaganfall. Ich habe Zukunftsängste, fühle mich dabei allein (woran Gesellschaft nichts ändert, ich habe auch ein riesiges Misstrauen gegenüber allem entwickelt) und ja, der Alk. ist da schon ein Ausweg derzeit. Ich nehme mich durch Alk. völlig anders wahr, ich spüre mich richtig, kann lachen und fühle mich stark. An und für sich liebe ich Alk. wirklich sehr. Ich reagiere darauf auch ungeheuer verträglich, d.h. habe nie einen Kater oder ähnliches und ich liebe sehr viele Alk. Getränke auch geschmacklich. Allerdings weiß ich, dass ich GANZ dringend da raus muss, bevor ich ne Fettleber oder Schlimmeres entwickle :/ Hab natürlich auch davor riesige Angst. Im Oktober letzten Jahres waren meine Leberwerte noch in Ordnung und ich schätze mal, dass der Körper 7 Monate Trinken noch wegstecken kann. Ich hoffe es mal.

#202


A


Akute Panikattacke - Hilfe und Tipps von Mitgliedern

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Icefalki
Ich halte dir jetzt keine Predigt, du weisst ja selbst, was los ist.

Besteht für dich die Möglichkeit, stationär zu gehen? Also das volle Programm durchlaufen zu wollen?

#203


michi7575
Zitat von relinquished:
Warst du richtiger Alk. bzw. wie lange und viel hast du getrunken? Und wie bist du da rausgekommen?


Naja 3 bis 4 fl am tag war normal ,ist eigentlich nicht so viel halt B. aber auf die zeit ist es halt gesundheitlich schlechter geworden
hatte morgens immer einen kater, und hab mir dann gesagt jetzt ist schluss,und dies schon seit 13 jahren keinen tropfen mehr.
Halt ein laster habe ich noch das rauchen und das ist meiner meinung sehr schwierig auf zu hören ,weil rauche schon seit 25 jahren
und das ist nicht so einfach mit dem aufhören habe schon mehrmals versucht ohne erfolg. seufzen

#204


relinquished
Ich wünschte ich hätte sowas wie nen Kater oder irgendwas, was mich davon abhält. Mein Körper nimmt das Zeug auf wie Wasser ohne jegliche Beschwerden. Auch starke Spirituosen. Wie lange hat sich deine Trinkerphase denn insgesamt gezogen?

#205


michi7575
So an die 8 jahre von 22 jahre bis 30jahre jetzt bin ich 43 aber hatte eigentlich immer von alk morgens einen kater, weiss auch nicht warum das so ist^^.
Achja andere sagen immer wenn du einen kater hast gleich ein B. und er ist weg ,das habe ich nie gemacht erst gegen abend wenns mir besser ging,
hab ich mir ein fl genemigt vorher nicht,warscheinlich hatte ich deswegen keine probleme mit auf zu hören.

#206


relinquished
Dann hast du 8 Jahre 3-4 B. täglich getrunken, da kam ja doch einiges zusammen. Hat sich das auf deine Leber ausgewirkt? Und warum hast du getrunken? Bei mir war das teilweise echt heftig. Ich hatte letztes Jahr eine regelrechte Liebe für Alk. entwickelt und alles getrunken und auch hunderte von Euro in Alk. investiert. Ich wollte nicht mehr wirklich leben, deshalb war mir das egal. Gab Tage, da hab ich gar nicht mehr aufgehört zu trinken. Morgens aufgestanden und dann von morgens bis abends teilweise die verrücktesten "Cocktails" in mich reingeschüttet, ich habe alles geliebt, was hochwertig und Alk. war. Morgens um 6 erstmal n paar Gläser Wein, dann ab in die Stadt und 1-2 Dosen Vodka Energy oder Bitter Lemon gegönnt, dann was essen gegangen und da nochmal 1-2 B. genehmigt, dann vielleicht noch nen netten Whiskey eingekauft und davon dann Abends noch pur getrunken. Ich hab das zeitweise richtig heftig zelebriert und so oder so ähnlich liefen leider viele Tage ab letztes Jahr. Teilweise wirklich von Morgens bis Abends betrunken. Aber das Schlimmste an allem ist noch, dass ich nicht sagen kann, dass ich das nicht absolut gut fand, weißt du? Aber das ist das Teuflische daran. Es ist nur so lange schön, wie das eigene Leben nicht darunter leidet, Studium/Beruf, Gesundheit, Geld und natürlich auch solange man nicht körperlich abhängig ist - denn dann wird das Ganze wohl die Hölle. Da will ich nicht reingeraten. Was auch etwas schmerzt ist, dass ich letztes Jahr wohl über 1000 Euro für Alk. ausgegeben hab, aber das ist jetzt erstmal das geringste Problem.

