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Hallo zusammen.

Weil es gar nicht mehr ging bin ich seit 9 Tagen wegen Panikattacken Depressionen und Erwartungsangst in der Psychiatrie.
Nebenbei habe ich noch eine Sozialphobie und krankheitsangst.Und draussen Familiäre Probleme.Ich kann nicht mehr.Ich schreibe jetzt hier weil ich auf ein paar aufmunternde Worte hoffe.Das alles wieder gut wird.Ich sehe im Moment allws schwarz und habe Angst das es so bleibt.


Liebe Grüße laterra

20.07.2014 10:31 • 01.08.2014 #1


29 Antworten ↓


Es wird besser, in einer Kriese sind 9 Tage nicht viel, gebe Dir Zeit. Es bleibt nicht so wie es ist, ich verspreche es Dir.

LG

20.07.2014 10:33 • x 1 #2



9 Tage in der Psychiatrie brauche aufmunternde Worte

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Hallo Laterra!

Ich hatte auch mal eine ganz ganz schlimme Zeit. PA und Beklemmungen ohne Ende. Ich konnte nicht mal mehr alleine in einem Zimmer sein. Für mich das auch kein Leben mehr, nur noch Qual.
Aber es hat sich alles wieder gebessert, ich habe kaum noch PA und habe wieder Spaß am Leben!

Halte durch, auch für Dich kommen GARANTIERT wieder gute Zeiten!

Wie geht es Dir denn da in der Klinik?

Kopf hoch und gib nicht auf

Gute Besserung und liebe Grüße von Jess

20.07.2014 10:35 • x 1 #3


Hallo ihr zwei.


Danke für die aufmunternden Worte.Das tut so gut.Danke.
Ich habe solche Angst das es nicht weg geht aber ihr macht mir Mut.Im Moment wächst mir alles über den Kopf. Alles ist zu viel meine Nerven liegen blank.....ich heule jeden Tag weil ich so unendlich traurig deswegen bin. Fùhle mich so alleine.....obwohl die Pfleger hier alle ganz nett sind und so gut wie immer ein offenes Ohr für einen habe.Aber ich finde hier keinen Anschluss .......was wohl auch mit meiner Sozialphobie zu tun hat.Bin überwiegend in meinem Zimmer.

LG laterra

20.07.2014 11:30 • #4


Hallo Laterra!

Ich dachte damals auch, daß es nicht besser werden würde und die Zeit war echt mehr als schlimm. Aber es wird Dir auch wieder besser gehen, halte einfach durch!

Gute Besserung sendet Dir Jess

20.07.2014 20:14 • x 1 #5


Hallo Laterra,

ich war 2 mal in der Klinik bis es mir wieder gut ging. Am Anfang merkt man natürlich noch nicht dass es einem besser geht. Vermutlich hast Du neue Medis bekommen die noch nicht richtig greifen.

Und das mit dem Anschluss wird sich auch noch geben. Nicht nur Dir geht es nicht gut, sondern den Anderen auch. Einige davon werden bestimmt dann wenn es ihnen besser geht auch das Bedürfnis nach Anschluss haben. Und ansonsten kommen ja auch ständig neue Leute dazu. Also keine Bange, das wird schon.

Und Du kannst uns jederzeit schreiben. Wir sind in Gedanken bei Dir.

Liebe Grüsse und gute Besserung

20.07.2014 20:41 • x 1 #6


Danke für die Unterstützung.
Mir geht es heute morgen nicht gut.......eigentlich wie jeden Morgen.Fühle mich schwach ,ängstlich ....die Gedanken sind durchweg negativ.....habe Angst das was passiert. Irgendwie ganz komisch.Alles macht mir angst.Aber anders als Angstattacken.Kennt das jemand?


LG Laterra

21.07.2014 08:43 • #7


@Sandriotti was hattest du für Symptome als es Dir schlecht ging?



LG Laterra

21.07.2014 08:45 • #8


Ja, kenne ich, ging mir auch so damals als ich in der Klinik war. Nerven vollkommen überspannt und einfach am Ende. Du wirst sehen, die Ruhe und Medikamente werden Dir helfen. Es dauert aber eben seine Zeit. Und das mit dem Anschluss wird auch noch werden. Wie hier schon geschrieben, wenn es den Mitpatienten anfängt auch besser zu gehen, dann entwickelt sich meist was. Vielleicht magst Du erzählen wie der Ablauf bei Dir in der Klinik ist. Bei uns gab es nach dem Frühstück immer eine Morgenrunde wo jeder sagen konnte und auch sollte wie es ihm so ist. So haben die Mitpatienten auch ein Bild bekommen wer man ist und konnten anders auf einen zu gehen.

