Hallo Minimaus und Arona,
An diese Angst kann ich mich nur noch wage erinnern als ich noch nicht als schizophren diagnostiziert worden bin. Ich bin mir sicher dass es nicht nur ein Verzweifeln war sondern wir hir beschrieben sich panisch äußerte. Ich sag mal so, dieses Verrücken, damit man verrückt ist, wird durch die Kraft erzeugt die stärker ist als die Kraft die ihr bisher auf der geradliniegen unbedenklichen Zeit aufbringt, und nun auch aufbringt um auf dieser Line zu bleiben. Ich hatte keine Wahl. Sich dagegen zu sträuben macht ein kranker als wenn man das Verrücken akzeptierend erfährt. Beobachtet euch mit euren gedanken ohne entgegen zu wirken.
"shizophrenie" ist nur etwas unschön klingendes, weil es behandelt werden müsste. Ob nun mit oder ohne Medikamente, eine Behandlung gegen unwohlsein ist nur kurzfristig und temporer zufrieden stellend. Nicht aber wenn man seine verrückt scheinenden Gedanken durch beobachten kontolliert, prüft oder erforscht wie es auch sonst immer gewesen ist oder jeder macht. Nicht wundern dass ich aber in Behandlung bin. Das ist eine andere Geschichte während diese "Patientenführung"s-debatte im Hintergrund nicht mal

eine Rolle spielt.

Es wird gesagt das shizophrene hoch sensieble Antennen haben. Diese Sensibilität kann durchaus mit Medikamenten gedämpft werden. Das Problem ist aber, dass scheinbar nicht erkannt wird dass die Antennenausrichtung der gedimpften Antenne bleibt und dies nicht mit Medikamenten behandelt werden kann. Deshlab sollte alles unbekannte willkommen sein. Auch wenn man eine Stimme hört, ist sie kontrollierbarer wenn man sie wie ein Tinnitus zuläst. Er verschwindet dann. Nicht so direkt wenn man ihn in Form von Ignoranz akzeptiert, sondern wenn man ihn hören läst.
LG
Maik