#207


relinquished
Hab eben etwas getrunken und musste abbrechen, weil es mir nicht gut ging. Habe gerade wieder Panik, da ich mich einfach ungeheuer schwach fühle. Hab auch den ganzen Tag noch nichts gegessen und bin auch dehydriert. Hoffe es liegt bloß daran. Ich muss dringend meinen Lebensstil ändern, sonst werd ich nicht alt. Hab mir mal wieder vorgenommen mit der Trinkerei aufzuhören. Gerade wieder Panik davor umzufallen. Diese Schwäche und Derealisation macht mir schon schwer zu schaffen :/

#208


D

Schlimme Angst

Guten Abend

Den ganzen Tag über habe ich versucht mich zusammen zu reißen und nicht rein zu steigern aber ich merke wie ich immer mehr den Kampf verliere.

Ich habe seit einigen Tagen Schmerzen in der Wade, am Po und Oberschenkel . Es zwickt und es sticht . Ich war gestern beim Arzt und habe mir Blut abnehmen lassen um den d dimer bestimmen zu lassen . Habe heute allerdings zu spät in der Praxis angerufen um nachzufragen (Praxis hatte schon zu)
Jetzt habe ich natürlich Angst vor einer Thrombose und Steiger mich so rein das ich Atemnot bekomme und einen Druck in der Brust .
Ich habe das Gefühl das die schmerzen im Liegen schlimmer sind . Vor allem wenn ich auf der Seite liege ...
Ich möchte runter kommen und mich nicht so steigern . Ich weiss nicht wie ich die Angst in den Griff bekommen soll ...
Liebe Grüße

#209


Safira
Also da mache dir mal keine Sorgen. Wenn da tatsächlich irgendetwas auffälliges gewesen wäre, dann hätte die Praxis dich angerufen. Die wären sogar dazu verpflichtet.

Dir passiert nichts.

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D
Zitat von Safira:
Also da mache dir mal keine Sorgen. Wenn da tatsächlich irgendetwas auffälliges gewesen wäre, dann hätte die Praxis dich angerufen. Die wären sogar dazu verpflichtet.

Dir passiert nichts.


Was mich verunsichert ist eben das die Arzthelferin meinte , das sie nicht weiß ob das Ergebnis heute schon da ist ?!
Sie meinte ich solle heute Mal anrufen und dann sagt sie mir ob das Ergebnis schon da ist

#211


Safira
Das geht eigentlich immer recht schnell. Aber das kann ich jetzt natürlich nicht wissen.

x 1 #212


D
Furchtbar ... Wie sehr sowas einen Verrückt machen kann ...

#213


I

5 Jahre nach Beginn immer noch Symptome

Guten Abend, ich habe das Thema sehr lange vermieden, möchte nun aber doch ein paar Meinungen einholen.