LG

21.07.2014 08:50 • #9


Hallo Lila70

ja die Morgenrunde nach dem Frühstück gibt es hier auch.Das wird hier zum Glück gesplittet. Somit ist die Runde nicht so gross. Das Pflegepersonal ist ganz nett die haben eigentlich immer ein offenes Ohr für einen. Allerdings hatte ich noch kein Gespräch bei der Psychologin....weil diese bisher im Urlaub war.Aber mit dem Stationsarzt.
Am Samstag war ich zuhause.....die Regel ist eigentlich das man am zweiten Wochenende Zuhause übernachtet. Aber ich habe mich nicht getraut.
Auch verlief der Tag Zuhause anders als ich es mir gewünscht hätte. Ich war nur auf der Flucht vor der Angst.....konnte überhaupt nicht entspannen.

Ich schreibe mal später wodurch das alles ausgelöst wurde .Danke fürs Lesen.

LG Laterra

21.07.2014 09:04 • #10


Okay

21.07.2014 09:06 • #11


Ich war 2001 für 3 Monate in der Klinik (Angst/Panik/Depri/.Die 3 Monate vergingen wie im Fluge.
Da ich keinerlei Hilfe im Alltag hatte bin ich freiwillig in die Klinik
damit ich keine dummen Dinge mache.
Es war für mich hilfreich dass 24 h jemand da war, der mir helfen hätte können.
Außerdem war ich mal in einem geschützten Rahmen und konnte mal endlich etwas zur Ruhe kommen und mal wieder Nächte durchschlafen.
Ich hatte Gesprächstherapie, Yoga, autog. Training, Muskelrelaxation.
Was mir sehr gut tat und was ich heute noch betreibe. Halte durch, ich wünsche Dir alles Gute.

21.07.2014 09:14 • #12


Zitat von laterra:
@Sandriotti was hattest du für Symptome als es Dir schlecht ging?
LG Laterra


Ich hatte als erste Erkrankung Depressionen, die ja auch mit Ängsten einhergehen. Dann wurde daraus eine grenealisierte Angststörung und Agoraphobie. Wenig später kahmen Panikattacken dazu.
Nach 2 Jahren Therapie war die Angst besiegt (nun schon 3 ½ Jahre) und übrig blieb die Depression. Von dem AD (Sertralin) habe ich dann 4 Manien bekommen, bevor erkannt wurde dass es davon kommt. Jetzt nehme ich gar keine Medis mehr und habe nur noch leichte Depris und selten .


Zitat von laterra:
Am Samstag war ich zuhause.....die Regel ist eigentlich das man am zweiten Wochenende Zuhause übernachtet. Aber ich habe mich nicht getraut.
Auch verlief der Tag Zuhause anders als ich es mir gewünscht hätte. Ich war nur auf der Flucht vor der Angst.....konnte überhaupt nicht entspannen.


Also so kenne ich das nicht, dass man so schnell wieder nach Hause geht. Bei uns hieß das Belastungsurlaub und war am Wochenende. Das war dann so nach dem 3. Monat. bei mir, aber natürlich war nicht jeder so lange dort wie ich.

Wer Angst hatte dass er es nicht schafft, musste gar nicht gehen, aber im Grunde wollten es fast Alle. Aber in Deinem Fall solltest Du Dir vieleicht noch mal etwas Zeit geben, bevor Du es wieder versuchst. Das wirst Du dann bei der Visite mit Deinem Arzt besprechen.

Dass Du uns berichtest wie es Dir dort geht, halte ich für eine gute Idee von Lila.

Liebe Grüsse

21.07.2014 14:47 • #13


Hallo zusammen,

mein Mann kam heute Nachmittag zu Besuch.Erst war alles gut......habe mich wohl gefühlt. Wir sind dann etwas Bummeln gegangen. Dann kam eine Welle der Angst und Verzweiflung gepaart mit einer unendlichen Traurigkeit.Habe mich solange zusammengerissen bis er sich im Krankenhaus von mir verabschiedet hat.Dann kamen die Tränen und mir ging es richtig schlecht.Hatte sogar Zeitweise das Gefühl. ...jetzt drehst Du durch.Das war so real.Jetzt habe ich mich wieder etwas beruhigt.


Also ich erzähle mal wie dieser Akute Zustand in dem ich mich befinde begann.

Durch die abendliche Einnahme von Seroquel habe ich manchmal Herzklopfen bekommen .Vor mehreren Wochen hat mein Mann eines Abends den Krankenwagen gerufen weil ich dadurch eine Panikattacke bekam.Im Krankenhaus bekam ich Tavor und wir fuhren dann nach Hause.Eigentlich habe





ich danach nicht mehr dran gedacht.Also es hat mich nicht weiter beeinflusst.So vor kurzem das gleiche.....wieder Herzrasen....hineingesteigert und eine mega Panikattacke bekommen.Ich wollte das mein Mann den Krankenwagen ruft ich war total hysterisch und Kopflos.Er dachte ich beruhige mich wieder weil ...wenige Tage davor das gleiche war. Er rief den Krankenwagen ......ich hatte mich zwischenzeitlich aber wieder beruhigt. Er also wieder abbestellt. ........

21.07.2014 19:25 • #14


... ..... ich fuhr ohne meinen Mann mit Krankenwagen zur Notaufnahme.Alleine in der Notaufnahme war die Hölle fur mich.Die Ärztin war auch nicht gerade feinfühlig. ...bekam ei e Tavor und nach etwa 2 Stunden war ich wieder Zuhause.
Am nächsten Tag war ich sogar mit meiner Freundin Abends aus.Wir haben sogar noch darüber Witze gerissen......gestern Nacht noch in der Notaufnahme und jetzt auf der Tanzfläche.....das darf man keinem erzählen.
So .In dergleichen Nacht dann bekamm ich wieder dieses Herzrasen und eine Palsoanikattacke. ...diesmal habe ich weder meinen Mann geweckt noch den Notarzt gerufen......sofort eine Ta or genommen .Ich bin fast eine Stunde in der ganzen Wohnung auf und ab gelaufen.Meine Beine ...gesamte N Muskeln waren anvespannt und richtig am zucken.Ich schüttete mir kaltes Wasser ins Gesicht und ließ kaltes Wasser über meine Arme laufen.Ich war richtig panisch das Herz klopfte mir bis zum Hals.Irgendwann legte ich mich ins Bett ....immer noch am zittern und voller Angst.

Ich denke ab da ging eswirklich abwärts. Erst hatte ich am nächsten Tag schlechte Gedanken und einen fiesen Nachgeschmack. Dann war der nächste Tag noch schlimmer.Und an irgendeinem Zeitpu nkt hat es sich verselbstständigt.Ich denke die ganze Zeit an diese Schlimmen Nächte. Das sitzt so tief und in den Knochen das ich das nicht mehr abschütteln kann.

21.07.2014 19:42 • #15


mauzkatz
ich wünsche dir gute Besserung und dass du bald gesund wirst.
mir geht es auch psychisch total treckig,binauch am boden,ich muss um eine einweisung in die psychiatrie betteln bekomme keine.kannst du mir vielleicht sagen,wie du es gemacht hast.
danke mauzkatz

21.07.2014 20:38 • #16


mauzkatz
bitte gib nicht auf,deine kinder brauchen dich.kämpfe für dich,dass du gesund wirst.
gute besserung

21.07.2014 20:40 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Mauzkatz......warum musst Du betteln? Hast Du keinen Neurologen oder Psychiater? Zur Not soll Dich Dein Hausarzt einweisen.Das war bei mir auch so und ging ratz fatz.Wo wohnst Du denn LG Laterra

21.07.2014 20:46 • #18


Hallo Laterra!

Wie geht es Dir denn jetzt? Hat man schon den Grund gefunden, warum Du so Angst hast? Hört sich ja an, als wenn Du Dir Sorgen um alles machst, als ob die Angst nicht gegen etwas zielgerichtet ist, oder?
Du schreibst zu Hause warst Du nur auf der Flucht vor der Angst. Welche Angst denn genau? Oder ist es ein beklemmendes Gefühl wobei Du nicht genau weißt gegen was?

Nimmst Du Medikamente?

Konnten die Leute Dir da schon etwas helfen? Ich wünsche Dir schnelle Besserung und alles Gute!

Lieben Gruß von Jess

22.07.2014 20:23 • #19


Gute Besserung Laterra,
Ich habe seit mehr als 30Jahren mit Panik /Ängsten zutun. Es gab Zeiten da dachte ich ebenfalls ,dass ich durchdrehe.
Seit über einen Jahr bin ich in einer Verhaltens Therapie ,sie unterstützt meine Krankheit bei meiner Genesung.
Ich wünsche dir alles Gute!
Glaube an dich

22.07.2014 20:31 • #20



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