Kurz zu meiner Geschichte:
Seit Anbeginn zerüttetes Elternhaus, wenig Zuneigung von Eltern erfahren, als Jugendlicher eher am sozialen Rand gelebt, bis heute (28 Jahre) eher kleiner Freundeskreis (absichtlich) und unattraktiv für eine Partnerschaft

2013: erste depressive Schübe und Stimmungen. Hauptgrund: Freundeskreis nach Studium weggebrochen und Zukunfstangst wegen der Partnerlosigkeit, die in dem Alter immer präsenter wurde. Problem bisher rein psychisch in Form von gedrückter Stimmung. Insg. wenig Leidensdruck
2014: nach Tod eines Verwandten (über 90 Jahre und absehbar) ständige körperliche Beschwerden (Übelkeit), wenige Tage nach den Symptomen extreme Panikattacke entwickelt (inkl. Krankenwagenfahrt von Autobahn).
Anschließend totale Arbeitsunfähigkeit, wochenlang täglich todesangst und regelmäßig im Krankenhaus und bei Fachärzten sämtlicher Richtungen
2015: Stabilisierung durch Rückzug zu Verwandten und viel Ruhe, parallel ambulante Psychotherapie
2016: weiterhin aufschwung, verbesserte soziale Lage, hauptsächlich und sehr oft Atemsymptome (Verkrampfung), oft noch Panikattacken
2017: durch die neue Arbeitsstelle viel Ablenkung, insgesamt relativ wenig Symptome, keine Panikattacken mehr, sozial jedoch wieder abgestiegen - außer Arbeit gab es nicht viel
2018: beruflich erfolgreich, Panikattacken nicht mehr vorhanden, jedoch immer noch viel Restsymptomatik (oft krank, Magen/Darm, Übelkeit, Verspannungen)

Wie soll es nun weitergehen? Wenn ich das selbst so lese, hat sich ja alles gut entwickelt. Jedoch habe ich immer noch fast täglich stundenlang Symptome. Ich nehme diese zwar fast als "normal" hin, angenehm ist aber etwas anderes.
Leider bin ich immer noch unfähig meine Grundprobleme zu lösen. Ist das vielleicht der Schlüssel zur Heilung? Oder brauch es einfach mehr Zeit? Oder bleibt es für immer?


Danke für eure Meinungen!

#214


Misfire
Zitat von ios05:
Leider bin ich immer noch unfähig meine Grundprobleme zu lösen. Ist das vielleicht der Schlüssel zur Heilung?

Kurz und knapp, ohne deine Grundprobleme zu kennen, würde ich sagen - ja.
Dinge welche nicht zu lösen, oder zu ändern sind - frei nach allen Therapeuten ---> radikale Akzeptanz.

#215


A

Habe so Angst

Bin um ca 22:00 Uhr auf dem Sofa eingeschlafen, ganz normal! Als ich wach geworden bin und mich drehen wollte hatte ich plötzlich so starke Schmerzen im kompletten Brustbereich das ausgestrahlt hatte. Aber nur bei Bewegung. Wenn ich ruhig im Bett liege habe ich nichts oder wenn ich normal und mich kaum hin und her bewege beim laufen auch nicht! Beim Atmen habe ich auch überhaupt keine Schmerzen! Wo ich dann auf Toilette war und mich abgeputzt habe los einen Arm so win bischen noch hinten kamen die Schmerzen wieder, hatte ich aber aufgehört und normal wieder hingesetzt waren sie wieder weg.

Jetzt ist mir mega schlecht geworden und habe so große Angst das da ein Herzinfakt ist. Kann natürlich auch sein das ich mir was eingeklemmt habe, aber trotzdem ist die Angst gerade so groß !

#216


Schlaflose
Da hast du dir eine Verspannung oder Blockade geholt, durch die bei bestimmten Bewegungen ein Nerv eingklemmt wird.

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petrus57
Ich denke auch, dass es eher eine Zerrung sein wird. Ein Herzinfarkt ist es jedenfalls nicht.

#218


A
Ich hoffe es das es keiner ist! Habe so Angst. Wenn ich normal sitze oder normal gehe habe ich nichts und beim einatmen auch nicht. Nur wenn ich mich mehr bewege. Und bin gestern einfach abends auf der Couch aufgewacht und Zack waren die Schmerzen da.

#219


W
Hallo Advent,

versuche es mal mit Wärme, Rotlicht oder Wärmflasche.

L.G. Waage

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A


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Dr. Reinhard Pichler
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